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Hansebubeforum » Sonstiges » Gewinde reparieren » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000 — Direktlink
13.05.2021, 21:44 Uhr
Olli82

Avatar von Olli82

Kennt jemand Tipps wie man beim Modellkran rundgelutschte Gewinde für die Klemm-Madenschrauben an Hydraulikzylindern (Anheben des Teleskopauslegers) reparieren kann? Da ist je leider nicht viel Material.

Danke
--
Grüße aus Chemnitz

Mein Lieblingskran: Demag AC650/700

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001 — Direktlink
13.05.2021, 22:41 Uhr
LTR13000



Mir fallen da 2 Wege ein.
Helicoil einsetzen, oder auf nächste Gewindegröße gehen.
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002 — Direktlink
14.05.2021, 08:38 Uhr
matze-on

Avatar von matze-on


Zitat:
LTR13000 postete
...oder auf nächste Gewindegröße gehen.

So mache ich das auch bei Bedarf. Helicoil Einsätze in dem Durchmesser ist denke ich ein ganz schönes Gefummel.
--
Viele Grüße aus dem Südwesten Niedersachens
Matze

www.matze-on.de
Windenergie im Osnabrücker Land
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003 — Direktlink
14.05.2021, 09:09 Uhr
Schwergewicht

Avatar von Schwergewicht

Moin.
Eine Möglichkeit wäre noch, das Gewinde mit 2Komponenten-Metall aufzufüllen und nach dem aushärten dieser neu zu bohren. Wir haben bei uns in der Firma gute Erfahrungen gemacht.
Helicoil-Einsatze halte ich persönlich in dieser Größe für problematisch.
--
Gruss aus Rhein-Main
Stefan
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004 — Direktlink
14.05.2021, 21:35 Uhr
Olli82

Avatar von Olli82

Danke für eure Tipps. Von Helicoil hab ich schon gehört,wusste aber nicht daß es die in so kleinen Größen gibt.
Mit 2K-Kleber hab ich auch schon überlegt. Aber ob das dann auch hält? Viel Material hat man ja nicht an den Außenmanteln der Zylinder. Ist ja oft nur dünnes Blech. Da ist nicht viel Platz für die Gewindegänge. Gerade wenn man größere Gewinde rein Schneidet dürfte ja immer weniger Material da sein wo die Schraube halt findet. Aber ich suche schon nach Gewindeschneid-Sets. Aber die meisten gehen ja erst bei M3 los. Fast schon zu groß für unser Hobby.
--
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005 — Direktlink
14.05.2021, 21:44 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Hallo Olli82,

dann schau mal bei GHW rein. Da kriegst Du die Set´s ab M1,2.

https://ghw-modellbau.de/index.php?cPath=59_82_275
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

(Meine hier gezeigten Bilder unterliegen dem Urheberrecht)

--Was Du heute nicht erledigst, musst Du morgen nicht korrigieren--
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006 — Direktlink
14.05.2021, 23:48 Uhr
LTR13000



Das Original dürfte schon M3 sein.
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007 — Direktlink
17.05.2021, 22:45 Uhr
Olli82

Avatar von Olli82

Hat mal jemand versucht die Bohrung zu zu löten und neu zu bohren? Die zylinder sind ja meistens Messing o.ä.
Weiß nicht wie sich die Wärme an dem Lack auswirkt. Man sollte die Zylinder je sicher gut erhitzen damit sich der Lötzinn gut mit dem Material verbindet.
--
Grüße aus Chemnitz

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008 — Direktlink
17.05.2021, 23:07 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Hallo Olli82,

die Idee ist schon nicht schlecht, aber wenn schon löten in dem Fall mit Messing Hartlot, damit man auch wirklich das Gewinde in der neuen Bohrung gut nachschneiden kann. Bei Weichlot würden sich die neuen Gewindegänge bei einmal fest anziehen der Madenschraube wieder verabschieden.

