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Hansebubeforum » Baukrane » Liebherr Typenreihe "A" » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: [ 1 ] -2- [ 3 ]
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12.06.2012, 20:57 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Jetzt bin ich aber froh, daß das Rätsel um den Bergstrassenkran gelöst ist. Ich habe den am Sonntag, den 3. Juni, von der A5 aus gesehen in frischestem Gelb, und bin fast in den Graben gefahren!! Leider hatte ich Null Zeit bis dato, der Sache auf den Grund zu gehen, aber das hat sich dann ja hiermit auch erledigt.

Die Bilder aus Frankfurt vom 16.03.2006 (post 11) lade ich gleich nochmal hoch; die sind seinerzeit einem Servercrash zum Opfer gefallen.

gruß hendrik
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13.06.2012, 09:15 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc


Zitat:
Stephan1964 postete
Hallo Christoph - alias Menzitowoc!

es freut mich sehr, daß Dir der 30A 35 gefällt, es war ja auch jede Menge Arbeit, das zu realisieren.

Was mir nicht ganz so gut gefällt, ist die Geschichte, die da zusammengetextet wurde und im wesentlichen auf Annahmen, weniger auf Fakten basiert.

So ist das - um nur einen Aspekt herauszugreifen - beispielsweise nicht der "Hofkran", sondern schlicht und ergreifend das Werk von 3 Jahren Planung und 1 Jahr harter Arbeit, um den Kran vor der Verschrottung zu bewahren und zu erhalten. Solche erfundenen Statements muten da etwas seltsam an.

Die komplette Geschichte ist ja seit kurzem auf BF24 verewigt und erzählt detailliert, worum es dabei ging und geht.

Überhaupt nicht gefällt mir allerdings, daß hier öffentlich gemacht wird, daß Du offensichtlich auf ein Privatgelände trotz Zaun und Beschilderung eingedrungen bist, um dann ungefragt auf dem Gelände herumzustiefeln und zu fotographieren.

Bis zum Zaun auf öffentlichem Gelände ist ja nichts dagegen zu sagen (wobei auch die Zubringerstrasse Privatgrund ist!), aber das, worum es hier geht, ist genau genommen Hausfriedensbruch und daher mehr als grenzwertig!

Ich möchte Dich und potentielle Nachahmer bitten, das zu unterlassen, denn der Eigentümer des Grundstücks, mit dem ich befreundet bin und der mich hier hervorragend unterstützt, sieht das gar nicht gerne und geht eh schon mehrmals täglich mit seinen "Hofhunden" auf Streife. Ungebetene Besucher auf dem Grundstück werden da nicht willkommen geheissen.

Ausnahmen gibt es nur, wenn wir vorab etwas ausgemacht haben und die Besichtigung gemeinsam durchführen.

Wenn es also Interesse und Fragen zum Kran gibt, möge man sich am besten direkt an mich wenden - es gäbe sicher viel zu erzählen.

Aber bitte keine unabgestimmten Besuche diesseits des Zaunes, dann gibt es auch keinen Ärger.

Danke und Gruß,

Stephan

Hallo Stephan,

wegen meiner Unkenntnis über die tatsächlichen Zusammenhanänge habe ich bewußt die Worte "So wie es aussieht ..." verwendet. Da Du ja kein "Museumsschild" aufgestellt hast, welches über die Umstände aufklärt, konnte man das zunächst mal so interpretieren.
Den Thread im Bauforum 24 mit der vollständige Geschichte kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Wenn Du solch ein großes und weithin sichtbares "Hobby"-Stück in die Landschaft stellst, müßt Du damit rechnen, dass es Beachtung findet. Mit dem Betreten des Grundstückes hast Du natürlich recht, dass es nicht in Ordnung war, wobei die Umgrenzung von meiner Ankunftsseite nicht den Schluß zuließ, dass es sich um ein abgegrenztes Privatareal handelte.

Auf Dein Angebot, gemeinsam den Kran zu besichtigen, werde ich gerne einmal zurückkommen.

Trotz alledem: Es ist und bleibt ein absolut fantastisches Projekt und alle Baumaschinen- und insbesondere Kranfans sind Dir zu großem Dank verpflichtet, dass Du das durchgezogen hast und ein historisch gesehen so wichtiger Krantyp erhalten wird.

Gruß Christoph

P.S.: Im Übrigen schreibst Du selbst in Deinem BF24-Thread, Du seist auf den Bauhof der Frankfurter Baufirma geschlichen, um Fotos von Deinem Objekt der Begierde zu machen, gell .
--
Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)

Dieser Post wurde am 13.06.2012 um 11:13 Uhr von Menzitowoc editiert.
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13.06.2012, 16:10 Uhr
Stephan1964




Zitat:
Menzitowoc postete

Zitat:
Stephan1964 postete
Hallo Christoph - alias Menzitowoc!

es freut mich sehr, daß Dir der 30A 35 gefällt, es war ja auch jede Menge Arbeit, das zu realisieren.

Was mir nicht ganz so gut gefällt, ist die Geschichte, die da zusammengetextet wurde und im wesentlichen auf Annahmen, weniger auf Fakten basiert.

