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Autor Thread - Seiten: -1-
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12.03.2026, 19:10 Uhr
James87



Nach der sog. Kennzeichenliberalisierung I, wonach viele Altkennzeichen wieder eingeführt wurden, die vorher auslaufend waren, war es nur möglich, neue Kürzel zu beantragen, wenn ein neuer Verwaltungsbezirk (Landkreis, Kreisfreie Stadt) entstanden wäre, oder die Nummernkombinationen zur Neige gingen. Letzteres wurde nur zweimal gemacht, garnicht so lange her. München hat ein zweites Kürzel, das MUC bekommen, und der Landkreis München das MU für "München-Umland". Beide teilen sich das M, und dessen Kombinationen gehen bedingt durch E-Roller (die großen) und den Fakt dass sich eben beide Verwaltungseinheiten ein Kürzel teilen, zur Neige.
Jetzt wurde im Bundesrat die Kennzeichenliberalisierung Teil II durchgewunken, angestossen durch Hessen und zurückgehend auf die Hochschule in Heilbronn, die auch schon für den ersten Teil maßgeblich war. Jetzt muss noch der Bundestag darüber abstimmen, wobei das aber wohl nur Formsache sein wird.
So sollen alle Städte über 20.000 Einwohner ein eigenes Kürzel beantragen sollen.
So schlägt die Hochschule Heilbronn für Quickborn das Q vor, für Vaterstetten bei München VAT, Herzogenaurach HZA und so weiter...
Was haltet ihr davon?

Link zur Uni, dort gibt es ein PDF mit allen vorgeschlagenen Kürzeln:
https://www.hs-heilbronn.de/de/kennzeichenliberalisierung-daf96049d3206fa0

Dieser Post wurde am 12.03.2026 um 19:11 Uhr von James87 editiert.
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001 — Direktlink
17.03.2026, 16:57 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
James87 postete
Was haltet ihr davon?

Link zur Uni, dort gibt es ein PDF mit allen vorgeschlagenen Kürzeln:
https://www.hs-heilbronn.de/de/kennzeichenliberalisierung-daf96049d3206fa0

Ich sag's 'mal so: wenn in manchen Zulassungsbezirken die "freien" Kennzeichen knapp werden, muss man eine Lösung dafür finden. Neue Zulassungsbezirke zu schaffen, kann durchaus eine solche Lösung sein. Allerdings ist auf der verlinkten Homepage auch viel Marketing-Blabla enthalten. Zum Beispiel:


Zitat:
- Durch die Projektidee bekommen 320 Städte und Gemeinden ein für sie wichtiges Stadtmarketinginstrument ohne jeglichen finanziellen Aufwand: Die Kfz-Ortskennung ist das wichtigste Symbol für die Marke (Name) einer Stadt. Es ist modernes Stadtmarketing.
- Neue Kfz-Kennzeichen sind modern und in keinster Weise rückwärtstgewandt

Und bei den konkreten Vorschlägen für neue Kennzeichen finde ich unschön, dass die klassische Aufteilung "1 Buchstabe = große Stadt" bis "3 Buchstaben = kleiner Landkreis" (weiter) aufgeweicht wird. (Ja, 100%ig konsistent ist das jetzt schon nicht.) Am offensichtlichsten ist das natürlich bei vorgeschlagenen "Q" für Quickborn mit gerade mal gut 22.000 Einwohnern, was dann gleichauf mit "B" für Berlin mit 3,9 Mio Einwohnern wäre. "FM" für Flörsheim un "FY" für Friesoythe ca. 22.000 bzw. 23.000 Einwohnern sind da auch nur marginal besser.


Tschüs,

Sebastian
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