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Hansebubeforum » Baustellen » Ehemalige Hochhausbaustellen/Frankfurt » Threadansicht

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29.01.2011, 14:42 Uhr
BUZ



nein, ich denke da ist nichts mehr heraus zufinden
Aber ich glaube es ging da um die Ausladung..., Halle 11 gab es damals noch nicht...!



BUZ
--
das beste was ein Mensch werden kann, ist HESSE!
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www.schwerlast-rhein-main.de
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19.02.2011, 18:08 Uhr
Sven Leist



Servus,
zu dem in meinem Bericht zur Entstehung des MesseTorhauses und dem AMK 1000 Einsatz von RIGA 1987 hab ich die Tage von einem User hier aus dem Forum ein paar Papierabzüge erhalten, die ich nach Rückfrage hier gerne einstelle







Was den Zeitungsartikel dazu angeht, werde ich die kommende Woche mal ne Email an die entsprechenede Redaktion schreiben, viielleicht bekomm ich ja eine Veröffentlichungserlaubnis...
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Grüße
Sven

Dieser Post wurde am 19.02.2011 um 18:10 Uhr von der_kleene editiert.
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20.02.2011, 12:46 Uhr
Sven Leist



Moin,
und hier noch ein Bilderlink, der schön die Baugrube des MesseTurm's bei Beginn der Bewehrungsarbeiten für die 58,5 x 58,5 m große und 6m starke Fundamentplatte Ende Oktober 1988 zeigt:

http://www.cdm.com/-/media/Images/Solutions/Facilities/674x315/frankfurt_trade_fair2_674x315.ashx
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Grüße
Sven

Dieser Post wurde am 20.02.2011 um 12:47 Uhr von der_kleene editiert.
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28.03.2011, 15:11 Uhr
Sven Leist



Hochhaus Löwenstein-Palais (Hochhaus Deutsche Bank Zwillingstürme)

