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Hansebubeforum » 1/87 » Mit was spachteln man am besten » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000 — Direktlink
11.02.2006, 13:36 Uhr
RonnyG



Hallo

Ich möchte gern auf meinen geschnitten Kibri Teilen den Schnitt ausspachteln. Mit was macht man das am besten? Vielen Dank für die Info

Gruß Ronny Gambke
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001 — Direktlink
11.02.2006, 14:19 Uhr
Torsten Sch.



Moin,

ich nehme immer Plasto von Revell oder Flüssigspachtel aus Japan.

M f G
Torsten
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002 — Direktlink
11.02.2006, 16:01 Uhr
Michael C.

Avatar von Michael C.

als bei mir die Spachtelmasse mal alle war habe ich Deckweiss verwendet, besonders bei feinen FUgen lassen sich damit sogar bessere Ergebnisse erziehlen
--
Mit besten Grüßen aus München
Michael

Sofern nicht anders angegeben, liegt das (c) aller eingefügten Bilder bei mir.
--
„Komm wir essen Opa“ – Satzzeichen retten Leben!
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003 — Direktlink
11.02.2006, 16:14 Uhr
Dietmar Bastian



Hallo,

versuche doch soweit wie möglich auf Spachtel zu verzichten. Die Spachtelmasse ist meist härter als Polystyrol, d.h. beim Feilen und Schleifen wird meist das weichere Polystyrol abgetragen, bevor der Spachtel abgetragen wird. Dies ergibt schneller eine Hügellandschaft als man denkt.

Mit den bekannten Klebern wird es dann auch schwierig. Die üblichen Plastikkleber hinterlassen eine gummiähnliche Masse, die sich beim Schleifen und der dabei entstehenden Wärmeentwicklung herausrubbelt. Früher gab es mal Pinselreiniger im Baumarkt, auf den Stand als Anwendung u.a. "klebt Polystyrol". Diese Pinselreiniger sind vom Markt verschwunden. Aufmerksame Krimi-Zuschauer kennen das Mittel das immer auf ein Tuch getreufelt wird und unter die Nase gehalten wird..... , dieses Mittel kann man auch mit dem Pinsel auftragen und sehr gut Polystyrol verkleben. Versuche doch mal die Nähte so knapp wie möglich zu halten und notfalls einen schmalen Polystyrolstreifen mit in die Naht einzulegen. Diese Naht oder Poly-Streifen dann mit dem "Krimi-Zubehör" vorsichtig verklebt, erspart hinterher Frust. Das herausgedrückte Material aus der Naht kann man später mit einer scharfen Klinge abtrennen oder leicht verschleifen.
Den "Krimi-Zubehör" nur in geringen Mengen und in gut gelüfteten Räumen einsetzen!!!

Viel Spass beim Basteln!

Dietmar Bastian
--
Herzlich willkommen bei: www.schwerlast-rhein-main.de

übrigens... bleibt mir mit dem Made in China" - Gelumpe vom Hals, wir haben schon genug Arbeitslose in Europa!
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004 — Direktlink
11.02.2006, 20:43 Uhr
JoergB



Hallo Ronny,

Bisher habe ich mit "UHU plus acrylit" gearbeitet und bin sehr zufrieden.

Da es sich um einen Zweikomponentenklebstoff handelt, der immer erst angemischt werden muß, wandert leider mehr in den Müll als an die Modelle.
Die Topfzeit liegt etwa bei 5-7 min. nach ca. 30 min schleifbar. (bei normalen Schichtdicken). Die Härte läßt sich über die zugegebene Menge des Härters steuern.

Dietmar hat schon Recht, dieses Zeug ist härter als das Polystyrol. Dadurch aber gut mit Maschinen zu bearbeiten. Das kann aber auch hin und wieder hilfreich sein.

Beim Arbeiten mit dem "Krimi-Zubehör" arbeite ich immer mit 1/10 Übermaß an beiden Teilen und presse die Teile dann auf ihr Endmaß - weiter wie bei Dietmar.

Das Zeug ist unter dem Namen Dichlormethan in der Apotheke und in guten Bastelläden zu haben (u.a. www.MODULOR.DE).
Das Zeug Verflüchtigt sich sogar aus einer verschlossenen Flasche.

Mit Plasto von Revell bin ich überhaupt nicht zufrieden. Das wurde immer krümelig und rau.
--
Grüße von der Spree

Jörg
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005 — Direktlink
12.02.2006, 00:04 Uhr
NaulandManni

Avatar von NaulandManni

Moin Moin,
zum Thema "selbstverflüchtigender Dichlormethan"...
Ich hab seinerzeit bei Siemens im Werkzeugbau zum reinigen von Kunststoff-Spritzgussformen mit Trimethylchlorid gearbeitet. Auch ein selbstverflüchtigendes Reinigungsmittel. Es DURFTE nur mit direkter Absaugung genutzt werden...die gab es nirgends. Heute hat es mir einen grossen Teil meines Geruchsinnes geraubt...

Ob nun beide Mittel ähnlich ätzend auf Nasenschleimhäute wirken, weiss ich nicht. Ich möchte nur vor fiesen Mitteln warnen!

