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Hansebubeforum » Baukrane » TDK Liebherr » Threadansicht

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1650 — Direktlink
12.06.2022, 14:58 Uhr
Baertram1



Das ist ein 154 ECH, erkennbar am Turmsystem 120 HC/ neu 16 HC 175. Ausserdem an der 3 teiligen Gegenausleger- Abspannung. Ist der "größere" Bruder des 112/132 ECH.
Dieser Post wurde am 12.06.2022 um 14:59 Uhr von Baertram1 editiert.
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1651 — Direktlink
12.06.2022, 15:40 Uhr
torquemaster




Zitat:
Baertram1 postete
Das ist ein 154 ECH, erkennbar am Turmsystem 120 HC/ neu 16 HC 175. Ausserdem an der 3 teiligen Gegenausleger- Abspannung. Ist der "größere" Bruder des 112/132 ECH.

Danke für die Klarstellung!
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1652 — Direktlink
12.06.2022, 16:01 Uhr
percheron

Avatar von percheron

Hallo,

kann mir jemand sagen, welche Typen auf dem Bild zu sehen sind?:

https://abload.de/img/1q5a6195eqryckxx.jpg

Die Endhöhe des Gebäudes wird dann 140m sein.

Quelle: Blickwinkel, Deutsches Architekturforum
--
Gruß Achim

( Mitglied der Berliner Fraktion )
Immer auf der Suche nach allem von Breuer und Maximum.
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1653 — Direktlink
13.06.2022, 05:37 Uhr
Eric

Avatar von Eric

Es handelt sich um einen Liebherr 280 HC-L 12/24 Litronic auf dem Turmsystem 355 IC.
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1654 — Direktlink
13.06.2022, 21:33 Uhr
Daniel954SME



TDK Neuheiten von Liebherr auf der Bauma: Liebherr erweitert seine Familie der Fibre-Turmdrehkrane um äußerst starke Geräte – und das erstmals über die Baureihe EC-B hinaus.
Der Verstellausleger 258 HC-L 10/18 Fibre, der High-Top-Kran 1188 EC-H 40 Fibre sowie die Flat-Top-Krane 520 EC-B 20 Fibre und 370 EC-B 16 Fibre kommen neu hinzu.
Krane mit hochfestem Faserseil bieten noch mehr Leistung, was sich bei Großkranen besonders bemerkbar macht.
Mit dem 195 HC-LH 6/12 zeigt Liebherr seinen ersten hydraulischen Verstellausleger in Kombination mit einem schlanken und kletterbaren Turmsystem.

Quelle: https://www.liebherr.com/de/deu/aktuelles/news-pressemitteilungen/detail/on-your-site-liebherr-auf-der-bauma-2022.html?news.type=news&news.type=press&news.category=BM/EM
--
MfG Daniel

Daniel Flore Custom Modelle: https://www.facebook.com/DanielFloreCustomModelle/?view_public_for=104035304627453

Dieser Post wurde am 13.06.2022 um 21:34 Uhr von Daniel954SME editiert.
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1655 — Direktlink
16.06.2022, 16:28 Uhr
sascha r



Hallo
Weiss jemand ob der 1188 ec-h den 1000 HC Turm bekommt oder wird es ein 1188 Turm geben ?
Gruß Sascha
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1656 — Direktlink
16.06.2022, 20:51 Uhr
Michael E.

Avatar von Michael E.


Zitat:
sascha r postete
Hallo
Weiss jemand ob der 1188 ec-h den 1000 HC Turm bekommt oder wird es ein 1188 Turm geben ?
Gruß Sascha

abwarten, vermute den 1250 HC Turm oder noch 1000 HC. Der 1188 könnte auch der 1000 EC-H Stahlbau mit Fiberrope sein, ähnlich 340/370 EC-B
--
Grüße,

Michael
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1657 — Direktlink
19.06.2022, 18:12 Uhr
RTT670



oder 24 hc 1000 (2,4x2,4m)
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1658 — Direktlink
23.06.2022, 11:41 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

ergänzend zu den Bildern in den Postings Nr. 1643 ff. vom 2.5.2022 in diesem Thread kommen hier von diesem Liebherr 34K, der im April 2022 in Düsseldorf-Bilk arbeitet, noch andere Detailansichten zum Querschnittsübergang am Turm.