Baujahr: 1978-1984
Gebäudehöhe: 2x 155,0 m
ARGE: Holzmann / P&Z

Man muss sich in Frankfurt schon recht genau auskennen, um zu wissen, was es mit der Bezeichnung des Löwenstein’schen - Palais auf sich hat. Diese Schmucke Villa an der Taunusanlage, Ecke Guiolette - / Klüberstraße wurde durch die Wirren des II. Weltkriegs zur Brandruine und danach nicht wieder aufgebaut. Nach einem internen Wettbewerb sah der Siegerentwurf des Architekturbüros ABB Hanig, Scheidt und Schmidt aus 1971 einen Zwillingsturm mit je 136 m Höhe und 33 Oberirdischen Geschossen, umgeben von einer Sockelbebauung, dem sog. Breitfuß vor. Für den Fall einer Neubebauung des Areals wurde die Idee des Entwurfes, die Gebäude in Zwei Türme zu gliedern, in Baurecht gefasst. Daher war die hohe Ausnutzbarkeit des Grundstückes sehr attraktiv. Mitte der 70’er wurde die Bestandsbebauung auf dem neu zu bebauenden Areal abgerissen. Fünf Wohnhäuser und Drei Bürobauten sowie das ausgebrannte Palais mussten unter der Abbruchbirne weichen Doch die Ersten Pläne der Besitzer, angeblich die Immobilienkaufleute Buchmann, Israeliwicz, Herskovitz und Preisler, mit Bürotürmen Geld zu verdienen, wurden durch verschiedenste Faktoren (Baukostenerhöhung Rezession etc.) wieder zunichte gemacht. Die Baugrube war teilweise jedoch schon im Zuge des S-Bahn-Baus Mitte der 70’er errichtet worden, nach den ersten „gescheiterten“ Plänen aber posthum wieder zugeschüttet worden. Erst 1977 erwarb die Münchner Investorengruppen Schörghuber das Grundstücksareal samt Baurecht. Zu dieser Zeit plante man noch mit Büros und einem Hotel, wobei zeitweilig die „Hyatt“-Hotelgruppe Interesse zeigte. Sodann wurde ab Frühjahr 1978 die Baugrube wieder ausgehoben und die Tiefbauarbeiten begannen. Auf den 10.400 m² großen Areal mussten insgesamt 80.000 m³ Erdaushub bewältigt und abgefahren werden. Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen waren durch die direkt an der Baugrubenflanke zur Taunsanlage hin verlaufende und gerade neu eröffnete S-Bahn-Station notwendig.
Alte Menck-Seilbagger kamen für die Baugrubensicherung ebenso zum Einsatz, wie die damals noch relativ neue Mercedes NG – LKW’s. Im Spätherbst 78 begannen dann die Arbeiten an der bis zu 4 Meter starken Fundamentplatte, die bis zu ihrer Fertigstellung 16.500 m³ Beton und 3.800t Bewehrungsstahl verschlingen sollte. Leider geben die Zeitungsberichte keine Bilder bzw. Schilderung der Abläufe zur Herstellung der Fundamentplatte wieder. Als die „Hyatt“-Hotelgruppe wieder absprang, war die Zukunft erneut ungewiss, nun gähnte an der Taunusanlage eine Tiefe Baugrube mit einer Voluminösen Hochhaus-Fundamentplatte, aber keiner, der die Hochhäuser fertig errichten wollte. 1979 kaufte dann die Deutsche Bank das Löwenstein-Projekt auf, und führte es fortan für den Eigenbedarf weiter.
Wie bei vielen damaligen und später gebauten Hochhäusern war ein recht strittiges Thema die „öffentliche Nutzung“ durch die Bevölkerung. Beim Löwenstein-Projekt sah man die Unterbringungen von Wohnraum in den Sockelgeschossen und eine öffentliche Ladenpassage im Erdgeschoss mit einem Durchgang von der Taunsanlage zur Klüberstraße vor. Als eben dann Anfang 1979 die Deutsche Bank das Projekt von der Münchner Investorengruppe Schörghuber übernahm, radierte man diese Altlastauflagen im Sinne des Sicherheitsdenkens der Bank nach und nach aus. Solche „Spielchen“ wurden bei späteren Hochhäusern (besonders beim MesseTurm) noch mal eindrucksvoll wiederholt, bis erst die HeLaBa mit dem im Jahre 2000 fertig gestellten MAINTOWER mit einen Restaurant und einer Aussichtsplattform diesen Wunschgedanke Rechnung trug.
Aber zurück zum Löwenstein-Projekt mit den beiden Hochhaus-Zwillingen: Hier begannen ab Mai 1979 nach Fertigstellung der Drei Tiefgeschosse die Rohbauarbeiten für die Hochhaustürme. Bemerkenswerterweise wurden immer nur Teilbaugenehmigungen erteilt, zuerst bis zum 20. OG, dann immer weiter sukzessiv nach oben, bis man nach vielen Politischem hin und her bei 40 Geschossen und einer Höhe von knapp 155 m angelangt war.
Noch größeren Diskussionsbedarf warf wie schon erwähnt die Nutzung und endgültige Ausgestaltung des Breitfußes auf, weswegen hier erst mit dem Rohbau begonnen wurde, als das Hochhaus schon weit fortgeschritten war.
Das Hochhaus selber wurde mit insgesamt Vier Hochbaukranen unter der ARGE Holzmann/P&Z errichtet. Zum Einsatz kamen Zwei Liebherr 130.1 HC auf 185 HC Turm und rund 35m Ausladung, ein Liebherr 120 HC ebenfalls auf 185 HC Turm und ein Großer Kaiser HBK 180.1 Knickausleger Baukran. Für die Randbebauung kamen im laufe der Zeit mehrere Liebherr HB (50) Krane sowie Kaiser HBK 90.1 zum Einsatz.
Der Gebäudekern wurde mit einer Holz-Großflächenschalung, die Außenwände in umlaufener Kletterschalung, und die Innenwände wiederum in Holz-Großflächenschalung errichtet.
Im Mai 1980 hatten die beiden Hochhausflügel mit den ersten Regelgeschossen bereits 40 m erreicht, ein Jahr später waren schon über 100 m fertig gestellt und es wurde mit den Fassadenarbeiten begonnen, die den Türmen ihren Spiegeleffekt verleihen sollten. Der endgültige Modellentwurf dazu wurde bereits im Oktober 1980 der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Rohbauende konnte am 27.10.1982 Richtfest gefeiert werden. Zu dieser Zeit standen nur noch der große Kaiser HBK Knickausleger und ein 130.1 HC am Hochhaus zur Fassadenmontage. Auch die Basisgeschosse des Breitfußes wuchsen nun schnell, zuerst auf der rechten Seite zur Alten Oper hin, dann auch auf der linken Seite Richtung BfG-Grundstück. 1984 konnte die Deutsche Bank AG das, nun unter dem einprägsameren Namen Hochhaus Deutsche Bank AG bekannte Gebäude mit 1.600 Mitarbeitern bezogen werden, 400 Plätze hielt man sich als Erweiterungsoption offen. Auch nach der Revitalisierung der Gebäude zum „Green Building“ 2008-2010 behielt der Gebäudekomplex, der im Frankfurter Volksmund als Soll – und Haben genannt wird, seinen Charakter bei. Wie so oft, arrangiert man sich heute gern mit diesem einst so umstrittenen Hochhaus, zählt es doch heute neben dem MesseTurm oder dem Hochhaus der Commerzbank zu den bekanntesten in Mainhatten.

