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Hansebubeforum » Baustellen » Sechsspuriger Ausbau der A3 im Spessart (BAB3) » Threadansicht

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09.10.2016, 21:41 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432

jetzt wird schon am Unterbau gearbeitet





Aum roten Pfosten ganz rechts im Bild kommt die kleine Durchpressung auf Höhe von Luitpoldhöhe heraus


Jetzt wird erkennbar warum man an der Rohrbuchbrücke den Bestand soweit bergaufwärts gerodet hat. Das dient allein (?) der Aufschüttung eines Plateaus um schweren Gerät das linksabbiegen zu ermöglichen.
Im Vordergrund Vorbereitungen für das Widerlager West.


Der Brückenbau stagniert m.E.. Rein äusserlich ist in den letzten 10Tagen kein Fortschritt erkennbar. Das kann doch nicht so schwierig sein die Fahrbahnträgerstösse zu verschweissen ? Ich denke länger als einen Tag pro Stoss würde ich kaum benötigen, vielleicht sollte ich mich als Aushilfe anbieten ...


bei der Durchpressung im Bischbrunner Forst ist die Vortiebsmaschine abgebaut und das Widerlager wird zerkleinert. Beidseitig hat man zwei Turmkräne aufgestellt

--
wir bauen auf, wir reissen nieder, wir haben Arbeit immer wieder

Dieser Post wurde am 09.10.2016 um 21:53 Uhr von Anwohner432 editiert.
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10.10.2016, 20:36 Uhr
Patent




Zitat:
Anwohner432 postete:
Der Brückenbau stagniert m.E.. Rein äusserlich ist in den letzten 10Tagen kein Fortschritt erkennbar. Das kann doch nicht so schwierig sein die Fahrbahnträgerstösse zu verschweissen ? Ich denke länger als einen Tag pro Stoss würde ich kaum benötigen, vielleicht sollte ich mich als Aushilfe anbieten ...

Das nördliche Widerlager sieht mir noch etwas fleckig aus. Dann muss man ohnehin noch warten, bis es durchgehärtet ist. Eile beim Stahlbau ist daher gar nicht notwendig. Außerdem scheint mir das Bauzeit bestimmende Element eher der Bogen zu sein. Von den Fundamenten ist noch nicht wirklich viel hergestellt. Ich sehe nur die Bodenplatte und die brückenseitige Wand. Aufgrund der Schräge ist diese auch sehr schwer zu gießen. Das geht eigentlich nur stückweise. Mich wunderte es, dass man überhaupt so früh mit dem Oberbau angefangen hat. Wahrscheinlich ist der Stahlbau unter dem Monobogen wegen der beengten Platzverhältnisse zu schwierig. Ich fürchte aber, dass es nach Fertigstellung des Oberbaus noch lange dauern wird, bis der Monobogen fertig sein wird. Daher kann man sich ruhig Zeit lassen.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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10.10.2016, 22:01 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Anwohner432 postete
Der Brückenbau stagniert m.E.. Rein äusserlich ist in den letzten 10Tagen kein Fortschritt erkennbar. Das kann doch nicht so schwierig sein die Fahrbahnträgerstösse zu verschweissen ? Ich denke länger als einen Tag pro Stoss würde ich kaum benötigen,

Irgendwie zusammenbraten sicherlich.
Ich nehme aber mal an, dass die Brücke als Ausführungsklasse EXC3 (siehe DIN EN 1090-2) geplant und ausgeschrieben ist. Da muss das alles ja auch noch geprüft werden. Und wenn die Stahlteile so große Wandstärken haben, dass man mehrlagig schweißen muss, macht's das auch nicht einfacher...


Tschüs,

Sebastian
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11.10.2016, 23:15 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
Anwohner432 postete

Irgendwie zusammenbraten sicherlich.
I

Sebastian

zusammenbraten ?

Nein, die Idee war nicht dass DU Dich als Aushilfe anbieten sollst ;-)
Über MEINE Arbeit hat sich noch niemand beschwert
--
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12.10.2016, 09:29 Uhr
Patent



Als zeitkritisch sehe ich nicht die Schweißarbeiten, sondern den Monobogen an. Wenn die Fundamente nicht vor dem Wintereinbruch fertig sind, kann der Monobogen über den ganzen Winter hin nicht aufgebaut werden. Dann spielt der Überbau gar keine Rolle mehr. Der ließe sich auch im Winter problemlos weiterbauen. Gegenwärtig sieht mir das nördliche Widerlager noch nicht belastbar aus. Dann heißt es ohnehin warten.

