004 — Direktlink
21.04.2008, 13:49 Uhr
Menzitowoc
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Hallo,
bei den modernen Kranen geht es bei der Festlegung des Auslegeranlenkpunktes vorwiegend um die Krangeometrie; der Ausleger soll möglichst lang im Verhältnis zum Fahrzeug sein. Ein sehr extremes Beispiel dafür ist der Liebherr LM 1040 2.1.
Bei diesem Kran ist der Ausleger so weit hinten am Oberwagen angelenkt, daß nicht mal mehr die Winde dahinter Platz hat, sondern unter dem Ausleger hinten angebracht wurde.
Bei den großen Kanen kann man dort aber wegen des Durchmessers keine Winde unterbringen, sodaß der Auslegeranlenkpunkt etwas nach vorne wandern muß.
Hinzu kommt noch, daß der Kran eine möglichst geringe Minimalausladung - gemessen ab Drehmitte - haben soll, gleichzeitig der Ausleger aber nicht senkrecht stehen kann. Das kann man nur erreichen, wenn der Anlenkpunkt möglichst weit hinter die Drehachse wandert.
Gruß Christoph -- „In Europa gibt es zur zwei Typen von Staaten: Kleine Staaten und Staaten, die noch nicht verstanden haben, daß sie klein sind“ - Paul-Henri Spaak (1899 – 1972), Premierminister von Belgien, Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, NATO Generalsekretär |