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Hansebubeforum » Technik » Kurvenfahrten von Raupenkranen » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000 — Direktlink
14.11.2007, 16:56 Uhr
Christian

Avatar von Christian

In welchem Umfang sind Raupen(Gross-)krane theoretisch zu Kurvenfahrten fähig? Gesehen habe ich live noch keinen Raupenkran der dies getan hat.

Ich meine eher Typ LR1750 statt LR1100 ...
--
Gruß aus dem Schwarzwald
Christian
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Dieser Post wurde am 14.11.2007 um 17:24 Uhr von Christian editiert.
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001 — Direktlink
14.11.2007, 17:51 Uhr
karsten-n



Hi Christan

Die meisten raupenkrane können sich auch der stelle drehen und sehr enge kurven fahren
--
mfg
karsten
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002 — Direktlink
14.11.2007, 17:55 Uhr
Christian

Avatar von Christian

das das technisch wie bei einem Bulldozer geht ist mir klar, gegenläufige Ketten etc... aber mach das mal mit einer LR1750 auf Holzmatten...

Ich kenne keinen Einsatz wo ein Raupenkran ab einer gewissen Größe dies tut, abgesehen vielleicht vom Verfahren zwischen WKAs, aber nie mit Last

hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen, es geht mir eigentlich um aussergewöhnliche Wegstrecken beim Verfahren mit Last am Haken.
--
Gruß aus dem Schwarzwald
Christian
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Dieser Post wurde am 14.11.2007 um 17:57 Uhr von Christian editiert.
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003 — Direktlink
14.11.2007, 18:53 Uhr
Rene



Hallo Christian,
ich habe sowas in Leipzig gesehen. Damals war die LR 1750 von Franz Bracht-Sarens hier um zwei Brücken einzuheben. Um von der ersten auf die zweite Einsatzstelle zu gelangen, musst der Kran ca.200m fahren und eine "fast 90°"-Kurve fahren. Allerdings drehte der Karn nicht auf der Stelle und gegenläufig wurden die Raupenfahrwerke auch nicht betrieben, beide bewegten sich stehts vorwärts, eben mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Der Kran setzte ein paar mal vor und zurück und war um die Kurve rum. Ergo das geht schon, aber der Wendekreis ist etwas größer.

Grüße
René
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004 — Direktlink
14.11.2007, 20:38 Uhr
Oliver Thum

Avatar von Oliver Thum

....theoretisch kann ein Raupenkran z.B. LR1750 auf der Stelle drehen.Wie ein Bagger oder eine Raupe.Natürlich wird es keiner machen wenn es nicht unbedingt erforderlich ist.Ein guter Trick ist auf jedem Fall wenn man auf Blechen oder Holzmatratzen steht und drehen muß diese vorher nass zumachen.
--
© - Copyright liegt bei "Oliver Thum".

+++ Ein Gruß aus meiner Heimat "HIER" Tirol! +++

~~~~~~~~~~~ Oliver Thum ~~~~~~~~~~~
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005 — Direktlink
14.11.2007, 21:43 Uhr
Gast:Vogel
Gäste


Dieses Anfeuchten/Schmieren..

nutzten schon unsere Altvorderen, unter anderem beim
damaligen Einbringen der Lokomotiven in den jetzt leergezogenen Teil
auf der Museumsinsel in München mittels "Culemeyer"..

Allein schon wegen der der Ausschreibung beigelegten historischen Bilder
lohnte sich die Teilnahme an der aufwendigen Ausschreibung für den Umzug der Lokomotiven an die Theresienhöhe und nach Freilassing.. ;o)

Andreas

PS: Die Jungs von Schenker Spezialverkehre Dresden haben mit ihren Hagener Kollegen das Beste daraus gemacht, im Nachhinein nochmal meinen Respekt!
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006 — Direktlink
15.11.2007, 17:41 Uhr
Alexlwe



Hi
ein weiterer Grund, weshalb Stahl- oder Holmatten verwendet werden ist, dass sich der Raupenkran nicht eingräbt.. Sobald eine der Raupen stillsteht und eine sich bewegt wird der Untergrund in Drehrichtung weggeschoben, umso schwerer der Raupenkran, umso tiefer gräbt er sich ein. War mal bei einem Kunden der seinen Ballast an der LR1350/1 unbedingt selbst vom Boden aufnehmen wollte (gibt eine Vorrichtung mit zwei Hydr. Zylindern und ketten dafür). Der Kranfahrer musste ziemlich oft korriegieren und der Boden sah danach aus wie ein Schlachtfeld...
Enge Kurvenradien sind mit Raupenkranen nur schwer zu bewältigen, deshalb hat ja Liebherr auch die LR1400/2W mit den zwei Drehkränzen entwickelt..
Gruss Alex
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007 — Direktlink
15.11.2007, 22:00 Uhr
Joachim01

Avatar von Joachim01



So sieht ein Feld aus nach dem eine fast voll aufgerüstet LR 1750 ohne Baggermatten umgesetzt hat.

In diesem Rüststand hat sie den Weg zur nächste WK in angriff genommen.

Gruß Joachim

Dieser Post wurde am 15.11.2007 um 22:01 Uhr von Joachim01 editiert.
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008 — Direktlink
16.11.2007, 08:00 Uhr
Stephan
Moderator
Avatar von Stephan

Beim vormaligen Betreiber hatte man sich genau deshalb immer die Mühe gemacht, den Ballast separat um zusetzen und der Ausleger wurde auch immer eingekürzt.
Man kann an diesen Beispielen schöne sehen, was alles machbar ist. Und wie die Risiken dabei eingeschätzt werden...


Gruß vom Rhein
Stephan
--
Gruß vom Rhein
Stephan

"Hätten Sie aber können!!!"
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009 — Direktlink
17.11.2007, 17:06 Uhr
Jens P.



Es kommt auf den Windpark und die Bodenverhältnisse drauf an. Ballst nimmt die Männer von Thömen natürlich auch runter und der Mast geht auf 70 Grad. Bei einem Kran mit Wippe kann natürlich die Wippe abgewinkelt werden. Das macht das Umsetzen einfacher.
Mir hat gestern ein Kranfahrer von Buller gesagt, das der SLK beim Umsetzen NICHT abgewinkelt werden kann sondern auch dort ein wenig Ballast abgenommen wird und der Kran wie bei Thömen in einem Stück umsetzt. Nur einmal wird der Kran abgebaut werden müssen, weil ein Graben im Weg ist.
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010 — Direktlink
18.11.2007, 20:10 Uhr
NDS-Krane



Hallo,
habe da auch noch mal zwei Bilder aus dem Jahre 2002 und dem Windpark Tötensen.




--
MfG Thomas
Mit freundlichen Grüßen aus der Nähe der Reiterstadt Verden!
www.nds-krane.de

Dieser Post wurde am 18.11.2007 um 20:15 Uhr von NDS-Krane editiert.
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