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Hansebubeforum » Baustellen » Sechsspuriger Ausbau der A3 im Spessart (BAB3) » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: [ Erste Seite ] ... [ 48 ] [ 49 ] [ 50 ] -51-
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23.11.2017, 20:08 Uhr
Jens P.



Für Lärmschutzwände an der Raststätte gab es anscheinend kein Geld mehr.
Hier in Schleswig-Holstein beim A7 Ausbau bekommt jede Raststätte und jeder Parkplatz eine Lärmschutzwand.
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23.11.2017, 20:12 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Jens P. postete
Für Lärmschutzwände an der Raststätte gab es anscheinend kein Geld mehr.

Schau Dir den Plan, den Patent verlinkt hat, nochmal genau an. Die geplanten Lärmschutzwände sind sogar rot eingezeichnet.


Tschüs,

Sebastian
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23.11.2017, 20:34 Uhr
Jens P.



Hatte ich nicht gelesen.
Warum montiert man sie nicht von der gesperrten Fahrbahn aus?
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1253 — Direktlink
23.11.2017, 20:35 Uhr
Leoo



Eine Info noch zur Baumaßnahme Marktheidenfeld. Das fräsen und der Einbau von Gussasphalt auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt war von Anfang an so geplant. Bei dem Belag der bereits befahren wurde handelte es sich um einen extra überhöht eingebauten Asphaltbinder und um keine Deckschicht. Dieser wurde abgefräst und dann die Gussasphaltdecke eingebaut.

Hier mal noch ein etwas älterer Artikel dazu:
http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Baustelle-A3-A3-Ausbau-Autobahndirektionen-Autobahnen;art776,9610492
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23.11.2017, 23:26 Uhr
Patent




Zitat:
Jens P. postete:
Warum montiert man sie nicht von der gesperrten Fahrbahn aus?

Einfache Antwort: Die RA Spessart süd wird erst in den Jahren 2019 und 2020 erweitert. Alles was bisher im Bereich der RA Spessart gemacht wurde war notwendig, um die Einfahrt in die A3 in ihrer endgültigen Lage herzustellen. Es wäre auch dumm, eine Einfahrt in die neue A3 zu bauen, die in zwei Jahren wieder abgerissen werden müsste. Alle anderen Baumaßnahmen betreffend die RA Spessart süd haben noch keine Baufreigabe durch das BVM. Damit stehen auch keine Gelder zur Verfügung. Staat funktioniert etwas anders als Privatwirtschaft.

Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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24.11.2017, 10:32 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek

Eine Sache habe ich beim geplanten Raststättenumbau aber auch noch nicht verstanden: Reisebusse sollen wohl im "PKW-Parkbereich" und nicht im "LKW-Parkbereich" parken. Allerdings gibt es zum PKW-Bereich nur eine einzige Zufahrt und in der ist eine - Zitat - "Schranke für Busse" eingezeichnet. Wie darf man sich das vorstellen? Eine Schranke, die so hoch montiert ist, dass PKWs darunter durchfahren können, Fahrer von Reisebussen aber klingeln(?) müssen, um die Schranke geöffnet zu bekommen? Wo will man da die (Höhen-)Grenze ziehen? Was machen Fahrer von VW-Bussen, Wohnmobilen und dergleichen?


Tschüs,

Sebastian
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24.11.2017, 11:54 Uhr
Patent



Hallo Sebastian!

Über die Busschranke habe ich bisher noch nicht nachgedacht. Im PFB findet sich dazu unter Einwendungen auf Seite 213 nur eine Einwendung der Polizei, der stattgegeben wurde (Zitat "zu Recht"). Demnach soll durch die Schrankenanlage das Zuparken der Busparkplätze durch LKW verhindert werden (das war wohl ein Dauerärgernis). Angeregt wird dabei eine Kamera mit Gegensprechanlage oder eine Sichtbedienung der Schranke aus dem Rasthaus. Die konkrete Realisierung scheint nicht festgeschrieben zu sein. Dies ist aber so in Ordnung, da sich die Polizei wohl mit der Tatsache zufrieden gibt, dass eine Schranke vorgesehen wird. Wie zwischen LKW und Bus unterschieden wird, bleibt dem Betreiber der RA überlassen. Üblicherweise werden jedoch alle einwendungsrelevanen Maßnahmen in die Baubeschreibung aufgenommen, was hier nicht geschehen ist.

