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24.03.2016, 10:37 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

diesen Thread möchte ich mal wieder um ein paar vollständig analoge Zeichnungen erweitern. Es geht um Walking Draglines:


Diese Zeichnung von mir stammt aus dem Jahr 1997 und kann recht klar als Monighan 1T Walking Dragline interpretiert werden. Die Schreitschuhe hingen damals (1913) noch an Ketten und die ganze Maschine war eigentlich eine laufende Gartenbude mit Ausleger dran. Wer sich für die technische und historische Entwicklung dieser Maschinengattung interessiert, kann sich mal meine Postings Nr. 33 und Nr. 34 im Thread „Kippe Frechen ?“ durchlesen. Zerlegt sieht so eine Monighan 1T Walking Dragline übrigens so aus.


Diese Zeichnung aus dem Jahr 1997 zeigt schon eine etwas spinnerte Idee: Umbau eines Manitowoc 4100W Raupenseilbaggers zu einer Walking Dragline.


Auf dieser Zeichnung habe ich nur Unsinn rumgesponnen: Eine Prinzipstudie zu verschiedene Maschinen auf der Basis einer Walking Dragline.
Von links nach rechts:
Klassiche Walking Dragline (realistisch)
Hochlöffel- Walker (schon ziemlicher Unsinn, weil ja immer rückwärts geschritten wird, der Abbau eines Hochlöffels aber nach vorne erfolgt)
Gittermastkran-Walker (schon sehr großer Unsinn, weil der Kran natürlich beim Schreiten wahnsinnig wackeln würde oder durch die Neigung gleich umstürzt)
Teleskopkran-Walker (Der Gipfel des Unsinns!)

Gruß Christoph

Link zum Bilderalbum mit allen meinen hier im Thread gezeigten Handskizzen
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Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)
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27.03.2016, 22:31 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

eine kleine Handskizze eines P&H WS-250 Krans, die ich damals (vermutlich 1992 oder ´93) aus dem Gedächtnis gezeichnet habe.



Gruß Christoph

Link zum Bilderalbum mit allen meinen hier im Thread gezeigten Handskizzen.
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28.03.2016, 21:06 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
Menzitowoc postete Diese Zeichnung aus dem Jahr 1997 zeigt schon eine etwas spinnerte Idee: Umbau eines Manitowoc 4100W Raupenseilbaggers zu einer Walking Dragline.


Teleskopkran-Walker (Der Gipfel des Unsinns!)

Wenn der in USA auf den Straßen unterwegs ist, braucht der Ausleger sicher auch einen Schreitschuh-Walking-Dolly Zeichnung bitte nachreichen

gruß hendrik
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28.03.2016, 22:46 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

nachdem ich im Urlaub in Süd-Frankreich einen Link-Belt-Speeder Raupenseilbagger mit Schlitzwandgreifer der Spezialtiefbaufirma Soletanche gesehen hatte, habe ich damals versucht, so etwas als Handskizze auf Papier zu bannen. Damit es etwas bombastischer aussieht, habe ich mich an einer 3-Fluchtpunkt-Perspektive versucht (Datum Zeichung: 08/1992).
An den Baggertyp kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber ich tippe auf einen, bereits vollhydraulischen, LBS LS-080 (Link-Belt Speeder, italienischer Lizenzbau von Link-Belt Maschinen) – vergleichbar mit diesem Bild.





Gruß Christoph

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31.03.2016, 15:50 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

eine kleine Baustellenszene mit einem kleinen Mobilseilbagger und einem 2-schsigen AT-Kran. Zwar habe ich die die Maschinen mit Fuchs 301 und P&H Omega SW 25 beschriftet, aber bei genauer Betrachtung ist das nicht zutreffend. Der Mobilseilbagger hat an der Oberwagenunterseite einen Wulst, der ehr zu den alten Oberwägen der P&H Krane (z.B. P&H 210 Raupenseilbagger) passt, die auch bei der Rheinstahl-Union gebaut wurden. Allerdings erscheint die Größe durchaus „fuchsig“. Der kleine Autokran hat die Scherenabstützung der alten P&H WS-250. Die Omega-Serie von P&H hatte schon die normalen Horizontal-Vertikal-Abstützungen.


Zum Datum der Zeichnung kann ich nichts Definitives sagen, vermute aber frühe 1990iger Jahre.