Bildquelle: Bekannt
Gesamtansicht des Krans mit 3 zusätzlichen Turmstücken für 27m horizontale Hakenhöhe.


Bildquelle: Bekannt
Der Überlappbereich zwischen Grundturm und Innenturm. Hier fallen mir die Gleitschrägen auf, die den herabhängenden Ausleger führen, während der Turm einfährt. Das unterste Turmstück ist mit „40K“ beschriftet. Auch ein Blick in die Datenblätter bestätigt, dass auch beim Liebherr 40K schon Turmstücke mit 0,85m x 0,88 m verwendet wurden.


Bildquelle: Bekannt
An der rechten oberen Grundturmecke (im Bild links) befindet sich eine Halterung zur Ablage des Auslegers beim Transport.


Bildquelle: Bekannt
Die Verspannung des Innenturms gegen den Außenturm erfolgt maßgeblich auch über den Haltehaken in der Mitte des Grundturmrückens, der den Innenturm oben hält. Die Anschrägung von Haken und Gegenquerbalken am Innenturm sind so geformt, dass nicht nur der Haken gegen Herausrutschen gesichert ist, sondern dass sich auch der Innenturm in Richtung Grundturmrückseite zieht.
Die vielen kleinen Rollen führen den Innenturm bei der Teleskopierbewegung, können jedoch keine Spielfreiheit herstellen, wenn der Innenturm in Position gebracht ist.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit den Bildern in voller Auflösung.
--
Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)
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1659 — Direktlink
29.06.2022, 11:20 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

Mitte Juni 2022 habe ich im Frankfurter Ostend diesen Liebherr 50K mit Baujahr 1990 (siehe Typenschild) von Vermieter Sendelbach-Ripp fotografieren können. Beim Anblick des unteren Teils war ich jedoch etwas erstaunt: der Oberwagenheckrahmen sah mir ziemlich unbekannt aus. Unter dem Gegengewicht war ein sehr hoher Rahmenquerschnitt angeordnet, den ich ehr mit einem Liebherr 71K in Verbindung gebracht hätte. Nach der Durchsicht der 50K-Datenblätter im Liebherr Archiv habe ich auch keine Übereinstimmung feststellen können und auch die 50K hier im Forum – z.B. Postings Nr. 1531 ff. sehen am Oberwagenheck gänzlich anders aus.

Inzwischen habe ich aber gelernt, dass es beim Liebherr 50K auch eine City-Version mit zwei unterschiedlichen Ballastradien gab, die durch Oberwagenverlängerungen, wie beim 71K, dargestellt wurden und ebenfalls einen hohen Querschnitt der Oberwagenseitenwangen haben. Die zeichnerische Darstellung in den Liebherr-Datenblättern gibt das jedoch nicht wieder.


Übersicht über den Kran auf der Baustelle an der Hauptstraße. Der Turm ist mit 4 Turmelementen für 32,7 m Hakenhöhe eingeklettert. Der Ausleger ist auf 30,0 m eingekürzt.


Der Oberwagen des Krans ist mit sehr hohen Seitenwangen am Oberwagenheck ausgeführt, die auch für die Version mit 3,5 m Heckradius mit hohen Wangenanbauteilen verlängert werden können. Damit ist die Konstruktion ähnlich wie beim Liebherr 71K ausgeführt. Diese hohen Wangenverlängerungen müssen auch zum Transport als Achsadapter verwendet werden.


Der Turm wird mit dem Liebherr-typischen Taschenflaschenzug zwischen Innen- und Außenturm teleskopiert. Der Innenturm wird noch mit einem hängenden Haken verriegelt und verspannt. Bei den neuen K-Kranen ab 81K ist Liebherr zu einem stehenden Hakensystem dort übergegangen.


Das Katzfahrwerk ist direkt an der Auslegeranlenkung angeordnet. Der Platz für ein Turmfahrerhaus ist zwar mit Blechplatten verblendet, jedoch ist – wie meistens – kein Fahrerhaus verbaut. Die Turmleiter geht aber nur bis zum Boden der Fahrerhausblende. Ob man dann über die Gitterstreben weiter zu Turmkopf klettern muß?


