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Hansebubeforum » Baustellen » Sechsspuriger Ausbau der A3 im Spessart (BAB3) » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: [ Erste Seite ] ... [ 28 ] [ 29 ] [ 30 ] -31-
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23.02.2017, 13:09 Uhr
Patent



Danke an Sebastian für tollen Bilder. Da geht ja einiges voran. Die Sprengarbeiten verwundern mich aber etwas. Auf dem Bild: http://www.baumaschinen-modelle.net/forumsbilder/hansebube/a3-spessart/rohrbrunn_073.jpg ist zu sehen, dass die Bohrungen etwa in der Trassenmitte ausgefüht werden. Unmittelbar nördlich davon steigt das Baufeld stufenartig zu einer höheren Ebene an. Bisher erfolgte der Abbau Ebene für Ebene, wobei das Baufeld stets auf der gesamten Fläche planiert wurde. Bei dieser Vorgehensweise müsste aber die Sprengung weiter nördlich im Bereich der höheren Ebene erfolgen. Ich vermute daher, dass die Arbeitsweise geändert wurde, so dass nunmehr der Einschnitt nur noch im Bereich der Richtungsfahrbahn Frankfurt erstellt wird und der Rest des Einschnitts erst anschließend durchgeführt wird. Damit kann die Richtungsfahrbahn Frankfurt gebaut und gleichzeitig der Erdbau der Richtungsfahrbahn Würzburg durchgeführt werden. Ich denke, es gibt hier bereits erhebliche Terminprobleme.
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Viele Grüße aus Ingolstadt

Manfred
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23.02.2017, 17:49 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Danke an Sebastian für tollen Bilder. Da geht ja einiges voran. Die Sprengarbeiten verwundern mich aber etwas. Auf dem Bild: http://www.baumaschinen-modelle.net/forumsbilder/hansebube/a3-spessart/rohrbrunn_073.jpg ist zu sehen, dass die Bohrungen etwa in der Trassenmitte ausgefüht werden. Unmittelbar nördlich davon steigt das Baufeld stufenartig zu einer höheren Ebene an.

So ganz kann ich Dir ehrlich gesagt nicht folgen.
Gesprengt wurde am Dienstag an zwei Stellen: Zum einen auf dem hier grün markierten Bereich. Das ist auch diejenige Sprengung, die man in meinem YouTube-Video sieht.



Das ist bzw. war zu diesem Zeitpunkt auch der höchste Bereich im Baufeld. Der zweite Bereich, der gesprengt wurde, ist auf diesem Bild zu sehen. Er liegt mehr in Richtung der Rohrbuchbrücke und ein, zwei Meter tiefer. Im YouTube-Video ist dieser Bereich links im Bild zu sehen, zwischen dem höchsten Plateau und dem Baustellenschild ganz links am Bildrand. Von dieser zweiten Sprengung habe ich leider gar kein Video.
Gestern wurden Sprenglöcher im Bereich zwischen den beiden Sprengarealen vom Dienstag gebohrt.


Zitat:
Patent postete
Bisher erfolgte der Abbau Ebene für Ebene, wobei das Baufeld stets auf der gesamten Fläche planiert wurde.

Ich kann nur spekulieren - evtl. versucht man den Abbau so zu gestalten, dass die Böschung entlang der Alttrasse, die als "Kamm" stehen bleibt, bestmöglich als Splitterschutz für die Sprengungen dienen kann. Vielleicht hat man bislang auch einfach soweit gegraben, wie es mit den Baggern eben ging (für den Hitachi 870 liegt ja auch ein Reißzahn auf der Baustelle), bis man dann schließlich "aufgeben" und zu Sprengungen greifen musste. Das Sprenglochbohrgerät ist definitiv auch erst seit dem Ende der Winterpause da.

