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Hansebubeforum » Sonstiges » Fräse für den Modellbau » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
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15.12.2008, 21:21 Uhr
Philipp W.



Hallo,

mittlerweile spiele ich mit dem Gedanken, mir eine Fräse anzuschaffen.
Ich möchte sie hauptsächlich zum Fräsen von Kunstoffteilen usw. benutzen.

Da ich hier im Forum noch keine Diskussionen zu diesem Thema gefunden habe, möchte ich hier mal eine solche starten.

Mit welchen Fräsen arbeitet ihr?
Welche könnt ihr empfehlen?
Was muss man beachten?

Danke schonmal für Antworten!
--
Gruß
Philipp W.

Dieser Post wurde am 15.12.2008 um 21:21 Uhr von Philipp W. editiert.
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001 — Direktlink
15.12.2008, 21:47 Uhr
Ulrich Kober



Hallo zusammen,

hab auch schon öfters mit dem Gedanken gespielt eine zu kaufen, wäre
sicher Klasse wenn hier ein paar Tips kommen würden.
meine Erfahrungungen bisjetzt eine bei Ebay zu ersteigern macht keinen
Sinn da diese in der Regel immer so hoch gesteigert werden das die Differenz zu einer neuen (natürlich je nach dem) nicht mehr so groß sind.
Eine selber zusammmenzubauen wäre auch eine Möglichkeit man muß dann
dementsprechend technisch versiert sein ob dies am Schluß billiger ist
ist die andere Frage.
Wenn man was neues kaufen will denke muß man mindestens 2000 Stutz
aufwärts rechnen viel Geld einerseits da muß man schon viele Teile fräßen
aber ich denke man dies sicher anders rechnen und denken, wenn man ein solches Gerät beherscht gibt es einem ganz andere Möglichkeiten.
Vielleicht hat ja jemand schonmal probiert aus einer weisen Evergreenplatte
10 x exakt das gleiche Teil herauszuschneiden.
Wäre toll wenn hier der eine oder andere Typ kommen würde.

Gruß Ulrich
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002 — Direktlink
15.12.2008, 22:04 Uhr
ThomasL



Ich hab mich auch mit diesem Thema schon beschäftigt. Erstmal die Fragen willst du eine konventionelle Fräse oder eine CNC-Fräse. CNC-Fräsen die für unseren Maßstab tauglich sind, fangen nicht unter 2000€. Das Problem an der ganzen Sache ist nicht die Fräse an sich, sondern die Software. Hier ist man auch mal schenll nen 1000er los je nachdem wie komplex die Sachen sein sollen die man fräsen will. Und bei den ganzen Sachen sind noch keine Fräser und Kosten für Plastik dabei. Fräser in der Größe die wir brauchen können auch ganz schnell ziemlich teuer werden.
Fazit: Wenn du nicht extrem viel zu fräsen hast, sehr spezielle Sachen zum fräsen hast oder einfach ne Fräse als zusätzliches Hobby willst, dann nutzt nen Frässervice
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003 — Direktlink
15.12.2008, 22:07 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Philipp W. postete
Mit welchen Fräsen arbeitet ihr?
Welche könnt ihr empfehlen?
Was muss man beachten?

Ich habe eine Rotwerk EFM 200 DS.
Die gibt's vergleichsweise günstig in diversen Baumärkten, bringt aber auch einige Haken und Ösen mit, weswegen ich sie auch nur bedingt empfehlen kann:
Der Tisch ist schon ziemlich schmal, das Gerät ist nur sehr bedingt für den Einsatz von Kühlschmiermittel geeignet (keinerlei Auffangrinnen o.ä. => Riesensauerei), die Neigungsverstellung ist alles andere als der Weisheit letzter Schluß, die Stabilität könnte insgesamt etwas besser sein und die Spindeln für die X- und Y-Zustellung haben auch relativ viel Spiel beim Kurbeln.
Aber immerhin hat sie eine Anzugsspindel...

