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Hansebubeforum » Dies und Das ... » Infrastruktur-Apokalypse » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000 — Direktlink
10.10.2017, 08:51 Uhr
baroni

Avatar von baroni

Man könnte es vielleicht auch unter Kurioses posten, aber es gibt so viele Gelegenheiten, wo wir so richtig Stolz auf unsere zivilisierte westliche Welt und im Besonderen auf unser deutsches Hochtechnologieland sein können.

- Sei es, wenn unsere "Alle reden vom Wetter, wir nicht!"-Bahn nach einem Sturm 3 Tage braucht, um wieder alle Räder ins Rollen zu bringen.
- Oder wenn Autobahnbrücken schon beim Bau wieder einstürzen.
- Wenn beim Versuch einen Tunnelchen zu Bohren mal mir nicht, Dir nichts eine wichtige Nord-Süd Eisenbahnverbindung über Wochen ersatzlos gekappt wird.
- Wenn ein missratener Hackerangriff die Router eines großen deutschen Internetproviders lahmlegen.
- Klassiker unter den Dingen, ein Hauptstadtflughafen von dem nicht geflogen wird, weil....
--
Aktueller denn je:
Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur erwachen! ©@bisher unbekannter Autor
... aber wenigstens keine Augenringe haben.
©@Christine Prayon

Dieser Post wurde am 08.12.2017 um 14:09 Uhr von Hendrik editiert.
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001 — Direktlink
10.10.2017, 09:00 Uhr
baroni

Avatar von baroni

Fahrbahnstück an gesperrter A20 weggebrochen oder Autobahn versinkt im Moor

Einst als ein "Deutsche Einheit"-Projekt gefeiert, in 2oo3 in Betrieb genommen, gerade mal erst 14 Jahre alt, nun voraussichtlich über Jahre gesperrt.

https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/video-fahrbahnstueck-an-gesperrter-a20-weggebrochen-id18032496.html

Gruß,
Thorsten
(baroni)
--
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002 — Direktlink
10.10.2017, 11:01 Uhr
michael.m.



Jetzt hast du aber ein Fass aufgemacht... oha!

- A2 Hannover - Dortmund, Garbsen Richtung Seelze. Letztes Jahr aufwändig erneuert, nun Buckelpiste und 80...... Beim Bau mehrere Tote durch Auffahrunfälle, nun schon den ganzen Sommer bis jetzt Stau....

Minden - neue Weserschleuse. Schacht für Schwimmpoller da, einer fehlt.... und die Wände haben so etwas von 10000 offenen Luftblasenbeinschlüssen im Beton, der nächste Winter und Abplatzen der Betonschicht ist schon programiert. Da fragt man sich, wer so etwas abnimmt, die Schleusenbauten vor 100 Jahren und älter sind da wesendlich besser gebaut worden...

Ein paar Beispiele von vielen ....

Gruß

Michael
--
Wenn man schwankt hat man mehr vom Weg !
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003 — Direktlink
10.10.2017, 13:18 Uhr
Christian_H



A1 bei Köln. Verdacht auf ne Bombe aus dem Weltkrieg unter der Fahrbahn. Autobahn komplett gesperrt, Straße auf gemacht, Eisenrohr gefunden, Straße wird wieder zu gemacht. Dauer: etwas über eine Woche.
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004 — Direktlink
10.10.2017, 16:01 Uhr
Graf Koks



Infrastrukturapokalypse ist vielleicht etwas überspitzt formuliert, aber das bei vielen Bauprojekten wo die öffentliche Hand im Spiel ist einiges zuviel daneben geht und gepfuscht wird das sich die Balken biegen ist unübersehbar.
Es gibt tausend Gründe warum so vieles in die Uhr geht, ein Hauptgrund ist unter anderen die jahrzehnte lange Verschleppung von Infrastrukturprojekten, ist es dann nach wer weiß wie vielen Jahren endlich soweit mit dem Baubeginn, dann kann es mit einmal nicht schnell genug gehen. Hinzu kommt die meiner Meinung nach falsche Ausschreibungspraxis, wo immer der billigste den Zuschlag erhält, obwohl der Zweitbilligste eventuell das bessere Konzept hat, hier würde das niederländische Modell auch wesentlich bessere Ergebnisse bringen.

