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Hansebubeforum » Technik » Königszapfen in Windkraftanlagen? » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
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28.03.2010, 08:45 Uhr
baroni

Avatar von baroni

Morgen zusammen,
bin gerade beim Surfen über den Königszapfen bei Wikipedia gestolpert.
Dort wird dazu berichtet:


Zitat:
Zitat von Wikipedia
...
1. Beispiel: Bei Windkraftanlagen ist der Königszapfen die senkrechte Achse mit einer Kugel darauf. Um diese Kugel dreht sich das Turmhaus und zwar nicht in jedem Falle streng horizontal. Die Kugel, als Abschluss der Achse, ermöglicht mehrere Neigungen des Turmhauses.
...

Kann das jemand der Sachkundigen verifizieren?

Ich bin immer der Meinung gewesen, daß die Maschinengondel (/Turmhaus?) auf einen Drehkranz ruhe. Somit dürfte auch nur eine radiale Bewegung um die Hochachse des Turmes möglich sein.
Gut, die Rotorachse muß nicht zwingen rechtwinklig zu Turmachse stehen. Aber Variabel zur Turmachse?

Nichts für Ungut,
tHORSTen
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28.03.2010, 11:01 Uhr
Gast:chaot
Gäste



Zitat:
baroni postete
Morgen zusammen,
bin gerade beim Surfen über den Königszapfen bei Wikipedia gestolpert.
Dort wird dazu berichtet:


Zitat:
Zitat von Wikipedia
...
1. Beispiel: Bei Windkraftanlagen ist der Königszapfen die senkrechte Achse mit einer Kugel darauf. Um diese Kugel dreht sich das Turmhaus und zwar nicht in jedem Falle streng horizontal. Die Kugel, als Abschluss der Achse, ermöglicht mehrere Neigungen des Turmhauses.
...

Kann das jemand der Sachkundigen verifizieren?

...also ick kenn nur Maschinenhäuser mit echtem Drehkranz....
is bei wicki schon April????

ich stell mit das grad vor - Maschinenhaus auf der Kugel absetzen.....

Edit: Zitat repariert

Dieser Post wurde am 28.03.2010 um 11:06 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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(Gast) Zitatantwort || Editieren || Löschen || IP
002 — Direktlink
28.03.2010, 11:05 Uhr
19_Rocky_90



Das was Wikipedia da schreibt passt mir mal so garnicht. Die Senkrechte Drehung zwischen Turm und Maschinenhaus wird durch einen Drehkranz und ein Azimutlager erreicht.
Der Königszapfen existiert soweit mir bekannt ist nur bei getriebelosen Anlagen, bestes Beispiel dafür ist Enercon. Der Zapfen ist fix mit dem Maschinenhaus montiert und trägt das gesammte Gewicht des Rotors sowie des Ringgenerators. Mit der Turmlagerung hat dieser nichts zutun.

Ein Teil des Zapfens ist vorne in Hellblau zu sehen, verschraubt ist er an dem Gelben Bauteil.

Foto ist unter www.enercon.de zu finden
--
Schöne Grüsse
Klaus
- - - - - -
www.flickr.com/photos/rockenbauer
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003 — Direktlink
28.03.2010, 17:58 Uhr
laggy



Das kann ich so bestätigen, das Azimutsystem ist praktisch die selbe Kontruktion wie bei den meisten Kranen um den Oberwagen zu drehen. Mehrere Motoren mit Ritzeln greifen in ein großes Zahnrad so das sich das Maschinenhaus auf dem Lager drehen kann. Enercon ist ein gutes Beispiel für die Verwendung eines Königzapfens. Es gab mal eine Zeit wo Enercon in der Produktion Probleme damit hatte und der komplette Rotor abgebrochen ist weil von der Gussform Sand in den Guss gefallen ist und so die Teile geschwächt waren.
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