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09.09.2024, 13:48 Uhr
Menzitowoc
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Schmidt-Tychsen Strebenderrick im Steinbruch Michelnau – Beitrag 3 von 6 - Windwerk
Hallo,
das Windwerk besteht aus einem elektrischen Antriebsmotor, der über einen Flachriementrieb die Hauptwelle im Windwerk antreibt, zwei großen Freifallwinden für Heben und Wippen und eine langsamlaufende, reversierbareund kraftschüssige Doppeltrommelwinde für das Schwenkwerk. Die alle Winden wurden mit langen, mechanischen Hebeln direkt geschaltet. Die beiden großen Winden hatten Konuskupplungen und wurden mit den Hebeln direkt auf ihren Wellen axial verschoben. Wie das Drehwerk schaltet wurde, kann ich leider nicht sagen, da dessen Kupplung unter einer Abdeckung verdeckt war. Gebremst wurde mit Bandbremsen, die kleine Holzkötzchen als Reibbelag hatten.


 Die Bedienhebel waren direkt neben dem offenen Windwerk angeordnet. Lediglich vor dem schnelllaufenden Riementrieb gab es eine Absperrgitter. Ob was schon damals mitgebaut wurde, wage ich zu bezweifeln, weiß es aber nicht.
 Für den elekrtischen Antriebsmotor gab es diesen Kasten mit Handrad, mit dem Stufen für den Motoranlauf geschaltet wurden, um den Anlaufstrom zu begrenzen. Ich denken, dort waren Widerstände mit einer Stufenschaltung verbaut.
 Blick durch die Fenster von außen auf das Windwerk.
Gruß Christoph P.S.: Link zu meinem Image-Shack-Album mit den historischen Kranen / Derrickkranen in voller Auflösung. -- „In Europa gibt es zur zwei Typen von Staaten: Kleine Staaten und Staaten, die noch nicht verstanden haben, daß sie klein sind“ - Paul-Henri Spaak (1899 – 1972), Premierminister von Belgien, Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, NATO Generalsekretär |