Damit das Einmotor-Windwerk in den Oberwagen passt, sind die Aussparungen an den hohen Oberwagenseitenwangen vorgesehen. In der City-Konfiguration mit 2,4 m Heckradius und 27,5t Ballast liegt dieser etwas über dem Windwerk.

Bei der Typenbezeichnung 50K ist zu beachten, dass es auch einen „ganz alten Liebherr 50K“ mit Datenblatt von 1976 gibt, der einem anderen Konstruktionskonzept folgt. Der Kran hat einen ganz kurzen Grundturm und muß für jede Turmerhöhung mit weiteren Turmstücken geklettert werden.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit den Bildern in voller Auflösung.
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1660 — Direktlink
14.07.2022, 19:33 Uhr
Dr0wNeD



Lang ist er zwar nicht, aber dafür dünn.






Ich vermute einen 125 EC-B 6, bin mir aber absolut nicht sicher.
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1661 — Direktlink
21.08.2022, 19:41 Uhr
Karl



Zwei neue Liebherren in Rotterdam

Gruß
Karl


]
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1662 — Direktlink
22.08.2022, 15:25 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Liebherr 125K von Kähler-Bau - teilteleskopiert – Posting 1 von 3

Hallo,

in Büsum werden im Sommer 2022 vom lokalen Platzhirsch Kähler-Bau zwei Gebäude für die Heimathafen Hotels Gruppe gegenüber der Perlebucht/ Watt´n-Insel gebaut: Die „Bretterbude Büsum“ und die „Beach Appartments Büsum“. Neben einem Liebherr EC-B Obendreher kommt dort ein Liebherr 125K Untendreher mit teilteleskopiertem Turm zum Einsatz, der in diesem Posting im Vordergrund stehen soll. Der Kran ist mit Baujahr 2020 praktisch nagelneu – siehe die Typenschilder.
Beide Krane sind in „kähler-grüner“ Firmenfarbe lackiert.


Obwohl das ganze Baufeld der beiden Gebäudekomplexe recht groß ist, überschneiden sich die Schwenkbereiche der Krane. Damit der Obendreher nicht unnötig hoch aufgebaut werden muß, ist der Untendreher mit seinem Turm nur teilteleskopiert (24,1 m Nennhakenhöhe), denn die Baustelle liegt in der geografischen Windlastzone 4 (höchste Stufe) direkt hinter dem Nordseedeich.


Der Kran von zwei Seiten des Baufeldes. Der Ausleger ist in dieser Konfiguration 45m lang; maximal sind 55m möglich.


An der obenern hinteren Kante des Grundturms sind seitlich Anschlagösen angeschweißt, mit denen der Kran stehend, aber mit eingeklappten Ausleger, gehoben werden kann, falls der komplette Kran mal mit einem Autokran auf seinen Standplatz gehoben werden müßte.


Für die hier dargestellte Nennhakenhöhe von 24,1 m (siehe Datenblatt) müssen zwei zusätzliche Turmstücke mit je 2,4 m Turmverlängerung am Innenturm angebaut werden. Bei der teiltelekopierten Aufstellweise wird der Innenturm jedoch nicht mit dem großen Verriegelungshaken am oberen Grundturmkragen gehalten, sondern über zwei kleine Lenkerhebel im unteren Bereich des Grundturms befestigt.


Hier kann man die beiden rot lackierten Lenkerhebelchen erkennen, die den Innenturm zum Außenturm verspannen. Sie sind diagonal an den Bolzenverschneidungen der Turmunterseite angeschlagen und stützen sich im Bereich des verstärkten Turmlagerungskragen am Grundturm ab. Diese Innenturmverbindung kommt bei allen Turmteleskopierungen zum Einsatz, die kleiner als Vollauszug sind – also bei den Nennhakenhöhen 19,3 m (nur Innenturm ohne Zusatzelement), 21,7 m (ein Zusatzturmstück), 24,1 m (zwei Zusatzturmstücke) und 26,5 m (drei Zusatzturmstücke). Ab dem Vollauszug (29,5 m Hakenhöhe) und den weiteren eingekletterten Turmstücken (1 bis 5 Zusatzlemente) wird der Innenturm über den großen Haltehaken am Grundturmkragen abgestützt.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Bildern von Untendreher-Turmkranen in voller Auflösung.
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1663 — Direktlink
22.08.2022, 15:27 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Liebherr 125K von Kähler-Bau - teilteleskopiert – Posting 2 von 3