Davon abgesehen habe ich die Baustellennlogistik trotzdem noch nicht vollständig verstanden. Die LKW fahren, nachdem sie beladen wurden, bis ans Ende des Baufeld an der Rohrbruchbrücke und biegen dort auf den neu angelegten asphaltierten Wirtschaftsweg ein. (OK, soweit klar, von den Höhenverhältnissen her ist das das Sinnvollste.) Allerdings ist die Kurve an dieser Einmündung so eng, dass die LKW, wenn ich es richtig beobachtet habe, es nicht ohne Rangieren um die Kurve schaffen.





(Der Stau auf dem ersten Bild kam daher, dass im Bereich der Einmündung gerade dringend die Baustellenstraße gepflegt, sprich entschlammt werden musste.)


Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 23.02.2017 um 18:03 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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752 — Direktlink
23.02.2017, 19:04 Uhr
Patent



Danke für die Information. Die Sprenglöcher im grünen Bereich habe ich nicht erkannt. Ich habe nur gesehen, dass das Bohrgerät eine Etage tiefer bohrt. Das waren dann wohl die Sprengladungen zur sauberen Abgrenzung des Baufeldes. Der Einschnitt wird wohl auf ganzer Breite erstellt. Was die Logistik betrifft, so versucht man eventuell die Verschmutzung der ST2312 gering zu halten. Dann muss der bisherige Weg über die Verziehung am provisorischen Damm gemieden werden.
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Manfred
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23.02.2017, 23:47 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Was die Logistik betrifft, so versucht man eventuell die Verschmutzung der ST2312 gering zu halten. Dann muss der bisherige Weg über die Verziehung am provisorischen Damm gemieden werden.

Das hat zumindest letzten Dienstag ganz und gar nicht funktioniert - siehe auch Posting #746.
Aktuell ist der LKW-Umlauf wie folgt: Im Einschnitt laden -> durchs Baufeld bis kurz vor die Rohrbuchbrücke -> auf den asphaltierten Wirtschafts- bzw. Forstweg -> durch den Wald -> hinter der Luitpoldhöhe auf St2316 -> auf der St2312 wieder vor bis kurz vor die Brückenbaustelle -> links abbiegen in den Zwickel zwischen den Bestandstrassen A3 & St2312 -> Abkippen -> zurück auf die St2312 und über den Behelfsfahrbahndamm -> zwischen der alten und der neuen Brücke wieder einbiegen ins Baufeld.

Hier sieht man im Hintergrund die Einfahrt:




Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 23.02.2017 um 23:52 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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754 — Direktlink
24.02.2017, 10:06 Uhr
Patent



Diese Logistik macht doch Sinn! Wie man auf dem Video von Anwohner432 Post#649 sieht, wurde früher die jetzige Einfahrt in die Bergrückenbaustelle als Ein- und Ausfahrt genutzt um kurze Fahrwege zu realisieren. Die Ausfahrt auf die St2312 war bei dieser Verkehrslage schwierig und führte zu Stauungen. Die jetzige Abwicklung bildet für die LKWs einen Rundkurs ohne sich gegenseitig zu kreuzen. Die problematrische Ausfahrt ist offensichtlich entschärft.

Danke für das letzte Foto. Man sieht schön, dass der Einschnitt schon deutlich unter ST2312-Niveau liegt. Hierzu noch eine Frage: Täuscht der Eindruck oder hat der Hitachi nun doch eine größere Schaufel als vor dem Wintereinbruch?
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Manfred
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24.02.2017, 10:24 Uhr
frank_der_zahnarzt



von der Baustelle Rohrbuchbrücke gibt es bei Google Maps ein paar recht aktuelle Luftaufnahmen der Baustelle: https://www.google.de/maps/place/Rohrbuchbr%C3%BCcke/@49.8885736,9.4153681,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1s-ctYyu9AZOuc%2FWKX7LR_Ek6I%2FAAAAAAAAbOc%2Ftz1HPDkyMQM0MV445_F-ncLK8YBnMCbUwCLIB!2e4!3e12!6s%2F%2Flh4.googleusercontent.com%2F-ctYyu9AZOuc%2FWKX7LR_Ek6I%2FAAAAAAAAbOc%2Ftz1HPDkyMQM0MV445_F-ncLK8YBnMCbUwCLIB%2Fs203-k-no%2F!7i3616!8i2710!4m5!3m4!1s0x47a2b4738bc4aecd:0x55b6344703c02f22!8m2!3d49.8885736!4d9.4153681!6m1!1e1?hl=de
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24.02.2017, 18:18 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Hierzu noch eine Frage: Täuscht der Eindruck oder hat der Hitachi nun doch eine größere Schaufel als vor dem Wintereinbruch?