Gruß Christoph

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31.03.2016, 15:52 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

tja, unzweifelhaft zeigt die Zeichnung einen Mobilhafenkran, aber wohl kein reales Vorbild. Die Kombination aus großem Unterwagenmotor, Sternabstützungen und Plattformunterwagen gibt es so nicht. Der Oberwagen mit dem Gerüst erinnert etwas an die ältere Generation der Gottwald HMK – mit dem beweglichen Zusatzballast vielleicht ein HMK360.


Datum habe ich keins draufgeschrieben, aber ich vermute auch so 1992.

Gruß Christoph

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31.03.2016, 15:53 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

eine phantasierte Hafenszene aus den Londoner Docklands mit kleinem Link-Belt Raupenkran, Hafenkranen, wandmontiertem Derrick und der Dockland Light Rail im Hintergrund.


Gezeichnet 1992


Im Kindergarten wäre ich damals froh gewesen, wenn ich solche Wachsmal-Kratzebilder hinbekommen hätte

Gruß Christoph

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31.03.2016, 15:55 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

noch mal zwei kleine Handskizzen mit einem Gebäudeabbruch in den Londoner Docklands. Natürlich hat das alte Wharf-Gebäude einen flußseitigen Wandderrick. Die Deltaraupe auf dem Nachbargrundstück ist mir in den Größenverhältnissen etwas arg verrutscht.


Gezeichnet: 1992

Noch mal eine Phantasieszene aus den Londoner Docklands mit Halbportalkranen. Was ich mir bei der abgeschnittenen Brücke der Dockland-Rail gedacht habe, kann ich heute nicht mehr sagen.


Gezeichnet: 1992

Gruß Christoph

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19.10.2016, 12:53 Uhr
Jostner



Man man man, nicht schlecht. einiges gefällt mir echt gut. Wenn ich da an mein Zeichentalent denke oh je
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19.12.2018, 13:38 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Skizze zu einer spinnerten Mini-Walking-Dragline – Posting 1 von 2

Hallo,

wenn ich in einer langweiligen Sitzung gefangen bin, in der zwar schon Alles gesagt wurde aber noch nicht von Jedem, dann schweifen meine Gedanken manchmal ab und meine Finger werden kribbelig. Ich werfe dann mein Spinnrad an und herausgekommen ist dabei z.B. die Idee zu einer volltransportablen Mini-Walking-Dragline. Die kleinen Bilderchen sind im Originalzustand oftmals kaum größer als Briefmarken, deshalb die recht schlechte Qualität; ich bitte das zu entschuldigen.

Die Idee ist folgende: Aktuell gibt es ja nur sehr große Walking Draglines. Die kleinste moderne Walking Dragline war die modulare Bucyrus-Erie 380W mit ca. 510t. Die Ruston-Bucyrus W480, wie sie z.B. bei Durance Granulat in Südfrankreich im Einsatz ist, wiegt so zwischen 750t bis 800t. Aktuell werden sogar nur noch ganz große Maschinen angeboten, wie z.B. die CAT 8000-Serie mit um die 2000 bis 7000t Betriebsgewicht.
Aber warum nicht mal wieder eine kleine Walking Dragline für die Sand- oder Tongrube von nebenan? Also noch deutlich kleiner als die historischen Bestseller Walking Draglines Monighan 3W
oder Monighan 5W, aber etwas größer als die finnische Prototyp Walking Dragline Lokomo Teräsmies 3. Diese neu zu entwickelnde Maschine sollte dann aber auch leicht zu transportieren sein, ohne dass sie lange zerlegt werden muss. Ich habe dann mal so eine Transportbreite von 3,0 bis 3,5m angenommen. Damit die Schreitwerke angebaut bleiben können, habe ich mich für einen Transport in Querrichtung entschieden. Der Ausleger muß dann abgebaut werden und das Gegengewicht wird entweder weggeklappt oder auch abgenommen. Um die Spinnerei weiter auf die Spitze zu treiben, soll die Walking Dragline eine Selbstmontagefunktion haben und auch selbständig auf den Tieflader schreiten!