Empfehlungen? Hmm... Die Quantum-Maschinen sollen nicht schlecht sein, RC-Machines hat auch einige Fräsen, die zumindest im Katalog relativ brauchbar aussehen.
Zusätzlich zum "gesalzenen" "Basispreis" kannst Du aber noch mindestens 500..1000€ für diverses Zubehör rechnen, wenn Du sinnvoll arbeiten willst.
Zu beachten gilt eigentlich hauptsächlich "je stabiler (und schwerer) desto besser" und möglichst spielfreiheit in den Verstellbewegungen.

Das, was Ulrich anspricht ("10x exakt das gleiche Teil") wäre eigentlich eher der Job für eine CNC-Fräse. Sowas ist aber in 3D und "massiv" richtig teuer oder man muß selbst bastlerische Hand anlegen. (Anleitungen, Erfahrungsberichte etc. dazu gibt's im Netz.) Andererseits würde gerade für Kunststoffmodellbau evtl. auch 2,5D reichen, da gibt's wiederum vergleichsweise günstige, auch CNC-geeignete und "privat-kompatible" Geräte zu kaufen.


Tschüs,

Sebastian
--
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...von Laien regiert.

Dieser Post wurde am 16.12.2008 um 15:40 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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004 — Direktlink
16.12.2008, 06:50 Uhr
KlausM71



Hallo,

ich habe mir eine Säulenbohrmaschine gekauft und diese mit einem Koordinatentisch von Proxxon (Ebay) ausgestattet.

Die Kombination reicht für die Kunststoffbearbeitung aus.

Gruß aus Ahaus von Klaus M.
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005 — Direktlink
16.12.2008, 08:46 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Nachtrag: Die von mir aufgezählten Maschinen sind (mehr oder weniger ) für die Bearbeitung von Metallen jeglicher Art gedacht und geeignet. Für filigrane Kunststoffteile ist das eigentlich Overkill. Von daher vielleicht doch eher eine etwas filigranere 2,5D-(Portal)-Fräse, gerne auch im Eigenbau.


Tschüs,

Sebastian
--
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006 — Direktlink
16.12.2008, 09:03 Uhr
Stephan
Moderator
Avatar von Stephan

Hier gibt es noch was interessantes zum Thema...:

http://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/thread.php?threadid=16104

Oder das noch...:

http://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/thread.php?threadid=16144

Nachdem ich das alles aufmerksam gelesen hatte, habe ich mir erst mal eine CAD 5-Programm besorgt. Und danach einen kleinen LR 1750...


Gruß vom Rhein
Stephan
--
Gruß vom Rhein
Stephan

"Hätten Sie aber können!!!"
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007 — Direktlink
16.12.2008, 15:29 Uhr
mirko

Avatar von mirko

ich tendiere ja immer noch dazu Teile nicht zu fräsen sondern im Rapid Prototyping Verfahren herstellen zulassen, der vorteil ist das man bewegliche teile in einem schritt herstellen kann, nachteile sind die oberfläche und das anschließende lackieren. Im 1:87 hat doch jemand nen Auflieger so herstellen lassen, weiß aber nicht wie teuer das ist.

Bei mir an der FH besteht, für Studenten, auch wohl die Möglichkeit , aber ich hab da noch nicht schlau gemacht, hab da mal was von 1€/cm³ gehört, ich müßte aber erst mal die Zeichnungen fertig machen
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008 — Direktlink
16.12.2008, 15:54 Uhr
Ulrich Kober



Hallo zusammen

die Hinweise in das andere Modellbauforum sind genau die Informationen
und Typs die manche Fragen lösen und andere auftun.
Bei den 2000 Stutz für sowas befindet man sich sicher in der Polo-Klasse der CNC Fräsen, Diese Kombination von Proxoon ist sicher billiger ich weis nur nicht ob dies so funktioniert außerdem können damit keine größerern Sachen gefräst werden.
Wenn man so sieht was die Leute so gefräst haben so ist es doch einfach genial und es sind exakt die 10 gleichgroße Teile.
Die Kosten sind sicher nicht ganz billig, die Verkäufer von CNC Fräsen wissen auch um welchen Preis Sie Ihr Produkt loswerden,die Frage nach Vorführmaschinen oder ähnliches erübrigt sich sowas gibt es nicht.
Der oben erwähnte FRässerive wäre sicher eine Alternartive aber dann nur wenn es ein guter Bekannter ist ansonsten sind die Leute sicher erfreut wenn man mit was kommt für einen LKw oder was denen wäre sicher lieber
wenn es sich dann um größere Stückzahlen handelt könnte ich mir z.b vorstellen.
Ob sich so eine Anschaffung lohnt ist sicher eine relative Geschichte es ist schon eine Stange Geld aber ein Hobby was nichts kostet wird es sicher nicht geben man kann ja auch vieles im Verhältnis setzen, was ein Eisenbahner für eine bestimmte Lok bezahlt wenn er sie haben will, was der Briefmarkensammler für eine bestimmte Marke zahlen würde.
Deshalb wird die Fräse nicht billiger aber es ist ja auch nur eine einmalige Anschaffung,mal sehen die Geschichte noch ein wenig ausloten.

