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28.08.2019, 15:24 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

JCB Hydradig 110W – Posting 1 von 2

Hallo,

jetzt habe ich endlich auch mal einen selber in Realität gesehen: Meinen ersten JCB Hydradig 110W .

Auf den ersten Blick ein Mobilbagger, aber bei genauerem Hinsehen erkennt man die konzeptionellen Unterschiede; die Maschine folgt eher der Grundidee einer Roto-Teleskope mit dem Motor am oder im Unterwagen und Achsschenkellenkung an allen 4 Rädern. Der Oberwagen wird so kompakt wie möglich gehalten, damit der Fahrer einen möglichst guten Blick von seinem Fahrersitz aus in alle Richtungen hat. Lediglich der Ausleger kann noch den Rundumblick stören.

Die Maschine hier setzt die Baufirma W. Schütz in Firmenfarbe bei Straßenbauarbeiten in Frankfurt-Unterliederbach ein. Die Bilder habe ich Ende August 2019 aufgenommen.






Ansicht von hinten – oder besser auf die Oberwagenhinterseite. Ein „vorne“ und „hinten“ im konventinonellen Sinne gibt es bei dieser Maschine nicht. Einmal weil beide Achsen mit Achsschenkellenkung ausgestattet sind und dann, weil es 3 Lenkmodi gibt – siehe Prospekt mit Daten, Seite 18. Darüber hinaus kann die Lenkrichtung umgeschaltet werden, so dass man immer vorwärts fahren kann, unabhängig von der Stellung des Unterwagens.
Bei diesem Hydradig sind die üblichen Doppelreifen angebaut, aber wie man auf der “JCB Hydradig Fanpage“ auf Facebook sehen kann, werden auch viele Hydradig mit SuperSingle-Rädern ausgestattet.


Bei diesem JCB Hydradig ist zwar nur an einer Seite ein Stützschild angebracht, aber optional kann auch an der anderen Seite des Unterwagens ein Stützschild oder 2 unabhängige Stützpratzen angebracht werden.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Baumaschinenbildern in voller Auflösung.
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28.08.2019, 15:25 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

JCB Hydradig 110W – Posting 2 von 2

Hallo,
weiter geht es mit ein paar Detailbildern vom JCB Hydradig 110W:


Die Arbeitsgeräte werden üblicherweise über ein Rototilt Schwenkrotatorgelenk – hier mit zusätzlichem Greifermodul- und Schnellwechsler am Baggerstiel angebunden.



Der JCB Hydradig hier ist mit dem TAB-Ausleger mit zusätzlichen hydraulischen Auslegerknick ausgestattet. Zwar wird auch ein reiner Monoblockausleger angeboten, aber die meisten Kunden dürften die Maschine mit dem deutlich vielseitigeren Gelenkausleger wählen.
Der Ausleger ist geringfügig außermittig angeordnet, damit eine vernüftig breite Kabine am Oberwagen Platz findet. Außerdem ist der Ausleger mit der von Schaeff damals entwickelten „Knickmatik“ für das parallelversetzte seitliche baggern ausgestattet.


Der große Kasten auf der „Nicht-Motor-Seite“ enhält den Tank, Luftfilter und Werkzeugkasten.

Mit einer Fahrgeschwindigkeit von maximal 40 km/h ist der JCB Hydradig recht flott unterwegs. Fehlt nur noch die Einzelradaufhängung mit Federung für eine bauartbedingte höchstgeschwindigkeit von 62 km/h und der Autobahnfahrt steht nichts mehr im Wege

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Baumaschinenbildern in voller Auflösung.
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31.08.2019, 19:46 Uhr
baggerphil

Avatar von baggerphil

Liebherr R924 compact Tunnelbagger und SBM Brecheranlage

Baustelle: Neuer Albulatunnel II, Graubünden, Schweiz










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Copyright liegt bei mir!

Grüsse aus der Schweiz

Phil
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31.08.2019, 20:55 Uhr
Hannes-Hu



Einige Bilder von der Firma M. Reithelshöfer Abbruch aus Roth.

Mit dabei der Liebherr R950 Demolition, zwei Liebherr R946, ein CAT 336 und der "neue" Brecher, GIPO R130 FDR; die Anlage wiegt ca. 90t.