Direktlink zum Skizzenblatt 1 – Mini-Walking Dragline

Hier das erste Blatt mit ein paar Übersichtsskizzen zu meiner Spinner-Mini-Walking-Dragline:

Bild 1 – Skizze zur Größeneinordnung des Schleppkübels. Der Ausleger sollte so etwa 16m lang sein, was 2 Teilstücke von 8m entspricht. In der Praxis dann doch ehr zu kurz. Deshalb würde ich ehr in Richtung 2 x 12m Ausleger gehen. Das Fahrerhaus sollte schon bei dieser Überlegung in der Mitte der Maschine zwischen den A-Bock Streben angeordnet sein. Auf jeden Fall soll die Maschine den Ausleger über einen A-Bock abspannen und nicht über ein klassisches festes Gerüst, damit man den A-Bock als Hilfskranausleger zur Selbstmontage verwenden kann.

Bild 2 – Hier sieht die Mini-Walking-Dragline schon etwas filigraner aus und die Maße passen auch besser zueinander. Schreitwerk sollte ein mechanisches Exzenterschreitwerk nach Cameron& Heath sein, wie es auch Rapier aus England in seinen Maschinen verbaute. Der A-Bock sollte zum Transport auf dem Oberwagen geklappt werden und in Querrichtung gedreht werden, ohne den Flaschenzug des Einziehwerks auszuscheren (das sollen die gestrichelten Linien andeuten).

Bild 3 – Eine schnell hingeschmierte perspektivische Darstellung einer kleineen Walking Dragline. Das Fahrerhaus ist dort wieder an die linke Oberwagenseite gewandert. Der Ballast hängt an einer Oberwagenverlängerung, die gleichzeitig als Lagerbock für das Einziehwerk dient. Diese Oberwagenverlängerungen können zum Transport ebenfalls in Querrichtung weggeklappt werden, so dass der Bagger in Querrichtung nur die Breite des Tub-Durchmessers hat.

Bild 4 – Noch mal eine briefmarkengroße perspektivische Skizze der Mini-Walking Dragline mit Mittelfahrerhaus unter dem A-Bock. Zum Transport muß dieses nicht weggeklappt werden, sondern kann dort verbleiben, was die Konstruktion vereinfacht und das Schreitwerk nicht behindert. Dafür ist der Aufstieg für den Fahrer etwas ungünstiger.



Direktlink zum Skizzenblatt 2 – Mini-Walking Dragline

Hier das zweite Blatt mit weiteren Skizze zu meiner Spinner-Mini-Walking-Dragline:

Bild 5 – Eine erste Idee zum Quertransport der Mini-Walking-Dragline. Die seitlichen Schreitwerke mit den ausladenden Schreitschuhen kann angebaut bleibe. Die Kabine ist wieder als Seitenkabine auf der rechten Baggerseite dargestellt.

Bild 6 – Hier habe ich grafisch überlegt, wie man die ganze Klappmechanik von Oberwagenheckträger (mit oder ohne Ballast), Fahrerkabine und A-Bock wohl gestalten könnte, dass ein Quertransport auf einem Tieflader möglich erscheint und der Forderung Rechnung getragen ist, dass der Schwerpunkt beim Transport in der Mittenebene liegt. Der aus 2 Elementen bestehende Ausleger wird auf jeden Fall separat transporiert.

Bild 7 – Eine perspektivische Skizze bei der Arbeit. Diese Version hat wieder ein feststehendes Mittenfahrerhaus unter dem A-Bock. Der Ausleger ist in 3-Gurt-Bauform über die volle Oberwagenbreite gestaltet, um eine hohe Querstabilität für das wichtige Drehschleudern beim Schleppschaufeleinsatz zu gewährleisten. Ballast und Einziehwerklagerbock sind mit Abstand hinter der Oberwagenrückwand angeordnet.

Bild 8 – Tja, so stelle ich mir das Aufschreiten auf ein Tiefbett vor! Oder besser: so würde ich es mir wünschen, dass es funktioniert. Aber da der Bagger mit einem mechanischen Exzenterschreitwerk ausgestattet sein soll, was bekanntlich nur genau eine diskrete Schrittlänge erlaubt, wird das wohl so nichts und ich muß mir da etwas Anderes überlegen. Die russischen Uralmasch Geräte haben z.B. bei einigen Modelle hydraulische Schreitwerke, die variable Schrittlängen ermöglicht und theoretisch auch unterschiedliche Schrittlängen auf der rechten und linken Seite. Damit könnte man die Maschine etwas besser positionieren. Ein weiteres Problem ist die Anhebehöhe an der Maschinenrückseite beim Schreiten: Ist diese hoch genug, um überhaupt auf das Tiefbett raufzukommen und über dieses zu schreiten, bis die exakt gewünschte Transportposition erreicht ist? Aber grundsätzlich ist das Aufschreiten auf ein Tarnsportmittel nicht so abwegig: Hier schreitet eine uralte Monighan 4T Walking Dragline auf einen Transportponton!