Ich hoffe, dass euch auch dieser Bericht wieder gefallen hat. Da sich ein Großteil der Zeitungsartikel in jener Zeit eher mit der politischen und bürgerlichen Auseinandersetzung um das Projekt befasst, als mit der Verfolgung des Baus an für sich (zumindest in textlicher Form), kann ich leider nur das hier geschrieben zum Bauablauf wieder geben. Als Quelle sei neben den vielen Zeitungsartikeln aus FNP und FR, im ISG recherchiert, auch das Buch „Hochhäuser in Frankfurt“ aus dem Jahre 1995 genannt.
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Grüße
Sven
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28.03.2011, 17:53 Uhr
percheron

Avatar von percheron

Hier ein Link mit einem Bild (1982) der Krane.

http://www.thehighrisepages.de/bild_600/ffmdeut2.jpg
--
Gruß Achim

( Mitglied der Berliner Fraktion )
Immer auf der Suche nach allem von Breuer und Maximum.

Dieser Post wurde am 28.03.2011 um 18:29 Uhr von percheron editiert.
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28.03.2011, 21:53 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
der_kleene postete Ich hoffe, dass euch auch dieser Bericht wieder gefallen hat.

Oh ja!

gruß hendrik
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28.03.2011, 21:56 Uhr
Sven Leist




Zitat:
Hendrik postete

Zitat:
der_kleene postete Ich hoffe, dass euch auch dieser Bericht wieder gefallen hat.

Oh ja!

gruß hendrik

Na dann freu dich auf weitere Berichte zum MAINTOWER und zum BfG - Hochhaus am Theaterplatz, die in Kürze kommen werden
Den "Abschluss" dieser Berichts-Serie werden dann im Sommer die CoBa und Campanile bilden...
--
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Grüße
Sven

Dieser Post wurde am 28.03.2011 um 21:57 Uhr von der_kleene editiert.
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29.03.2011, 09:56 Uhr
percheron

Avatar von percheron


Zitat:
der_kleene postete
Na dann freu dich auf weitere Berichte zum MAINTOWER und zum BfG - Hochhaus am Theaterplatz, die in Kürze kommen werden
Den "Abschluss" dieser Berichts-Serie werden dann im Sommer die CoBa und Campanile bilden...

Nicht nur Hendrik freut sich darauf, ich auch.
Denn der Bericht zu den Deutsche Bank Türmen ist wieder spitze.
Mein Dank dafür.
--
Gruß Achim

( Mitglied der Berliner Fraktion )
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07.04.2011, 16:35 Uhr
Sven Leist



Servus,
nach Rücksprache und mit freundlicher Genehmigung von Liebherr Biberach kann ich Euch Drei weitere Bilder von Frankfurter Hochhausbaustellen zeigen:

Zuerst der Rohbau des WestendTowers im August 1991:



Das Zweite Bild zeigt den Rohbau im Mai 1992:



Und zum Schluss das Bekannte Bild vom MesseTurm im Februar 1990:


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Grüße
Sven
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07.04.2011, 17:11 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Sehr schick - vor allem der durch die "Krone" des Westend-Towers durchgebaute TDK hat 'was.


