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20.09.2026, 18:11 Uhr
janh
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| Zitat: | Dirk K. postete Also von der Methode mit dem Backofen lese ich zum ersten mal. Das ist bei meinen Minimodellen aus Kunststoff allerdings einen ziemlich schlechte Idee. Mit Klarlack habe ich noch nicht viel lackiert, das müsste ich ausprobieren.
In einem anderen Forum habe ich einen ganz interessanten Beitrag zum Thema Acryllack gefunden. Dort wird von allgemein schlechter Haftung geschrieben, egal von welchem Hersteller der Lack ist. Von daher habe ich mich schon entschieden auf Lösungsmittellack umzusteigen. Das Sortiment von Elita gefällt mir gut.
@janh Vielleicht kannst du mir kurz beschreiben wie du den Lackaufbau machst und welchen Lack du verwendest. |
50 Grad mit leicht geöffneter Tür lässt keinen Kunststoff weich werden,geschweige denn schmelzen.Dann müssten Dir ja im Hochsommer reihenweise die Modelle im Regal schmelzen.Allerdings stinkt danach die Küche einen ganzen Tag lang nach Farbe.Ich habe es dann lieber auch gelassen. Wasserbasierte Lacke habe ich probiert.Der Umweltgedanke und die geringere Gesundheitsgefahr sind ja nicht von der Hand zu weisen.Allerdings hatte ich die gleichen Probleme.Teilweise liess sich der Lack auch wie eine Gummihaut flächig vom Werkstück runterziehen.Es entsteht nun mal keine chemische Verbindung zwischen Untergrund und Farbe. Elita habe ich auch schon probiert.An sich ein guter Lack,der schnell trocknet.Wichtig ist aber,dass man die Flächen gut vorbereitet,am besten mit Isopropanol und immer die Grundierung und die Verdünnung von Elita verwendet.Ausserdem muss man die Farbe für die Airbrush ziemlich stark verdünnen.Es war mir dann einfach zu teuer. Einen Liter Kunstharz Verdünnung kriege ich im Fachhandel für einen Bruchteil von dem Preis,den Elita verlangt.Und ich bin nicht auf deren Sortiment beschränkt.Meist verwende ich aber die Enamel Farben von Revell,einfach weil´s von der Menge her besser passt.Was will ich mit einem dreiviertel Liter für ein einzelnes Modell.Und den Rest muss ich dann zum Problemabfall bringen. Den größten Qualitätsschritt habe ich mit der Anschaffung einer Lackierkabine gemacht.Seitdem kann ich wetterunabhängig ganzjährig drinnen lackieren,ohne mir die Bude zu vernebeln.Wenn Du im Winter in der Garage ein Teil lackierst und es anschliessend ins Haus zum trocknen bringst,bildet sich z.B. Kondenswasser auf der Oberfläche unter dem Lack.Auch das führt zu Haftungsproblemen. Ich trage meist eine Schicht Grundierung auf und da drauf,dann mehere Schichten Farbe bis das Ergebnis deckend ist,darauf dann noch 2-3 Schichten Klarlack.Da empfehle ich allerdings kein Revell,sondern nehme einen andereren Hersteller. |