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02.08.2026, 14:19 Uhr
thomsen
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Der Mastkopf im Detail - quasi das Herzstück des Ankermastfahrzeuges. Der komplette Kopf ist endlos drehbar, so das der angemastete Zeppelin sich wie eine riesige Wetterfahne um den Ankermast drehen kann. Die beiden Fahrwerke des Zeppelins sind um die Hochachse drehbar ausgeführt, so dass das Heckfahrwerk (das Bugfahrwerk ist dann ggf. etwas hochgezogen) auf einer eigens dafür vorgesehenen Kreisbahn rollen kann.
Der ganze Mastkopf ist mittels einer RDV (Rollen- Drehverbindung) mit dem Stahlbau des Mastkopfes verschraubt und kann mittels kleiner, über Getriebe stark untersetzter Antriebe auch gezielt in die erforderliche Position gedreht werden. Auf Höhe der RDV ist (zumindest hier) eine hydraulische und elektrische (Schleifringkörper o.ä.) Drehdurchführung angeordnet, so dass nicht auf verdrillte Medienleitungen und begrenzte Drehwinkel Rücksicht genommen werden muss.
Im Unteren Bereich ist die Winde mit dem hier blau dargestellten, aufgehaspelten Seil zu erkennen. Das Seil läuft auf seinem Weg nach oben durch eine Vorrichtung, deren Funktion ich hier nur vermuten kann : Es handelt sich hier wahrscheinlich um eine Not- Lösevorrichtung, um die Seilverbindung zum Zeppelin jederzeit bei Gefahr schnell kappen zu können. Vermutlich ist die schwarze Vorrichtung, die nach hinten aus der hellgrauen Konstruktion herausragt, eine mit Federkraft vorgespannte Schlag- oder Schneidevorrichtung, die bei Aktivierung nach vorne schnellt und das Seil kappt, so dass sich der Zeppelin vom Ankermastfahrzeug entfernen kann.
Der obere Teil des Mastkopfes (mit dem weißen „Teller“) ist über eine Drehverbindung neig- bzw. nickbar ausgeführt. Etwas darunter sind vermutlich Federpakete vorhanden, mit denen über Stangen der obere Mastkopf verbunden ist, so dass ggf. auftretende Nickbewegungen gedämpft werden. Oder ist das etwas ganz anders bzw. haben die Teile eine andere Funktion ? Rund um den Mastkopf ist eine kleine Plattform ausgebildet, diverse Haltegriffe sind vorhanden. So kann man - denke ich - sollte sich die Verriegelung des Mastkopfes einmal via Fernsteuerung nicht lösen - über die Leitern zum Mastkopf nach oben steigen und die Verriegelung per Hand mittels eines der erkennbaren Pilzknopf- Not- Aus- Schalter lösen. Die beiden senkrechten Zylinder sind vermutlich Federspeicherzylinder für die Verriegelungsfunktion mit der Nase des Zeppelins.


Wie die eigentliche Verriegelung der Spitze bzw. Nase des Zeppelins im Mastkopf des Ankermastfahrzeuges funktioniert, kann ich hier nur vermuten : Um eine kraftschlüssige Verbindung herzustellen, habe ich hier zwei waagerecht liegende, drehbare Klauen (gelb) dargestellt, die die komplett in die Haltevorrichtung eingefahrene Spitze des Zeppelins sichern. Die beiden waagerechten, hier schwarzen Zylinder (einer oben und einer unten) sind vermutlich ebenfalls mit Federkraft vorgespannt und werden zum Lösen der Klauenverbindung mit Hydraulikdruck beaufschlagt. Für den Fall, dass dieses mangels Hydraulikdruck nicht einmal nicht funktionieren sollte, sind dann vermutlich die beiden oben schon erwähnten, senkrechten Federspeicherzylinder gedacht, die über die dann ausfahrende Feder den Hydraulikimpuls zum Lösen der Zylinder der Klauenverbindung sicherstellen.
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