Ja, das stimmt. Heute hat er auch gleich noch neue Zähne bekommen.



Aktuell werden Sprenglöcher unmittelbar am neu angelegten Wirtschafts-/Forstweg gebohrt, und das auf einer recht großen Länge. Die nächste Sprengung wird wohl vom Volumen her etwas größer.

Übrigens: ich hatte gar nicht mitbekommen, dass der Überbau der St2312-Brücke bereits betoniert ist. Daher hat Wissel inzwischen auch die ersten Hilfsstützen für den Monobogen dort aufgestellt. (Kran müsste ein LTM 1070-4.2 sein.)



Und an der Rohrbuchbrücke wurde an einem Pfeiler betoniert - Pumpe müsste eine Putzmeister M36-4 von Die Pumas sein.




Tschüs,

Sebastian
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24.02.2017, 19:25 Uhr
Patent



Danke für das Update. Das Bild von der St2312-Brücke ist einfach toll. Aus der gewählten Perspektive könnte man meinen, der Einschnitt sei schon tief unter der Fahrbahn angekommen sei, was er natürlich nicht ist. Trotzdem ist der Baufortschritt beachtlich. Eine Fertigstellung aller Baumaßnahmen inklusive Verkehrsverlegung bis Jahresende kann ich mir aber trotzdem nicht vorstellen. Die Pfeiler an der Rohrbuchbrücke haben jetzt auch das richtige Maß.
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Manfred
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24.02.2017, 20:31 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
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Zitat:
Patent postete
Das Bild von der St2312-Brücke ist einfach toll.

Danke. Das war eigentlich nur eine Verlegenheitslösung, weil ich auf die Schnelle keinen anderen Fotostandpunkt gefunden habe, ohne ins Baufeld zu rennen.


Zitat:
Patent postete
Eine Fertigstellung aller Baumaßnahmen inklusive Verkehrsverlegung bis Jahresende kann ich mir aber trotzdem nicht vorstellen. Die Pfeiler an der Rohrbuchbrücke haben jetzt auch das richtige Maß.

Naja, es bis Ende dieses Jahres "nur" eine Teil-Fertigstellung geplant: Nur die Richtungsfahrbahn Würzburg/Nürnberg soll dann auf der neuen Trasse laufen. Die RFB Frankfurt soll dann über den Winter auf der Alttrasse bleiben, wie ich kürzlich in einem Gespräch vor Ort erfahren habe. Das ist ja auch inzwischen gut bewährte Praxis, im Spessart die Baustellenspurführungen über den Winter aufzuheben, damit im Ernstfall die Räumfahrzeuge mehr Spielraum haben.

Was die Rohrbruchbrücke betrifft, ist die meiner Meinung ganz klar der "kritische Pfad" im Projektablauf, was den zeitlichen Ablauf betrifft. Die Pfeiler haben auch längst noch nicht ihre Endhöhe, da müssen ja oben noch 12m(!) hohe Aufweitungen drauf - siehe auch das PDF, das hier schon mal verlinkt hatte.
Dazu hier ein Bild mit einem etwas weiteren Bildwinkel:



Am Pfeiler ganz links im Bild entsteht gerade die Schalung für die Aufweitung. Am Pfeiler ganz rechts im Bild könnter der letzte "gerade" Abschnitt gerade in Arbeit sein. Man sieht aber auch deutlich, dass an dem Pfeiler in der Mitte, an dem heute betoniert wurde, mindestens ein weiterer "gerader" Höhenschritt fehlt.
(Der TDK links im Bild mit der Nummer 1 ist übrigens nicht der 71EC, sondern der neu aufgestellte ???EC-H.)


Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 24.02.2017 um 20:33 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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