Übrigens:
Bei einem Aufbau gem. DIN EN 1090-2 sind nicht die Schweißarbeiten sondern die anschließenden Kontrollen das Zeitproblem. Da muss jeder Abschnitt der Schweißnaht untersucht und dokumentiert werden. Sonst erfolgt keine Abnahme. Nachdem aber mit dem Stahlbau überraschend frühzeitig begonnen wurde, hat man hierfür großzügige Pufferzeiten, die man auch nutzen darf.

Viel bedenklicher halte ich die Zeitplanung für die Rohrbuchbrücke. Deren erste Hälfte soll Ende 2017 zusammen mit der Richtungsfahrbahn Würzburg fertig sein, um die Trasse umlegen zu können. Gegenwärtig sind noch nicht einmal die Gründungspfähle erstellt. Für eine derart große Brücke halte ich eine Bauzeit von nur einem Jahr für extrem sportlich. Selbst wenn man mittels Wärmezelten den ganzen Winter hindurch bauen sollte, wird das mehr als eng.

Der Bergrücken, der vor der Verkehrsumlegung noch eingeschnitten werden muss, kommt ja anscheinend gut voran. Vor allem spielt für diese Arbeiten der Winter keine Rolle. Wenn das jetzige Tempo beibehalten wird, sollte der Einschnitt in etwa einem halben Jahr fertig sein. Das sollte reichen, um rechtzeitig die Fahrbahn bauen zu können. Die St2312-Brücke müsste dann auch etwa im Sommer 2017 fertig sein, um die A3-Trasse bauen zu können. Das sollte wohl möglich sein.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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12.10.2016, 09:46 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


Zitat:
Patent postete
Als zeitkritisch sehe ich nicht die Schweißarbeiten, sondern den Monobogen an. Wenn die Fundamente nicht vor dem Wintereinbruch fertig sind, kann der Monobogen über den ganzen Winter hin nicht aufgebaut werden. .

Bei den Fundamenten für den Monobogen ist auffällig dass man zuerst auch am Wochenende mit 5 Mann daran gearbeitet hatte und jetzt auch werktags die Arbeiten daran ruhen.
Aber vielleicht wollten da auch nur ein paar Mann Stunden aufbauen um schneller wieder nach Hause zu kommen ?
--
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12.10.2016, 10:37 Uhr
Patent




Zitat:
Anwohner432 postete:
Bei den Fundamenten für den Monobogen ist auffällig dass man zuerst auch am Wochenende mit 5 Mann daran gearbeitet hatte und jetzt auch werktags die Arbeiten daran ruhen.
Aber vielleicht wollten da auch nur ein paar Mann Stunden aufbauen um schneller wieder nach Hause zu kommen ?

Die Fundamente für den Monobogen sind durch ihre Trapezform schwierig herzustellen. Die schräge Schalung kann nur stückweise aufgebaut werden. Dann gießt man Beton rein und wartet, bis dieser erhärtet ist. Erst dann kann man das nächste Schalungsteil anbauen. Sonst kommt man mit dem Rüttler nicht mehr bis unten ran. Die Wartezeiten sind zum Erhärten des Betons notwendig. Andernfalls würde man durch das Rütteln der Schicht die noch nicht erhärtete darunter liegende Schicht aufmischen und zerstören. Wenn also am Samstag die Betonschicht hinreichend fest geworden ist, sollte man am Wochenende betonieren und anschließend warten. Andernfalls würde man 2 Tage verlieren, was bei den zeitkritischen Fundamenten wohl nicht akzeptabel ist. Aus diesem Grund sieht der Arbeitsablauf an Betonbaustellen manchmal etwas merkwürdig aus. Übrigens, auch die Aushärtezeiten des Betons müssen sauber dokumentiert werden. Bei Fehlern droht der Abriss mit Regressforderungen an die Baufirma.

