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Hansebubeforum » Baustellen » Sechsspuriger Ausbau der A3 im Spessart (BAB3) » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: [ Erste Seite ] ... [ 38 ] [ 39 ] [ 40 ] -41-
1000 — Direktlink
15.06.2017, 23:24 Uhr
Patent



Die Ladung des Ladekrans auf der Monobogenbrücke sieht mir ein wenig aus, als könnte es eine Presse sein. Wenn das stimmt, dann könnten die Spannkabel demnächst Spannung erhalten. Die neue Rohrbuchbrücke scheint doch um einiges tiefer zu liegen. Viel Strecke bis zum Bauende des Abschnitts Haseltalbrücke ist ja nicht. Lag die alte Rohrbuchbrücke im Steigungsbereich?

Beim zweiten Pfeiler der RF-Frankfurt ist bereits die Aufweitung in Bau. Da scheint man den Pfeiler tatsächlich vor der Sprengung der Bestandsbrücke fertig zu bauen.

Was ist eigentlich das zylinderförmige Teil im Widerlager Frankfurt der neuen Rohrbuchbrücke. Das sieht aus wie das Schaufelrad einer Turbine. So etwas hätte allerdings auf der Baustelle nichts zu suchen.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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1001 — Direktlink
15.06.2017, 23:36 Uhr
Speddy




Zitat:
Patent postete
Was ist eigentlich das zylinderförmige Teil im Widerlager Frankfurt der neuen Rohrbuchbrücke. Das sieht aus wie das Schaufelrad einer Turbine. So etwas hätte allerdings auf der Baustelle nichts zu suchen.

Hallo Manfred,

Meiner Meinung nach sind das die einzelnen Trommeln der Spannlitzen, die einfach nur nebeneinander stehen.

Mfg

Stefan Seifert
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1002 — Direktlink
16.06.2017, 08:38 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Speddy postete
Meiner Meinung nach sind das die einzelnen Trommeln der Spannlitzen, die einfach nur nebeneinander stehen.

Richtig. Sowas in der Art...


Tschüs,

Sebastian
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1003 — Direktlink
16.06.2017, 08:40 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Lag die alte Rohrbuchbrücke im Steigungsbereich?

Ja. Wikipedia sagt "konstant 4% Längsneigung".


Tschüs,

Sebastian
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1004 — Direktlink
16.06.2017, 11:06 Uhr
Patent



Danke für die raschen Antworten. Bis zum Ausbauende des Abschnitts Haseltalbrücke sind es 500 m. Wenn man die Steigung konstant um 1% verringert, kommt man auf 5 m Höhendifferenz. Allerdings muss eine Ausrundung im Übergangsbereich entfernt oder neu erstellt werden, je nachdem wie der Steigungsverlauf der Gradiente unmittelbar nach dem Abschnitt Haseltalbrücke aussieht. Das verringert die Höhendiffenenz um ca. 1 m. Das gibt am Widerlager Frankfurt eine Höhendifferenz zwischen 3 m und 4 m. Das passt mit dem Bild von Sebastian gut zusammen.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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1005 — Direktlink
16.06.2017, 13:25 Uhr
Ralf_S

Avatar von Ralf_S

Hallo
Da wir unter anderem auch das Traggerüst an der Rohrbuchbrücke bauen kann ich vielleicht einige Infos beisteuern.
Der Überbau Fahrtrichtung Nürnberg sollte Ende 2017 fertig sein. Wir bauen dann das Traggerüst in den 2.BA beginnend am Wiederlager Achse 10 bis 20 Meter hinter Pfeiler Achse 30.
Soweit wie hier im ersten BA.

Dann erst sollte die Alte Brücke (Gesprengt?) abgerissen werden.
Die Höhendifferenzen von UK Überbau Frankfurt – Nürnberg sind genau 6,862 Meter in Richtung Nürnberg - Frankfurt 7,078 Meter.
--
Gruß Ralf
Bob der Baumeister
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1006 — Direktlink
16.06.2017, 14:38 Uhr
Patent



Danke an Ralf für die kompetente Information aus erster Hand. Das gibt dann eine Steigung von 2,7% bzw. 2,8%, also erheblich weniger als bei der Bestandsbrücke. Damit reicht die Baustrecke bis zum Bauende Haseltalbrücke locker aus, um den Anschluss an den bereits fertigen Bauabschnitt zu realisieren. Die alte Brücke soll tatsächlich gesprengt werden. Dafür steht angeblich ausreichend Platz zur neuen Brücke zur Verfügung.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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1007 — Direktlink
16.06.2017, 18:09 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432



gleich unter dem Fahrbahnträger arbeitet einer mit dem Schneidbrenner an den Stützen und der andere in orange flext unter an den Ständern herum . also ist die Abspannung komplett ?


hier haben Sie keinen Abraum mehr eingebaut - wo fahren sie ihn jetzt hin ?