Im nächsten Posting geht´s weiter (Text wurde von der Forensoftware als zu lang angesehen).

Gruß Christoph
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Dieser Post wurde am 19.12.2018 um 13:44 Uhr von Menzitowoc editiert.
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19.12.2018, 13:44 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Skizze zu einer spinnerten Mini-Walking-Dragline – Posting 2 von 2

Hallo,

weiter geht es vom Vorgängerposting:


Direktlink zum Skizzenblatt 3 – Mini-Walking Dragline

Und hier das dritte und letzte Blatt mit weiteren Skizze zu meiner Spinner-Mini-Walking-Dragline:

Bild 9 – Wenn der Bagger endlich auf dem Tiefbett an der richtigen Stelle steht und in Querrichtung gedreht ist, wird der A-Bock umgelegt und seitlich in die Transportstellung gedreht, ohne das Einziehwerk auszuscheren.

Bild 10 – So soll der A-Bock zunächst nach hinten übergeklappt werden. Dabei wird das Schleppseil vorne zum Gegenhalten verwendet bzw. bei der Remontage zum Aufrichten. So kann man auf die sonst bei Gittermastkranen üblichen Aufrichtzylinder verzichten. Ob man aber nicht doch ein paar Hilfsfunktionen hydraulisch betätigen sollte, muß ich mir noch überlegen.

Bild 11 – Die Mini-Walking-Dragline soll sich ja ohne Hilfskran selbst montieren können. Der Ausleger wird dazu mit Hilfsweise über den A-Bock eingescherten Hubseil abgelassen und durch Auf- und Abwippen des A-Bock und mit den Hilfsrollen am Auslegerkopf zu rangiert, dass er von der Maschine selbständig zerlegt und verladen werden kann. Da der A-Bock nicht besonders lang ist und der Schwenkraum der Walking Dragline mit ihren Schreitschuhen einen recht großen Durchmesser hat, wird die Demontage / Remontage mit dem langen Ausleger nicht einfach. Der Ausleger muss genau an den richtigen Positionen und Richtungen liegen, damit der Bagger sich nicht selbst behindert.

Bild 12 – Im Grundriss sieht die Selbstmontage in etwa so aus. Eventuell muss der Ausleger auf dem Transportfahrzeug zusammengebaut werden und dann erst heruntergehoben werden. Sollte auch der Ballast zum Transport runter müssen, wir es noch eine Stufe komplizierter. Transportiert wird der Ausleger geteilt in zwei Elemente, die übereinander gestaut werden sollen und zur Transportsicherung miteinander verbolzt werden, so dass eine feste Einheit entsteht. Ballast wird im LKW unter den Mast gelegt (wegen Schwerpunktlage).

Bild 13 – Eine mögliche Transportverpackung der beiden Auslegerteile, die jeweils als 3-Gurt-Fachwerk aufgebaut sind und am Auslegerfuß Oberwagenbreite haben. Am Auslegerkopf befinden sich große Hilfsrolle zum leichten Rangieren des einseitig angehobenen Auslegers mit dem A-Bock.

Bild 14 – Hier habe ich mir überlegt, wie man die Auflagefläche der Schreitschuhe vergrößern kann, ohne den Schwenkradius über Schuhe zu vergrößern. Meine Idee dazu war, die Schreitschuhe so zu formen, dass sie um die Tub herumgreifen und nur etwas Platz zur Schreitbewegung lassen. Auch an der Außenseite solle die Schuhe im Grundriss abgerundet sein.

Bild 135 – Leider schlecht gescannt! Überlegungen zum Auslegen des Auslegers bei der Selbstmontage und der nötigen Länge des A-Bocks.