Sollte ich mal etwas zum Schweißen haben, werde ich mich vertrauensvoll an Dich wenden.

Danke für die Youtubelinks. Da ist auf dem Bergrücken doch einiges los. Außerdem sind zwei Betonlieferungen zur Brückenbaustelle für die Fundamente zu sehen. Die St2312 sieht einfach toll aus, wenn man nicht selbst mit einem frisch gewaschenen Auto entlang fahren muss.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred

Dieser Post wurde am 12.10.2016 um 10:41 Uhr von Patent editiert.
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13.10.2016, 11:58 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432

naja, wie man auf dem Bild sieht steht der westliche Teil des südlichen Widerlagers bereits. Das ist soweit ich verfolgt habe in einem Stück erstellt worden. Abgesehen von der Bodenplatte natürlich. Die Widerlager des Bogens sind viel niedriger und weniger komplex als die Brückenwiderlager. Bei den Brückenwiderlagern hatte es allerdings Kiesnester gegeben. Am südlichen Lager mehr als beim zuletzt erstellten.
In Etappen zu gießen ist allgemein nicht praktikabel da sich zwischen den bereits erhärteten Lagen schwierig ein Verbund herstellt. Das versucht man gerade eher zu vermeiden. Auch mit dem Schalungsbau macht man sich nur unnötig arbeit. Sichtbeton kann man sowieso vergessen.
Feiertags war an der Armierung gerarbeitet worden, mag natürlich sein dass die auch umfassend geprüft werden muss und deshalb die Schalung jetzt nicht in Gang kommt. Wobei die Armierung im Nordteil noch gar nicht fertig zu sein scheint
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14.10.2016, 13:57 Uhr
Patent



Nicht übersehen werden darf natürlich die Tatsache, dass die Monobogen-Fundamente viel größere Drücke ableiten müssen als die Widerlager. Die Widerlager halten nur die Endstücke der Brücke, der Monobogen dagegen die gesamte Brückenlast. Außerdem hat der Monobogen einen viel kleineren Querschnitt. Wenn man sich ansieht, wie massiv der erste Teil des Fundaments ist, kann ich mir auch vorstellen, dass die Abfuhr der Reaktionswärme des Betons schon zum Problem werden kann.
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Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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16.10.2016, 23:20 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

@Anwohner432: Irgendwie sind Deine Bilder verschwunden. Kannst Du bitte mal nachschauen, wo's hängt?

Davon abgesehen, auf der neuen St2312-Trasse wird inzwischen der Frostschutz eingebaut. Im Bereich des Hangs mit einem Deckenfertiger, unten Bereich der Einmündung der St2316 anscheinend "konventionell". Für den Anschluss der Neu- an die Alttrasse hat man die St2312 auf Höhe der Autobahnraststätte halbseitig gesperrt. Der Fahrbahndamm incl. eines kleinen Lärmschutzwalles für die Luitpoldhöhe wird aktuell "feinmodelliert" und der Oberboden wieder aufgebracht.
An der Brückenbaustelle der St2312 scheinen jetzt alle Stahlbauteile für die Fahrbahn vor Ort zu sein. Der Liebherr LTM 1220-5.1 vom Würzburger Kranverleih steht aktuell auf/im östlichen Widerlager.
Oben auf der Bergkuppe arbeiten "nur noch" der Liebherr R964 C von Strabag und der Hitachi 870 von Kolb, der Hyundai scheint abgezogen worden zu sein. Der Fortschritt ist aber erheblich, einige Höhenmeter sind schon vollflächig verschwunden. An der Rohrbuchbrücke hat man jetzt die Baustraßen-Zuwegungen für die Pfeiler angelegt.

Bei Marktheidenfeld macht die Unterführung für die MSP31 Fortschritte, an der Wirtschaftsweg-Unterführung etwas weiter östlich ist sogar der TDK (der "kurze" Potain unter der Hochspannungs-Freileitung) schon wieder abgebaut. Auch im weiteren Verlauf bis zur Mainbrücke Bettingen sehen die diversen Unterführungen schon sehr fertig aus, die Baugruben auch schon weitgehend wieder verfüllt, lediglich an der Unterführung südlich von Triefenstein ist die Rückverfüllung noch im Gang. Auf dem größten Teil der Strecke ist auch schon Frostschutz, teilweise auch Asphalt eingebaut.