Gruß Ulrich

PS: Sehenswert im zweiten Typ von Stephan der Bau des Titan-LKW
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009 — Direktlink
16.12.2008, 17:43 Uhr
Philipp W.



Hallo,
danke erstmal für die vielen Antworten.

CNC-Fräsen sind wie oben beschrieben ja sehr teuer, von daher tendiere ich mehr zu einer manuell geführten Maschine.

Von Rotwerk habe ich mir schon die EBF060 angeschaut und fühle mich momentan zu ihr am meisten hingezogen.

Hat jemand schon mit diesem Gerät Erfahrungen gemacht?
--
Gruß
Philipp W.
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010 — Direktlink
16.12.2008, 18:10 Uhr
ThomasL



Zu den Rotwerk und sonstigen günstigen bzw teuren ( Emco ) Fräsen und Drehmaschinen sei gesagt das die mit ziemlich hoher wahrscheinlichkeit alle aus der selben Fabrik in china stammen. Zur Zeit scheint Sieg http://www.siegind.com/ den "Billig"-Markt zu beliefern ( Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir ne Sieg C0 Drehmaschine zu holen). Für die Maschinen einfach mal Ebay durchforsten, könnte billiger sein als die Maschine mit einem Rotwerk oder Emco Aufkleber und dem Hinweis Made in Germany/Austria ( Auseinandernehmen und Putzen, bzw. anders verpackenen scheint da zu reichen). Zu den Drehmaschinen von denen hab ich recht viel gutes gelesen. Einen wichtigen Hinweis den ich erhalten habe, lieber günstige China Geräte kaufen als gebrauchte über ebay da dort dann ncith geklärt ist wie gut die Lager noch sind usw. Genauso wie bei CNCs gilt auch hier, das teure ist nicht das Grundgerät sondern das Zubehör und Werkzeug was man zum vernünftigen Arbeiten braucht
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011 — Direktlink
16.12.2008, 19:51 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Philipp W. postete
Von Rotwerk habe ich mir schon die EBF060 angeschaut und fühle mich momentan zu ihr am meisten hingezogen.

Hat jemand schon mit diesem Gerät Erfahrungen gemacht?

Erfahrungen nicht, aber wenn ich mir die Maschine so anschaue, bekomme ich ziemliche Bauchschmerzen bezüglich der Werkzeugaufnahme: Das Gerät hat keine Morsekegel-Aufnahme, d.h. Du bist de facto auf das mitgelieferte Zahnkranzbohrfutter und evtl. noch die Rotwerk-eigenen Spannzangen mit B10(?)-Aufnahme angewiesen. So ein normales Bohrfutter hält aber nur geringe Zugkräfte aus, d.h., es besteht die Gefahr, daß es Dir den Fräser aus dem Bohrfutter zieht, wenn Du doch mal etwas dickeres o.ä. bearbeitest. (BTDT...)

Ach ja: Auch MK-Aufnahmen sind nur dann wirklich "zugfest", wenn eine Anzugspindel integriert ist.

Ich würde das Gerät eher als leicht aufgemotzte Standbohrmaschine ansehen...


