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Hansebubeforum » Krane und Schwerlast historisch » Faun Flugfeldlöschfahrzeug » Threadansicht

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100 — Direktlink
25.02.2016, 20:51 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Ich pack's mal hier mit dazu. Weiß jemand, ob es zu diesem Modell ein reales Vorbild gibt/gab? Falls ja, hat jemand weitere Infos dazu?
(Aufgrund der sandgelben Farbgebung und des Nummerschilds würde ich ein Vorbild - sofern es existiert - irgendwo im arabischen Raum suchen...)


Tschüs,

Sebastian
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26.02.2016, 00:08 Uhr
Stephan
Moderator
Avatar von Stephan

Ich staune gerade selbst, aber zu diesem grottigen Modell scheint es tatsächlich ein Vorbild zu geben ...:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/25/Oshkosh_T-3000_fire_engine.JPG/480px-Oshkosh_T-3000_fire_engine.JPG

Das mit dem FAUN ist halt irreführend. Das Aufbauheck und die Achsanordnung deuten dann doch eher auf OSHKOSH T-3000 hin ...


.
--
Gruß vom Rhein
Stephan

"Hätten Sie aber können!!!"
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26.02.2016, 07:08 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Stephan postete
Ich staune gerade selbst, aber zu diesem grottigen Modell scheint es tatsächlich ein Vorbild zu geben ...:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/25/Oshkosh_T-3000_fire_engine.JPG/480px-Oshkosh_T-3000_fire_engine.JPG

Das mit dem FAUN ist halt irreführend. Das Aufbauheck und die Achsanordnung deuten dann doch eher auf OSHKOSH T-3000 hin ...

Stimmt, eine gewisse Ähnlichkeit ist bei Front und Heck vorhanden. Aber wenn das Modell wirklich einen Oshkosh T-3000 darstellen soll, dann hat sich der Erbauer aber wirklich ganz massiv mit den Proportionen verhauen. So ein T-3000 ist ja in der Realität doch eher langgezogen, während das Modell doch reichlich "pummelig" wirkt.


Tschüs,

Sebastian
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26.02.2016, 07:22 Uhr
mac-michel



Der paßt auch, denke ich

http://www.wallpaperup.com/130052/Oshkosh_T3000_firetruck_d.html

Beste Grüße
Michael
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104 — Direktlink
26.02.2016, 09:51 Uhr
Reinhard Merlau



Hallo Feaks,
ich denke auch, dieses nicht gerade attraktive Modell sollte keinen FAUN darstellen, sondern irgendeinen der vielen Oshkosh aus der T-Baureihe, die es auf der Welt gab und zum Teil auch heute noch gibt. Sogar in Deutschland gab/gibt es drei Oshkosh Flughafenlöschfahrzeuge bei zivilen Flughafenfeuerwehren:

FLF 60/90/1000, Oshkosh-T66, Rosenbauer PUMA 6x6, Flughafen Düsseldorf.
i.D. 1987, a.D. irgendwann nach 2000. Motor MB OM 421 V 12, 390 kW 527 PS.
Power Divider für Pumpenbetrieb, Pumpe 6000 l/min, Wasser 9.000 Liter, Schaum 1.000 Liter. Das Fahrzeug wurde nach Russland verkauft, an wen ist unbekannt.

FLF 60/6000/800, Oshkosh-T44, Rosenbauer Puma 4x4, Flughafen Berlin-Tempelhof.
i.d. 1983, a.D. 2001. Motor MB OM 404 A V ?, 367 kW, 495 PS.
Power Divider für Pumpenbetrieb, Pumpe 6000 l/min, Wasser 6.000 Liter, Schaum 800 Liter. Das Fahrzeug wurde 2001 an den Flughafen Lahr im Schwarzwald verkauft, wo es heute noch genutzt wird.
http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/67935/Florian_Flughafen_Berlin-Tempelhof_Crash_04_aD

FLF 60/6000/800+250 P, Oshkosh-T44, Rosenbauer Puma 4x4, Flughafen Münster-Osnabrück.
i.d. 1983, a.D. 2003 (?). Motor MB OM 404 A V ?, 367 kW, 495 PS.
Power Divider für Pumpenbetrieb, Pumpe 6000 l/min, Wasser 6.000 Liter, Schaum 800 Liter + 250 kg Löschpulver. Das Fahrzeug wurde an den Flughafen Memmingerberg im Ostallgäu verkauft, wo es heute noch genutzt wird.
http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/64425/Florian_Allgaeu-Airport_xxxx

Weitere Oshkosh T66 Fahrzeuge mit amerikanischen Aufbauten gibt es noch bei einigen Feuerwehren der US Luftwaffe in Deutschland.

Ich nehme auch stark an, das dieses Handarbeitsmodell solch einem Oshkosh nachempfunden wurde.
Grüße
Reinhard
--
Magirus Rundhauber sind durch nichts zu ersetzen.