Östlich der AS Wertheim ist die erste Hälfte (Richtungsfahrbahn Würzburg/Nürnberg) nun endlich fertig und die Baustellenspuren sind umgelegt - dadurch ist die Baustelle nun deutlich angenehmer zu durchfahren. Auf der alten Richtungsfahrbahn hat auch direkt der Rückbau begonnen.

Im Bereich der AS Würzburg-Heidingsfeld, wo derzeit auch eine recht besch...eiden zu fahrende Baustellenspurführung existiert, wurde am Freitag Asphalt eingebaut - das lässt hoffen, dass dort in absehbarer Zeit auch wieder bessere Verhältnisse herrschen.
Auch südlich/östlich der RA Würzburg, in Richtung der Mainbrücke Randersacker nimmt die Richtunsgfahrbahn Nürnberg so langsam Gestalt an.


Tschüs,

Sebastian
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19.10.2016, 09:19 Uhr
Patent




Zitat:
Sebastian Suchanek postete:
Im Bereich der AS Würzburg-Heidingsfeld, wo derzeit auch eine recht besch...eiden zu fahrende Baustellenspurführung existiert, wurde am Freitag Asphalt eingebaut - das lässt hoffen, dass dort in absehbarer Zeit auch wieder bessere Verhältnisse herrschen.
Auch südlich/östlich der RA Würzburg, in Richtung der Mainbrücke Randersacker nimmt die Richtunsgfahrbahn Nürnberg so langsam Gestalt an.

Leider wird sich diese Hoffnung wohl nicht erfüllen. Der gesamte Bauabschnitt bei Würzburg wird wegen der geänderten Gradiente in einem Stück auf die neue Fahrbahn umgelegt. Eine Verbesserung der Fahrsituation ist daher erst zu erwarten, wenn auch die Talbrücke Heidingsfgeld und der Katzenbergtunnel fertiggestellt sind.

Zurück der Bergkuppenbaustelle bei Rohrbrunn: Hat der Abbau bereits den Wirtschaftsweg nahe der A3-Bestandstrasse erreicht oder fehlt da noch viel?
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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19.10.2016, 20:42 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Zurück der Bergkuppenbaustelle bei Rohrbrunn: Hat der Abbau bereits den Wirtschaftsweg nahe der A3-Bestandstrasse erreicht oder fehlt da noch viel?

Da ich mir nicht ganz sicher bin, was Du meinst, hier ein Foto vom vergangenen Sonntag:



Und hier noch ein Blick in den Zwickel zwischen den Bestandstrassen von St2312 und A3. Hier wir Aushub eingebaut, wahrscheinlich von der Bergkuppe oben. Da aber stellenweise auch noch abgeschobener Oberboden an den Böschungen liegt, bin ich mir noch nicht wirklich sicher, was der Plan dahinter ist.




Tschüs,

Sebastian
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20.10.2016, 09:41 Uhr
Patent



Danke für die Fotos. Darauf ist der Weg nicht zu sehen, da er vom Bergrücken verdeckt wird. Auf dem Bild: http://www.bildergalerie-autobahn-nordbayern.de/a3_rohrbrunn_haseltalbruecke/a3_rohrbrunn_haseltalbruecke.html ist er im Hangbereich zur Bestandstrasse zu sehen. Er verläuft etwa parallel zur A3 und endet am Wasserbecken. Er wurde durch den im neuen Hang angelegten Weg ersetzt. Deinem Foto zu urteilen, sollte der Weg noch lange nicht erreicht sein.