Tschüs,

Sebastian
--
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012 — Direktlink
16.12.2008, 21:00 Uhr
janh

Avatar von janh

Ich war heute im Baumarkt und habe mir mal verschiedene Maschinen angeschaut.Die Rotwerk Maschine kam mir recht lax verarbeitet vor.
Ich würde im Augenblick am ehesten zu Proxoon tendieren.
Mit Maschine,Bohrständer und Koordinatentisch kommt man da summa sumarum bei ca. 140 Euro raus.Wohlgemerkt ohne Fräsköpfe.
Der einzige Nachteil,den ich da sehe ist eben der recht kleine Tisch.Das ist eben nur für kleinere Teile gedacht.Und man müsste sie fest an der Arbeitsplatte verankern,dass beim Arbeiten nix verrutscht.
Für eine richtige CNC 3D Fräse bräuchte man wohl auch erstmal die entsprechende Ausbildung dafür.Was nützt einem die schönste Maschine,wenn man deren Möglichkeiten gar nicht ausnutzen kann?

Gruß,
Jan
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013 — Direktlink
16.12.2008, 21:23 Uhr
robertd



Hallo,

zu den CNC-Flachbettfräsen kann ich sagen, dass sich plattenförmige Werkstücke mit diesen sehr gut herstellen lassen. Aufgrund der erzielbaren Genauigkeit kann man beispielsweise in Spantenbauweise einiges machen, auch Falze sind ganz gut herstellbar.
Softwaremässig kenne ich nur das System von Step Four (die DOS-Version), das sehr einfach zu bedienen ist. Einfache Teile kann man auch direkt in der Frässoftware zeichnen, bei komplizierteren Bedarf es dann aber schon eines CAD-Programms o.ä.

Zu den sonstigen Maschinen und dem Thema China usw.: Bei Proxxon weiss ich, dass beispielsweise die Drehmaschinen in Mitteleuropa produziert werden und nicht aus Übersee stammen. Ich habe hier seit kurzem eine PD 230 stehen (allerdings noch nicht in Betrieb genommen) und kann nur sagen, dass die Proxxon-Geräte im Vergleich zu den 08/15 Baumarkt-Maschinen schon einen sehr soliden Eindruck machen - wobei natürlich auch der Preis ein anderer ist.

Wer gern einen direkten Kontakt zum Hersteller hat sollte sich zb. auch mal die Firma Klippfeld anschauen, wobei ich deren Produkte noch nicht in der Realität gesehen habe: http://www.klippfeld.at/

gruss robert
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014 — Direktlink
16.12.2008, 22:13 Uhr
Ulrich Kober



Hallo zusammen,

hab mich nochmal ein wenig schlau gemacht.Bei Ebay steht gerade so
eine Proxxon in einer Auktion als cnc Fräse umgerüstet als Sofortkauf bei 1550.- Euro ,Neupreis 1900.- ,Vor oder Nachteil kleiner Frästisch.
Die Größe des Frästisches oder der Verfahrensweg der Spindeln macht sich
im Preis bemerkbar .So im Groben gibt es für den Modelbau 3 verschiedene Größen die kleinen so 40 x 30 x 11, die mittleren liegen so bei ca. 70 x 40 x 11, die großen bei so 100 x 60 x 11 je nach Hersteller unterscheiden die sich da im Bereich +/- 10cm, bei CNC- Step kostet die kleine so ca. 2300.-
beim Haase Team die ähnliche Größe bei ca 2900.-
die mittlere bei CNC Step 2800.- bei Haase ca 3500.- Die Große bei cnc-Step ca. 3400.- bei Haase über 4000
Ein weitere Hersteller ist dieser Step-Four dort kostet diese Basic 540
mit dem Verfahrensweg 51x 31 x 7 in einer Windows-Version ca 2700.-
allerdings ist dies Widerrum ein Bausatzpreis eine Montierde Maschine kostet nochmals 250 .- Euro extra alles ohne Mwst.
Obige Preise bei CNc-Step und Haase sind incl. Mwst.
Für 1: 87 Modelbau müßte eigentlich eine kleine oder mittlere Fräse ausreichen, wenn man Flugzeugmodell oder ähnliches bauen will braucht man sicher eine große Fräse.
Bei Step four gibt es anstelle einer Fräsmaschine auch die Möglichkeit
einen Schreibstift einzusetzten so könnte man theoretisch die Fräse auch als
Plotter einsetzen und Pläne zeichnen lassen.
Die Preise oben sind aus dem Internet so wie man sie z.b. bei Ebay sieht.