Soweit zu meinen Skizzen und Überlegungen zu einer transportablen Mini-Walking-Dragline für die Sandgrube oder Flußbaggerung nebenan. Zur Größe habe ich bisher noch wenig geschrieben. Nachdem ich die Skizze zu Papier gebracht hatte und einen Tubdurchmesser von ca. 3,0 bis 3,5m festgelegt hatte, habe ich einige Vergleiche zu bisherigen großen und kleinen Walking Draglines, sowie zu aktuellen Raupenseilbaggern angestellt und würde meine Spinnermaschine in der Größe zwischen 40t und 60t ansiedeln; Auslegerlänge so um 24m und Schleppkübelgrößen zwischen 1,0 und 1,5 m³.

Viel Spaß beim Weiterspinnen!

Gruß Christoph
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24.03.2020, 23:40 Uhr
Baggerfritz

Avatar von Baggerfritz

Hallo zusammen!

Hab mal wieder diesen Thread ausgegraben, weil mir die Idee der Mini-walking dragline irgendwie nicht aus dem Kopf ging...

Das Wochenende hab ich dann mit Lego ein wenig herumgetüftelt und ein Konzept-"Modell" gebaut, welches in etwa Christoph's Überlegungen widerspiegelt.

Transport in Querrichtung, leicht abnehmbarer Ausleger und auch Ballast, Möglichkeit zur Selbstmontage...

Ein paar Unterschiede gibt's dann allerdings doch...

Z. B. beim A-Bock: Bei dem habe ich mich für eine hydraulische Variante entschieden, weil das meiner Meinung nach vor allem bei dem für den Transport nötigen "quer zur Maschine schwenken" einiges erleichtert. So kann bei dieser Dragline die komplette A-Bock-Konstruktion mitsamt unten liegendem Hubzylinder über ein Schwenkwerk um 90° zur Seite geschwenkt werden. Im Betrieb wird vorne im Bereich der Hubzylinderanlenkung zusätzlich mit dem Oberwagen verbolzt, um Stabilität rein- und die Kraftübertragung vom Schwenkwerk rauszubringen.

Außerdem verfügt der A-Bock über eine "Klappspitze", um bei der Selbstmontage den Arbeitsradius zu vergrößern. Das soll die Herumschreiterei während dem Montagevorgang auf ein geringstmögliches Maß beschränken. Ist mir bei der dargestellten Auslegerlänge allerdings eher nur bedingt gelungen...

Der Ballast "hängt" an einem heckseitigem Ausleger, der in der Lage ist, diesen auch hyraulisch vom Boden oder einem Tieflader aufzunehmen. Beim Transport wird der Ausleger über den Oberwagen geklappt, um die nötige Transportbreite einzuhalten.

Soweit meine Hirngespinnste...

Hier gibt's ein kleines Stop-Motion-Filmchen vom Aufrüstvorgang - da sieht man, wie das ganze funktionieren soll..

https://www.youtube.com/watch?v=7noQKpNR69M

Vielleicht gefällt's ja...
--
Glück auf und schöne Grüße aus Wr. Neudorf,
Fritz
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26.03.2020, 16:47 Uhr
Joerg Pabst



Ist ja cool.
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27.03.2020, 14:49 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo Fritz,

zufällig bin ich eben zuerst über Dein Youtube-Video gestolpert und habe dann erst Deinen Beitrag hier gesehen.
Ich freue mich, dass Du meine Ideen aufgegriffen hast und so eine tolle LEGO-Technic-Konstruktion daraus gebaut hast. Auch sehr schön filmisch umgesetzt.

Obwohl es ja schon etwas zurückliegt, dass ich die ersten Skizzen zu einer transportablen Mini-Walking-Dragline hier eingestellt habe, denke ich immer mal wieder darauf herum.
Mein aktuellen Knackpunkte sind neben der grundsätzlichen Dimensionierung - in meinen Augen steht und fällt alles mit dem Tub-Durchmesser - das Verladen der Grundmaschine auf den Tieflader. Wenn man eine (Hilfs)-Hydraulik einführt, wie bei Deiner gebauten Version, kann man natürlich einfach mit 4 Vertikalzylindern das Grundgerät, wie bei den Raupenkranen, hochbocken und unterfahren. Bei dem von mir immer noch nicht ganz verworfenen "Auf- und Abschreiten" vom Tiefbett benötigt man irgendwie eine Manovriervorrichtung beim Schreitwerk, so dass nicht nur parallele und diskrete Schritte möglich sind, sondern dass auch "verkürzte" Schritte möglich sein müssen. Rechts und links unterschiedliche Schritte sind in meinen Augen leicht zu realisieren, da man heutzutage keine durchgehende Schreitwelle mehr verbauen würde - schon um sich nicht den knappen Bauraum im Oberwagen zu nehmen. Eine Synchronisation von zwei eigenständigen Schreitantrieben ist leicht möglich.