Nun gut, mit den Sondierungen bei der Bombensuche ist es immer so eine Sache, war neulich bei uns auch wieder so ein Fehlalarm. Da liegt etwas in der Erde, was ungefähr die Maße einer Bombe zeigt und womöglich Luftaufnahmen noch zusätzlich Hinweise geben auf einen möglichen Blindgänger, da gibt es keine andere Möglichkeit, als der Sache mit der Schaufel auf den Grund zu gehen, macht man es nicht und es knallt, ist der Ärger wesentlich größer.
Ob man für so ein relativ kleines Loch nun eine Woche brauchen muß auf einer der meistbefahrensten Autobahnen Deutschlands, das entbehrt auch bei mir jeder Logik. Ich behaupte mal einfach, das hätte man in einer Tag/Nachtschicht über die Bühne bringen können.
Die ausführenden Firmen sind bei diesen Sachen und auch sonst oft hoffnungslos dem Amtsschimmel und der Bürokratie ausgeliefert, das muß hier dringend anders werden, nur wer hat in der Politik noch einen A....h in der Hose und setzt da mal richtig den Hebel an...
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005 — Direktlink
10.10.2017, 19:04 Uhr
sachse



passt wohl hier ?

jetzt ist die Fahrbahn weggebrochen

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_82442090/der-a20-in-mecklenburg-vorpommern-droht-vollsperrung.html

Dieser Post wurde am 10.10.2017 um 19:05 Uhr von sachse editiert.
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006 — Direktlink
10.10.2017, 19:31 Uhr
FridolinsFlotte



hier fällt Mir nur eins dazu ein.....
Zitat von Ronny dem Kranführer - Ach Mensch hör auf -
recht haste.... es kotzt ein an.
jeder Otto normal Verbraucher wäre schon längst pleite....
aber im öffentlichem Haushalt ist ja genug Geld da...oder kommt ja auch immer was....
und dann diese Ausschreibung...bei uns bauen jetzt Jungs aus Litauen die Verteilerkästen in unserer Straße....

Balla Balla

ich reg mich wieder auf. deshalb mach ich mal Schluss hier.
--
Nimm es hin.........
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007 — Direktlink
14.10.2017, 21:16 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Gerade, weil ich diesen Fred hier gelesen hatte, dachte ich mir, machste diese Woche mal exemplarisch ein paar Bilder. Ich komm ja immer mal rum, und ganz egal welcher Wochentag, ganz egal welche Autobahn, es ist nicht mehr feierlich. Ich will jetzt mal auf den LKW-Verkehr hinaus.

Was auf den Bildern nicht hervorkommt, ist die geradezu absurd grosse Länge der LKW-Staus. Es stehen wirklich ohne Scheiss regelmässig die Trucks auf 10-15 km Länge auf der rechten Spur der Autobahnen, vor Baustellen, in Baustellen, bei dichtem Verkehr, und bei Unfällen sowieso. Jeden Tag genau das gleiche Spiel. Ob man jetzt am Kamener Kreuz ist, in Bremen, im Vogelsberg oder in Karlsruhe, das spielt überhaupt keine Geige. Ich will nicht auf den Trucks per se rumhauen, die sind wichtig, wissen wir alle, und Deutschland ist bekanntermassen ein Transitland, wissen wir auch, aber die Transportdimensionen haben jetzt Grössenordnungen erreicht, wo man sich langsam selbst blockiert. Das kanns nicht sein. Und die Arbeitsbedingungen der Fahrer sind ja deart beschissen, das kanns ja auch nicht sein.


Diese LKW-Schlange hier (zum Glück auf der Gegenspur) war mindestens 15 km lang:






Später erwischte es mich selbst, und hier standen die Trucks bereits 2-spurig im Stau! 10 km lang, mindestens.
Irgendwann erobern die Trucks noch die 3. Spur, und dann ist Totalblockade!




Solche Staus sind heute Standard, jeden Tag, und zum Teil auch jede Nacht! Sowas hat es vor 30 Jahren nur vor Grenzen gegeben, und das auch nur, wenn der italienische Zollbeamte mal wieder besonders mies drauf war, weil der Pizzaofen explodiert ist.

Dieser Post wurde am 15.10.2017 um 12:15 Uhr von Hendrik editiert.
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008 — Direktlink
14.10.2017, 22:15 Uhr
Gast:JBL
Gäste