Gruß Ulrich
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015 — Direktlink
17.12.2008, 00:23 Uhr
ulrich



Auf der Messe Modell-Hobby-Spiel in Leipzig wurden die UNIMAT (Basic, Classic) Geräte vorgeführt. Es war eine gute Demonstration dafür, dass man mit diesen Geräten nicht ordentlich arbeiten kann. Ich halte diese Maschinen für Spielerei.

Die Qualität der ROTHWERK Geräte ist für grobe Teile vielleicht noch ausreichend, aber für feinmechanische Arbeiten ist das Spiel in den Spindeln und teilweise auch in den Führungen nicht geeignet. Das wird einen schnell nerven.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die Maschinen von WABECO. Für den Laborbereich haben wir eine Wabeco Fräsmaschine F1200 E mit digitalen Längenmessleisten für alle drei Achsen, damit kann man auch bei recht zügigem Arbeiten (d.h. wenn man es eilig hat den Laboraufbau anzupassen) eine gute Genauigkeit (besser 0,1mm) erreichen. Die digitalen Längenmessleisten sind sehr zu empfehlen.
Auf der WABECO Homepage findet man unter "Angebote" günstiger angebotene Vorführmaschinen.

Ganz generell gilt natürlich, dass der Erfolg beim Arbeiten mit derartigen Maschinen auch sehr stark von den Erfahrungen abhängt. Ein Anfänger wird auch mit einer Profimaschine nicht das Ergebnis erhalten das er sich vorgestellt hat.

Wenn man eine große Anzahl an zweidimensionalen Teile zu fertigen hat, z.B. wie Daniel bei der Fertigung seiner Gottwaldkrane, kann man natürlich auch einen Dienstleister aufsuchen, der die Teil per Wasserstrahlschneiden schnell und präzise aus den Polystyrolplatten ausschneidet. Wenn man das Layout einer Platte ähnlich den Spritzgussbausätzen (Kibri, Revell, ...) auslegt, gehen auch die Kleinteile nicht verloren, da alles über kleine Stege verbunden ist.
Für Teile aus Metall bedient man sich des Laserstrahlschneidens.
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016 — Direktlink
17.12.2008, 01:45 Uhr
tobbi

Avatar von tobbi

Das ist wie überall, wenn man sich einmal was Vernünftiges kauft, hat man da am Längsten was von.

Das Wichtigste, was man beim Fräsen allerdings bedenken sollte, dass die Fräse nicht von allein das Arbeiten beginnt! Sie muss eben programmiert werden, und nur wer sich mit dem Programmieren (hier meine ich gar nicht mal das Adaptieren der CAD-Zeichnung, sondern dessen Erstellung!) vernünftig auskennt, und weiß, was es alles zu beachten gibt, bevor solche Modelle wie in den beiden Links zu den Wettringern entstehen, der bekommt auch solche Modelle gebaut! Die bauen sich nunmal nicht allein!

Ich persönlich besitze keine Fräse, und nutze stattdessen lieber einen Frässervice. Dem ist das übrigens völlig egal, ob du nun kleine LKWs oder lieber Bilderrahmen fräsen lassen willst... Und wenn es nur Einzelstücke sind, zahlt man eben etwas mehr (für die Datenerstellung).
Über die Kosten kann ich mich aber absolut nicht beschweren, ich zeichne alle Teile selbst, und muss dann nur den Stundenlohn fürs Fräsen selbst berappen.

Den einzigen Nachteil, den ich am Fräsen-lassen sehe, ist dass ich die Teile alle erstmal zeichnen muss und dann komplett fräsen lasse, und nicht just-in-time am Basteltisch fräsen kann, und die Teile notfalls nochmal schnell korrigieren, wenn doch mal was falsch lief.
--
MfG Torben

Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen. Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.
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17.12.2008, 13:07 Uhr
dan04

Avatar von dan04

Hallo Leute

Da meine Arbeit schon angesprochen wurde, mitte Jahr habe ich eine Kosy 2 (www.max-computer.de) günstig bekommen und seither mache ich fast alle Teile auf dieser Maschine. Alle Frästeile werden in CAD gezeichnet und dann auf der Maschine gefräst. So lassen sich auch 3D-Teile fräsen und die Resultate sind super. Die Maschine fräst bis auf 1/100 mm genau!

