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Hansebubeforum » Technik » Eure Erfahrungen mit Oelen in Hydraulikkranen » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
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11.09.2007, 21:45 Uhr
Christian

Avatar von Christian

Hallo aus Uebersee (daher keine Umlaute...)

Auf dem Hof einer New Yorker Kranfirma konnte ich folgendes interessante Geschehen an einem LTM1220-5.1 beobachten:

der Kran hat an diesem Tag neues Hydraulikoel erhalten. Resultat war dass der Mast beim Aufrichten ab einem Winkel von ca. 80 Grad geruckelt und gestottert hat wie verrueckt sodass der ganze Kran nur so gewackelt hat. der Mechaniker erklaerte mir dass dies an einem Additiv liege dass in zu verwendeten Oel ist, und die Loesung des ganzen war dass er ca. 25-30 Mal den Ausleger aufgerichtet und abgesenkt hat um das Oel richtig heiss zu machen. Danach lief das Maschinchen reibungslos ohne zu stottern.

Was genau fuer ein Additiv konnte er mir nicht sagen, aber das Oel selbst war Standard wie ab Werk.

Kennt ihr das? Kann mir das einer genauer erklaeren?

Gruesse aus Chicago
Christian
--
Gruß aus dem Schwarzwald
Christian
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Dieser Post wurde am 11.09.2007 um 21:47 Uhr von Christian editiert.
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11.09.2007, 22:14 Uhr
mirko

Avatar von mirko

hm, könnte es sein das in dem öl einfach nur luft gelößt war also der der ausleger so entlüftet wurde und der gute man das einfach nicht wußte und es sich mit dem verhanden sein eines speziellen addiitv erklärt hat. das ist doch auch in deutschland oft so das viele arbeiter so was nur machen weil gesagt bekommen haben das man das so machen muß, ohne das man ihnen erklärt warum das so ist
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11.09.2007, 23:26 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Auch wenn man Mirkos Posting mal wieder fast nicht lesen kann , schließe ich mich ihm inhaltlich an. Einfach nur das Öl heiß werden zu lassen, halte ich für Humbug - das könnte der Hersteller des Öls gleich im Werk machen und der Käse wäre geschnitten.
Im Öl gelöste Gase, die durch die Bewegung und die Erhitzung wieder langsam ausgasen und "ausgespült" werden, erscheinen mir plausibler. Denn das kann wirklich nur in der Maschine machen - beim Umfüllen und evtl. schon beim offen Herumstehen würden sich wieder Gase im Öl lösen.

Ich habe mich im Rahmen meiner Studienarbeit mal ein wenig mit Isolierölen beschäftigt. Öle können wirklich empfindliche kleine Scheißerle sein.


Tschüs,

Sebastian
--
Baumaschinen-Modelle.net - Schwerlast-Rhein-Main.de

Dieser Post wurde am 11.09.2007 um 23:27 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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003 — Direktlink
12.09.2007, 19:51 Uhr
Gast:Vogel
Gäste


Öle und Fette..

WERDEN mehrfach im Werk erhitzt (Gekocht..)
Das man den Hubzylinder durch mehrfaches Betätigen entlüftet,
sind das beim Kran Einweg-Zylinder?!

Andreas
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004 — Direktlink
12.09.2007, 22:13 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Vogel postete
Öle und Fette..

WERDEN mehrfach im Werk erhitzt (Gekocht..)

Siehste, wenn die in die Raffinerie sogar mehrfach gekocht werden, dann ist das Aufheizen ja erst recht Blödsinn.


Zitat:
Vogel postete
Das man den Hubzylinder durch mehrfaches Betätigen entlüftet,
sind das beim Kran Einweg-Zylinder?!

*vor_die_Stirn_patsch*
Na klar! Christian, ist bei dem Kran ein kompletter Wechsel des Hydrauliköls gemacht worden? Falls ja: Das alte Öl muß so weit wie möglich raus => es kommt quasi zwangsläufig Luft ins System.


Tschüs,

Sebastian
--
Baumaschinen-Modelle.net - Schwerlast-Rhein-Main.de
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005 — Direktlink
12.09.2007, 22:54 Uhr
stefan krani



Hallo ,wollte eigentlich nur sagen das im normal fall der hydrauliktank abgesperrt werden kann und das öl nur vom hydrauliktank erneuert wird. wenn man natürlich nicht ordunungsgerecht arbeitet kann das natürlich sein das im system luft ist ,was leider auch zu schäden an der hydraulikpumpe führen kann.( zumindest war es bei der baggerhydraulik so). bei allen anderen arbeiten an der hydraulik ( schläuche und so..) kann man auch unterdruckpumpen verwenden. ich glaube auch das nur luft im system war und nich irgendein additiv schuld war. und naja bei 80 grad winkel bleiben ja nur mehr 3-4 grade bis er ansteht. mfg
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