Tschüs,

Sebastian
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...von Laien regiert.
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07.04.2011, 18:27 Uhr
percheron

Avatar von percheron

Hallo Sven,

Wieder einmal Danke für die prächtigen Fotos.
Auch Dank an Liebherr.

Sehen schon imposant aus die Krane in diesen Höhen.
Versuch bitte weiter, solche Fotos für uns zugänglich zu machen,
denn hier zu lesen macht immer Freude.
--
Gruß Achim

( Mitglied der Berliner Fraktion )
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20.05.2011, 13:48 Uhr
Sven Leist



Hallöle,
ich hab mal wieder im Netz gestöbert und folgenden Bilderlink für euch gefunden:

http://www.ganz-gebahnt.de/images/vorbild/3042078100.jpg

Während vorne ein ET 420 in Orange Kieselgrau der S-Bahn Rhein Main am BW 1 vorbeifährt, wächst im Hintergrund der Frankfurter MesseTurm in die Höhe, das Bild dürfte etwa August 1989 aufgenommen sein...
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Grüße
Sven
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23.05.2011, 16:37 Uhr
Sven Leist



Hallo zusammen,

kürzlich hab ich mal nebenbei eine kleine Aufstellung bzw. Zeitleiste errichtet, welche Hochhäuser in welchen Jahren in Frankfurt errichtet wurden, und vom Bauzeitraum immer die allerersten Bauaktivitäten bis zum Komplettbezug des Wolkenkratzers berücksichtigt.

Anbei meine Ergbenisse ab 1960:
Keine Gewähr auf Vollständigkeit. Alle Angaben nach bestem Gewissen und Recherche!

60’er Jahre:
Natürlich bildet hier das Zürich Hochhaus am Opernplatz den Grundstein als einer der ersten Wolkenkratzer Frankfurts mit 68 m Höhe. Die Bebauung des ehemaligen Rothschild-Areals war auch eines der Umfangreichsten Bauaktivitäten im Hochhausbau der 60’er.
Kaum war das Zürich Hochhaus fertig, begann die BFH Bank dahinter mit ihrem 80 m Koloss.
Und das Shell-Hochhaus am Nibelungenplatz kratzte an der 100m Marke.
Lediglich 1968 war kein Hochhaus im Bau.

70’er Jahre:
Ein Jahr mit einem Hochhaus-Bauboom ohnegleichen.
Alle bekannten Hochhäuser der 2. Generation (Silver Tower, Canadian Pacific, AfE-Uniturm, Selmi Hochhaus, FBC usw. wurden errichtet. In den Jahren 1972-1974 und 1976 waren jeweils 6 Hochhäuser gleichzeitig im Bau. In den 70’ern gab es kein Jahr, in dem nicht ein Hochhaus gebaut wurde.

80’er Jahre:
Hier gibt es, und das hat mich dann doch verwundert, einen regelrechten Einbruch.
Zwar wurden mit dem MesseTorhaus, den Deutschen Bank Twins oder dem Poseidon Hochhaus Durchaus bekannte Hochhäuser gebaut bzw. fertig gestellt, und mit dem MesseTurm, dem Trianon und dem WestendTower Drei weitere Ende der 80’er begonnen, gab es jedoch Jahre wie 1985, 1986 & 1988, in denen jeweils nur 1 Hochhaus im Bau war, 1987 war sogar kein Wolkenkratzer, der gen Himmel wuchs.

90’er Jahre:
In den 90’er Jahren zog der Hochhaus-Bauboom wieder an: Die Umstrittenen Hochhäuser an der Mainzer Landstraße wurden fertig gestellt, nach dem MesseTurm wurde kurze Zeit später das Zweite Hochhaus mit mehr als 200 m fertig gestellt. Im Bankenviertel gab es zwischen 1994 und 1999 die Größte Verdichtung, innerhalb dieser Zeit wurden 4 Hochhäuser im Umkreis von ein paar Metern hochgezogen. Und Zwei weitere Male wurde die 200 m Marke geknackt. So wurden alle alle bis dahin errichteten 200+ Wolkenkratzer in den 90’ern bezogen (MesseTurm, DZ Bank, MAINTOWER und CoBa).

