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Hansebubeforum » Technik » Mechanischer Speicherturm (Firma Energy Vault) » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: [ 1 ] -2-
025 — Direktlink
26.02.2020, 17:03 Uhr
Adrian Flagmeyer

Avatar von Adrian Flagmeyer


Zitat:
kodo63 postete
Erstmal vielen Dank für das Update und die interessanten Bilder Hendrik. Irgendwie kann man sich aus den vielfach genannten Gründen nicht vorstellen dass das geht. Umso mehr Respekt für die Menschen in der Schweiz die so etwas bauen bzw. genehmigen.
Dabei hab ich grad eine spontane Idee: Wir haben ja in Deutschland wohl die meisten Bergwerkschächte inzwischen verfüllt. Hätte man da nicht die große Tiefe für eine ähnlich Speichertechnologie nutzen können? Einen großen Betonklotz 1000m rauf und runterbewegen müsste doch ganz schön Energie umsetzen können ... ohne aufwändige Krankonstruktion. Bin allerdings keiner der das ausrechnen kann.

Huisman ist aktuell an so etwas dran.

www.vertikal.net/en/news/story/34828/weighing-in-on-the-power-market


Gruß Adrian
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026 — Direktlink
26.02.2020, 18:52 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Es gibt die Idee, dass man das auch schwimmend auf See umsetzt, wo die Wassertiefe ebenfalls mindestens 1.500 m beträgt. Man will dann Beton- oder Stahlzylinder auf- und ablassen, die (logischerweise) möglichst wenig Auftrieb haben dürfen. Ich weiss aber nicht, ob, wann und wo dieses Konzept mal umgesetzt wird.

gruss hendrik
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027 — Direktlink
26.02.2020, 19:05 Uhr
Graf Koks




Zitat:
kodo63 postete
Erstmal vielen Dank für das Update und die interessanten Bilder Hendrik. Irgendwie kann man sich aus den vielfach genannten Gründen nicht vorstellen dass das geht. Umso mehr Respekt für die Menschen in der Schweiz die so etwas bauen bzw. genehmigen.
Dabei hab ich grad eine spontane Idee: Wir haben ja in Deutschland wohl die meisten Bergwerkschächte inzwischen verfüllt. Hätte man da nicht die große Tiefe für eine ähnlich Speichertechnologie nutzen können? Einen großen Betonklotz 1000m rauf und runterbewegen müsste doch ganz schön Energie umsetzen können ... ohne aufwändige Krankonstruktion. Bin allerdings keiner der das ausrechnen kann.

@Hendrik
...vielen Dank für die Bilder von dem "Metallbaukasten"

In Deutschland würde sich zum Beispiel, das vor nicht allzu langer Zeit stillgelegte Kohlebergwerg Ibbenbüren (nördlichste Zeche Deutschlands) eventuell für so eine Anlage eignen. Ich weiß jetzt nicht genau wie tief der Schacht dort abgetäuft ist, aber auf jedenfall ein ganzes Stück über 1000 Meter.
Anstelle des Bergwerks, wo nur einige historische Gebäude erhalten bleiben, soll ja in den nächsten Jahren ein Wissenschaftpark für erneuerbare Energien entstehen, das würde dann ja prima zusammen passen, fragt sich nur ob die Leute dort schon davon gehört haben!
Dem Speicherturm gebe ich hier in Deutschland keine Chance, in einem Land mit äußerst schwierigen, hochbürokratischen Planungs und Genehmigungsverfahren, wo zudem nicht gerade kleine Teile der Bevölkerung gegen alles und jedes Neue sind und diese es nur wollen, solange es nicht bei Ihnen vor der Haustür steht...

Gruß

Dieser Post wurde am 26.02.2020 um 19:07 Uhr von Graf Koks editiert.
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028 — Direktlink
26.02.2020, 19:11 Uhr
Markus




Zitat:
Graf Koks postete

Zitat:
kodo63 postete
Erstmal vielen Dank für das Update und die interessanten Bilder Hendrik. Irgendwie kann man sich aus den vielfach genannten Gründen nicht vorstellen dass das geht. Umso mehr Respekt für die Menschen in der Schweiz die so etwas bauen bzw. genehmigen.
Dabei hab ich grad eine spontane Idee: Wir haben ja in Deutschland wohl die meisten Bergwerkschächte inzwischen verfüllt. Hätte man da nicht die große Tiefe für eine ähnlich Speichertechnologie nutzen können? Einen großen Betonklotz 1000m rauf und runterbewegen müsste doch ganz schön Energie umsetzen können ... ohne aufwändige Krankonstruktion. Bin allerdings keiner der das ausrechnen kann.

@Hendrik
...vielen Dank für die Bilder von dem "Metallbaukasten"

In Deutschland würde sich zum Beispiel, das vor nicht allzu langer Zeit stillgelegte Kohlebergwerg Ibbenbüren (nördlichste Zeche Deutschlands) eventuell für so eine Anlage eignen. Ich weiß jetzt nicht genau wie tief der Schacht dort abgetäuft ist, aber auf jedenfall ein ganzes Stück über 1000 Meter.
Anstelle des Bergwerks, wo nur einige historische Gebäude erhalten bleiben, soll ja in den nächsten Jahren ein Wissenschaftpark für erneuerbare Energien entstehen, das würde dann ja prima zusammen passen, fragt sich nur ob die Leute dort schon davon gehört haben!
Dem Speicherturm gebe ich hier in Deutschland keine Chance, in einem Land mit äußerst schwierigen, hochbürokratischen Planungs und Genehmigungsverfahren, wo zudem nicht gerade kleine Teile der Bevölkerung gegen alles und jedes Neue sind und diese es nur wollen, solange es nicht bei Ihnen vor der Haustür steht...

Gruß

Wie Adrian schon schrieb hier die Details:

https://www.gravitricity.com/
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29.02.2020, 10:03 Uhr
kodo63



Vielen Dank für Infos und Links! Bin ich wieder zu spät mit meiner Idee ;-)
--
Gruß aus Hamburg
André
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