Hallo,


Ein Blick in den Turm von unten zeigt die Anordnung der Abstützhebelchen für den Innenturm. Während der Montage können diese nach Außen geklappt und mit einem Splint gesichert werden, damit sie nicht unabsichtlich in den Innenturm fallen. Sollte der Kran aber mit voll teleskopiertem Turm eingesetzt werden, sind diese Hebel nicht eingebaut.


Wenn der Kran mit Minderhöhe aufgebaut wird und die Innenturmverriegelung unten genutzt wird, reicht der Turmteleskopierweg nicht, um den Ausleger über die Nackenabspannung aufzuziehen. Deswegen wird dann mit einem 2-stufigem Prozess gearbeitet: Zunächst wird der Turm auf die gewünschte Höhe teleskopiert. Dazu ist die Turmteleskopierflasche im untersten Bolzpunkt des Turms verbunden. Nach Fixierung des Innenturms wird die Teleskopierflasche vom Innenturm gelöst und mit dem Montageseil abgelassen. In die beiden Seitentaschen der Teleskopierflasche werden zwei Seile eingehängt, die über Rollen am Turmfuß zur Auslegernackenabspannung geführt werden. Jetzt kann die Teleskopierflasche über die Umlenkseile und die Nackenabspannung den Ausleger separat aufziehen und die Nackenabspannstangen werden im Oberwagen vor dem Ballaststapel verbolzt. Damit das Hubseil nicht undefiniert an dieser Zusatzanbindung an der Nackenabspannung schleift, ist diese Polyamidwalze dort verbaut und schützt das Hubseil.


An der Turmrückseite sieht man die hellgraue Teleskopierflasche zwischen Innen- und Grundturm. Sie ist vom Innenturm gelöst und die Seilen zum Auslegeraufziehen sind an den beiden unetern Ecken eingebolzt.
Das rechte Bild zeigt eine Kiste mit Seilen, vergleichbar zu den Auslegeraufziehseilen. Warum die dort liegen, kann ich nicht sagen.


Detailansicht der Teleskopierflasche mit den eingehängten Auslegeraufziehseilen.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Bildern von Untendreher-Turmkranen in voller Auflösung.
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Dieser Post wurde am 22.08.2022 um 15:34 Uhr von Menzitowoc editiert.
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1664 — Direktlink
22.08.2022, 15:28 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Liebherr 125K von Kähler-Bau - teilteleskopiert – Posting 3 von 3

Hallo,


Seitenasicht des Oberwagens. Die Unterbauung unter den Abstützungen ist mit den Holzstapeln vorbildlichst gelöst – selbst die Stellung der Stützteller zu den Holzbalken ist beachtet worden. An der Stütze unter dem Ballast sieht man das Erdungskabel verschraubt (Blitzableiter?)


Der Liebherr 125K ist von der neuen K-Serie das Modell mit dem weitesten seitlichen Versatz des Turmes gegenüber der Oberwagenmittenebene. Deswegen sind auch alle Schaltschränke und das Drehwerk auf der rechten Seite angeordnet, denn links neben dem Turm ist schlicht kein Bauraum mehr frei. Der seitliche Versatz sorgt dafür, dass das Auslegerpaket im Transportzustand deutlich seitenversetzt gestaut werden kann und trotzdem der Transportschwerpunkt in der Mittenebene liegt. Bei der Vorgängerkonstruktion 102K / 120 K.1 wurde dafür das gefaltete Auslegerpaket mit einem Spindelsystem am Turmkopf seitlich verschoben. Dies ist bei der neuen Konstruktion nicht mehr nötig.