--
Wer einem Computer Unsinn erzählt muss immer damit rechnen

Dieser Post wurde am 16.06.2017 um 18:11 Uhr von Anwohner432 editiert.
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1008 — Direktlink
17.06.2017, 22:14 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Bilder von heute - diesmal sozusagen von unten.

Die zukünftige Trasse der A3. Wie man sieht, wurde hier doch einiges an Aushub eingebaut, am Ende in Richtung TR Spessart fehlt auch noch einiges an Aushub. In der Nähe des Behelfsfahrbahndamms der St2312 ist der planierte Streifen so breit, dass es schon fast für alle sechs Fahrspuren reichen könnte.









Das Zwischenlager ist inzwischen schon so hoch aufgeschüttet, dass es sogar schon höher ist als die Zufahrt vom St2312-Behelfsfahrbahndamm. Es hat jetzt das Höhenniveau des Behelfsdamms im Bereich der scharfen Kurve erreicht.



.
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1009 — Direktlink
17.06.2017, 22:17 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Der Monobogen. Das zweite der folgenden Bilder sollte ein wenig bei der Einschätzung helfen, wie tief der Einschnitt inzwischen ist und wie viel noch fehlt:





Stellenweise habe ich am Überbau des Monobogens auf der Unterseite kleine Hilfsstützen gesehen, die schon frei hingen. Anscheinend hat man die Abspannseile schon so weit gespannt, dass der Überbau von den Behelfsstützen (teilweise) frei gehoben wurde:



Und hier eine (die?) Spanneinrichtung für die Abspannseile:



.
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17.06.2017, 22:23 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Zum Schluss noch ein kurzer Blick zur Rohrbuchbrücke. Der erste TDK ist schon wieder abgebaut. (Der 71EC, der am "Frankfurter" Widerlager stand.)



Auch das "Würzburger" Widerlager ist nun im Arbeit.



Die Schalung im Vordergrund gehört zum zweiten(?) Pfeiler für die Richtungsfahrbahn Frankfurt. Etwas verwunderlich finde ich den hellen Schotter im Hintergrund, hinter dem Widerlager. Falls das schon die Frostschutzschicht für die spätere Fahrspur sein sollte, wäre das zum jetzigen Zeitpunkt sehr früh. Außerdem müsste die Fahrbahn eigentlich dem Verlauf des "Lawinen"-Schutzzauns folgen, um einen "geschmeidigen" Trassenverlauf von der neuen Brücke aus zu ergeben.


Tschüs,

Sebastian
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18.06.2017, 03:11 Uhr
Patent



Könnte es sein, dass der Platz hinter dem Widerlager Frankfurt der Rohrbuchbrücke lediglich zu Bauzwecken (z. B. Lagerplatz) dient? Es sieht aus, als ob die Schüttung in die Baustraße auf dem gesperrten Standstreifen der A3 einläuft. Etwas verwunderlich ist aber, dass der Bereich hinter der Schüttung noch nicht abgeholzt ist. Das darf doch eigentlich nur außerhalb der Vegetationsphase geschehen. Damit hätte dies eigentlich letzten Winter erfolgen müssen.

Das Spannen der Abspannkabel der Monobogenbrücke ging erstaunlich schnell. Dann wird wohl bald das zweite Widerlager hinterfüllt werden. Dazu muss aber eine Baustraße unter der neuen Brücke angelegt werden. Sonst wäre die Einschnittbaustelle abgeschnitten.

Auf den Bildern der Trasse in Richtung TR-Spessart sieht man links neben der Trasse eine Baustraße. Entspricht diese im Wesentlichen der alten St2312 aber tiefer gelegt?
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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18.06.2017, 09:43 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Etwas verwunderlich ist aber, dass der Bereich hinter der Schüttung noch nicht abgeholzt ist. Das darf doch eigentlich nur außerhalb der Vegetationsphase geschehen. Damit hätte dies eigentlich letzten Winter erfolgen müssen.

"Abgeholzt" ist da ein großes Wort. Viel mehr als ein paar Büsche stehen da nicht. Ich denke, die zu entfernen dürfte kein großes Problem sein, sobald die Vogelbrutzeiten vorbei sind.


