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07.01.2017, 15:30 Uhr
Tatra 141




Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
mdkran postete
Mit einer aufwendigeren Konstruktion wäre das sicher auszugleichen gewesen, aber die Möglichkeiten im Ostblock waren halt limitiert...

Ich glaube, das eine hat hier mit dem anderen nichts zu tun - blöd waren die Ingenieure im Ostblock ja auch nicht. Da diese Fahrzeuge primär fürs Militär vorgesehen war, dürfte eine aufwendigere Konstruktion nicht gewollt gewesen sein. Militär - speziell das aus dem Ostblock - hat(te) es ja gern lieber einfach und robust.


Tschüs,

Sebastian

Hallo,
... und ich weiß das Zentralrohrrahmen mit Pendelachsen und luftgekühlte Motoren Alleinstellungsmerkmale von Tatra-Automobilen seit Beginn der Firmengeschichte sind; Gebaut wurden zuerst Pkw. Diese Merkmale wurden später in den Lkw-Bau übernommen. Die damit verbundene hohe Geländegängigkeit und Wartungsfreundlichkeit der Motoren begeisterte nicht nur die Militärs in Ost und West,sondern auch Nutzer abseits "normaler" Straßen.
Wobei, so einfach ist die Konstruktion mit den Pendelachsen auch nicht; damit z. Bsp. die Räder beider Seiten in die gleichen Richtung drehen, mußten sich die Konstrukteure schon etwas einfallen lassen
--
Grüße, Wolfram
© bei mir, ... und immer schön neugierig bleiben.
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07.01.2017, 15:45 Uhr
Tatra 141




Zitat:
Wilfried E. postete
...

daneben stand ein Tieflader (verm. ehemaliger Panzertransporter) der mal auf 40 Rädern unterwegs war




... ein P 50/80 hinter Tatra 813

https://www.youtube.com/watch?v=4keLcnuiiGU
--
Grüße, Wolfram
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07.01.2017, 15:47 Uhr
Vogel

Avatar von Vogel

@ md, Du redest Dich um Kopf und Kragen.... Grins.

Entschieden wurde auch oder besonders eben besonders in dieser Sparte ob der Leistungsfähigkeit und der Machbarkeit. Und wenn ich mir ansehe was teils vierzig Jahre alte
T 813 noch im Gelände abliefern, was scheinbar völlig veraltete KAMAZ grad in Syrien so treiben scheinen die Leute die entscheiden nen ziemlich logischen Entschluss gefasst zu haben..

Für die dem Tatra bescheinigte Anhängelast von 100 to wurden bei der Nato deutlich aufwendigere und definitiv teurere Zugmittel beschafft. Nicht was machbar ist zählt sondern
das was Sinn macht.. Der 813 ist in seiner Nutzbarkeit ein Paradebeispiel für diesen Anwendungsbereich, Zugmittel für schwere Artillerie, Panzerzugmaschine, Raketenwerfer, Flak etc...

Nebenher die zivi(e)le Vielfältigkeit..
Noch Fragen???

Andreas

Dieser Post wurde am 07.01.2017 um 15:48 Uhr von Vogel editiert.
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07.01.2017, 16:13 Uhr
mdkran

Avatar von mdkran


Zitat:
Vogel postete
@ md, Du redest Dich um Kopf und Kragen.... Grins.


Andreas

..findest Du? Ach, ich kann noch ganz bequem atmen.
Davon abgesehen bin ich durchaus belehrbar,wenn jemand etwas besser weiß; was bei weitem nicht jeder in diesem Forum von sich behaupten kann.

Trotzdem halte ich die Stellung der Räder bei Leerfahrt nicht für gewollt, sondern maximal für konstruktionsbedingt akzeptiert.
--
Woher soll ich wissen was ich denke, wenn ich nicht höre was ich sage?
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07.01.2017, 16:18 Uhr
Tatra 141




Zitat:
Hannes-Hu postete
..., aber der Tatra zieht wie Sau.


... und damit das so ist, hat der T 813 serienmäßig! eine Reifendruckregelanlage.
Luftzuführung durch die Radnabe, das schaffen manche Hersteller bis heute nicht ...



jedes Rad ist einzeln ansteuerbar



mit Ballast auf den letzten beiden Achsen wäre noch mehr möglich


--
Grüße, Wolfram
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07.01.2017, 18:41 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Hallo Wolfram,

Danke!!! Wusste ich doch, dass Du mir alles erklären kannst.
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

(Meine hier gezeigten Bilder unterliegen dem Urheberrecht)

--Was Du heute nicht erledigst, musst Du morgen nicht korrigieren--
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08.01.2017, 21:01 Uhr
vogtlaender




Zitat:
mdkran postete

Zitat:
Vogel postete
@ md, Du redest Dich um Kopf und Kragen.... Grins.


