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550 — Direktlink
26.04.2022, 10:39 Uhr
Schnorro



Umgangssprachlich Harthölzer.
Gemeint sind Holz Arten mit hoher Dichte. Gut witterungsbeständigkeit bieten Tropen Hölzer, jedoch sind diese im Anbau (Raubbau) ökologisch bedenklich.
Typisch sind

Bongossi
Okan
Dabema

und die heimische

Buche

Wobei es große Preis Unterschiede gibt die mit Qualitäts Merkmalen wie as Astfreiheit, Verlauf der Masserung, Risse, Rest feuchte und Art der Trocknung, etc zusammen hängen.
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551 — Direktlink
26.04.2022, 11:07 Uhr
Carpenter



Die meisten Kanthölzer die am Kran dabei mitgeführt werden sind Fichte. Tropenhölzer meist als Unterbau von Raupenkranen.
Eiche als Kantholz sackschwer und bricht durch die Kurzfasrigkeit leicht, dafür sehr druckstabil. Buche auch druckstabil aber nicht besonders wetterfest.
Fichte relativ leicht, gut und günstig, bricht nicht so schnell und ist schnell ausgetauscht.
Oder halt entsprechenden Stahlunterbau
--
Gruß aus Mittelhessen

Martin
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552 — Direktlink
26.04.2022, 11:51 Uhr
Chris 75



Super, danke vielmals für die Infos.

Gruss Chris
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553 — Direktlink
26.04.2022, 13:55 Uhr
mdkran

Avatar von mdkran

Bongossi Unterleghölzer bei Mobilkranen ist keineswegs selten. Durch die gute Stabilität braucht die Schichtdicke nicht so groß wie bei vergleichbaren heimischen Hölzern zu sein; da ist das Gewicht dann wieder vergleichbar.
--
Woher soll ich wissen was ich denke, wenn ich nicht höre was ich sage?
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554 — Direktlink
26.04.2022, 20:52 Uhr
Schnorro




Zitat:
Carpenter postete
Die meisten Kanthölzer die am Kran dabei mitgeführt werden sind Fichte. Tropenhölzer meist als Unterbau von Raupenkranen.
Eiche als Kantholz sackschwer und bricht durch die Kurzfasrigkeit leicht, dafür sehr druckstabil. Buche auch druckstabil aber nicht besonders wetterfest.
Fichte relativ leicht, gut und günstig, bricht nicht so schnell und ist schnell ausgetauscht.
Oder halt entsprechenden Stahlunterbau

Fichte? Jetzt ernsthaft?
Du schreibst selbst das Fichte relativ leicht ist. Was denkst Du denn warum alle Druck stabilen Holz Arten richtig schwer sind?


Zitat:
Zitat Wikipedia:

Zum Anwendungsspektrum gehört vor allem die Verwendung zur Papier- und Zellstoffherstellung, als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich sowie die Nutzung als Brennholz. Als Schnittholz wird Fichtenholz in der Regel gemeinsam mit Tannenholz als Mischsortiment Fichte/Tanne gehandelt und verwendet. Dabei wird Fichtenholz in Form von Rundholz, Schnittholz wie Brettern und Brettschichthölzern und als Furnierholz verarbeitet. Zugleich ist es das wichtigste Holz für die Herstellung von Holzwerkstoffen wie Sperrholz, Leimholz, Span- und Faserplatten. Als Spezialanwendung finden gleichmäßig gewachsene Stämme aus dem Hochgebirge Verwendung als Klangholz speziell für den Resonanzboden bei Tasteninstrumenten oder als Resonanzdecke bei Zupf- und Streichinstrumenten

Da ist nichts dabei das irgendwie was aushalten muss. Fichte ist vor allem eines: Billig!
Selbst im Möbelbau wird es nur ungern als massiv Holz verarbeitet. Im Baumarkt ist es nur deshalb beliebt weil die durchschnittliche Kundschaft da mehr Geiz als Verstand hat.

Zum unterbauen würde ich das nicht nehmen, erst recht nicht wenn’s drauf an kommt.
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555 — Direktlink
26.04.2022, 21:55 Uhr
Oliver Thum

Avatar von Oliver Thum

Fichtenholz ist keineswegs schlecht ! Kommt natürlich auch darauf an für welche Krangröße man es verwendet und wie man es behandelt.
Lärchenholz wurde hier noch nicht angesprochen! Auch ein etwas härtere Holzart und sehr Stabil.
--
© - Copyright liegt bei "Oliver Thum".

+++ Ein Gruß aus meiner Heimat "HIER" Tirol! +++

~~~~~~~~~~~ Oliver Thum ~~~~~~~~~~~
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556 — Direktlink
29.04.2022, 08:05 Uhr
Carpenter




Zitat:
Schnorro postete
Fichte? Jetzt ernsthaft?
Du schreibst selbst das Fichte relativ leicht ist. Was denkst Du denn warum alle Druck stabilen Holz Arten richtig schwer sind?


Zitat:
Zitat Wikipedia:

Zum Anwendungsspektrum gehört vor allem die Verwendung zur Papier- und Zellstoffherstellung, als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich sowie die Nutzung als Brennholz. Als Schnittholz wird Fichtenholz in der Regel gemeinsam mit Tannenholz als Mischsortiment Fichte/Tanne gehandelt und verwendet. Dabei wird Fichtenholz in Form von Rundholz, Schnittholz wie Brettern und Brettschichthölzern und als Furnierholz verarbeitet. Zugleich ist es das wichtigste Holz für die Herstellung von Holzwerkstoffen wie Sperrholz, Leimholz, Span- und Faserplatten. Als Spezialanwendung finden gleichmäßig gewachsene Stämme aus dem Hochgebirge Verwendung als Klangholz speziell für den Resonanzboden bei Tasteninstrumenten oder als Resonanzdecke bei Zupf- und Streichinstrumenten

Da ist nichts dabei das irgendwie was aushalten muss. Fichte ist vor allem eines: Billig!
Selbst im Möbelbau wird es nur ungern als massiv Holz verarbeitet. Im Baumarkt ist es nur deshalb beliebt weil die durchschnittliche Kundschaft da mehr Geiz als Verstand hat.

Zum unterbauen würde ich das nicht nehmen, erst recht nicht wenn’s drauf an kommt.

Ich bin was Holz betrifft als Zimmermeister nicht ganz fachfremd
Bei so ziemlich allen Kranfirmen die für uns "gezogen" haben waren (auch bei 5- Achsern) immer ein Schwung Fichte- Kanthölzer so im Dreh 14/20 im Einsatz. Die Last verteilt sich da ja auf ein paar Hölzer, schau dir doch mal die Bilder vom Oliver Thum mit seinen Unterbauten in den Bergen an.
Bei größeren Kranen kommen selbstverständlich keine Fichte drunter.
Was die Lärche/ Douglasie betrifft, kann ich dem Oliver nur zustimmen, etwas schwerer und witterungsbeständiger.
--
Gruß aus Mittelhessen

Martin
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