Die Kosten für so eine Maschine sind sicher nicht unerheblich, aber für mich persönlich hat sich das auf jeden Fall gelohnt - unabhängig davon ob ich nun Teile für eine Serienfertigung oder für Unikate baue. Aber es ist schon so, nur für den Hobbybereich wäre es ein ziemlicher Luxus und wenn man nur gelegentlich ein paar Teile benötigt würde ich auch einen Frässervice in Anspruch nehmen.

Ich habe mir damals auch andere Varianten angeschaut wie die angesprochenen Proxxon-Geräte, hat mich aber nicht überzeugt und deshalb habe ich lieber etwas mehr Geld in die Hand genommen, was ich nicht bereut habe.

Gruss
Daniel
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018 — Direktlink
17.12.2008, 21:22 Uhr
Ulrich Kober



Hallo zusammen , hallo tobbi,hallo Daniel

da sprechen zwei Profis vor beiden muß man den Hut ziehen was Sie bauen sei es mit oder ohne Fräse klasse Modelle.
Frässervice man könnte jetzt ja eine einfache Rechnung machen was kostet
sowas,was muß man Ihm bringen damit er arbeiten kann,wielange dauert
sowas geht sowas zum Teil auch übers Internet man verschickt die gezeichneten Pläne per Pdf z.B .
Das es mit der Fräse nicht allein getan ist geb ich dir natürlich recht,die vorarbeiten und das Zeichnen der Skizzen oder Pläne ist sicher genauso wichtig. Aber ob du es für den Frässervice oder für die eigene Fräse machst ist wahrscheinlich Jacke wie Hose gemacht werden muß es und wenn man den Frässervive damit beauftragt ist dieser sicher auch nicht mehr so günstigt.
Die Kosy2 wie groß ist den diese Fräse diese Max-Computer waren dieses
Jahr auf der Messe in Friedrichshafen die hatten dort verschiedene geräte
ausgestellt.
Auch stimmt dein Argument wenn man nur ein paar Teile braucht wäre eine solche Maschine sicher der pure Luxus.
Aber dies ist sicher auch so eine Grundsatzfrage ab wann lohnt sich sowas
und wann nicht,möchte ich soviel für mein Hobby ausgeben nur wegen ein paar Teile ,wenn ja kaufe ich was billigiges nur das ich eine Fräse habe
und es funktioniert nicht so wie es sein soll und sie steht deshalb nur herum
steckt man mehr Geld rein und kann dann wenn man dies mit dem Zeichnen
dem Cad kapiert klasse Modelle bauen so wie oben beschrieben so wie bei Daniel Tobbi oder beim Titian im anderen Forum.

viele Grüße Ulrich
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019 — Direktlink
18.12.2008, 02:30 Uhr
tobbi

Avatar von tobbi

Danke für die Anerkennung!

Ich bin mal meine bisherigen Rechnungen durchgegangen, und wenn man die Anzahl der Teile mal mit der Summe ins Verhältnis setzt, komme ich auf circa (!) 20 Euro (+MwSt.) für 50 Frästeile:
Es kommt dabei aber natürlich auch immer drauf an, was man für Teile hat, alles nur einfache kleine Vierecke sind natürlich schneller gefräst als große, dickere Bauteile mit vielen Gravuren noch dadrin. Das ist also mal so ein ganz grober Richtwert über den Daumen gepeilt, es kommt eben immer auf den genauen Auftrag drauf an!
Der Materialverbrauch bei 1:87ern ist bei dem Preis nur der geringste Anteil, den Großteil machen natürlich die Arbeitsstunden aus.

Und bevor jetzt jemand aufschreit, er bezahlt aber ganz andere Summen, sollte man vielleicht die Aufträge erstmal vergleichen!


Zitat:
Ulrich Kober postete
Aber ob du es für den Frässervice oder für die eigene Fräse machst ist wahrscheinlich Jacke wie Hose gemacht werden muß es und wenn man den Frässervive damit beauftragt ist dieser sicher auch nicht mehr so günstigt.