Zitat:
Patent postete
Auf den Bildern der Trasse in Richtung TR-Spessart sieht man links neben der Trasse eine Baustraße. Entspricht diese im Wesentlichen der alten St2312 aber tiefer gelegt?

Das entspricht ziemlich genau der alten St2312. Wenn man das Abfräsen des alten Straßenbelages mit ins Kalkül zieht, bin ich mir nicht mal sicher, ob die Baustraße wirklich tiefer liegt als die alte St2312-Trasse bzw. ob die Baustraße nicht sogar die alte Frostschutzschicht ist.
Vor diesem Hintergrund kann ich mir eigentlich keinen Reim darauf machen, warum man den Weg der Vollsperrung gewählt hat und sich dann im relevanten Bereich anscheinend doch nicht viel tut. Dass man die Baustraße (und auch den Behelfsfahrbahndamm!) effektiv so lässt, wie es vor der Vollsperrung war, könnte ich mir notfalls noch mit Absprachen z.B. mit den Rettungsdiensten erklären, damit die in Notfällen da durch fahren können. (Die Hilfsfristen im Hochspessart sind auch so schon ein trauriges Kapitel für sich.) Aber wenn das so sein sollte, warum hat man die St2312 dann nicht gleich "richtig" offen gelassen? Der Kipperverkehr auf der Straße kann's doch nicht ernsthaft sein - der lief ja vorher schon mindestens ein halbes Jahr über die öffentliche Straße, ohne dass es jemanden gestört hätte.


Tschüs,

Sebastian
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1013 — Direktlink
19.06.2017, 10:26 Uhr
Patent



Eine Möglichkeit wäre, dass der Kipperverkehr die Straße zu sehr belastete. Dann hätte sie aufwändig saniert werden müssen. Sperren und den schadhaften Asphalt abfräsen ist da natürlich einfacher und vor allem billiger. Wundersam ist aber, dass die neue A3 teilweise auf der Trasse der St2312 liegt Deshalb war auch die Verlegung bis fast zur TR-Spessart nötig.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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20.06.2017, 21:58 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Fotos von heute - im Einschnitt ist die nächste "Sohle" nahezu vollständig erreicht:





Zufällig habe ich auch gesehen, dass das Sprenglochbohrgerät abgeholt wurde. Sollte das oben tatsächlich die Endtiefe des Einschnitts sein? In diesem Fall müsste man unterhalb der St2312-Brücke das Gelände wieder erheblich auffüllen - und am Ende der Rohrbuchbrücke kommt mir das Höhenniveau auch noch recht hoch vor...



Außerdem wurde an der St2312-Brücke begonnen, einer der mittleren Behelfsstützen unter dem Unterbau zu demontieren.

Auch die alte Unterführung der St2317 hat man inzwischen angefangen abzureißen (Bild vom Sonntag).




Tschüs,

Sebastian
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20.06.2017, 22:44 Uhr
Patent




Zitat:
Sebastian Suchanek postete:[/b]
Zufällig habe ich auch gesehen, dass das Sprenglochbohrgerät abgeholt wurde. Sollte das oben tatsächlich die Endtiefe des Einschnitts sein? In diesem Fall müsste man unterhalb der St2312-Brücke das Gelände wieder erheblich auffüllen - und am Ende der Rohrbuchbrücke kommt mir das Höhenniveau auch noch recht hoch vor...

Wenn man sich das Bild

von Anwohner432 ansieht, so scheinen nur noch kleine Einzelflächen mittels Sprengung aufgelockert worden zu sein. Zumindest sieht das Vorgehen etwas unsystematisch aus, im Gegensatz zu den regelmäßig, gitterförmig angeordneten Sprenglöchern der Vergangenheit. Möglicherweise sind die weiteren Arbeiten ohne Sprengung möglich. Alternativ könnten die erforderlichen Sprengungen auch bis zur erforderlichen Endtiefe durchgeführt worden sein. Zuletzt wurden nur relativ dünne Schichten abgebaut. Die Sprengungen können aber durchaus tiefer erfolgt sein. Das würde dann bis zum Planum reichen.

Ich habe aus den im Forum veröffentlichten Bildern versucht, die Breite des Einschnitts in der Sohle abzuschätzen. Dabei bin ich auf ca. 25 m Breite gekommen. Das ist definitiv für eine Richtungsfahrbahn und Hangentwässerung zu viel. Es geht also noch tiefer.