2000’er:
Ein Jahrzehnt mit vielen Hochhäusern, allerdings können nur der OpernTurm, Skyper und das Gallileo Hochhaus die 100 m Marke deutlich überbieten. Im Jahr 2003 kann ein neuer Rekord vermeldet werden: Insgesamt waren in diesem Jahr 7 (!) Hochhäuser im Bau. Auch gab es in diesem Jahrzehnt, wie schon in den 70’er und 90’ern, kein Jahr, in dem nicht irgendwo ein Wolkenkratzer gen Himmel strebte.
2009 wurde dann aber Glücklicherweise der Grundstein für den T185 an der Friedrich-Ebert-Anlage gelegt, und schnell wurde klar, dass es nach 10 Jahren wieder einen Echten 200 Meter Turm geben würde.

seit 2010:
Aktuell sind im neuen Jahrzehnt 3 Türme im Bau bzw. vor der Vollendung – T185, EZB und TaunusTurm. Einige Projekte werden möglicherweise bald verwirklicht, andere bleiben vorerst nur Reißbrett-Entwürfe. Die Aussichten stehen auf jeden Fall gut
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Grüße
Sven
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02.06.2011, 13:33 Uhr
Matt

Avatar von Matt

Hallo zusammen im Forum,
hier ist mal mein erster Versuch, hoffe es klappt mit dem Einstellen der Fotos.
Als erstes mal ein paar gescannte Fotos vom Bau der Commerzbank.






Gruß
Matt
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03.06.2011, 07:06 Uhr
Sven Leist



@ Matt: Vielen Dank für diese Tollen Bilder!
Vor allem, weil sie aus einer bisher ungewohnten Perspektive geschossen wurden (dem Japan-Center)

Waren diese Bilder "nur mal so nebenbei" gemacht, oder hast du ggf. noch den ein oder anderen Schnappschuss mehr von Frankfurter Hochhausbaustellen?

Zeitlich gesehen fallen hier auch das Forum Frankfurt (1994-1996) (Kastor & Pollux) und eben das Japan Center (1994 - 1996).

Auch die Abrissarbeiten für den MAINTOWER sind 1996 (glaub im Sommer) gestartet, nur einen Steinwurf vom JC entfernt...
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Grüße
Sven
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04.06.2011, 14:22 Uhr
Matt

Avatar von Matt

Hallo Sven,
Du hast das völlig richtig erkannt! Die Fotos wurden aus dem "damals" im Bau befindlichen Japan-Center geschossen. War, so meine ich mich zu erinnern, aus der Ebene +24.

Leider habe ich nur noch ein Foto, wurde direkt aus einer Technikzentrale unter dem auskragendem Dach aufgenommen.

Hier folgt noch ein weiteres Foto, auch vom Japan-Center aus aufgenommen, mit einem Kran bzw. Hochhaus-Rätsel. Sieht nach Wayss&Freytag aus.

mal ein bisschen näher....

und noch eine Ansicht ohne Skyper, dafür aber mit Ph. Holzmann-Zentrale.



Gruß
Matthias
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04.06.2011, 14:34 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Matt postete
Hier folgt noch ein weiteres Foto, auch vom Japan-Center aus aufgenommen, mit einem Kran bzw. Hochhaus-Rätsel. Sieht nach Wayss&Freytag aus.


Das müsste eigentlich das BHF-Bank-Hochhaus sein.


Tschüs,

Sebastian
--
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04.06.2011, 16:33 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
Sebastian Suchanek postete Das müsste eigentlich das BHF-Bank-Hochhaus sein.

Korrekt, sehe ich auch so. Mitte der 90-er Jahre wurde das BHF Bank Hochhaus modernisiert, davon sind diese Aufnahmen.

