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Hansebubeforum » Baukrane » Offenbach, Bereich Spessartring » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000 — Direktlink
30.05.2011, 22:44 Uhr
Universal



Hallo,

weiß jemand was von dem TDK, der dort umzustürzen droht zusammen mit dem Mobilkran, der ihn aufbauen soll? Dort hat wohl der Boden nachgegeben.
Habe leider keine Chance, dort vorbeizuschauen.

Klingt aber wohl nicht nach einem alltäglichen Unfall...

Viele Grüße
Sascha
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001 — Direktlink
30.05.2011, 22:50 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Bildergalerie durchklicken.....er steht ganz schön schief:

http://www.fr-online.de/rhein-main/der-schiefe-kran-von-offenbach/-/1472796/8506572/-/

Die erste Verkehrsmeldung kam vorhin so gegen 17.30 Uhr, aber ich hatte leider keine Zeit für eine Katastrophen-Spritztour...

gruß hendrik
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002 — Direktlink
31.05.2011, 11:21 Uhr
Blacky



www.op-online.de/nachrichten/offenbach/unfall-kran-bagger-1265804.html
--
Grüße aus der Kirschenstadt
Thomas
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003 — Direktlink
01.06.2011, 12:40 Uhr
frank_der_zahnarzt



Der TDK ist wohl von BKL. Vielleicht können die uns weiterhelfen.
--
VG Frank
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004 — Direktlink
01.06.2011, 13:37 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
frank_der_zahnarzt postete
Der TDK ist wohl von BKL. Vielleicht können die uns weiterhelfen.

Au ja, das klingt nach 'nem richtig guten Plan. Am besten ruft jetzt gleich das halbe Forum bei BKL an und fragt, warum sie in Offenbach beinahe einen TDK umgeschmissen haben.


Tschüs,

Sebastian
--
Baumaschinen-Modelle.net - Schwerlast-Rhein-Main.de
...von Laien regiert.
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005 — Direktlink
01.06.2011, 15:16 Uhr
frank_der_zahnarzt




Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
frank_der_zahnarzt postete
Der TDK ist wohl von BKL. Vielleicht können die uns weiterhelfen.

Au ja, das klingt nach 'nem richtig guten Plan. Am besten ruft jetzt gleich das halbe Forum bei BKL an und fragt, warum sie in Offenbach beinahe einen TDK umgeschmissen haben.


Tschüs,

Sebastian

Nee!! So war das nicht gemeint. Aber hier im Forum "tummelt" sich doch jemand von BKL. Derjenige fühlt sich vielleicht angesprochen.
--
VG Frank
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006 — Direktlink
01.06.2011, 15:44 Uhr
Gast:Sven Leist
Gäste



Zitat:
frank_der_zahnarzt postete

Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
frank_der_zahnarzt postete
Der TDK ist wohl von BKL. Vielleicht können die uns weiterhelfen.

Au ja, das klingt nach 'nem richtig guten Plan. Am besten ruft jetzt gleich das halbe Forum bei BKL an und fragt, warum sie in Offenbach beinahe einen TDK umgeschmissen haben.


Tschüs,

Sebastian

Nee!! So war das nicht gemeint. Aber hier im Forum "tummelt" sich doch jemand von BKL. Derjenige fühlt sich vielleicht angesprochen.

Und selbst wenn sich 1000 BKL'ler hier tummeln würden, würden die wohl kaum hier was schreiben
***Bittemalnachdenkendankeschön***

Und da das ganze erst gestern Nachmittag passiert ist, stehen ggf. noch polizeiliche bzw. anderweitige Ermittlungen auf dem Plan zur Klärung und bis dahin wird sowiso nichts gesagt werden.

Ausserdem: Man sollte lieber froh sein, dass niemanden was passiert ist, den Bildern nach haben sich zum Zeitpunkt des Einsinkens noch Monteuere im Kran aufgehalten, man war wohl grad dabei den Ausleger anzubolzen...

Und selbst wenn der Kran umgekippt letztenendes wäre, solange niemand verletzt oder getötet wird ist es "nur" Blechschaden und nix mehr....
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007 — Direktlink
01.06.2011, 20:16 Uhr
Jens P.



