004 — Direktlink
30.10.2009, 10:00 Uhr
Menzitowoc
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| Zitat: | Hendrik postete
Wenn es eines Tages mal (Straßen-) Fahrwerke gibt, mit denen ein CC 6800 von Stadt zu Stadt fahren kann, dann stirbt die Pedestalversion ganz sicherlich (weitestgehend) aus. Dann bräüchte man die Pedestalversion wirklich nur noch für stationäre Langzeiteinsätze.
gruß hendrik |
Hallo Hendrik,
Deine Argumente gehen ja schon wieder zurück zu den sehr großen Auto-Gittermastkranen a la Gottwald AK912 und Rosenkranz K10001. Leistungsmäßig zwar noch deutlich unter der CC6800, aber die hatten eigenangetriebene Fahrwerke. In meinen Augen sind diese Krane jedoch Pedestal-Geräte gewesen, weil die riesigen Stützen abgebaut werden mußten und ein rangieren im Zustand mit Oberwagen, Gegengewicht, Stützen usw. auch so gut wie unmöglich war. Sie mußten also gleich an der richtigen Position abgestellt werden, an der sie später auch im Betrieb stehen sollten. Das ist für mich ein Characteristikum der Pedestal-Version.
Der LTM 11200 ist in Eschborn mit Ausleger, aber noch ohne Ballast in die richtige Abstützposition gefahren, weil es sonst mit dem Anbau des Auslegers schwierig geworden wäre (Außerdem muß der Kran unter den Ausleger fahren und nicht der Ausleger über den Kran).
Alles in allem sehe ich keinen praktischen Unterschied zwiscehn einer Pedestalversion und einem großen Autokran.
Gruß Christoph -- „In Europa gibt es zur zwei Typen von Staaten: Kleine Staaten und Staaten, die noch nicht verstanden haben, daß sie klein sind“ - Paul-Henri Spaak (1899 – 1972), Premierminister von Belgien, Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, NATO Generalsekretär |