Hier mal ein interessanter Link; auf Seite 41 ist ein Bild vom Bau des BHF Hochhauses aus den 60-er Jahren:
http://www.bhf-bank.com/w3/imperia/md/content/internet/diebank/presse/10-04-27_die_geschichte_der_bhf-bank.pdf?teaser=/w3/bhfbank/presse/presseinformationen

gruß hendrik
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04.06.2011, 19:04 Uhr
ronald

Avatar von ronald

Hallo,

habe beim aufräumen ein paar Bilder aus Frankfurt aus dem Jahr 1991 gefunden.
Leider ist nur ein Baustellenfoto dabei.
Was das genau für eine Baustelle war, weiß ich nicht mehr.
Vielleicht kennt sich ja jemand aus?


--
Viele Grüße aus Leipzig
Ronald
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04.06.2011, 19:13 Uhr
Sven Leist



Geil, Geil , geil, die Baustelle TRIANON Hochhaus an der Mainzer Landstraße
Aus 1991 herum...

Hinter dem Werbeschild versteckt sich ein 71 EC, am Hochhaus stehen Zwei 201 HC, und hinter der alten Villa streckt sich die Nadel des 315 HC-L Empor

P.S: Kannst du mir das Foto ggf. nochmal in höherer Auflösung für meine Sammlun zukommen lassen?
alles weitere per PN
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Grüße
Sven
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04.06.2011, 21:41 Uhr
Sven Leist




Zitat:
der_kleene postete
Teil 2:
...
August oder September 1988
Der Erste Baukran, ein Liebherr 500 HC 20 wird werksfrisch montiert. Aufgebaut auf einem schienenfahrbaren 500 HC Unterwagen, 4x 5,8 Meter 500 HC Turmsegmenten und insgesamt 73,5 Meter Ausladung zum bestreichen der kompletten Baugrube. Wer und welcher Telekran den 500 HC aufgebaut hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis, dürfte aber RIGA, Breuer oder ADW gewesen sein (Eisele reitz wurde meiner Erinnerung nach erst 1988 gegründet)

Auch dieses "Rätsel" ist inzwischen gelöst, der 500 HC 20 am MesseTurm wurde durch BREUER mit einem LTM 1160 (6-Achser) aufgebaut. Danke an Karle für den Zufallstreffer des Fotos in einer Breuer-Publikation und an Stephan Bergerhoff fürs Identifizieren des Telekrans
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Grüße
Sven

Dieser Post wurde am 04.06.2011 um 21:42 Uhr von der_kleene editiert.
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11.06.2011, 20:56 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
der_kleene postete Geil, Geil , geil, die Baustelle TRIANON Hochhaus an der Mainzer Landstraße

Dann tun wir's mal hier hin.....:

http://presse24h.info/abendblatt/?p=10277

gruß hendrik
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18.06.2011, 19:48 Uhr
BUZ



ist das hier schon bekannt:
http://www.aufbau-ffm.de/serie/Teil23-25/teil23.html


Gruß
BUZ
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19.06.2011, 12:14 Uhr
Sven Leist




Zitat:
BUZ postete
ist das hier schon bekannt:
http://www.aufbau-ffm.de/serie/Teil23-25/teil23.html


Gruß
BUZ

Meine Wenigkeit kennt diese Seite schon länger, sehr schön gemacht, schade, dass die Serie nur bis Anfang der 70'er dokumentiert wurde, der Hochhausboom ging ja erst ab Mitte der 70'er so richtig los. Die 70'er - 80'er, das wäre noch eine Serie wert auf dieser HP.

ich hab den SeitenInhaber auch mal angeschriebe, leider kam nie etwas zurück. Der Datenstand ist schon seit langer Zeit gleich...
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Grüße
Sven
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28.06.2011, 20:16 Uhr
HBK




Zitat:
der_kleene postete
Hochhaus Löwenstein-Palais (Hochhaus Deutsche Bank Zwillingstürme)