Zum zweiten Foto: Aus den Youtube-Links von Anwohner432 ist klar zu ersehen, dass das Füllmaterial von der Bergkuppe stammt. Die Laster fahren von der Bergkuppe im Bereich der Verschwenkung in die St2312 ein und kurz nach dem provisorischen Damm in den Zwickel. Der Plan ist folgender: Das Material wird zunächst dazu genutzt, das Gelände bis zur A3-Gradiente aufzufüllen, um die neue Trasse zu erstellen. Dies ist gegenwärtig der Fall. Ich vermute, dass der Bereich neben der Neutrasse später auch als Zwischenlager für das Bergkuppenmaterial genutzt wird, um es dann zum Verfüllen der Alttrasse zu verwenden. Laut Aussage der ABDNB liegt das Zwischenlager in einem abgeholzten Bereich nahe dem Einschnitt der Bestandstrasse. Aus allen Fotos habe ich nur den Zwickel ausgemacht, der diese Bedingungen erfüllt. Auf die Verfüllung des Einschnitts wird dann zur Renaturierung Oberboden aufgebracht. Da der Oberboden nur bis ca. 3 bis 4m hoch geschichtet werden darf, bietet sich die Lagerung am Hang an.

Es ist schon beeindruckend, was da für ein Aufwand getrieben wird, um eine Doppelkurve einer Autobahn im Radius aufzuweiten. In Österreich ist die Vorgangsweise schlauer. Dort werden Gebirgsautobahnen abweichend von Baurichtlinien besser an das Gelände angeformt und ggf. die Geschwindigkeit reduziert. Auf der Brennerautobahn gibt es bei Schönberg sogar eine Kehre. Dies spart enorm Kosten, die dann für den großzügigen Ausbau der Flachstrecken zur Verfügung stehen (bevor dort der Verkehr zusammenbricht). Beispiel: A1 Westautobahn bei Ybbs. Dort wird gerade auf 6 Spuren ausgebaut. Die Verkehrsdichte beträgt nach meiner Erinnerung ca. 35.000 Fahrzeuge pro 24h. Da denkt man in Deutschland noch nicht einmal über ein Planung nach.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred

Dieser Post wurde am 20.10.2016 um 09:43 Uhr von Patent editiert.
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20.10.2016, 11:40 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


Zitat:
Patent postete
Danke für die Fotos. Darauf ist der Weg nicht zu sehen, da er vom Bergrücken verdeckt wird. Auf dem Bild: http://www.bildergalerie-autobahn-nordbayern.de/a3_rohrbrunn_haseltalbruecke/a3_rohrbrunn_haseltalbruecke.html ist er im Hangbereich zur Bestandstrasse zu sehen. Er verläuft etwa parallel zur A3 und endet am Wasserbecken. Er wurde durch den im neuen Hang angelegten Weg ersetzt. Deinem Foto zu urteilen, sollte der Weg noch lange nicht erreicht sein.

h.

Der Weg wird wohl zumindest im oberen Teil gar nicht erreicht da er jenseits der abgesteckten Grabungsgrenze liegt und somit erhalten bleibt.
Man kann das auf dem Bild am Rande erkennen, da hat die Oberkante des A3 Einschnitts bereits ihre entgültige Ausdehnung erreicht. Der alte Weg liegt dahinter.

BTW gehe ich weiter davon aus dass man den alten Einschnitt später mit dem Material aus dem A3 Fahrbahndamm verfüllen wird. Das sind erhebliche Mengen . So hatte man das in Weibersbrunn auch gemacht. Warum sollte man dazu eigens ein Zwischenlager anlegen ?
Der alte Fahrbahndamm wird genau in dem Moment obsolet in dem auch der Einschnitt verfüllt werden kann.
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20.10.2016, 11:59 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


Zitat:
Patent postete

Es ist schon beeindruckend, was da für ein Aufwand getrieben wird, um eine Doppelkurve einer Autobahn im Radius aufzuweiten. In Österreich ist die Vorgangsweise schlauer. Dort werden Gebirgsautobahnen abweichend von Baurichtlinien besser an das Gelände angeformt und ggf. die Geschwindigkeit reduziert.