Manni
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006 — Direktlink
12.02.2006, 10:39 Uhr
Hinnerk Peine



http://www.uv.ruhr-uni-bochum.de/hsi/files/einzel/Metchlor.pdf
Hier mal das Gefahrenblatt für Methylenchlorid / Dichlormethan.
Trichlormethan / Chloroform steht ebenso unter dem Verdacht, auf Leber, Herz und Niere schädlich zu wirken bzw. krebsfördernd zu sein. Soweit ich weiß, gibt es 2 Arten von Chloroform im Handel. Reines Cf und stabilisiertes. Das reine Cf neigt dazu, unter Lichteinfluss sich in mehrere gefährliche Gase aufzuspalten, unter anderem in Phosgen (chem. Kampfstoff). Das stabilisierte enthält einen kleinen Alkoholanteil, welcher das verhindern soll. Darum: Im dunkeln lagern, Fläschchen nur so lange auf, wie es nötig ist und unbedingt Fenster auf.
--
Gruß aus Göttingen
Hinnerk
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007 — Direktlink
12.02.2006, 16:45 Uhr
Ozelot



Ich Spachtel mit Ziehspachtel aus dem Autoladen, ist billig, trocknet schnell und "Hügellandschaften" hab ich auch noch nie erzeugt, gut feilen ist recht mühsam v.a. mit 400er und 600er Körnung, aber am Ende zählt ja nur das Resultat, nicht die Arbeit Werde aber demnächst mal Wachsspachteln ausprobieren, soll um einiges besser sein hab ich gehört, allerdings "nur" mit einem kleinen regelbarem Lötkolben und nicht dem teuren Wachsspachtelgerät

mfg
günther
--
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008 — Direktlink
12.02.2006, 17:09 Uhr
Dietmar Bastian



Hallo zusammen,

ihr habt jetzt die Mittel beim Namen genannt, da war ich mir nicht schlüssig ob das sinnvoll ist. Hier wurde ja gleich ausführlich Aufklärungsarbeit geleistet.
Man muss dabei sehr umsichtig arbeiten, möglichst alle Schritte vorbereiten und dann kurz den "Krimi-Zubehör" zum Einsatz bringen.

Meine Erfahrung, auch aus der Ausbildung in Metallbearbeitung, hat gezeigt das Schmirgelpapier oder -leinen "ganz schnell" aus einem Würfel eine "Kugel" werden läßt, d.h. die Ecken sind sehr schnell rund oder weggeschliffen. Hier ist der gezielte Einsatz einer Feile erheblich zielführender als der unterschiedliche Druck auf das Werkstück durch die Handbewegung beim schmirgeln.

Viele Grüße

Dietmar Bastian
--
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009 — Direktlink
13.02.2006, 10:57 Uhr
stephan p.



Hallo zusammen,

warum so kompliziert? Nachdem ich mich lange Jahre mit der Revell-Spachtelmasse herumgeärgert habe bin ich vor einiger Zeit auf die Tamiya-Paste "Tamiya Putty" umgestiegen.

Dies ist ein Einkomponeten-Produkt, das auch entsprechend hart wird, um eine sauberes Schleifergebniss zu erzielen. Und relativ günstig ist sie außerdem noch.
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010 — Direktlink
13.02.2006, 11:02 Uhr
Gast:Birger
Gäste


Mit der Tamiya-Paste arbeite ich auch, ist meiner Meinung nach feiner als die von Revell. Die ist nur in gut sortierten Modellbauläden zu finden, nicht bei Karstadt um die Ecke.
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011 — Direktlink
13.02.2006, 20:08 Uhr
Ozelot



Hallo Dietmar
Es kommt ja immer darauf an wie man so an die Arbeit geht... ich schleife wenn möglich jede Seite einzeln, um auch gerade an den Ecken ein perfektes Ergebniss zu haben. Mit Feilen bekomme ich das nie so plan hin, aber liegt vielleicht auch an mir Meine Entscheidung Autoziehspachtel ist einfach ne Preisfrage und es gibt sie überall, ist super lackierbar, brösselt nicht, sehr stabil, und schrumpft nur minimal, all das was ich vorher bei der Universallspachtel aus dem Baumarkt nicht hatte, und ist in 1-2stunden durchgehärtet, klar ist das noch Abhängig vom zu spachtelnden Loch...
hier mal n Bildchen für eine meiner Kanten des NOELL...

http://www.directupload.net/show/d/607/QAPZQ5ei.jpg

mfg
günther
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Dieser Post wurde am 13.02.2006 um 20:12 Uhr von Ozelot editiert.
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012 — Direktlink
21.02.2006, 12:14 Uhr
JensB



Hallo!
Ich will auch gleich mal einen Kommentar abgeben. Ich habe mir vom Lackierer etwas "gute" Spachtelmase (2- Komponenten)geben lassen. Mit der bin ich sehr zufrieden. Hatte zuvor Feinspachtel aus dem Baumarkt, der ging auch ganz gut. Ein Kumpel nimmt Sekundenkleber und schleift das dann eben. Ich habe das noch nicht probiert, bleibe bei Spachtelmasse. Schleife auch immer "naß".Habe noch keine schlechten Ergebnisse.
Viel Spaß!
MfG. Jens
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