Andreas

..findest Du? Ach, ich kann noch ganz bequem atmen.
Davon abgesehen bin ich durchaus belehrbar,wenn jemand etwas besser weiß; was bei weitem nicht jeder in diesem Forum von sich behaupten kann.

Trotzdem halte ich die Stellung der Räder bei Leerfahrt nicht für gewollt, sondern maximal für konstruktionsbedingt akzeptiert.

Ja und, wen juckt die Schrägstellung der Räder? Das ist doch nun wirklich nur ein kosmetisches Problem. Und das auch nur für Leute, die darin ein Problem sehen wollen.
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08.01.2017, 23:49 Uhr
Tatra 141




Zitat:
vogtlaender postete

Zitat:
mdkran postete


Trotzdem halte ich die Stellung der Räder bei Leerfahrt nicht für gewollt, sondern maximal für konstruktionsbedingt akzeptiert.

Ja und, wen juckt die Schrägstellung der Räder? Das ist doch nun wirklich nur ein kosmetisches Problem. Und das auch nur für Leute, die darin ein Problem sehen wollen.

Hallo vogtlaender,

die Schrägstellung der Räder ist besonders bei zwillingsbereiften Tatra Lkw in Leerfahrt ein Problem!
Nicht nur das die äußeren Reifen schneller abgenutzt werden, auch die Laufflächen nutzen sich außen schneller / mehr ab. Will man die Reifen optimal abnutzen, ist also Reifen drehen angesagt; also Mehrarbeit!
Bei den einfach bereiften 8 x 8 fällt das nicht ganz so auf.

Mit etwas technischem Verständnis ist das anhand der beiden Bilder nachvolziehbar

Bilder eines Tatra 148 mit Hochdruckreifen




--
Grüße, Wolfram
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Dieser Post wurde am 08.01.2017 um 23:52 Uhr von Tatra 141 editiert.
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09.01.2017, 21:02 Uhr
Vogel

Avatar von Vogel

Unter LAST..

..stehen die Halb-Achsen erstaunlich waagerecht, damit ist auch der
Zustand erreicht in dem ein LKW Geld verdient..
Die Leerfahrten auf dem Außenrist werden bei den Geländeeigenschaften
dieser LKW's sicher gern in Kauf genommen. Für den überwiegenden Straßenverkehr
haben die ja inzwischen durchaus auch Lösungen im Portfolio..

Schaut man sich mal die Einstandspreise von nem Tatra-drei-Achs Kipper
im Vergleich zu den gestandenen Marken an sind wohl einige Dutzend Reifendreher und -wechsel locker im Budget zu haben. Trotz übermäßigem Durst des Tschechen.

Andreas
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09.01.2017, 22:05 Uhr
drehkranz




Zitat:
Vogel postete
Unter LAST..

..stehen die Halb-Achsen erstaunlich waagerecht, damit ist auch der
Zustand erreicht in dem ein LKW Geld verdient..
Die Leerfahrten auf dem Außenrist werden bei den Geländeeigenschaften
dieser LKW's sicher gern in Kauf genommen. Für den überwiegenden Straßenverkehr
haben die ja inzwischen durchaus auch Lösungen im Portfolio..

Schaut man sich mal die Einstandspreise von nem Tatra-drei-Achs Kipper
im Vergleich zu den gestandenen Marken an sind wohl einige Dutzend Reifendreher und -wechsel locker im Budget zu haben. Trotz übermäßigem Durst des Tschechen.

Andreas

Bei einer Jahreslaufleistung von z.B. ca. 50 Tsd. Kilometer sieht die Tankrechnung für einen Saufbold von Tatra dann aber so übel aus, dass er schleunigst aus dem Fuhrpark verschwindet, lieber Andreas. Wenn der Boss denn rechnen kann...
--
Gruss
drehkranz
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11.01.2017, 21:15 Uhr
Vogel

Avatar von Vogel

@ Drehkranz,

zeig mir einen Tatra der im Jahr 50.000 km aufm Bau abspult!
Im Übrigen wird auch der Wettbewerb im Busch durstig und kommt kaum
mit den im Fernverkehr teils zu erreichenden Unter 30 aus....