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Viele Grüße aus Bad Windsheim

Der Abbruch-Hannes

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Dieser Post wurde am 31.08.2019 um 20:58 Uhr von Hannes-Hu editiert.
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31.08.2019, 20:59 Uhr
Hannes-Hu












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31.08.2019, 21:00 Uhr
Hannes-Hu












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31.08.2019, 21:02 Uhr
Hannes-Hu






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06.09.2019, 14:29 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Baggerladerstudie „Fixstern“ von John Deere und Designworks/BMW Group – Posting 1 von 2


Quelle/Source: Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group

Hallo,

John Deere hat in Zusammenarbeit mit Designworks, einer Tochtergesellschaft von BMW, das Baggerladerkonzept „Fixstern“ entwickelt und an der ConExpo 2017 in Las Vegas vorgestellt.

Während das Fixstern-Baggerlader-Konzept auf den ersten Blick zunächst mal etwas abgespaced aussieht, wie es sich für eine Designstudie gehört, sind doch bei näherer Betrachtung ganz interessante Funktionen / Lösungsansätze enthalten, die auch einzeln umgesetzt werden könnten. Es wurden zu dem Konzept 4 Videosequenzen produziert: Ein Einführungsfilm zu den Anforderungen, Film 2 zeigt eine Übersicht über die Konstruktion, Film 3 beschäftigt sich mit dem Kabinenaufbau und der Übersichtlichkeit und Film 3 erklärt Heckbagger und Frontlader.


Quelle/Source: Pressemappe für die Vorstellung auf der ConExpo 2017; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group


Quelle/Source: Youtube-Video “John Deere Fixstern Concept Backhoe – Dig Structures”; Screenshot bei 0:36 min; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group

Besonders positiv fällt mir dabei die Anbindung des Heckbaggers auf. Bisher gab es immer nur die 2 Optionen „Center Mount“ und „Side Shift“. „Center Mount“ ist in Amerika beliebt und hat den Vorteil, dass die Konstrution sehr robust ist; Nachteil ist aber der lange nach hinten überhängende Baggerarm in der Fahrstellung, weil der Ausleger eben für eine angeklappte Stellung zu groß ist und damit eine Überbreite erzeugt. Jon Pope hat dafür mal eine Lösung vorgestellt, die aber bisher kein Hersteller aufgegriffen hat. „Side Shift“ ist die in Europa übliche Bauform mit seitlich verschieblichem Heckbagger, der gut angeklappt gestaut wird und ein kurzes Fahrzeug ohne Überbreite erzeugt, aber eben mit der Schiebemechanik recht kompliziert.
Beim Fixstern-Baggerlader versucht man beide Funktionalitäten zu verbinden, indem man zwei Gelenke mit einem kurzen Zwischenarm verwendet, der die seitliche Versetzbarkeit ermöglicht. Zum Transport kann der Arm aber in der Fahrzeugbreite angeklappt werden. Das sieht mir sehr ähnlich dem Konzept von den alten Whitlock -oder Hydrema -Baggerladern.


Quelle/Source: Youtube-Video “John Deere Fixstern Concept Backhoe - Body design”; Screenshot bei 0:46 min; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group


Quelle/Source: Youtube-Video “John Deere Fixstern Concept Backhoe - Body design”; Screenshot bei 0:33 min; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group

Die Ausbildung des Rahmens erfolgt mit sehr langem Radstand, was die Fahrstabilität sehr positiv beeinflußt. Allerdings mußte man sich etwas einfallen lassen, um die Gesamtlänge nicht anwachsen zu lassen. Das erfolgt hier mit den vor der Hinterachse angelenkten Abstützbügeln. Für die Stützen selber ist diese Konstruktion wegen der hohen Torsionsbeanspruchungen nicht so optimal, aber insgesamt wohl sehr vorteilhaft. Die Abstützposition auf dem Boden ist sehr nahe der Baggerschwenkachse, aber die Stützen behindern nicht das Baggerschwenken.

Gruß Christoph
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Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)

Dieser Post wurde am 06.09.2019 um 14:31 Uhr von Menzitowoc editiert.
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06.09.2019, 14:33 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Baggerladerstudie „Fixstern“ von John Deere und Designworks/BMW Group – Posting 2 von 2


Quelle/Source: Youtube-Video “John Deere Fixstern Concept Backhoe - Body design”; Screenshot bei 0:13 min; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group


Quelle/Source: Youtube-Video “John Deere Fixstern Concept Backhoe - Body design”; Screenshot bei 0:26 min; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group

Hallo,

beim Rahmen hat man sich für ein modulares Exoskelet mit 3 Hauptbestandteilen entschieden, die hintereinander gefügt werden. Die Maschine hat 4 gleichgroße Räder mit Allrad-Achsschenkellenkung. Damit diese Achsschenkellenkung am Heck mit dem nötigen Radfreigangsraum den Heckbagger nicht stört, wird dieser mit einem Mittelbolzen angelenkt.