Alles wieder unten. Eisele war mit der Arbeitsbühne und nem dickeren Tele da:
http://www.op-online.de/nachrichten/offenbach/beinahe-unglueck-bleiben-fragezeichen-1268059.html
Gut das keinem etwas passiert ist.
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008 — Direktlink
01.06.2011, 20:53 Uhr
ulrich



http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?jmpage=1&rubrik=36082&mediakey=fs/hessenschau/20110531_1645_offenbach_baukran&type=v&jm=1&key=standard_document_41654585
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009 — Direktlink
01.06.2011, 21:55 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Hier nochmal ein paar Bildchen von gestern......und der, der das Fundament verbrochen hat, hat hoffentlich was dazu gelernt:











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010 — Direktlink
02.06.2011, 15:44 Uhr
HBK



wenn ich die Gründung an der Baugrube sehe wird mir schlecht, sowas habe ich noch nicht gesehen.
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011 — Direktlink
02.06.2011, 17:51 Uhr
Knuffi

Avatar von Knuffi

Tja,einen schönen 140 EC-H Litronic mieten aber kein Geld für richtige Streifenfundamente oder richtigen Unterbau.Sind das ausbetonierte Brunnenringe?
Der Polier,Bauleiter oder wer das sonst genehmigt hat gehört eingesperrt.Wie soll das halten bei den Eckkräften hauptsache billig.
Aber ich finde den Monteuren hätte das auch auffallen müssen bzw. sehr komisch vorkommen mit der Unterbaukonstruktion.Soll kein Vorwurf sein.

Dieser Post wurde am 02.06.2011 um 17:52 Uhr von Knuffi editiert.
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012 — Direktlink
02.06.2011, 18:32 Uhr
rollkopf

Avatar von rollkopf


Zitat:
Knuffi postete
...Sind das ausbetonierte Brunnenringe?
...Wie soll das halten bei den Eckkräften hauptsache billig.

Man wollte mit den ausbetonierten Schachtringen den Druck auf festere Erdschichten ableiten... Das was man sieht, ist nur der obere Bestandteil.
--
gruss Andreas aka rollkopf

Wissen ist Macht, nichts wissen macht Freizeit

Dieser Post wurde am 02.06.2011 um 18:32 Uhr von rollkopf editiert.
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013 — Direktlink
02.06.2011, 19:17 Uhr
Knuffi

Avatar von Knuffi

Ich stand selber schon mal mit einem 140EC-H auf ausbetonierten Schachtringen.Ist ein mulmiges Gefühl und ich persöhnlich halte davon gar nichts.
Ein anständiges Fundament mindest. nochmal 1m weiter von der Baugrube weg und ich denke es wäre nichts passiert.Wäre allemal billiger gewesen wie diese Aktion die dort passiert ist.Nur gut das niemandem etwas passiert ist.
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014 — Direktlink
02.06.2011, 19:30 Uhr
rollkopf

Avatar von rollkopf

Hallo Knuffi,

ich selbst habe schon oft solche Fundamente hergestellt. Allerdings nach genehmigter Zeichnung. Du kannst bei solchen Vorfällen weder einem Polier, weder einem Bauleiter, noch dem ausführenden Arbeitnehmer die Schuld geben. Einizg der Bodengutachter ist in solchen Fällen der wichtigste Punkt. Wie wir aber alle wissen, sichert sich jeder Bodengutachter in seinen Angaben ab, in dem er darauf hinweist, dass es NUR Empfehlungen zur Herstellung z.B. eines Kranfundamentes ist... Das Thema hatte ich sehr oft auf ähnlichen Baustellen.
--
gruss Andreas aka rollkopf

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015 — Direktlink
02.06.2011, 22:40 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Noch ein bißchen Text:

http://www.fr-online.de/rhein-main/offenbach/spektakulaere-rettung/-/1472856/8511616/-/index.html

gruß hendrik
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016 — Direktlink
03.06.2011, 18:47 Uhr
GD_Promo



Einen TDK auf Schachtringe zu setzen wird mittlerweile immer häufiger. Dagegen habe Ich auch oft genug erfahren dass wenn nur kleinigkeiten nicht richtig gemacht werden beim verbauen, man damit schnell probleme bekommt. Erfahrungsgemäß sind die meisten Krane die neu Ausgerichtet werden mussten, auf Schachtringen moniert.
Dieser Post wurde am 03.06.2011 um 18:48 Uhr von GD_Promo editiert.
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017 — Direktlink
03.06.2011, 22:53 Uhr
And1




Zitat:
rollkopf postete

Zitat:
Knuffi postete
...Sind das ausbetonierte Brunnenringe?
...Wie soll das halten bei den Eckkräften hauptsache billig.

Man wollte mit den ausbetonierten Schachtringen den Druck auf festere Erdschichten ableiten... Das was man sieht, ist nur der obere Bestandteil.