Ich finde die neue, gerade, Verkehrsführung zwischen Hösbach und Weibersbrunn sehr gut. Autobahnen sind dazu gedacht schnell von a nach b zu kommen. Schnell und zügig.
Der Abschnitt war so kurvig dass tatsächlich nicht mehr als 100km / h möglich waren. Gebau wie das Stück bei Rohrbrunn.
Ich fahre die Strecke jetzt seit ziemlich genau 30Jahren regelmäßig selbst und ich hätte nie gedacht dass jemals problemlos Tempo 180 möglich sein könnte.
Von daher bin ich froh dass ich DAS noch erleben durfte ;-) Danke, ABDNB !
--
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Dieser Post wurde am 20.10.2016 um 12:00 Uhr von Anwohner432 editiert.
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20.10.2016, 22:21 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Danke für die Fotos. Darauf ist der Weg nicht zu sehen, da er vom Bergrücken verdeckt wird. Auf dem Bild: http://www.bildergalerie-autobahn-nordbayern.de/a3_rohrbrunn_haseltalbruecke/a3_rohrbrunn_haseltalbruecke.html ist er im Hangbereich zur Bestandstrasse zu sehen. Er verläuft etwa parallel zur A3 und endet am Wasserbecken.

Ah, OK, diesen Weg meinst Du.


Zitat:
Patent postete
Er wurde durch den im neuen Hang angelegten Weg ersetzt. Deinem Foto zu urteilen, sollte der Weg noch lange nicht erreicht sein.

Der ist in Teilen schon längst weg. Am linken Bildrand sieht man eine "frische" Böschung, an deren Oberkante lief früher der Wirtschaftsweg - ich hab's mal versucht, rot einzumalen:



Bereits beim Anschluss des neuen Weges an den Bestandsweg wurde hier der alte Weg teilweise abgebaggert - siehe die Bilder und die Diskussion auf Seite 19.


Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 20.10.2016 um 22:21 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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20.10.2016, 23:14 Uhr
Patent



Danke für den Hinweis. Ich meinte jedoch den Weg, der in Deinem Bild so etwa entlang der Kante zur A3-Bestandstrasse verlaufen müsste. Den sieht man nur von der gegenüberliegenden Seite der A3. Er war im August definitiv noch da.
--
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Manfred
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21.10.2016, 17:19 Uhr
Champagnierle

Avatar von Champagnierle


Zitat:
Patent postete
...liegenden Seite der A3. Er war im August definitiv noch da.

Und jetzt ist klar, warum der Weg Weg heisst.







Weil der Weg weg ist

Schönes Wochenende

Marc
--
==================================
<ohne Worte>
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21.10.2016, 18:48 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Danke für den Hinweis. Ich meinte jedoch den Weg, der in Deinem Bild so etwa entlang der Kante zur A3-Bestandstrasse verlaufen müsste. Den sieht man nur von der gegenüberliegenden Seite der A3. Er war im August definitiv noch da.

Das ist aber doch derselbe Weg... Schau mal auf dieses Bild der ABDNB, dort ist der Weg, den Du meinst, noch vorhanden. Der Punkt, den ich auf meinem eigenen Foto rot markiert habe, ist in etwa der Punkt, wo auf dem ABDNB-Bild der Weg rechts im Bild aus dem Wald kommt und auf die Rodungsfläche führt. Bezogen auf das Niveau von eben diesem Punkt dürften inzwischen ca. 3-5 Höhenmeter (ich bin leider schlecht im Schätzen von Höhen...) abgebaggert worden sein. Das sollte in etwa demjenigen Höhenniveau entsprechen, dass der alte Weg im Bereich der Kurve rechts im ABDNB-Bild hat(te).

Hier noch ein Bild vom 03.10.2016 von der A3-Seite aus.



Die schräge Oberkante der Vegetation im Vordergrund müsste ungefähr der Höhenverlauf des ehemaligen Wirtschaftswegs sein.


Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 21.10.2016 um 19:53 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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21.10.2016, 19:13 Uhr
torquemaster




Zitat:
Anwohner432 postete

Zitat:
Patent postete

Es ist schon beeindruckend, was da für ein Aufwand getrieben wird, um eine Doppelkurve einer Autobahn im Radius aufzuweiten. In Österreich ist die Vorgangsweise schlauer. Dort werden Gebirgsautobahnen abweichend von Baurichtlinien besser an das Gelände angeformt und ggf. die Geschwindigkeit reduziert.

Ich finde die neue, gerade, Verkehrsführung zwischen Hösbach und Weibersbrunn sehr gut. Autobahnen sind dazu gedacht schnell von a nach b zu kommen. Schnell und zügig.
Der Abschnitt war so kurvig dass tatsächlich nicht mehr als 100km / h möglich waren. Gebau wie das Stück bei Rohrbrunn.
Ich fahre die Strecke jetzt seit ziemlich genau 30Jahren regelmäßig selbst und ich hätte nie gedacht dass jemals problemlos Tempo 180 möglich sein könnte.
Von daher bin ich froh dass ich DAS noch erleben durfte ;-) Danke, ABDNB !