Beim Walking-System nach Oscar Martinson, welches Monighan, später Bucyrus verwendet, müßte sich die Schrittlänge dadurch verändern lassen, dass der Abstand des Mitnehmerbolzen zum Mittelpunkt der Schreitscheibe verändert wird - siehe die Wikipedia-Animation (die leider falschherum läuft).

Damit so ein "schräges" Schreiten überhaupt funktioniert, benötigt man wohl auch eine sehr gute Drehwerksbremse, damit sich der Oberwagen durch das Schrägziehen der Schreitschuhe nicht einfach wegdreht.

Übrigens: An Deinem LEGO-Modell sehe ich, dass meine urspüngliche Dimensionierung, wie ich sie im Posting Nr. 159 skizziert habe, ganz gut aussieht

Fritz, ich freue mich sehr über die tolle Zusammenarbeit zu diesem Thema hier; viele Dank.

Gruß Christoph
--
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29.03.2020, 01:57 Uhr
MarcR

Avatar von MarcR

Hallo Christoph,

Bin in den meisten Threads mehr ein stiller Mitlesen, aber verfolge immer gerne deine Beiträge.

Zu deiner Punkt mit der Verladung der Walking Dragline, könnte man nicht Achsen zum anbolzen, wie es bei den Unterdreherkränen gelöst ist, benutzen ?

Damit wäre das Problem mit dem Auf/Abschreiten beim verladen gelöst.
--
viele grüße aus Down Under

Marc

Dieser Post wurde am 29.03.2020 um 01:57 Uhr von MarcR editiert.
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30.03.2020, 10:51 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo Marc,

vielen Dank für Deine Anregung. An eine Lösung des Transport im eingekuppelten Zustand, wie bei den Untendrehern, habe ich in der Tat noch nicht gedacht.
Wenn man dazu Standard-Goldhofer (Scheuerle, Nooteboom usw.) Module verwenden könnte, wäre auch das Problem des Anhebens gelöst: Die Transportachsen werden in niedrigste Stellung gebracht, an des Grundgerät angebolzt und mit der Fahrwerkhydraulik angehoben. Die Mini-Walking-Dragline könnte somit sehr konventionell aufgebaut bleiben und man kann auf irgendwelche Hubsystem verzichten.

Es muß nur noch ein konstruktive Lösung gefunden werden, um die Modulfahrwerke über Adapterarme mit dem Oberwagen zu verbinden. Ich würde ungern auf den Quertransport verzichten, obwohl es sicher viel einfacher wäre, vorne und hinten Adapter unterzubringen als seitlich über die Schreitwerke hinweg. Aber der Quertransport ermöglicht eben, dass die Grundmaschine mit den Schreitwerken weitgehend komplett transportiert werden kann.

Mal sehen, ob mir oder jemand anderem dazu etwas einfällt.

Marc, nochmals vielen Dank für die gute Idee.

Gruß Christoph
--
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10.04.2020, 14:22 Uhr
Baggerfritz

Avatar von Baggerfritz

Hallo Christoph und Marc,

endlich komm ich mal zum zurückschreiben...


Zitat:
Menzitowoc postete
Hallo Fritz,

zufällig bin ich eben zuerst über Dein Youtube-Video gestolpert und habe dann erst Deinen Beitrag hier gesehen.
Ich freue mich, dass Du meine Ideen aufgegriffen hast und so eine tolle LEGO-Technic-Konstruktion daraus gebaut hast. Auch sehr schön filmisch umgesetzt.

Vielen Dank, freut mich, wenn's gefällt!