Baujahr: 1978-1984
Gebäudehöhe: 2x 155,0 m
ARGE: Holzmann / P&Z

Man muss sich in Frankfurt schon recht genau auskennen, um zu wissen, was es mit der Bezeichnung des Löwenstein’schen - Palais auf sich hat. Diese Schmucke Villa an der Taunusanlage, Ecke Guiolette - / Klüberstraße wurde durch die Wirren des II. Weltkriegs zur Brandruine und danach nicht wieder aufgebaut. Nach einem internen Wettbewerb sah der Siegerentwurf des Architekturbüros ABB Hanig, Scheidt und Schmidt aus 1971 einen Zwillingsturm mit je 136 m Höhe und 33 Oberirdischen Geschossen, umgeben von einer Sockelbebauung, dem sog. Breitfuß vor. Für den Fall einer Neubebauung des Areals wurde die Idee des Entwurfes, die Gebäude in Zwei Türme zu gliedern, in Baurecht gefasst. Daher war die hohe Ausnutzbarkeit des Grundstückes sehr attraktiv. Mitte der 70’er wurde die Bestandsbebauung auf dem neu zu bebauenden Areal abgerissen. Fünf Wohnhäuser und Drei Bürobauten sowie das ausgebrannte Palais mussten unter der Abbruchbirne weichen Doch die Ersten Pläne der Besitzer, angeblich die Immobilienkaufleute Buchmann, Israeliwicz, Herskovitz und Preisler, mit Bürotürmen Geld zu verdienen, wurden durch verschiedenste Faktoren (Baukostenerhöhung Rezession etc.) wieder zunichte gemacht. Die Baugrube war teilweise jedoch schon im Zuge des S-Bahn-Baus Mitte der 70’er errichtet worden, nach den ersten „gescheiterten“ Plänen aber posthum wieder zugeschüttet worden. Erst 1977 erwarb die Münchner Investorengruppen Schörghuber das Grundstücksareal samt Baurecht. Zu dieser Zeit plante man noch mit Büros und einem Hotel, wobei zeitweilig die „Hyatt“-Hotelgruppe Interesse zeigte. Sodann wurde ab Frühjahr 1978 die Baugrube wieder ausgehoben und die Tiefbauarbeiten begannen. Auf den 10.400 m² großen Areal mussten insgesamt 80.000 m³ Erdaushub bewältigt und abgefahren werden. Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen waren durch die direkt an der Baugrubenflanke zur Taunsanlage hin verlaufende und gerade neu eröffnete S-Bahn-Station notwendig.
Alte Menck-Seilbagger kamen für die Baugrubensicherung ebenso zum Einsatz, wie die damals noch relativ neue Mercedes NG – LKW’s. Im Spätherbst 78 begannen dann die Arbeiten an der bis zu 4 Meter starken Fundamentplatte, die bis zu ihrer Fertigstellung 16.500 m³ Beton und 3.800t Bewehrungsstahl verschlingen sollte. Leider geben die Zeitungsberichte keine Bilder bzw. Schilderung der Abläufe zur Herstellung der Fundamentplatte wieder. Als die „Hyatt“-Hotelgruppe wieder absprang, war die Zukunft erneut ungewiss, nun gähnte an der Taunusanlage eine Tiefe Baugrube mit einer Voluminösen Hochhaus-Fundamentplatte, aber keiner, der die Hochhäuser fertig errichten wollte. 1979 kaufte dann die Deutsche Bank das Löwenstein-Projekt auf, und führte es fortan für den Eigenbedarf weiter.
Wie bei vielen damaligen und später gebauten Hochhäusern war ein recht strittiges Thema die „öffentliche Nutzung“ durch die Bevölkerung. Beim Löwenstein-Projekt sah man die Unterbringungen von Wohnraum in den Sockelgeschossen und eine öffentliche Ladenpassage im Erdgeschoss mit einem Durchgang von der Taunsanlage zur Klüberstraße vor. Als eben dann Anfang 1979 die Deutsche Bank das Projekt von der Münchner Investorengruppe Schörghuber übernahm, radierte man diese Altlastauflagen im Sinne des Sicherheitsdenkens der Bank nach und nach aus. Solche „Spielchen“ wurden bei späteren Hochhäusern (besonders beim MesseTurm) noch mal eindrucksvoll wiederholt, bis erst die HeLaBa mit dem im Jahre 2000 fertig gestellten MAINTOWER mit einen Restaurant und einer Aussichtsplattform diesen Wunschgedanke Rechnung trug.