Hallo Hendrik,

meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist das heutige Ausmaß eine Folge von Politik- und Behördenversagen. Schon vor 20 Jahren haben Studien diese Entwicklung vorrausgesagt. Und was wurde unternommen? Wenig bis Nichts. Dabei ist es die Politik, die, langfristig gesehen, Warenströme lenken kann oder Verkehrsträger attraktiv oder unattraktiv machen kann. Aber was will man von Versagern erwarten? Hauptsache der DAX steigt.
Nehmen wir mal den Großraum Stuttgart als Beispiel. Als ich bis vor Kurzem noch jeden Morgen um 06:00 mit dem LKW vom Hof gefahren bin, waren jeden Tag schon 3 von 4 Himmelsrichtungen dicht. Bis um 07:00 hat es dann in jedem Stauabschnitt auch noch ein- bis zweimal gekracht. Das ist ein Zustand, der einfach hingenommen wird, obwohl es nicht so sein müsste. Viele neuralgische Abschnitte wurden in den letzten Jahren unter großem Aufwand umgebaut, um der Verkehrsflut gerecht zu werden - aber komplett falsch und verschärfend. Und zwar mit Ansage! Ich wüsste zu gern, wer das geplant hat, die entsprechenden Leute/Gremien haben absolut keinen Schimmer, was sie da tun. Oder um es auch mit Ronnie Schäfers Worten zu sagen. "Die Leute kommen einfach ihrer Arbeit nicht nach!" In meinen Worten: Versager.
Apropos Versager- wir haben da einen Abschnitt, der war früher 6-spurig mit Standstreifen und wurde so umgebaut, daß im Berufverkehr mittels Schilderbrücken 8 Spuren daraus gemacht werden können. Sprich, der Standstreifen kann zur zweiten LKW-Spur gemacht werden. Leider sind dort auch zwei Nothaltebuchten installiert worden, die Nacht für Nacht von ausländischen Fahrern zum Übernachten genutzt werden. Und solange dort jemand steht, wird die vierte Spur nicht freigegeben. Die Autobahnpolizei fühlt sich nicht im Stande die Penner da mal wegzuschicken. Lieber nehmen sie die Auffahrunfälle am Stauende auf. Die halbe Region steht im Stau, weil die Polizei "Ihrer Arbeit nicht nachkommt." (Zitat Schäfer).
Und was sagt der Baden-württembergische Verkehrsminister dazu? Der überlegt öffentlich, ob man vielleicht im Raum Stuttgart nachts einen Rabatt auf die Maut gewähren könnte. Denn dann würden die Laster ja nur noch nachts fahren, weil billiger. Echt jetzt? Im Ernst? Versager!
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009 — Direktlink
14.10.2017, 22:40 Uhr
Jens P.



Dann hätten wir auch noch die Rader Hochbrücke. Es kommen mittlerweile Zweifel auf ob die Brücke tatsächlich bis 2016 hält.

Bei der Leverkusener Rheinbrücke wird sich der Ersatzneubau noch Jahre hinziehen. Grade erst gab es ein Urteil das sie tatsächlich endlich gebaut werden darf. Wielange ist diese Brücke schon für LKW gesperrt? Wieviel wirtschaftlichen Schaden hat die behördliche Trödelei schon angerichtet?
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010 — Direktlink
16.10.2017, 11:19 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
JBL postete Und was sagt der Baden-württembergische Verkehrsminister dazu? Der überlegt öffentlich, ob man vielleicht im Raum Stuttgart nachts einen Rabatt auf die Maut gewähren könnte. Denn dann würden die Laster ja nur noch nachts fahren, weil billiger.

Noch 'ne Idee: Sonntagsfahrverbot aufheben. Der Verkehr verteilt sich besser, und alles wird gut.

gruss hendrik
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011 — Direktlink
16.10.2017, 11:39 Uhr
schlurchi

Avatar von schlurchi


Zitat:
JBL postete

Nehmen wir mal den Großraum Stuttgart als Beispiel. Als ich bis vor Kurzem noch jeden Morgen um 06:00 mit dem LKW vom Hof gefahren bin, waren jeden Tag schon 3 von 4 Himmelsrichtungen dicht. Bis um 07:00 hat es dann in jedem Stauabschnitt auch noch ein- bis zweimal gekracht. Das ist ein Zustand, der einfach hingenommen wird, obwohl es nicht so sein müsste. Viele neuralgische Abschnitte wurden in den letzten Jahren unter großem Aufwand umgebaut, um der Verkehrsflut gerecht zu werden - aber komplett falsch und verschärfend. Und zwar mit Ansage! Ich wüsste zu gern, wer das geplant hat, die entsprechenden Leute/Gremien haben absolut keinen Schimmer, was sie da tun. Oder um es auch mit Ronnie Schäfers Worten zu sagen. "Die Leute kommen einfach ihrer Arbeit nicht nach!" In meinen Worten: Versager.

