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12.03.2026, 19:10 Uhr
James87
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Nach der sog. Kennzeichenliberalisierung I, wonach viele Altkennzeichen wieder eingeführt wurden, die vorher auslaufend waren, war es nur möglich, neue Kürzel zu beantragen, wenn ein neuer Verwaltungsbezirk (Landkreis, Kreisfreie Stadt) entstanden wäre, oder die Nummernkombinationen zur Neige gingen. Letzteres wurde nur zweimal gemacht, garnicht so lange her. München hat ein zweites Kürzel, das MUC bekommen, und der Landkreis München das MU für "München-Umland". Beide teilen sich das M, und dessen Kombinationen gehen bedingt durch E-Roller (die großen) und den Fakt dass sich eben beide Verwaltungseinheiten ein Kürzel teilen, zur Neige. Jetzt wurde im Bundesrat die Kennzeichenliberalisierung Teil II durchgewunken, angestossen durch Hessen und zurückgehend auf die Hochschule in Heilbronn, die auch schon für den ersten Teil maßgeblich war. Jetzt muss noch der Bundestag darüber abstimmen, wobei das aber wohl nur Formsache sein wird. So sollen alle Städte über 20.000 Einwohner ein eigenes Kürzel beantragen sollen. So schlägt die Hochschule Heilbronn für Quickborn das Q vor, für Vaterstetten bei München VAT, Herzogenaurach HZA und so weiter... Was haltet ihr davon?
Link zur Uni, dort gibt es ein PDF mit allen vorgeschlagenen Kürzeln: https://www.hs-heilbronn.de/de/kennzeichenliberalisierung-daf96049d3206fa0 Dieser Post wurde am 12.03.2026 um 19:11 Uhr von James87 editiert. |