Aber zurück zum Löwenstein-Projekt mit den beiden Hochhaus-Zwillingen: Hier begannen ab Mai 1979 nach Fertigstellung der Drei Tiefgeschosse die Rohbauarbeiten für die Hochhaustürme. Bemerkenswerterweise wurden immer nur Teilbaugenehmigungen erteilt, zuerst bis zum 20. OG, dann immer weiter sukzessiv nach oben, bis man nach vielen Politischem hin und her bei 40 Geschossen und einer Höhe von knapp 155 m angelangt war.
Noch größeren Diskussionsbedarf warf wie schon erwähnt die Nutzung und endgültige Ausgestaltung des Breitfußes auf, weswegen hier erst mit dem Rohbau begonnen wurde, als das Hochhaus schon weit fortgeschritten war.
Das Hochhaus selber wurde mit insgesamt Vier Hochbaukranen unter der ARGE Holzmann/P&Z errichtet. Zum Einsatz kamen Zwei Liebherr 130.1 HC auf 185 HC Turm und rund 35m Ausladung, ein Liebherr 120 HC ebenfalls auf 185 HC Turm und ein Großer Kaiser HBK 180.1 Knickausleger Baukran. Für die Randbebauung kamen im laufe der Zeit mehrere Liebherr HB (50) Krane sowie Kaiser HBK 90.1 zum Einsatz.
Der Gebäudekern wurde mit einer Holz-Großflächenschalung, die Außenwände in umlaufener Kletterschalung, und die Innenwände wiederum in Holz-Großflächenschalung errichtet.
Im Mai 1980 hatten die beiden Hochhausflügel mit den ersten Regelgeschossen bereits 40 m erreicht, ein Jahr später waren schon über 100 m fertig gestellt und es wurde mit den Fassadenarbeiten begonnen, die den Türmen ihren Spiegeleffekt verleihen sollten. Der endgültige Modellentwurf dazu wurde bereits im Oktober 1980 der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Rohbauende konnte am 27.10.1982 Richtfest gefeiert werden. Zu dieser Zeit standen nur noch der große Kaiser HBK Knickausleger und ein 130.1 HC am Hochhaus zur Fassadenmontage. Auch die Basisgeschosse des Breitfußes wuchsen nun schnell, zuerst auf der rechten Seite zur Alten Oper hin, dann auch auf der linken Seite Richtung BfG-Grundstück. 1984 konnte die Deutsche Bank AG das, nun unter dem einprägsameren Namen Hochhaus Deutsche Bank AG bekannte Gebäude mit 1.600 Mitarbeitern bezogen werden, 400 Plätze hielt man sich als Erweiterungsoption offen. Auch nach der Revitalisierung der Gebäude zum „Green Building“ 2008-2010 behielt der Gebäudekomplex, der im Frankfurter Volksmund als Soll – und Haben genannt wird, seinen Charakter bei. Wie so oft, arrangiert man sich heute gern mit diesem einst so umstrittenen Hochhaus, zählt es doch heute neben dem MesseTurm oder dem Hochhaus der Commerzbank zu den bekanntesten in Mainhatten.

Ich hoffe, dass euch auch dieser Bericht wieder gefallen hat. Da sich ein Großteil der Zeitungsartikel in jener Zeit eher mit der politischen und bürgerlichen Auseinandersetzung um das Projekt befasst, als mit der Verfolgung des Baus an für sich (zumindest in textlicher Form), kann ich leider nur das hier geschrieben zum Bauablauf wieder geben. Als Quelle sei neben den vielen Zeitungsartikeln aus FNP und FR, im ISG recherchiert, auch das Buch „Hochhäuser in Frankfurt“ aus dem Jahre 1995 genannt.

Die Arge war Holzmann,P&Z und Heilit Bau AG später dann ab 1980 Heilit & Woerner Bau AG. Sieht man am Foto das letzte Firmenschild am Kaiser ist von Heilit. Ich habe auch ein Video von der MTA P&Z wo das Projekt kurz angesprochen wird.
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