Aber das bedingt in beiden Fällen den Zylinder ausbauen und entlacken. Da der Zylinder massiv aus Messing ist, muss er schon mit der Flamme gelötet werden. Bei der Hitze verabschiedet sich jeder Lack.

Eine gute Lösung wäre, das Loch mit Weichlot zulöten, beischleifen und auf der gegenüber liegenden Seite ein neues Loch bohren und ein neues Gewinde schneiden. Natürlich vorher entlacken und nachher neu lackieren.
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

(Meine hier gezeigten Bilder unterliegen dem Urheberrecht)

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Dieser Post wurde am 17.05.2021 um 23:07 Uhr von Wilfried E. editiert.
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009 — Direktlink
17.05.2021, 23:43 Uhr
LTR13000



Die Idee von Wilfried ist gut.
Ich würde das alte Loch erstmal zum vorbohren auf der gegenüberliegenden Seite benutzen. Dann nicht zulöten, sondern mit einen kleinen Holzstopfen verschliessen, und die Aussenseite mit Harz, oder Spachtel glätten. Das verhindert das etwas ins innere vom Zylinder gelangen kann. Beim löten wird es schwierig den Radius an der Aussenseite schön glatt zu bekommen.
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010 — Direktlink
18.05.2021, 19:00 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Beim Löten mit Weichlot ist es absolut kein Problem die Aussenseite wieder glatt bei zu schleifen, die Innenseite läßt sich leicht mit dem passenden Bohrer wieder frei bekommen.

Oder ohne Löten das alte Loch mit Zweikomponenten-Flüssigmetall ausgießen und nach dem Trocknen wie beschrieben schleifen und innen mit dem Bohrer wieder glätten.

Das neue Gewinde wie oben beschrieben dann auf der gegenüber liegenden Seite neu bohren und schneiden.
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

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18.05.2021, 20:54 Uhr
Olli82

Avatar von Olli82

Klingt ja ganz super. Leider ist da eben das Problem daß man wohl dann das Bauteil neu lackieren muss. Das wollte ich eigentlich umgehen. Hat ja nicht jeder ne Lakierkabine im Keller. Und mit Lackstift oder Revell Pinsellack sieht es dann auch nicht schick aus mit Lacknasen.

Auf Youtube gibt es auch ein Video zu Knetmetall:
https://www.youtube.com/watch?v=nM3hjTqpuIE

Wäre auch ne gute Methode wenn man handwerklich nicht so geschickt ist. So muss man auch nicht erst Gewindebohrer u.s.w. kaufen.

Das Problem ist dann eher daß man beim Modellkran ja nur ganz kleine Mengen braucht.
--
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18.05.2021, 22:41 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Hallo Olli82,

die Sache mit dem Knetmetall hört und sieht sich gut an, aber da steckt ja auch ordentlich Material drin, zwischen der dicken Bohrung und dem Schraubendurchmesser (schätze mal M6).
Bei dem Zylindergewinde (M2 oder M3) ist das Material zum Auffüttern aber sehr dünn, das heißt, beim ersten Anziehen der Schraube wars das dann wieder. Von M2 auf M3 aufbohren und Neuschneiden gibt es kein Problem (ohne Nachlackierung). Aber wenn es schon M3 ist, gibt es nur die Möglichkeit, auf der gegenüber liegenden Seite eine neue Bohrung mit Gewinde anzulegen. Auf M4 vergrößern hat keinen Zweck, da die Zylinderwandung zu dünn ist und zu wenig Gewindegänge in der Wanddicke sich schneiden lassen. Das Gewinde wird sich dann auch schnell wieder durchdrehen.
Wie gesagt, von M2 auf M3 ja ansonsten nur eine neue Bohrung auf der anderen Seite und die alte Bohrung verschließen. Dann kommt man aber an einer Lackierung nicht vorbei.
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

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18.05.2021, 23:06 Uhr
Modellumbauer

Avatar von Modellumbauer

Ich würde ganz wenig Flüssigmetall von UHU mit einem Zahnstocher in das alte Gewinde geben.
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