Aufgrund der Lage der Schranke muss diese auch von allen PKW passiert werden, die parken wollen. Das kann dann schnell mühsam werden. Ob da alle mitgedacht haben? Wesentlich sinnvoller wäre es gewesen, die Schranke in die hintere Rotunde einzubauen, von der aus nur noch die Busparkplätze erreichbar sind. Dann könnten sich auch keine PKW auf den Busparkplatz stellen. Das ist in der Tat seltsam.

Ich finde es ein wenig merkwürdig, dass sich die Polizei überhaupt mit dieser Einwendung beschäftigt. Aus Sicht der Polizei könnte es doch eigentlich egal sein, ob in der RA ein Bus oder ein LKW keinen Parkplatz mehr findet. Entweder muss der eine oder der andere abgewiesen werden. Der falsch abgestellte LKW kann außerdem noch zur Kasse gebeten werden. Aus Sicht des Betreibers/Pächters stellt sich die Sache schon wesentlich bedeutender dar. Ein LKW belegt einen Parkplatz und bringt - falls überhaupt - nur einen Gast in das Rasthaus. Ein Bus belegt die gleiche Stellfläche, bringt aber viele Gäste ins Rasthaus. Für den Pächter stellt daher das Zuparken der Busparkplätze durch LKW einen erheblichen wirtschaftlichen Nachteil dar. Der müsste daher das größere Interesse haben, hat aber keine Einwendung erhoben. Das scheint alles irgendwie keinen Sinn zu machen.

Nun kommt Spekulatius ins Spiel !
Ich vermute hier eine besondere Vertragsgestaltung mit Ausgleichszahlungen bei fehlbelegten Busparkplätzen. Alle derartigen Pachtverträge sind leider geheim und damit nicht überprüfbar. Durch die vom Rasthaus bediente Schranke wird die Belegung der Busparkplätze einfach in die Verantwortung des Pächters gelegt. Dieser könnte dann einen Ausgleichszahlungsanspruch nicht mehr geltend machen. Wenn meine Vermutung zutrifft, wäre die Schrankenlösung eine sehr schlaue Maßnahme zur Entlastung der Staatskasse auf Kosten des Pächters. Wie die Schranke bedient wird, spielt dabei keine Rolle, wenn nur der Pächter dafür verantwortlich ist. Damit muss die Bedienung dieser wichtigen Schranke auch nicht festgeschrieben werden und die Polizei ist zufrieden.

Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred

Dieser Post wurde am 24.11.2017 um 15:59 Uhr von Patent editiert.
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24.11.2017, 15:53 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Ich finde es ein wenig merkwürdig, dass sich die Polizei überhaupt mit dieser Einwendung beschäftigt. Aus Sicht der Polizei könnte es doch eigentlich egal sein, ob in der RA ein Bus oder ein LKW keinen Parkplatz mehr findet.

Naja, die Sache hat schon auch eine Sicherheitskomponente: Wenn die Busse auf die LKW-Plätze müssten, würde aus jedem Bus 40, 50 Reisende aussteigen und unkoordiniert zwischen den abgestellten LKW herumlaufen. (Wer schon mal einen Bus voll leicht verwirrter Rentner erlebt hat, weiß, was ich meine... ) Wären alle LKW-Plätze belegt, würde der Bus wahrscheinlich irgendwo in zweiter Reihe parken, wodurch die Reisende sogar auf den Fahrbahnen herumlaufen würden.
Da ist es schon deutlich sinnvoller, wenn Busse separat stehen und dort auch mit hoher Wahrscheinlichkeit einen freien Platz bekommen.


Tschüs,

Sebastian
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24.11.2017, 16:08 Uhr
Patent



Hallo Sebastian!
Du hast natürlich Recht. So wird das wohl auch begründet werden. Nur warum haben dann nicht alle Rastanlagen auf deutschen Autobahnen Busschranken? Diese Begründung trifft schließlich auf alle Rastanlagen gleichermaßen zu.