Ich kalkuliere zwar im Alltag keine Kipperflotte kann aber anhand der
geläufigen Stundensätze durchaus entsprechende Gewinne für Eigner derartiger
LKWs erwarten, insbesondere im schweren Gelände. Auch wenn in den etwas älteren
Bundesländern nun des öfteren statt MB, MAN etc. eher schwere Traktoren mit Tandem/Triplex-Anhängern gesichtet werden. Diese Fahrzeugekombinationen sollten aber im Einstandspreis deutlich über den Tschechen und im Einsatz wohl auch deutlich unter den schweren Allrad-Vierachsern der gängigen Hersteller liegen..

Oder?
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11.01.2017, 21:26 Uhr
vogtlaender




Zitat:
drehkranz postete
Bei einer Jahreslaufleistung von z.B. ca. 50 Tsd. Kilometer sieht die Tankrechnung für einen Saufbold von Tatra dann aber so übel aus, dass er schleunigst aus dem Fuhrpark verschwindet

Na da werden aber mal wieder gängige Klischees bedient... Aktuelle Tatra-Modelle haben moderne DAF-Motoren. Wenn man sich die ganzen schweren GINAF-Kipper in NL anschaut, müsste man nach deiner Argumentation also zu dem Eindruck gelangen, die Holländer könnten alle nicht rechnen. Ich denke: Das können sie sehr wohl!
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12.01.2017, 17:59 Uhr
Michigan 675



Ich habe letztes Jahr einen aktuellen Tatra 4achs Kipper live im schweren Gelände erleben dürfen ,und eins ganz gewiss !!!! MAN U Co. Möchten sich bitte sehr sehr warm anziehen !!!! Ich bin durch meine Offroad fahrerei einiges gewohnt !!! Und bin begeistert !!! Für mich bis auf weiteres die absolute Nr 1
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12.01.2017, 21:33 Uhr
drehkranz




Zitat:
Vogel postete
@ Drehkranz,

zeig mir einen Tatra der im Jahr 50.000 km aufm Bau abspult!
Im Übrigen wird auch der Wettbewerb im Busch durstig und kommt kaum
mit den im Fernverkehr teils zu erreichenden Unter 30 aus....

Ich kalkuliere zwar im Alltag keine Kipperflotte kann aber anhand der
geläufigen Stundensätze durchaus entsprechende Gewinne für Eigner derartiger
LKWs erwarten, insbesondere im schweren Gelände. Auch wenn in den etwas älteren
Bundesländern nun des öfteren statt MB, MAN etc. eher schwere Traktoren mit Tandem/Triplex-Anhängern gesichtet werden. Diese Fahrzeugekombinationen sollten aber im Einstandspreis deutlich über den Tschechen und im Einsatz wohl auch deutlich unter den schweren Allrad-Vierachsern der gängigen Hersteller liegen..

Oder?

@ Vogel
Es gibt nicht wenige im Autobahnbau laufende Kipper, die 50 Tsd Km im Jahr abreissen.
Nicht nur der bei älteren Tatra's hohe Verbrauch lässt Betreiber vom Kauf absehen, sondern auch die nicht so wirklich funktionierende Teileversorgung. Gespanne Traktor/Kipp-Anhänger rechnen sich auf Baustellen mit Kurzwegen auch gegen die Billigheimer aus Tschechien, aus den von mir genannten Gründen. Wenn die Karre 4 statt 2 Tage wegen fehlender Ersatzteile steht, zerrinnt der Vorteil beim Beschaffungspreis aber ganz fix. Oder glaubst du, dass die Fuhrparkleiter zu dumm zum Rechnen sind, wenn sie Fahrzeuge einkaufen? Die sehen auch die Folgekosten und die damit verbundenen fiktiven Probleme. Ich machte mir mal die Mühe, nach innerdeutschen Fachwerkstätten für Tatra zu gucken. Da möchteste aber lieber keine
Panne haben, lieber Andreas....! Spedition ist kein Ponyhof, da sind theoretische Vorteile affenartig durch den Auspuff, wenn der Service nicht funktioniert. Holland ist mit Tatra-Vertretungen besser bestückt, wir in Deutschland müssen uns an vorhandenen Kundendienstmöglichkeiten ausrichten. DAS zählt, die bessere Geländegängigkeit nützt mir 'nen Schmutz, wenn die Karre die dreifache Standzeit mangels Ersatzteilversorgung hat. Dann geht das Problemschätzchen "vom Hoff", wie wir Norddeutschen sagen. Das ist bei dir in Bayern auch nicht anders.
--
Gruss
drehkranz
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16.01.2017, 22:26 Uhr
koch87

Avatar von koch87


Zitat:
Vogel postete
@ md, Du redest Dich um Kopf und Kragen.... Grins.