Jens, Du hast ja sowas von Recht! Aber was erwartest Du, wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird? Sprich ein Grüner Politiker zum Verkehrsminister ernannt wird. Der baut lieber auf mehrspurigen Straßen eine Fahrspur zurück und lässt dafür einen Radweg auf die Straße malen. Echt vernünftige Lösungen wie den Ausbau der Filderauffahrt oder den Bau einer Stadtumgehung, damit der Durchgangsverkehr nicht mehr durch die Stadt fahren muss, das ist mit dem Parteibuch halt einfach nicht machbar. Dass damit auch die Feinstauproblematik entschärft werden könnte, blickt der Minister Hermann halt auch nicht. Der Hermann ist Verkehrsverhinderungsminister!
Ich fordere rasche Neuwahlen für Baden-Württemberg mit der Hoffnung, dass sich dann was ändert. Wären heute noch so Leute wie der MP Späth oder der OB Schuster im Amt, meine ich, würde es in und um Stuttgart verkehrstechnisch besser aussehen
--
Grüsse aus Stuttgart
Thomas

Das Copyright der Bilder liegt bei mir
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012 — Direktlink
18.10.2017, 03:53 Uhr
baroni

Avatar von baroni

Ob man den Herrn Herrmann wirklich für das aktuelle Desaster in Stuttgart verantwortlich machen kann, wage ich doch eher zu bezweifeln.

a) Wir wissen alle, Autobahnbau ist eine langwierige Sache, die man nicht mal schnell während einer Legislaturperiode nachhaltig auf den Weg bringen kann. Und gerade nach MP Späht waren gute 2o Jahre lang andere Leute in der Verantwortung gewesen und ich denke spätestens bei dem Namen Oettinger, aber ganz Gewiss ab Mappus muß einem das aktuelle Desaster nicht wundern.
Was erwartest Du, soll ein Herr Herrmann da in den ersten vier Jahren ausrichten? Zu guter Letzt ist es ja nicht alleine eine rein Grüne Geschichte gewesen, da in der Zeit ja auch noch die SPD mit an Board war. Da ja jetzt wieder die CDU mit im Kahn sitzt, müßte es ja besser werden, was?

b) Bundesautobahnen hießen nicht Bundesautobahnen, wenn die Landesregierungen dafür in der Verantwortung stehen würden.
Wenn man jemanden dafür in die Verantwortung nehmen will, dann doch bitte den ganz großen Lenker der Verkehrsströme.
Da wären (ab MP Späht) zu nennen:

- Krause (CDU) 2 Jahre
- Wissmann (CDU) 5 Jahre
- Müntefering (SPD) 1 Jahr
- Klimmt (SPD) 1 Jahr
- Bodewig (SPD) 2 Jahre
- Stolpe (SPD) 3 Jahre
- Tiefensee (SPD) 4 Jahre
- Ramsauer (CSU) 4 Jahre
- Dobrindt (CSU) 4 Jahre

Wer will denn bei dem ständigen Gewechsel (Postenschieberei?) langjährige Visionen umsetzen. Zumal garantiert auch das Verkehrsministerium mit jedem Wechsel erst einmal mit den eigenen Leuten an den Schaltstellen Bestückt werden muß (Postenschieberei?).

In welchen Bereichen der Wirtschaft wird die Führung ähnlich schnell umgestellt? Und wenn, dann merk man es dem Betrieb auch ganz schnell an, das dort etwas ganz heftig im Argen liegt.

Mit ein Hauptproblem in den verschiedenen Ministerien ist, denke ich, das mit jedem Herrchenwechsel auch gleich ein Wechsel der Mannschaft nach Parteibuch stattfindet. Ob man so wirklich den richtigen Mann für den anstehenden Job findet? Ich wage es stark zu bezweifeln.

Ein ganz anderes großes Problem ist doch, wer will in der heutigen, schnelllebigen Zeit überhaupt noch langfristige Visionäre Ideen umsetzen. Was heute noch Visionär klingt, ist doch bis zu seiner Umsetzung lange wieder überholt.
Wer ahnt denn heute schon wie morgen die Warenströme fließen werden. Baue ich heute mit Ach und Krach einen neuen Wasserstraßenkanal, dann ist der bis zu seiner Fertigstellung nicht selten schon wieder obsolet.
Verschärft wird das ganze Desaster zusätzlich noch, daß nur noch das schnelle Geld zählt. An nachfolgende Generationen... wer kann es sich noch leisten, an diese zu denken?

Ich befürchte, so gehen schon seit vielen tausend Jahren ganze Zivilisationen den Bach hinunter. Wer weiß, ob nicht schon in 5oo-1.ooo Jahren jemand bei dem sagenumwobenen Stuttgart eine Autobahn ausgräbt und dort einen größeren Haufen Eisen im Erdreich vorfindet. Wie lange die zukünftigen Archäologen darüber rätseln, ob da wohl ein Lkw im Stau gestanden war?

Gruß,
Thorsten
(baroni) der schon wieder viel zu viel getippselt hat.
--
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18.10.2017, 08:24 Uhr
frechdax67



Hallo Thorsten einen ganz großen Applaus für Deine wahren Worte.