Ich habe gelesen (Quelle weiß ich leider nicht mehr) dass die RA Spessart eine sehr beliebte Zwischenstation für Busreisen ist und aus diesem Grund einen erheblichen Busverkehr aufnimmt. Es muss wohl auch Beschwerden gegeben haben, dass Busparkplätze durch LKW belegt wurden. Deshalb vermute ich hier einen wirtschaftlichen Zusammenhang.

Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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24.11.2017, 19:55 Uhr
Jens P.



An LKW Fahrern verdient der Pächter nichts.
1. sind 2/3 der dort übernachtenen LKW Osteuropäer
2. wird das verbliebene Drittel sich bestimmt nicht vergammeltes Pressfleisch und Bockwurst zu völlig überhobenen Preisen antun.

Touristen und Rentner kann der Pächter noch ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
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24.11.2017, 21:55 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Nur warum haben dann nicht alle Rastanlagen auf deutschen Autobahnen Busschranken? Diese Begründung trifft schließlich auf alle Rastanlagen gleichermaßen zu.

Vielleicht wird das in den nächsten Jahren peu a peu auch auf anderen Raststätten kommen. In Riedener Wald West z.B. gibt's jetzt schon separate Bus-Parkplätze - zwar nicht mit Schranke, aber zumindest über die gleiche Zufahrt anzufahren wie die PKW-Parkplätze. (LKWs haben eine separate Zufahrt zu ihrem Parkbereich.)


Tschüs,

Sebastian
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24.11.2017, 23:01 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Bilder von heute - rund um die RA Spessart läuft in den beiden noch verbliebenen Lücken der neuen Fahrbahn der Einbau von Aushub inklusive Bodenstabilisierung:






Zitat:
Patent postete
Wo (längs zum Einschnitt) stand eigentlich der Bagger auf dem Foto im Einschnittbereich? Wenn ich das Foto mit diesem

Bild von Sebastian vergleiche, so finde ich eine typische, hervorspringende Felsformation im Hangbereich der Stufe ein beiden Bildern.

Das folgende Foto sollte auch Manfreds Frage beantworten:




Tschüs,

Sebastian
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24.11.2017, 23:24 Uhr
Patent



Danke an Sebastian für die neuen Bilder!

Die Stufe im Einschnitt ist ja ganz schön "abgeschmolzen". Wird die Stufe eigentlich immer noch von oben (Höhe St2312) erschlossen, oder wird diese mittlerweile vom Einschnitt her angebunden? Der Belag im Bereich des Einschnitts sieht irgend wie anders aus als früher. Könnte da schon die Deckschicht drauf sein? Die Walze, die auf der Fahrbahn steht wäre zumindest ein Indiz dafür. Die Baufortschritte der letzten Woche sind doch beeindruckend. Da ist nur noch die Frage, ob das Wetter mitspielt.

Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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24.11.2017, 23:47 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Die Stufe im Einschnitt ist ja ganz schön "abgeschmolzen". Wird die Stufe eigentlich immer noch von oben (Höhe St2312) erschlossen, oder wird diese mittlerweile vom Einschnitt her angebunden?

Ja, die Stufe wird immer noch von der St2312 her erschlossen. Aktuell fahren auch nur sehr wenige LKW (2?), die am Bagger zuerst vorbeifahren und dann nahe des unteren Endes der Rampe wenden. Als Ladegerät dient auch "nur" ein Cat 329E.


Zitat:
Patent postete
Der Belag im Bereich des Einschnitts sieht irgend wie anders aus als früher. Könnte da schon die Deckschicht drauf sein?

Ja, das sollte die Deckschicht sein. Zumindest ist, wie man auf dem folgenden Foto sieht, die Oberfläche der aktuell obersten Schicht höhengleich mit der Dehnungsfuge an der Rohrbuchbrücke.



Der Gussasphalt auf der Rohrbuchbrücke scheint aber noch zu fehlen.


Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 24.11.2017 um 23:49 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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