Quelle/Source: Youtube-Video “John Deere Fixstern Concept Backhoe - Body design”; Screenshot bei 1:14 min; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group

Es ergibt es trotz der großen Räder eine kompakte Maschine mit kleinem notwendigem Rangierraum. Der Heckbagger ist im angeklappten Transportzustand sehr nahe der Hinterachse, was die Tendenz zu Nickschwingungen bei schnellerer Fahrt mindert.


Quelle/Source: Equipment World Magazine article from Marcia Gruever Doyle “John Deere unveils Fixstern: A lightweight vision for the backhoe of the future”; 19. April 2017 Picture Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group

Der Heckbaggerausleger ist natürlich auch bionisch optimiert. In einem späteren Produktionsmodell wird man aber sicher diese großen Löcher irgendwie schließen, damit sich beim Arbeiten dort nichts verhakt oder die Korrosion dort besondern angreift, weil man so viele offenen Flächen hat.



Quelle/Source: Pressemappe für die Vorstellung auf der ConExpo 2017; Copyright: John Deere / Design Works, BMW Group

Bei dem Fronthubgerüst hat man eine recht schmale Ausformung gewählt, damit der Fahrer in der abgesenkten Stellung gut daran vorbei nach schräg unten schauen kann. Der Schaufelkippzylinder ist aber weiterhin zentral in der Mitte angeordnet und stört etwas die Sicht über die Schaufel. Da wird in zukunft bestimmt noch jemandem eine bessere Lösung einfallen, die den oder die Aktuatoren so im Hubgerüst versteckt, dass er nicht mehr stört.

Insgesamt sehr viele tolle Ideen, die in der Fixstern-Studie verbaut sind. Ich finde sie umso atraktiver, je länger ich mich damit befasse. Ich hoffe, dass einige Funktionalitäten in naher Zukunft umgesetzt werden. An eine umfassende Umsetzung glaube ich in nächster Zeit nicht, da sicher viele Hersteller – auch der Auftraggeber John Deere selbst – das extreme Innovationsrisiko scheuen werden.

Gruß Christoph
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08.09.2019, 21:45 Uhr
Burkhardt
Admin
Avatar von Burkhardt

CAT D 10 T von Vinci, beim Trassenbau Stuttgart S 21, leider war die Raupe schon für den Transport vorbereitet.








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Beste Grüße aus dem Alstertal in Hamburg

Burkhardt Berlin
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Bilder von mir im Forum nicht gefunden? Schau mal auf der Homepage nach

...ein dickes Fell, das hatte ich früher nie, ich habe es mir wachsen lassen...

Dieser Post wurde am 08.09.2019 um 21:46 Uhr von Burkhardt editiert.
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08.09.2019, 21:47 Uhr
Burkhardt
Admin
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10.09.2019, 11:41 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

Kobelco bietet seit vielen Jahren mindestens einen seiner (Kurzheck)-Raupenbagger in der Version als BladeRunner an. Auf der Bauma 2019 zeigten sie den Kobelco ED160-5 BladeRunner – eine Kombimaschine aus Kurzheckbagger mit einem speziellen Unterwagen: Statt des normalen einfachen Stützschildes ist ein nahezu vollwertiges 6-Weg-Planierschild am Unterwagen angebracht und zusätzlich ist das Raupenfahrwerk für den Schubbetrieb verstärkt (Motor, Getriebe, Kettenführung) und die Raupenplatten an der Oberseite ballig geformt, um das Kurvenfahren und Drehen auf der Stelle zu erleichtern. Die Fahrgeschwindigkeit der Maschine ist aber mit 5,3 km/h im Bereich der normalen Bagger – siehe Datenblatt.

Natürlich erreicht so eine Maschine nicht die Leistungsfähigkeit einer richtigen Planierraupe, aber es gibt doch viele Einsätze, wo sich zwei einzelne Hochleistungsmaschinen nicht lohnen und so eine Kombimaschine wirtschaftlicher ist. Soweit ich weiß, ist aber Kobelco der einzige (Serien)-Hersteller von solchen Maschinen. Selbst Liebherr ist bisher nicht auf diesen Zug aufgesprungen und auch Mittelklasse-Kurzheckbagger gibt es noch nicht so lange und auch nur das eine Modell gesternR 926compact.






(Bild von der Bauma 2016)

Ein paar Filme, die die Möglichkeiten der Maschine in Nischeneinsätzen zeigen: Waldwegebau mit gleichzeitigem Freischaufeln der Trasse, Kabeleinpflügen im moorigen Boden und Feldwegebau.

Gruß Christoph
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