Aber nur zu Info kennst Du Stuttgart31?
Nein
Wir bauen den Flughafen unterirdisch

Gruß Thilo
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18.10.2017, 11:07 Uhr
schlurchi

Avatar von schlurchi

Zu Stuttgart - Zitat aus den Stuttgarter Nachrichten:
"Stuttgart sei der einzige Ballungsraum ohne ein Ringsystem, das müsse sich durch den Bau des Nordostrings und der Filderauffahrt ändern. „Wer von Böblingen nach Waiblingen fährt, wer von Ludwigsburg nach Esslingen unterwegs ist – alle treffen sich am Neckarpark“, sagte Maier. Der Bund stelle nun Geld für die Projekte bereit, „was fehlt, sind die Planung und der politische Wille"
Der ganze Artikel http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.regionalkonferenz-freie-waehler-klares-plaedoyer-fuer-strassenbau.3652d3db-de29-4732-b91b-59f4fd74ad98.html
--
Grüsse aus Stuttgart
Thomas

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19.10.2017, 21:18 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
baroni postete
Wer will denn bei dem ständigen Gewechsel (Postenschieberei?) langjährige Visionen umsetzen. Zumal garantiert auch das Verkehrsministerium mit jedem Wechsel erst einmal mit den eigenen Leuten an den Schaltstellen Bestückt werden muß (Postenschieberei?).

In welchen Bereichen der Wirtschaft wird die Führung ähnlich schnell umgestellt?

In der Wirtschaft wird zwar normalerweise nicht die Führungskraft so schnell umgestellt. Aber gerade in großen Firmen ist inzwischen ein Denken (und Handeln) "von Quartal zu Quartal" eingezogen. D.h., das tatsächliche Handeln folgt dort oft - leider - noch kurzfristigeren Zielen.


Tschüs,

Sebastian
--
Baumaschinen-Modelle.net - Schwerlast-Rhein-Main.de
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20.10.2017, 00:44 Uhr
Julia Richter




Zitat:
baroni postete
Wer will denn bei dem ständigen Gewechsel (Postenschieberei?) langjährige Visionen umsetzen. Zumal garantiert auch das Verkehrsministerium mit jedem Wechsel erst einmal mit den eigenen Leuten an den Schaltstellen Bestückt werden muß (Postenschieberei?).

In welchen Bereichen der Wirtschaft wird die Führung ähnlich schnell umgestellt? Und wenn, dann merk man es dem Betrieb auch ganz schnell an, das dort etwas ganz heftig im Argen liegt.

Mit ein Hauptproblem in den verschiedenen Ministerien ist, denke ich, das mit jedem Herrchenwechsel auch gleich ein Wechsel der Mannschaft nach Parteibuch stattfindet. Ob man so wirklich den richtigen Mann für den anstehenden Job findet? Ich wage es stark zu bezweifeln.

Ein ganz anderes großes Problem ist doch, wer will in der heutigen, schnelllebigen Zeit überhaupt noch langfristige Visionäre Ideen umsetzen. Was heute noch Visionär klingt, ist doch bis zu seiner Umsetzung lange wieder überholt.
Wer ahnt denn heute schon wie morgen die Warenströme fließen werden. Baue ich heute mit Ach und Krach einen neuen Wasserstraßenkanal, dann ist der bis zu seiner Fertigstellung nicht selten schon wieder obsolet.
Verschärft wird das ganze Desaster zusätzlich noch, daß nur noch das schnelle Geld zählt. An nachfolgende Generationen... wer kann es sich noch leisten, an diese zu denken?

Nach der Theorie müsste es dann aber in allen Ländern so aussehen. Die Schweiz mit ihrem Bahnsystem und die Niederlande mit einer (in meinen Augen) sehr guten Autobahnstruktur und zukunftsweisenden Projekten (Betuwe-Linie, Rotterdamer Hafen) schaffen aber zukunftsweisende Projekte über Legislaturperioden hinweg zu planen und zu bauen.
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20.10.2017, 14:26 Uhr
baroni

Avatar von baroni

Naja,
für die Schweiz kann man folgende Daten festhalten:

- Herr Schlumpf (SVP) 7 Jahre
- Herr Ogi (SVP) 7 Jahre
- Herr Leuenberger (SP) nur 5 Jahre
- Frau Leuthard (CVP) nun auch schon wieder 7 Jahre im Amt

Ich denke, das sind schon man Grundsätzlich andere Werte.
Der öffentliche Personen Nahverkehr, in der Schweiz komplett durch getaktet... Chapeau, da kann man nur den Hut Ziehen!