Außerdem scheint mir das Höhenniveau der Rohrbuchbrücke noch nicht erreicht zu sein.

Auch ein Vergleich mit der 3D-Animation der Monobogenbrücke der ABDNB zeigt, dass die A3-Gradiente deutlich unter den Monobogen-Fundamenten liegt.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred

Dieser Post wurde am 20.06.2017 um 22:46 Uhr von Patent editiert.
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1016 — Direktlink
20.06.2017, 23:19 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Ich habe aus den im Forum veröffentlichten Bildern versucht, die Breite des Einschnitts in der Sohle abzuschätzen. Dabei bin ich auf ca. 25 m Breite gekommen. Das ist definitiv für eine Richtungsfahrbahn und Hangentwässerung zu viel.

Die muss auch deutlich breiter sein als eine Richtungsfahrbahn. Die Stufe in der nördlichen Böschung ist ja nicht sehr breit - ich schätze mal im Bereich von 5-6m, auf jeden Fall deutlich schmäler als eine ganze Richtungsfahrbahn. Da die Böschungswinkel unterhalb und oberhalb der Stufe ungefähr gleich sind, ergibt sich auch auf der Endtiefe, wenn die Stufe später abgetragen wird, ungefähr wieder dieselben o.g. 5-6m Breite. Dementsprechend müsste, wenn man von RQ36 ausgeht, die Sohle im zuerst ausgebaggerten Bereich auf Endtiefe 36m-6m=30m Breite haben.
So gesehen müsste das eigentlich schon die Endtiefe sein bzw. der Einschnitt wäre sogar schon zu mal. Oder mindestens einer von uns hat sich in den Breitenangaben massiv verschätzt...


Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 20.06.2017 um 23:19 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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1017 — Direktlink
20.06.2017, 23:35 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek

Noch 'n Nachtrag...


Zitat:
Patent postete
Wenn man sich das Bild von Anwohner432 ansieht, so scheinen nur noch kleine Einzelflächen mittels Sprengung aufgelockert worden zu sein. Zumindest sieht das Vorgehen etwas unsystematisch aus, im Gegensatz zu den regelmäßig, gitterförmig angeordneten Sprenglöchern der Vergangenheit.

Kann ich so nicht bestätigen - hier ein Bild vom vergangenen Samstag Sonntag:




Zitat:
Patent postete
Auch ein Vergleich mit der 3D-Animation der Monobogenbrücke der ABDNB zeigt, dass die A3-Gradiente deutlich unter den Monobogen-Fundamenten liegt.

So deutlich sieht mir aus dem Bild auf der Infoseite nicht aus. Außerdem sind die Oberkanten der Fundamente (bzw. die Unterkanten des Monobogens) aktuell ziemlich weit über dem Bodenniveau der Baugrube rund um die Brücke - ich schätze mal 3-4m:




Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 21.06.2017 um 22:39 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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1018 — Direktlink
21.06.2017, 01:29 Uhr
Patent



Danke an Sebastian für das Bild vom Samstag. Ich denke, die Breite ist gar nicht ablesbar, da die südliche Kante der Einschnittsohle nicht auf dem Bild zu sehen ist. Was ich abgeschätzt habe war demnach nicht die Breite der Sohle, sondern die Breite der Baustraße. Der etwas wild aussehende Bereich im Süden des Einschnitts ist nicht plattgewalzt, gehört aber zum ausgebaggerten Einschnitt. Wo dieser zu Ende ist, kann man nicht ablesen. Fazit: Die Sohle ist doch deutlich breiter als 25 m.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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21.06.2017, 22:29 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Hallo,

nach längerer Zeit mal wieder ein Danke an die bekannten Herren für die zurückliegenden, sehr interessanten Updates.
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

(Meine hier gezeigten Bilder unterliegen dem Urheberrecht)

--Was Du heute nicht erledigst, musst Du morgen nicht korrigieren--
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25.06.2017, 22:35 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


auf der anderen Seite kommen sie mit einer Bohrung entgegen

uups, was ist da passiert... ?




scheint fast so als liegt die neue Trassierung höher als die Bestandsstrecke ? Dabei ist das Brückenniveau doch tiefer ?? Oder täuscht das ?

--
Wer einem Computer Unsinn erzählt muss immer damit rechnen

Dieser Post wurde am 25.06.2017 um 22:39 Uhr von Anwohner432 editiert.
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1021 — Direktlink
25.06.2017, 23:12 Uhr
Patent



Danke an Anwohner432 für das tolle Bildupdate. Der Aufnahmestandort war sehr mutig gewählt. Nur gut, dass das Sprenglochbohrgerät bereits abgezogen ist !