Entschieden wurde auch oder besonders eben besonders in dieser Sparte ob der Leistungsfähigkeit und der Machbarkeit. Und wenn ich mir ansehe was teils vierzig Jahre alte
T 813 noch im Gelände abliefern, was scheinbar völlig veraltete KAMAZ grad in Syrien so treiben scheinen die Leute die entscheiden nen ziemlich logischen Entschluss gefasst zu haben..

Für die dem Tatra bescheinigte Anhängelast von 100 to wurden bei der Nato deutlich aufwendigere und definitiv teurere Zugmittel beschafft. Nicht was machbar ist zählt sondern
das was Sinn macht.. Der 813 ist in seiner Nutzbarkeit ein Paradebeispiel für diesen Anwendungsbereich, Zugmittel für schwere Artillerie, Panzerzugmaschine, Raketenwerfer, Flak etc...

Nebenher die zivi(e)le Vielfältigkeit..
Noch Fragen???

Andreas

Hallo Andreas,

Du scheinst mir etwas zuviel in der Armeerundschau gelesen zu haben. ;-)

Tatra mag ja recht geländetaugliche LKW gebaut haben, mit zentraler Reifendruckregelanlage und 100 t Anhängelast. Aber es gab auch Nachteile!

100 t Anhängelast bewegt man mit jedem normalen Lastwagen um die 300 PS, der ein entsprechend abgestuftes Getriebe hat. Der Tatra bekommt im Grenzbereich sogar Probleme, weil er nicht genug Ballast laden kann, die Nutzlast ist zu gering. Und im Gelände zieht auch der Tatra keine 100t.

Die zentrale Reifendruckregelanlage hat einen Nachteil: Leckage. Wenn ein älteres Fahrzeug mehrere Stunden oder Tage an einem Fleck steht, bekommt es Plattfüße. Wer das nicht sofort abstellt, wird an seinen Reifen keine Freude mehr haben. Bei Anwendern solcher Fahrzeuge war es daher verbreitet, ja sogar notwendig, beim Abstellen der Fahrzeuge Holzklötze unter die Achsen zu legen, um ein Plattstehen der Reifen zu verhindern.

Hast Du den Konflikt 2011 in Libyen beobachtet? Gaddafi hatte jede Menge Tatra 8x8 mit Dana-Geschütz oder Granatwerfer. Die libysche Armee hatte mehrere Wochen Zeit, bis der Konflikt von Benghazi nach Tripolis kam. Es wurden praktisch keine Tatra aus den Depots geholt. Die Bilder zeigen schön aufgereiht die abgestellten Fahrzeuge .... mit platten Reifen.

https://milinme.files.wordpress.com/2012/09/304669_431099743606798_1953028740_n.jpg

https://milinme.files.wordpress.com/2012/09/551068_431098946940211_1938663755_n.jpg

https://milinme.files.wordpress.com/2012/09/558222_431100296940076_1249351596_n.jpg

Auf Bildern aus den Konfliktgebieten konnte ich nicht einen Tatra in Aktion sehen.

Das Fahrgestell der Tatra mag technisch interessant und im Gelände von Vorteil sein, der Wiederverkaufswert eines Tatra im Ausland, wo prakitisch fast alle Lastwagen enden, ist gering, sogar sehr gering. Niemand in Afrika oder dem Nahen Osten schraubt gern an dieser Technik, weil ohne Ersatzteile nichts geht. Bei Starrachsen ist das viel einfacher, da kann man auch die Achsen anderer Hersteller nutzen, diese Technik ist sehr simpel. Bei Tatra geht das nicht, selbst der Rahmen ist für einen Umbau nicht geeignet.

Ich freue mich immer, einen Tatra außerhalb Osteuropas zu sehen, aber es kommt verdammt selten vor.