Zitat:
Menzitowoc postete
Obwohl es ja schon etwas zurückliegt, dass ich die ersten Skizzen zu einer transportablen Mini-Walking-Dragline hier eingestellt habe, denke ich immer mal wieder darauf herum.
Mein aktuellen Knackpunkte sind neben der grundsätzlichen Dimensionierung - in meinen Augen steht und fällt alles mit dem Tub-Durchmesser - das Verladen der Grundmaschine auf den Tieflader. Wenn man eine (Hilfs)-Hydraulik einführt, wie bei Deiner gebauten Version, kann man natürlich einfach mit 4 Vertikalzylindern das Grundgerät, wie bei den Raupenkranen, hochbocken und unterfahren. Bei dem von mir immer noch nicht ganz verworfenen "Auf- und Abschreiten" vom Tiefbett benötigt man irgendwie eine Manovriervorrichtung beim Schreitwerk, so dass nicht nur parallele und diskrete Schritte möglich sind, sondern dass auch "verkürzte" Schritte möglich sein müssen. Rechts und links unterschiedliche Schritte sind in meinen Augen leicht zu realisieren, da man heutzutage keine durchgehende Schreitwelle mehr verbauen würde - schon um sich nicht den knappen Bauraum im Oberwagen zu nehmen. Eine Synchronisation von zwei eigenständigen Schreitantrieben ist leicht möglich.

Generell würde ich bei dem Ding ja fast auf ein hydraulisches Schreitwerk setzen, da ein Seilbagger in dieser Größe meiner Meinung nach ohnehin am besten hydraulisch betrieben werden kann - ein Schreit-Hydroseilbagger sozusagen...
Mit dem hydraulischen Schreitwerk könnte man dann die Füße links und rechts relativ einfach unabhängig und mit variabler Schrittlänge steuern. Wenn das Schreitwerk in der Lage ist, den Tub komplett vom Boden abzuheben (so wie Big Muskie das konnte), könnte man außerdem auch problemlos vorwärts schreiten.
Weiters würde man sich die angedachten 4 extra Stützen zum Hochbocken das Oberwagens sparen, das könnte man bei entsprechender Dimensionierung des Hydraulikschreitwerks gleich mit diesem erledigen...


Zitat:
MarcR postete
Bin in den meisten Threads mehr ein stiller Mitlesen, aber verfolge immer gerne deine Beiträge.

Zu deiner Punkt mit der Verladung der Walking Dragline, könnte man nicht Achsen zum anbolzen, wie es bei den Unterdreherkränen gelöst ist, benutzen ?

Damit wäre das Problem mit dem Auf/Abschreiten beim verladen gelöst.

Das halte ich auch für eine sehr interessante Idee! Dass uns das nicht früher eingefallen ist...


Zitat:
Menzitowoc postete
Es muß nur noch ein konstruktive Lösung gefunden werden, um die Modulfahrwerke über Adapterarme mit dem Oberwagen zu verbinden. Ich würde ungern auf den Quertransport verzichten, obwohl es sicher viel einfacher wäre, vorne und hinten Adapter unterzubringen als seitlich über die Schreitwerke hinweg. Aber der Quertransport ermöglicht eben, dass die Grundmaschine mit den Schreitwerken weitgehend komplett transportiert werden kann.

Da würde ich eher daran denken, die Schreitschuhe für den Transport fix mit dem Oberwagen zu verbinden - eventuell über eine Transportposition mit Verbolzung, in die der Schreitschuh eingefahren werden kann. Dann könnte man außen an den Schuhen die Modulfahrwerke eventuell relativ einfach einbolzen und man muss nicht über spezielle Adapterrahmen vom Fahrwerk zum Oberwagen...

Werd das mal alles skizzieren, wie ich mir das vorstelle...

Soweit mal meine Überlegungen. Freut mich, dass hier genauso "verrückte" Leute unterwegs sind, mit denen man über solche Hirngespinste sinnieren kann.
--
Glück auf und schöne Grüße aus Wr. Neudorf,
Fritz
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12.04.2020, 02:21 Uhr
Andre Schirmer

Avatar von Andre Schirmer

Hallo zusammen,

Nach einigen Jahren hab ich hier mal wieder 2 Grafigen die ich jetzt mal angefertigt habe.

Auch wenn sie nicht freihändig gezeichnet sind.
Hoffe ich das sie gefallen






Schöne Grüße aus
Leipzig
--
Tuuuunnäääääl, fährsde rein, wirds duuuunkääääl.... fährsde raus, wirds hääääääll, Tuuuuunnäääääl
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