Eine Pfahltiefengründung wäre da natürlich angebracht. TDK auf ausbetonierten Schachtringen habe ich schön öfters gesehen, wie z.B. bei dem Folgendem. Allerdings waren auch dort Pfähle in den Boden gegossen.

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018 — Direktlink
06.06.2011, 10:12 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

kann hier mal einer erklären, wo bei den ausbetonierten Kanalringen das eigentliche Problem liegt?

Werden die Teile nur ohne Armierung ausgegossen?

Werden die mit Armierung ausgegossen und dienen somit nur als Übertragungsglied zu tragfähigen Bodenschichten? Dann wäre das Problem ja eventuell nicht die Ringe, sondern der Boden unten selber.

Oder sollen die auch über ihre Bodenreibung wie ein Großbohrpfahl Kräfte in den Boden übertragen? Das wäre in der Tat sicher kritisch, weil der Boden sich nicht wie beim Hüllrohrziehen des Großbohrpfahls mit dem flüssigen Beton verbietet.

Gruß Christoph
--
Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)
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019 — Direktlink
06.06.2011, 14:11 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
Menzitowoc postete Werden die Teile nur ohne Armierung ausgegossen?

Soweit ich weiß, ohne Armierung. Sollte ja an und für sich auch kein Problem darstellen.

Das Problem hier sind auch nicht die Ringe (so zumindest sehe ich das), sondern der fehlende tragfähige Boden tief unten (das eigentliche Fundament). Es scheint ja, als wären die beiden Baugruben-inneren Ringe einfach unter dem Gewicht des teilaufgebauten Krans nach unten abgesackt, der eine noch stärker als der andere. Von daher hätten diese Ringe viel größer sein müssen (mehr Durchmesser = Fläche).

Die äußere Beschädigung der oberen Ringe führe ich auf die hektische Abbauaktion des TDK zurück.

gruß hendrik
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020 — Direktlink
06.06.2011, 17:26 Uhr
Knuffi

Avatar von Knuffi

Soweit ich weiss kommt in diese Brunnenringe Eisen als Zulage rein.Als ich letztes Jahr den Polier fragte sagte er da ist Eisen als Zulage drin.Drauf stand ein 140EC-H.
Es ist trotzdem ein komisches Gefühl wenn man oben sitzt und dann die Ringe sieht wo man drauf steht.
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021 — Direktlink
06.06.2011, 20:50 Uhr
rollkopf

Avatar von rollkopf

Hallo,

also wir bauen die Schachtring-Fundamente OHNE Eisen... wo bitteschön treten horizontale Kräfte auf???

Einzig im Schacht (Brunnen)-Ring ist ein Eisenring mit eingegossen... dat reicht...
--
gruss Andreas aka rollkopf

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Dieser Post wurde am 06.06.2011 um 21:20 Uhr von rollkopf editiert.
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022 — Direktlink
06.06.2011, 21:56 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
rollkopf postete
also wir bauen die Schachtring-Fundamente OHNE Eisen... wo bitteschön treten horizontale Kräfte auf???

Gegenfrage: Warum baust Du in einen "handelsüblichen" Fundament-Bohrpfahl einen Bewerungskorb ein? Sieht doch auch nur Druckkräfte, das Ding.
So rein intuitiv würde ich vermuten, daß eine Betonsäule größere Kräfte aufnehmen kann, wenn man sie außenrum "zusammenhält", damit der Beton nicht seitlich "weg kann".


Tschüs,

Sebastian
--
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023 — Direktlink
06.06.2011, 21:58 Uhr
And1



Problem ist ja nicht wirklich die Stabilität der Ringe sondern die Fläche auf die die Kräfte in den Boden übertragen werden und somit der Untergrund an sich. Bei einer größeren Fläche sind die Kräfte pro Flächeneinheit kleiner. Das ist einfache Physik. Und wenn der Boden eh schon nicht tragfähig genug ist, dann dürfte man schnell ein problem bekommen wie bei diesem Beispiel gut zu sehen ist.
Das Ganze dürfte sich so ähnlich wie mit den Baggermatten bei Autokranen verhalten.
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024 — Direktlink
06.06.2011, 22:04 Uhr
Gast:Sven Leist
Gäste


Servus,
zumindest zeigt folgender Bilderlink ein wohl gleiches Kranfundament von der Dimensionierung etc.

http://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/2090rechenzentrumsossenheim.jpg

Und da scheint es Problemlos zu funktionieren,,,
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