Grüße
Ralf

Dieser Post wurde am 16.01.2017 um 22:28 Uhr von koch87 editiert.
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17.01.2017, 09:59 Uhr
Tatra 141



Hallo Ralf,

ich schätze deine Beiträge aus "fernen Ländern", doch bei dem obigen regt sich bei mir Widerspruch.

Zunächst zu den Bildern:
Eine Beschreibung zur Situation der Aufnahmen fehlt!

Glaubst du allen Ernstes, daß wäre bei der NVA passiert?
Ich kann mich auch nicht! erinnern, daß all die (Gefechts-)Fahrzeuge mit Reifendruckregelanlage aufgebockt wurden ... KrAZ, SIL, Ural u. Tatra ...
Dann wäre immer noch der schleichende Luftverlust, der die sofortige Einsatzbereitschaft gefährdet hätte.

Der Leckage kann man auch mit wenig Aufwand vorbeugen; deshalb hat der Oldtimerbesitzer oben die Reifendruckregelanlage im "Normalbetrieb" abgesperrt. Das ist ohne großen Aufwand möglich.


Die 100 Tonnen Anhängelast sind selbstverständlich nicht im Gelände zu erreichen.
Der P 50/80 hinter dem T 813 8X8 ist weder geländegängig, noch bringt er beladen 100 Tonnen auf die Waage.
Doch einen Panzer wurde wohl auch nicht auf dem Tieflader durch das Gelände gezogen ... Da waren eher große Kanonen u. Ähnliches die "Anhängelast".

Für den zivilen Schwertransport waren die Tatra's auch als 6X6 für 100 Tonnen zugelassen und serienmäßig auch entsprechend ballastiert.



hinter dem Fahrerhaus ist der Betonklotz erkennbar



Ich freue mich auch, wenn ich noch einen Tara im Einsatz fotografieren kann, hier im Herbst letzten Jahres bei einer "Bohrfirma"




--
Grüße, Wolfram
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22.01.2017, 18:34 Uhr
Ulrichkober



Hallo zusammen,

Ich war gerade am googeln und stöbern im Internet dabei habe ich zum Thema Tatra zwei Dinge gefunden und zwar folgendes auf der Seite
der Firma Mauracher sieht man bei den Fotos eine dreiachsige Tatrazugmaschine mit der neuen Fahrerkabine im Einsatz bei der Firma.
Im Ebay gibt es unter dem Ebay namen novmuf einen Hersteller und Vertreiber der Tatra Modelle in 1:87 vertreibt klasse und schöne Modelle,
ausergewöhnliche Konstruktionen aber echt toll.

gruß Ulrich
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23.01.2017, 17:01 Uhr
Tatra 141



Hallo Ulrich,

da hast du ja auf der Webseite der Fa. Mauracher sehr interessante Bilder eines Phönix-Tatra, sogar mit eingelenkten Rädern, gefunden.

http://www.kranarbeiten.at/index.php?page=fotos


Diese Variante ist eigentlich für die Landwirtschaft gedacht .
So ganz neu sind diese Fahrzeuge nicht mehr und es gibt davon auch bei YouTube zahlreiche Videos

https://www.youtube.com/watch?v=mopGTpaH06s

Diese Landwirtschaftsvariante konnte ich bereits 2013 auf der Agritechnica fotografieren .









höhenverstellbare Anhängekupplung und Kugelkupplung für landwirtschaftliche Zulassung



die dritte Achse ist lenkbar





im Vergleich zu den bisher (auch von mir ) gezeigten alten bis uralten Tatra's ein wirklich modernes Fahrzeug




Auf der ebay- Seite von novmuf

http://www.ebay.de/sch/m.html?item=361886949310&hash=item5442249fbe%3Ag%3AYT8AAOSw-0xYUyU8&_ssn=novmuf&_pgn=3&_skc=100&rt=nc

sind / waren auch schon mehr Tatramodelle zu sehen ; die Modelle sind bei ostdeutschen Sammlern sehr beliebt.
--
Grüße, Wolfram
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Dieser Post wurde am 23.01.2017 um 17:09 Uhr von Tatra 141 editiert.
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25.01.2017, 19:55 Uhr
Vogel

Avatar von Vogel


Zitat:
Tatra 141 postete

Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
mdkran postete
Mit einer aufwendigeren Konstruktion wäre das sicher auszugleichen gewesen, aber die Möglichkeiten im Ostblock waren halt limitiert...