Die Bohrung im Bereich der AS-Rohrbrunn müsste die neue Entwässerung der TR-Spessart sein.

Zum Höhenniveau der neuen A3 möchte ich anmerken, dass ich eine höhere Gradiente aus dem Foto nicht erkennen kann. Zwischen der Baustelle und der Bestandsstrecke befindet sich ein kleiner Damm, der vermutlich ein Zwischenlager für den Oberboden ist. Dieser Damm ist etwa 2 m hoch. Er verdeckt von den Autos auf der A3 aber nur die Räder. Damit liegt das derzeitige Planum noch ca. 1,5 m unter dem Niveau der A3. Die Frostschutzschicht und der Fahrbahnbelag machen aber nicht soviel aus. Das spricht dafür, dass die Gradiente tiefer gelegt wird, denn das Planum scheint fertig zu sein.

Das Bild vom Einschnitt mit der Monobogenbrücke ist einfach super - Danke !
Vor allem wurden als Referenz zur Größenbestimmung noch ein paar Bagger hingestellt. Weiß jemand, welche Bagger dies sind bzw. welche Breite diese haben. Damit lässt sich die Sohlenbreite sehr genau bestimmen und folglich auch die endgültige Tiefe des Einschnitts abschätzen. Sehe ich dass richtig, dass vom Stützgerüst der Monobogenbrücke schon fast die Hälfte entfernt ist?
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred

Dieser Post wurde am 25.06.2017 um 23:17 Uhr von Patent editiert.
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1022 — Direktlink
25.06.2017, 23:24 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Danke an Anwohner432 für das tolle Bildupdate.

Dem schließe ich mich an.


Zitat:
Patent postete
Das Bild vom Einschnitt mit der Monobogenbrücke ist einfach super - Danke !
Vor allem wurden als Referenz zur Größenbestimmung noch ein paar Bagger hingestellt. Weiß jemand, welche Bagger dies sind bzw. welche Breite diese haben.

Auf dem fünften Bild von Anwohner432: Den linken Cat (er)kenne ich nicht, der Liebherr rechts daneben ist der R964C.
Auf dem sechsten Bild ist der Hitachi 870LC.
Hier übrigens beide auf einem Bild.

Die Recherche der Breiten überlasse ich Dir.


Tschüs,

Sebastian
--
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Dieser Post wurde am 25.06.2017 um 23:25 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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1023 — Direktlink
26.06.2017, 00:16 Uhr
Patent



Danke an Sebastian für die rasche Antwort. Die Maße des R964C sind aus dem Manual leicht zu entnehmen. Wichtig ist die Breite A von 3,506 m. Die Länge des Aufbaus ist zwar nicht angegeben, kann aber der Zeichnung mit 6 m entnommen werden. Dieser Wert hat aber auf das Ergebnis nur geringen Einfluss. Aus dem Bild von Anwohner432 entnehme ich eine Breite von 13,7 mm und eine Länge von 3,8 mm. Aus diesem Verhältnis und dem Verhältnis der wahren Länge zu Breite ergibt sich der Tangens des Aufstellwinkels des Baggers. Dieser beträgt 9°. Damit ergibt sich eine effektive (=optisch wahrnehmbare) Breite des Baggers von 3,46 m. An der gleichen Stelle beträgt die Einschnittbreite auf dem Foto 159,7 mm. Dieser Wert geteilt durch die Breite des Baggers auf dem Foto von 13,7 mm muss nun mit der effektiven Breite des Baggers multipliziert werden, um die Einschnittbreite zu ermitteln. Dies ergibt 40 m. Leider gibt es auf Höhe der Bagger rechts keine Kante mehr zum Hang. Diese Kante kann jedoch aus dem Bild extrapoliert werden.

Führt man den trapezförmigen Einschnitt fluchtend nach unten weiter, so ergibt sich zwischen 6 m und 8m Tiefe eine Breite von 28,5 m. Zusammen mit den 10 m Breite von der Stufe ergäbe sich dann eine Endbreite von 38,5 m, was vermutlich für die Trasse plus Entwässerung erforderlich sein wird. Diese Werte sind jedoch mit einiger Unsicherheit behaftet.

Es scheint damit durchaus möglich, dass der Einschnitt bis zum Planum unter der Monobogenbrücke ausgehoben wird.
--
Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred

Dieser Post wurde am 26.06.2017 um 00:19 Uhr von Patent editiert.
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