Der Kran ist hier in der Version mit großem Heckradius von 4,0 m aufgebaut. Dazu sind die beiden dreieckförmigen Oberwagenrahmenverlängerungen installiert und 44t Ballast aufgestapelt. Der große Heckradius spart 8t Ballast ein (3,2 m Radius verlangen 52t Ballast. Die Oberwagenverlängerungen können zum Traonsport am Kran verbleiben, müssen es aber nicht; im Gegensatz zum 81K / 81K.1 wird die Transportachse hier direkt am Grundturm angeschlagen und nicht am Oberwagenheck. Deswegen ist die Verlängerungskonstruktion auch etwas weniger massiv ausgeführt.


Seitenansicht des Oberwagens mit den beiden Winden. Die hintere Winde ist das Hubwerk, die vordere spult das Montageseil auf, welches den Turm aufrichtet, den Turm teleskopiert und optional auch ballastiert.


Blick von hinten über das Windwerk zum Turmfuß mit den Umlenkrollen für das Montageseil. Die Rollen oberhalb des dicken Querträgers führen das hier nötige Auslegeraufziehseil, welches nur bei Kurzturmaufstellversionen nötig ist.

Das von Liebherr angewendete Konzept für den teilteleskopierten Turm ist schon recht clever gemacht: Es werden keine zusätzlichen Rastpunkte am Basisinnenturm mit Krafteinleitungsstellen benötigt, die Stufung erfolgt in gleichmäßigen 2,4 m Schritten (nur kurz vor dem Vollauszug gibt es mal einen 3,0 m Sprung) und als einzige Zusatzkonstruktion werden die zwei Lagerpunkte im unteren Grundturmbereich für die Befestigungshebelchen benötigt. Allerdings liegen diese Vorteile alle beim Hersteller bzw. Konstrukteur, der sich viel Auslegungsarbeit spart. Der Kunde bzw. dessen Monteur hat erhebliche Zusatzarbeit, da er den Kran praktisch klettern muß, um ihn kleiner aufzubauen.
Natürlich kann man gut argumentieren, dass ein Kurzturmeinsatz in der Regel selten vorkommt, denn nur wenn es wirklich nötig ist – z.B. bei sich überschneidenden Schwenkbereichen – wird man überhaupt diesen Aufwand mit den Zusatzturmelementen treiben. Immerhin hat man so den konstruktiven Aufwand für die Krafteinleitungsstellen im Innenturm für die Zusatzrastpositionen gespart.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Bildern von Untendreher-Turmkranen in voller Auflösung.
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Dieser Post wurde am 22.08.2022 um 15:35 Uhr von Menzitowoc editiert.
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22.08.2022, 15:43 Uhr
sascha r



Hallo
Ist nur ein 140 ec-h liebherr

Gruß Sascha
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26.08.2022, 19:52 Uhr
BB-Fan



Bericht über den Aufbau eines 630 EC-H in Bamberg:

https://www.dhib.de/aktuelles-presse/aktuelles/neuer-kran-gigant-thront-ueber-bamberg-426
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26.08.2022, 20:39 Uhr
Dr0wNeD



Sehr schön zu lesen!

Was mich etwas irritiert:
- fabrikneuer 630 EC-H 40 Litronic
- 80m HH
- Aufstiegszeit im Schnitt ungefähr 15 Minuten

Wäre da nicht ein LiUP Aufzug angebracht, oder ist der dann doch zu "kostenintensiv"? Oder bin ich blind? Eventuell kommt da noch was.
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26.08.2022, 23:05 Uhr
HBK




Zitat:
Dr0wNeD postete
Sehr schön zu lesen!

Was mich etwas irritiert:
- fabrikneuer 630 EC-H 40 Litronic
- 80m HH
- Aufstiegszeit im Schnitt ungefähr 15 Minuten

Wäre da nicht ein LiUP Aufzug angebracht, oder ist der dann doch zu "kostenintensiv"? Oder bin ich blind? Eventuell kommt da noch was.

Ist in Deutschland keine Pflicht und kostet extra. bestellt kein Unternehmer mit so einen Aufzug.
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27.08.2022, 00:20 Uhr
matschuss



Der braucht keinen Aufzug, der wird bestimmt mit Funksteuerung gefahren...
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