Ich glaube, das eine hat hier mit dem anderen nichts zu tun - blöd waren die Ingenieure im Ostblock ja auch nicht. Da diese Fahrzeuge primär fürs Militär vorgesehen war, dürfte eine aufwendigere Konstruktion nicht gewollt gewesen sein. Militär - speziell das aus dem Ostblock - hat(te) es ja gern lieber einfach und robust.


Tschüs,

Sebastian

Hallo,
... und ich weiß das Zentralrohrrahmen mit Pendelachsen und luftgekühlte Motoren Alleinstellungsmerkmale von Tatra-Automobilen seit Beginn der Firmengeschichte sind; Gebaut wurden zuerst Pkw. Diese Merkmale wurden später in den Lkw-Bau übernommen. Die damit verbundene hohe Geländegängigkeit und Wartungsfreundlichkeit der Motoren begeisterte nicht nur die Militärs in Ost und West,sondern auch Nutzer abseits "normaler" Straßen.
Wobei, so einfach ist die Konstruktion mit den Pendelachsen auch nicht; damit z. Bsp. die Räder beider Seiten in die gleichen Richtung drehen, mußten sich die Konstrukteure schon etwas einfallen lassen

Das mit der Wartungsfreundlichkeit hab ich eben mal nem alten Kumpel aus Armeezeiten zukommen lassen, dazumals hochoffizieller TATRA-Schlosser in Chemnitz...
Den haben die jetzt wegen des nicht abflauenden Lachflash in die"Geschlossene" eingewiesen..
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25.01.2017, 20:20 Uhr
Hannes-Hu



Servus,

Zum T813, ich war mir nicht mehr sicher, ob die Geschichte stimmt, aber das tut sie.

Irgendwo () in Deutschland muss es wohl jemanden geben, dem so ein Fahrzeug gehört und dieser jenige muss wohl bei der Errichtung eines Windparks tatkräftig, wie Klaus Neusel, unterwegs gewesen sein.

3 Fendt haben nicht gereicht, aber der Tatra hat es gemacht.

Es gibt von der Aktion leider in keinem Archiv der Welt Bilder, ist vor meiner Fotografenzeit gewesen.
--
Viele Grüße aus Bad Windsheim
Hannes H. H.

Das Copyright aller hier von mir gezeigten Bilder liegt bei mir!
Schaut doch einmal auf meinem YouTube-Kanal vorbei: https://www.youtube.com/channel/UCSae7RJ6agM1V9LHTgflrPg
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03.02.2017, 17:26 Uhr
Tatra 141




Zitat:
Tatra 141 postete
Hallo,
..., so einfach ist die Konstruktion mit den Pendelachsen auch nicht; damit z. Bsp. die Räder beider Seiten in die gleichen Richtung drehen, mußten sich die Konstrukteure schon etwas einfallen lassen

Hallo,
ab Minute 3:00 ist das Fahrwerk / Antrieb zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=eLafoq-yYlQ

Bei einem "abgestelltem" Tatra 148 sieht der Versatz der Antriebswellen für die Vorderachse so aus:





Bilder nachträglich eingefügt.
--
Grüße, Wolfram
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Dieser Post wurde am 03.02.2017 um 19:12 Uhr von Tatra 141 editiert.
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19.02.2017, 01:18 Uhr
baroni

Avatar von baroni

Ist mir gerade über den Weg gelaufen, oder soll ich besser sagen, gekrabbelt?

http://www.bi-medien.de/artikel-6042-bm-schwerstes-fahrzeug-von-tatra.bi

Tatra mit Acht Achsen und mehr als 1.000 PS sieht man auch nicht alle Tage!

Gruß,
Thorsten
(baroni)
--
Wer in der Demokratie schläft wird in der Diktatur erwachen!
... aber wenigstens keine Augenringe haben.
©@Christine Prayon
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19.02.2017, 02:04 Uhr
Transocean



Das fertige Fahrzeug- eine mobile Tiefbohranlage MD 250 - kann man unter www.streicher-drillingtechnology.de sehen.
Gruß aus Osnabrück
Manni
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19.02.2017, 07:58 Uhr
Michigan 675



!!!!! Krass geiles Teil !!!!!
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19.02.2017, 15:16 Uhr
pisho66



Noch weitere Fotos

http://www.tatratrucks.com/about-the-company/press-and-media/news/special-tatra-trucks-part-4-an-all-time-longest-and-heaviest-tatra-has-been-produced/
--
Martin

Dieser Post wurde am 19.02.2017 um 15:18 Uhr von pisho66 editiert.
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