Genau, so ist es! Fräsdateien zeichne ich übrigens in Corel, es eignet sich aber auch jedes 2D-CAD-Programm dafür, es direkt im 3D zu versuchen macht die Sache nur unnötig kompliziert. Ich erstelle mir darin nur die Modelle, um dann die Maße abzugreifen, und besser sehen zu können, wo man welche Teile am Intelligentesten platziert.

Schöne Grüße
--
MfG Torben

Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen. Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.
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020 — Direktlink
19.12.2008, 21:04 Uhr
Ulrich Kober



Hallo Tobbi,

also der Ducato sieht klasse aus, wie du beschrieben hast ist er aus Frästeilen, wielange hast du nun gebraucht bist du sowas auf dem PC fertig hast damit der Frässervice es fräsen kann ???
Der Actros mit der GRoßraummulde sieht einfach Klasse aus die diversen zusätzlichen Kleinigkeit machen einfach gleich viel mehr her ,Klasse .


Gruß Ulrich
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021 — Direktlink
20.12.2008, 03:15 Uhr
tobbi

Avatar von tobbi

Hallo Ulrich!

Beim Ducato war ich ehrlich gesagt zu faul, den komplett im PC zu entwerfen, außerdem wollte ich ja auch noch etwas Arbeit daran haben

Ich habe also aus den Prospekten von Fiat die Seiten- und Heckzeichnungen nachgemalt, und dann nur diese Teile fräsen lassen, um erstmal eine Grundlage zu haben, und hatte damit die größten Teile ja auch schonmal soweit fertig.

So sah dann meine Fräsdatei aus, natürlich nicht als .jpg abgespeichert!
.pdf eignet sich gut, oder gleich direkt als Corel-File.



Dauer war ca einen Abend die Zeichnungen nachzuzeichnen und nen weiteren Abend nochmal die Aufteilung in einzelne Frästeile sowie Konturen setzen.

Der Kipper ist ein Bausatz von Decalprint, ich war zwar an der Entstehung der Mulde beteiligt, die Fräsdateien vom Fahrgestell stammen aber nicht aus meiner Feder.

Wenn du noch genauere Informationen haben möchtest, dir vielleicht auch schon ein konkretes Projekt vorschwebt, kannst du mir ja mal ne Mail schreiben! -> email(at)tgmodelle.de

Schöne Grüße
--
MfG Torben

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Dieser Post wurde am 20.12.2008 um 03:17 Uhr von tobbi editiert.
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12.11.2014, 11:59 Uhr
Champagnierle

Avatar von Champagnierle

Hi,
ich lese seit etwa einem Jahr einen Faden mit, in dem eine (kleine??) Portalfräse entwickelt und von einem engagierten Menschen auch als Bausatz vertrieben wird.
Der Thread kostet aber locker mal 3-4h, weil's sauspannend ist.

Viel Spass beim Lesen

Marc
--
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<ohne Worte>
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023 — Direktlink
31.03.2017, 17:32 Uhr
Champagnierle

Avatar von Champagnierle

Hi,
in der c't make 1/2017 gibt es einen Bausatz für eine Fräse (eigentlich ein XY-Positionierer). Das Projekt nennt sich maXYposi. Die Fräse soll deutlich unter 500 Euro kosten. Allerdings im Eigenbau. Damit wird man keine Zylinderköpfe fräsen können, aber für Depron und Balsa dürfte es reichen...

Eine Vorstellung auf der Cebit 2017 auf dem Heise-Stand wurde mitgeschnitten und ist auf youtube abrufbar.

Vielleicht ist das was für den ein oder anderen.

Gruß

Marc
--
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<ohne Worte>
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31.03.2017, 18:00 Uhr
Gast:Vogel
Gäste


Ende letzten Jahres hab ich bei einem Kunden eine Kompaktmaschine eingebracht, eigentlich das Nonplusultra für den ambitionierten Modellbauer..

Neben den etwas gröberen Einbaumaßen spricht leider auch das Gesamtgewicht
von etwa 60 to gegen einen Garageneinsatz..

Jammerschade.. ;o)
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