Dieser Post wurde am 26.02.2016 um 10:05 Uhr von Reinhard Merlau editiert.
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105 — Direktlink
17.09.2016, 16:13 Uhr
Chris 75



Und was da noch so steht, verschlägt einem glatt den Atem:






Weiss jemand was es mit dem Löscharm auf sich hat?
Wie im Inserat geschrieben ist das Fahrzeug ja bereits teilrestauriert, immerhin eine gute Basis.

gruss Chris
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106 — Direktlink
17.09.2016, 19:51 Uhr
Reinhard Merlau



Das mutet ja fast so an, als solle der alte Bremer Faun zu neuen Ehren erwachen. Ich frage mich allerdings, ob solch ein Ladekran die Belastung einer Wasserleitung und dem dann damit verbundenen Druck des Wasserstrahls standhalten wird. Ohnehin spricht der Querbalken am Ende des Arms nicht unbedingt für einen Löscharm. Das sieht mir eher wie eine Art Lichtleiste mit LEDs aus. Insgesamt jedoch ist an dem Faun schon einiges an Arbeit geleistet worden. Bin sehr gespannt, welche Funktion dieses Fahrzeug mal haben wird, denn eine Löschkanone passt ja kaum noch auf das Fahrerhausdach, wenn der Arm so liegen bleiben sollte. Da kein Faltmechanismus erkennbar ist, bedeutet das aber auch, dass die Hydraulik (die jetzt noch fehlt), einen Mast von locker etwas mehr als 10 Metern Länge bewegen müsste. Da sind wohl noch einige Fragezeichen zu setzen.
Grüße Reinhard
--
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107 — Direktlink
13.01.2021, 12:15 Uhr
torquemaster



Hallo,
das gute Stück steht im absolut sehenswerten Museum des Marineflugplatzes Nordholz: https://aeronauticum.de/




Noch ein paar Detailinfos:




Sebastian
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108 — Direktlink
14.01.2021, 13:39 Uhr
Reinhard Merlau



Moin zusaammen,
gefühlt ist das Thema FAUN Flughafenlöschfahrzeuge mittlerweile im realen Leben beendet. Egal welche Fahrzeuge und wo sie einst gestanden haben. Keiner der Fauns ist mehr bei seinem ursprünglichen Besitzer - wenige Ausnahmen gibt es möglicherweise bei Bundeswehrfahrzeugen. Da diese ja auch in der Gesamtzahl in weit größeren Mengen beschafft worden sind, konnte durchaus durch Ausschlachten eines Fahrzeugs das eine oder andere defekte Fahrzeug erhalten werden und überdauerte so viele Jahre. Daß nun einer dieser Vierachser FlKfz 8000 in einem Museum gelandet ist, finde ich sehr löblich. Es wird jedoch vermutlich aus Platzgründen eines der wenigen Exemplare dieser "Saurier" bleiben.
Übrigens gibt es den zweiten Hannoveraner FAUN 6x6 (Magirus-Aufbau) noch bis heute auf dem Flugplatz Finsterwalde. Er wurde hervorragend restauriert und löschtechnisch ertüchtigt. Von den zahlrechen Faun Dreiachsern aus Belgien habe ich leider nicht mehr viel gehört. Vermutlich gibt es den einen oder anderen noch in (stiller) Reserve. Die beiden ehemaligen Fauns vom Flughafen Tempelhof gibt es nach meinem Kenntnisstand tatsächlich beide noch. Einer davon sollte in Ostende stehen ( vielleicht auch als Ersatzteilspender) und das zweite Fahrzeug wird hellgrüngelb lackiert in Grönland aufbewahrt. Im Einsatzdienst ist er wohl nicht mehr. Diese beiden Faun 6x6 waren in sofern für deutsche Verhältnisse etwas Besonderes, als sie Aufbauten der Firma Kronenburg hatten.
Mich würde es sehr interessieren, ob der ehemalige Düsseldorfer Vierachser (Stichwort Felbermaier) noch "lebt". Der letzte ehemalige Münchener 8x8 ist ja wohl inzwischen genauso spurlos verschwunden, wie die Dreiachser bei MB-Abbruch.
In Speyer (Technik-Museum) steht bis heute - inzwischen toll restauriert - das erste Faun Flughafenlöschfahrzeug mit Metz Aufbau. Vermutlich wird dort es auch das einzige Fahrzeug dieser Art bleiben. Es wäre einmal interessant zu erfahren, ob es von den Faun-Sides-8x8-Fahrzeugen, die es in Paris, Marseille, Barcelona und einigen französischen Übersee-Departements gegeben hat, noch Fahrzeuge gibt. Im Internet konnte ich in französischen und spanischen Feuerwehrmuseen bislang nicht fündig werden. Jede Info, die gesichert ist, ist hierzu natürlich erwünscht. Jetzt bin ich gespannt, ob dieses Thema noch den einen oder anderen Beitrag her gibt.
Viele Grüße Reinhard
--
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109 — Direktlink
14.01.2021, 19:24 Uhr
Ch. Romann



Danke Sebastian und Reinhard,

das Thema mal wieder anzustoßen gefällt mir aber auch schon.
Eigenes Material habe ich leider keines aber vielleicht hat ja noch jemand was "in petto".
Ich würde mich ebenfalls darüber sehr freuen und speziellen Dank noch Sebastian für den Tipp/Fotos
--
Viele Grüße aus Südhessen
von Christoph

... fünf Leben langen nicht für dieses Hobby ...

Copyright der Bilder liegt, wenn nicht anders genannt, bei mir.
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