Nix für ungut – aber das ging früher (= vor runden 25 Jahren) auch schon locker
Ich werde nie vergessen, wie ich damals, nachdem ich meine Eltern am Flughafen FFM abgesetzt hatte, nach exakt 35 Minuten wieder in Würzburg an der Haustür gewesen bin. Ist am frühen Morgen vor 6 Uhr gewesen. Damals gab es so gut wie keine Tempolimits auf der Strecke, v. a. die Nacht-Ruhe-Begrenzungen kamen erst kurze Zeit später auf
Da gingen genau auf der von dir genannten Strecke gute 220, mehr waren auf dem Anstieg damals nicht drin mit einem E34 525i Touring … Aber man konnte zu dieser Zeit schön "Ideallinie" fahren, war ja sonst kaum einer unterwegs :top:
Zwar waren nach dem Ritt runde 30l Sprit verblasen, aber Spaß hat's schon gemacht

Sebastian
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21.10.2016, 19:52 Uhr
Sebastian Suchanek
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Zitat:
Anwohner432 postete
Ich fahre die Strecke jetzt seit ziemlich genau 30Jahren regelmäßig selbst und ich hätte nie gedacht dass jemals problemlos Tempo 180 möglich sein könnte.
Von daher bin ich froh dass ich DAS noch erleben durfte ;-) Danke, ABDNB !

Unabhängig davon, was mein Namensvetter geschrieben hat, finde ich den neuen Streckenabschnitt auf Höhe Waldaschaff bei höheren Geschwindigkeiten recht unangenehm zu fahren, weil da einige Bodenwellen drin sind: Insbesondere im Bereich der westlichen Dehnungsfuge der Kauppenbrücke (wahrscheinlich wurde beim Bau ein wenig gepfuscht, sodass es Setzungen gegeben hat...) und nochmal etwas weiter westlich, wo die Querneigung der Fahrbahn von einer Kurve in die andere übergeht - das hat man nicht wirklich "rund" ausgeformt...


Tschüs,

Sebastian
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23.10.2016, 22:44 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


Zitat:
Champagnierle postete

Zitat:
Patent postete
...liegenden Seite der A3. Er war im August definitiv noch da.

Und jetzt ist klar, warum der Weg Weg heisst.







Weil der Weg weg ist

Schönes Wochenende

Marc

gesucht - gefunden !
hier ist er doch, ein paar 100m sind noch da (22 Oktober):

zugegebenermaßen doch innerhalb der Grabungsgrenze - wer ihn letztmals life erleben will muss sich beeilen ...



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Dieser Post wurde am 23.10.2016 um 22:47 Uhr von Anwohner432 editiert.
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23.10.2016, 22:47 Uhr
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Zitat:
Anwohner432 postete

Oh - ich sehe (endlich) ein Bohrgerät an der Rohrbuchbrücke!
Was ist es denn für eins?


Tschüs,

Sebastian, der dort erst in einer Woche wieder vorbei kommt.
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23.10.2016, 22:51 Uhr
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Ersteinsatz ....

106t Einsatzgewicht, Mindesttransportgewicht ohne alle Anbauteile 76t,
405kw
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Dieser Post wurde am 23.10.2016 um 22:53 Uhr von Anwohner432 editiert.
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24.10.2016, 13:21 Uhr
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Zitat:
Anwohner432 postete:
gesucht - gefunden !
hier ist er doch, ein paar 100m sind noch da (22 Oktober):

zugegebenermaßen doch innerhalb der Grabungsgrenze - wer ihn letztmals life erleben will muss sich beeilen ...

Unglaublich, mit welchem Tempo dem Bergrücken nun zu Leibe gerückt wird. Damit sollte bald der Nordhang des Einschnittbereichs erreicht sein. Dann wird der Abbaubereich von schicht zu Schicht schmaler, wodurch es dann in jeder Höhenschicht deutlich weniger Material abzubauen gibt.
--
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