Dann deren Gotthard-Basistunnel, vor die geplanten Zeit fertig gestellt und dabei weniger Geld verbraten als ursprünglich geplant. Wie sie das anstellen? Ich weiß es nicht, sollte man sich aber bestimmt mal genauer anschauen.
Wir hingegen haben bis heute nicht mal den eigentlich vertraglich zugesicherten Bahnanschluß hinbekommen. Und als wenn das noch nicht gut genug ist, versemmeln wir dann auch noch einen Minitunnel auf der so wichtigen Nord-Süd Trasse und legen diese gleich mal komplett still.
Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen, als die Schweizer Presse darauf schrieb, man solle mal darüber nachdenken, ob man uns nicht besser Entwicklungshelfer zur Seite stellt.

Zu unseren Niederländischen Nachbarn muß ich zugeben, daß ich bisher immer geschafft habe einen Bogen um das Land zu machen. Und nein, es steckt da keine böse Absicht dahinter. Es hat sich halt noch nicht ergeben. Deswegen kann ich da wenig aus eigener Erfahrung berichten.

Ich kann nur sagen, das dortige in 2o1o neu erschaffene Infrastrukturministerium wird seit dem (nun auch schon wieder über 7 Jahre lang) von der Frau Schultz van Haegen geleitet.

Ich weiß auch nicht wie es in den beiden Ländern mit der Kleinstaaterei ausschaut. Hier hat ja auch immer noch ein Landesfürst etwas mit zu reden.
Beispiel Bahnfernverkehr:
In Frankreich kann die SNCF alleine auf der Strecke Paris-Lion mehr Gewinn einfahren als die Deutsche Bahn auf ihrem gesamten Fernverkehrsnetz.
In Frankreich ist der TGV halt einfach eine echte und vor allem schnelle Alternative. Hier bei uns muß ein ICE auf der Neubaustrecke Frankfurt - Köln in Montabaur und Limburg halten, weil ein schnöder Regionalfürst es so will.

Und da fangen doch auch schon unsere Probleme an. Du kannst doch Bundesweit nichts Planen ohne die ganzen Regionalfürsten zu berücksichtigen. Und hat man dann doch mal einen kleinen Lichtblick, wechselt in einem Bundesland die Regierung und schon darf man wieder bei Null anfangen.

Gruß,
Thorsten
(baroni)
--
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018 — Direktlink
20.10.2017, 15:28 Uhr
Graf Koks




Zitat:
Hendrik postete
Gerade, weil ich diesen Fred hier gelesen hatte, dachte ich mir, machste diese Woche mal exemplarisch ein paar Bilder. Ich komm ja immer mal rum, und ganz egal welcher Wochentag, ganz egal welche Autobahn, es ist nicht mehr feierlich. Ich will jetzt mal auf den LKW-Verkehr hinaus.

Was auf den Bildern nicht hervorkommt, ist die geradezu absurd grosse Länge der LKW-Staus. Es stehen wirklich ohne Scheiss regelmässig die Trucks auf 10-15 km Länge auf der rechten Spur der Autobahnen, vor Baustellen, in Baustellen, bei dichtem Verkehr, und bei Unfällen sowieso. Jeden Tag genau das gleiche Spiel. Ob man jetzt am Kamener Kreuz ist, in Bremen, im Vogelsberg oder in Karlsruhe, das spielt überhaupt keine Geige. Ich will nicht auf den Trucks per se rumhauen, die sind wichtig, wissen wir alle, und Deutschland ist bekanntermassen ein Transitland, wissen wir auch, aber die Transportdimensionen haben jetzt Grössenordnungen erreicht, wo man sich langsam selbst blockiert. Das kanns nicht sein. Und die Arbeitsbedingungen der Fahrer sind ja deart beschissen, das kanns ja auch nicht sein.

Diese LKW-Schlange hier (zum Glück auf der Gegenspur) war mindestens 15 km lang:

Später erwischte es mich selbst, und hier standen die Trucks bereits 2-spurig im Stau! 10 km lang, mindestens.
Irgendwann erobern die Trucks noch die 3. Spur, und dann ist Totalblockade!

Solche Staus sind heute Standard, jeden Tag, und zum Teil auch jede Nacht! Sowas hat es vor 30 Jahren nur vor Grenzen gegeben, und das auch nur, wenn der italienische Zollbeamte mal wieder besonders mies drauf war, weil der Pizzaofen explodiert ist.

Diese Bilder sind in der Tat mittlerweile anscheinend in der ganzen Republik an der Tagesordnung und auch bei uns im Großraum Osnabrück mit seinen Autobahnen A 1/30/33 sieht es keinen deut besser aus.
Regelrechte Güterzüge auf Gummibereifung befahren die rechten Fahrspuren. Selbst kleine Behinderungen, wie z.B. Tagesbaustellen lösen regelmäßig mehrere Kilometer Lkw-Stau aus. Kracht es und es kommt zur Vollsperrung, geht im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus nichts mehr.

