449 — Direktlink
26.11.2015, 11:14 Uhr
Menzitowoc
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Hallo,
vielen Dank an Euch für die ausführliche Erklärung.
@And1: dann ist es wohl tatsächlich so, dass bei den kleineren Kranen die Stützen so konstruiert sind, dass sie keine besonderen Verstärkungen an bestimmten Stellen haben und jede beliebige Position gefahren werden darf. Dann ist es auch sinnvoll, die Stützlänge kontinuierlich zu messen und in der LICCON zu berücksichtigen. Die Sicherung gegen unbeabsichtigtes Verschieben wird dann wohl rein hydraulisch über den Ausschubzylinder mit entsprechenden Ventilblockaden gemacht.
Bei den größeren Krane gibt es nur diskrete Positionen durch die nötigen Verbolzpunkte und die Verstärkungen, die eben auch nur bei diskreten Ausfahrlängen wirksam sind.
Prinzipiell müsste man aber eigentlich auch die Wirkung der Verstärkungen in einer erweiterten VarioBase-Software berücksichtigen können. Allerdings ist da dann die Frage, ob eine Großkranstütze außerhalb der festgelegten Positionen eine nennenswerte Tragfähigkeit hat oder nicht. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass dort die Tragfähigkeit so gering ist, dass es sich nicht lohnt, eine VarioBase dafür zu programmieren. Denn immerhin vier zulässige Stützpositionen gibt es ja eh schon.
Gruß Christoph -- „In Europa gibt es zur zwei Typen von Staaten: Kleine Staaten und Staaten, die noch nicht verstanden haben, daß sie klein sind“ - Paul-Henri Spaak (1899 – 1972), Premierminister von Belgien, Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, NATO Generalsekretär |