Die Bahn und die Politik haben den Schienengüterverkehr mutwillig und ohne jeden Verstand in den letzten Jahrzehnten vor die Wand gefahren.
Die Lkw Hersteller haben ihren nutzen daraus gezogen und machen erfolgreiche Lobbyarbeit in Berlin.
Der Wettbewerbsdruck in der Wirtschaft, ebenso wie das streben nach immer mehr Profiten und Wachstum haben einen Optimierungswahn zur Folge, der die Lagerhaltung immer mehr auf die Straße verlagert.
Massive Versäumnisse im Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur in den letzten Jahrzehnten, stauen sich nun im wahren Sinn des Wortes.
Die derzeitige hohe Bauaktivität reicht noch lange nicht aus, die weitere Steigerung insbesondere des Schwerverkehr abzufangen.
Zu lange Genehmigungs und -Verfahrensprozesse, Bürokratie ohne Ende in Deutschland und EU sind ebenfalls der Grund dafür, das wir uns auf den Verkehrskollaps zu bewegen.
Die Politik ist entsetzt, das Deutschland seine "Klimaziele" nicht erreicht und das wird so auch auf lange Sicht nicht gelingen, dazu muß man sich bloß an eine Autobahn stellen und man sieht was los ist.
Die Politik sitzt seit langer Zeit, was Verkehr und Infrastruktur angeht im Glashaus aus Panzerglas und ausschließlich die Nieten unter den Ministern geben sich im besagten Ministerium alle paar Jahre die Klinke in die Hand, das gilt im übrigen genauso für den Bahntower in Berlin.
Nun denn, jetzt laufen ja Feldversuche an mit Oberleitungen für Lkw auf Autobahnen, dann wird alles besser und die Bahn kann weiter Hochgeschwindigkeitsstrecken und Prestigobjekte planen und bauen.
Eine ungeheuerliche, blamable Entwicklung ist das und angrenzende Länder wie, Schweiz, Niederlande, Dänemark etc., machen nur noch entsetzt dicke Augen bei dem was hier passiert. Sei nur genannt die Bahntrassen entlang des Rhein im Verlauf der Strecke Genua/Rotterdam, diese, b.z.w. eine Entlastungstrasse durch den Westerwald hätte längst fertig sein können und müssen. In Dänemark ist der Fehmarn-Belt Tunnel politisch beschlossene Sache, auf deutscher Seite das übliche Chaos und Prozedre.
Der je Fahrtrichtung durchgehend vierspurige Ausbau der A 2 ( Warschauer Allee) müsste längst begonnen haben, das könnte eine Menge Staus und Tote, durch die vielen Unfälle dort aufgrund der hohen Verkehrsbelastung verhindern. Der nächste Winter kommt bestimmt und die Horrormeldungen von dieser Autobahn sind wieder regelmäßig ein Thema, auch das müsste in unserem Land so nicht sein.
Deutschland ist mittendrin in Europa und Transitland, wir müssten in Sachen Infrastruktur eigentlich allen anderen voraus sein, leider ist genau das Gegenteil der Fall, gilt so nebenbei im übrigen auch ganz besonders deutlich für die Themen Digitalisierung, Bildung und Familie/Soziales...
Man kann eigentlich nur hoffen, das die letzte Bundestagswahl und die gewählte Vollklatsche für die großen Volksparteien einiges in die richtige Richtung bewegt und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...

Dieser Post wurde am 20.10.2017 um 15:36 Uhr von Graf Koks editiert.
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20.10.2017, 19:07 Uhr
kodo63



Moin!
Ja, der Verkehrsinfarkt hier in Deutschland hat viele Ursachen die oben schon angesprochen wurden. Was ich mich allerdings frage: Muss man den immer zunehmenden Verkehr einfach so hinnehmen?
Wenn ich höre, dass in Zukunft jeder Kühlschrank just in Time die benötigte Zucchini bestellt die dann in der nächsten Stunde geliefert wird (statt dass man einmal die Woche einkauft) und dank Industrie 4.0 jede Maschine mit den Lieferanten direkt kommuniziert und Teile ordert, dann wird mir echt schlecht. Da kannste Autobahnen bauen bis der Arzt kommt und es wird trotzdem nicht reichen.... Und muss jeder Billigtrucker aus dem Ostblock quer durch die EU bis nach Portugal fahren? Kann man da nicht wieder regulierend eingreifen, Stichwort Fernverkehrskonzessionen?
Und ich hör schon das "Volk" protestieren von wegen "Bevormundung"... Aber alles gleichzeitig und das auch noch superbillig geht halt nicht... nur meine Meinung.
--
Gruß aus Hamburg
André
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21.10.2017, 03:06 Uhr
baroni

Avatar von baroni

Eigentlich brauch man das deutsche Militär nicht mehr erwähnen. Aber diese Meldung passt dann doch recht gut herein.

"Kein einziges deutsches U-Boot fährt mehr!"
https://augengeradeaus.net/2017/10/kein-einziges-deutsches-u-boot-faehrt-mehr/

Gruß,
Thorsten
(baroni)
--
Aktueller denn je:
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©@Christine Prayon
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22.10.2017, 18:00 Uhr
Hendrik
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Avatar von Hendrik

Ist ja müssig, dieses Bild hier einzustellen, aber gerade wieder diese Woche gehabt, 2-spuriger LKW-Stau, dieses ist irgendwo ein Trend, der mir neu ist. Kein Unfall, keine Rush-Hour, es war Donnerstag spätvormittag A5 Rastatt-Karlsruhe, Richtung Norden, vor dieser saudummen 10 km langen Baustelle bei Karlsruhe. Es staute sich "ganz normal" 5 km vor der Baustelle (und das ist noch Glück, meist wird im Radio irgendwas zwischen 10-15 km Stau gemeldet).




Dann kommt diese Baustelle: Alles muss sich auf zwei verengte Fahrstreifen quetschen, wie üblich, im Schneckentempo quält man sich 10 km lang dahin. Stop and go. Normal. Man gewöhnt sich ja an alles! Wie gesagt, es war Donnerstag vormittag - und auf der angrenzenden Baustelle: NICHTS! Ich habe wirklich drauf geachtet: Auf 5 km Autobahnbaustelle habe ich 2 Arbeiter in orangenen Jacken gesehen, die irgendein Scheiss gefegt haben. Ansonsten stand jede Baumaschine, Keine Bewegung, keine Arbeiter, keine Bautrucks, nichts! Auf 5 km Länge! Hallo Strabag!??? Wer oder was bestimmt eigentlich den Verlauf von Autobahnbaustellen? Kann mich hier mal jemand aufklären? Sorry, aber von allen Autobahnbaustellen, die ich seit über 30 Jahren regelmässig befahre in Deutschland, schlafen gefühlte 90% permanent vor sich hin. Das ist doch nicht normal??? Oder ist das normal? Wird in einer 10 km langen Autobahnbaustelle immer nur in einem Abschnitt gearbeitet, der maximal 300 m lang ist? Kriegt man wirklich keine bessere Logistik hin? Krank im Quadrat.

Bei sowas wünsche ich mir langsam echt chinesische Verhältnisse...die kriegen nämlich relativ zeitnah was hin, wenn sie bauen!

gruss hendrik
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22.10.2017, 19:52 Uhr
percheron

Avatar von percheron


Zitat:
Hendrik postete
... Sorry, aber von allen Autobahnbaustellen, die ich seit über 30 Jahren regelmässig befahre in Deutschland, schlafen gefühlte 90% permanent vor sich hin. Das ist doch nicht normal??? Oder ist das normal? Wird in einer 10 km langen Autobahnbaustelle immer nur in einem Abschnitt gearbeitet, der maximal 300 m lang ist? Kriegt man wirklich keine bessere Logistik hin? Krank im Quadrat.

Bei sowas wünsche ich mir langsam echt chinesische Verhältnisse...die kriegen nämlich relativ zeitnah was hin, wenn sie bauen!

Es geht auch anders. Aber nur, wenn es Extrageld gibt:

https://www.morgenpost.de/berlin/article111635036/Avus-Sanierung-zeigt-wie-Baustellen-funktionieren-koennen.html

Aber im Grund habt ihr alle recht. Was hier passiert, ist nur noch zum Kotzen.
Und die neue Regierung wird daran ganz sicher nichts ändern.
--
Gruß Achim

( Mitglied der Berliner Fraktion )
Immer auf der Suche nach allem von Breuer und Maximum.

Dieser Post wurde am 22.10.2017 um 19:55 Uhr von percheron editiert.
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22.10.2017, 22:57 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Hallo Hendrik,

und die Rettungsgasse, die ja auf deinem Bild (wenn auch nicht perfekt, da haben die LKw keine Lust zu, etwas nach rechts zu rücken) gebildet wurde, wird dann meist lustig von durchpreschenden Motorrädern benutzt .
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

(Meine hier gezeigten Bilder unterliegen dem Urheberrecht)

--Was Du heute nicht erledigst, musst Du morgen nicht korrigieren--
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23.10.2017, 06:47 Uhr
Der Michel

Avatar von Der Michel

Als ich neulich in NL unterwegs war, da habe ich echt gestaunt, das dort auf der Autobahn bei Amsterdam auch am Sonntag gearbeitet wurde. Da war soviel Betrieb, wie auf deutschen Baustellen nicht mal am Wochentag.
--
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