So ist das - um nur einen Aspekt herauszugreifen - beispielsweise nicht der "Hofkran", sondern schlicht und ergreifend das Werk von 3 Jahren Planung und 1 Jahr harter Arbeit, um den Kran vor der Verschrottung zu bewahren und zu erhalten. Solche erfundenen Statements muten da etwas seltsam an.

Die komplette Geschichte ist ja seit kurzem auf BF24 verewigt und erzählt detailliert, worum es dabei ging und geht.

Überhaupt nicht gefällt mir allerdings, daß hier öffentlich gemacht wird, daß Du offensichtlich auf ein Privatgelände trotz Zaun und Beschilderung eingedrungen bist, um dann ungefragt auf dem Gelände herumzustiefeln und zu fotographieren.

Bis zum Zaun auf öffentlichem Gelände ist ja nichts dagegen zu sagen (wobei auch die Zubringerstrasse Privatgrund ist!), aber das, worum es hier geht, ist genau genommen Hausfriedensbruch und daher mehr als grenzwertig!

Ich möchte Dich und potentielle Nachahmer bitten, das zu unterlassen, denn der Eigentümer des Grundstücks, mit dem ich befreundet bin und der mich hier hervorragend unterstützt, sieht das gar nicht gerne und geht eh schon mehrmals täglich mit seinen "Hofhunden" auf Streife. Ungebetene Besucher auf dem Grundstück werden da nicht willkommen geheissen.

Ausnahmen gibt es nur, wenn wir vorab etwas ausgemacht haben und die Besichtigung gemeinsam durchführen.

Wenn es also Interesse und Fragen zum Kran gibt, möge man sich am besten direkt an mich wenden - es gäbe sicher viel zu erzählen.

Aber bitte keine unabgestimmten Besuche diesseits des Zaunes, dann gibt es auch keinen Ärger.

Danke und Gruß,

Stephan

Hallo Stephan,

wegen meiner Unkenntnis über die tatsächlichen Zusammenhanänge habe ich bewußt die Worte "So wie es aussieht ..." verwendet. Da Du ja kein "Museumsschild" aufgestellt hast, welches über die Umstände aufklärt, konnte man das zunächst mal so interpretieren.
Den Thread im Bauforum 24 mit der vollständige Geschichte kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Wenn Du solch ein großes und weithin sichtbares "Hobby"-Stück in die Landschaft stellst, müßt Du damit rechnen, dass es Beachtung findet. Mit dem Betreten des Grundstückes hast Du natürlich recht, dass es nicht in Ordnung war, wobei die Umgrenzung von meiner Ankunftsseite nicht den Schluß zuließ, dass es sich um ein abgegrenztes Privatareal handelte.

Auf Dein Angebot, gemeinsam den Kran zu besichtigen, werde ich gerne einmal zurückkommen.

Trotz alledem: Es ist und bleibt ein absolut fantastisches Projekt und alle Baumaschinen- und insbesondere Kranfans sind Dir zu großem Dank verpflichtet, dass Du das durchgezogen hast und ein historisch gesehen so wichtiger Krantyp erhalten wird.

Gruß Christoph

P.S.: Im Übrigen schreibst Du selbst in Deinem BF24-Thread, Du seist auf den Bauhof der Frankfurter Baufirma geschlichen, um Fotos von Deinem Objekt der Begierde zu machen, gell .

Hallo Christoph,

eigentlich wollte ich Dir gerne das letzte Wort überlassen, da ja klar geworden ist, um was es geht: es geht eben nicht, daß Leute ungeplant vorbeikommen und einfach mal so über das Gelände laufen, was noch dazu einem Dritten gehört.

Ich bin froh, daß die Message angekommen ist, zumal der Vergleich mit FFM hinkt: das Gelände war immer offen und ich habe mit den Leuten vor Ort im Lauf der Zeit oft gesprochen, wegen des Projektes. Wenn da abends abgesperrt war, ist auch niemand - auch ich nicht - reinspaziert.

Das muß man nun nicht weiter diskutieren, denn die Sache, um die es geht, ist ja klar.

Was ich allerdings noch mal anmerken wollte:

Wenn es unter den Lesern Fans alter TDK gibt, die den Kran gerne mal sehen wollen, dann fühlt Euch eingeladen, Euch (am besten per PN) zu melden, damit wir vielleicht einen Termin machen können.

Das hat dann nämlich nicht nur en Charme, daß das korrekt abläuft, sondern den Vorteil, daß man bei so einer Gelegenheit den Kran auch in Aktion erleben kann - was sicher viel besser ist, als einmal links und einmal rechts drauf zuschauen :-D
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13.06.2012, 16:57 Uhr
BKT

Avatar von BKT

Hallo Stephan ,

ganz große klasse was du da auf die Fahrwerke ,äh ich mein Beine gestellt hast , da schlägt einem Tdk Fan das Herz höher .
Spitze finde ich auch ,dass du Interessierten die Möglichkeit gibst den Kran zu besichtigen und noch schöner, ihn in Aktion sehen zu dürfen .
--
Gruß
Daniel


Menschenkenntnis ist das einzige Fach, in dem man ständig unterrichtet wird.
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27.06.2012, 08:17 Uhr
robertd



Hallo Stephan,

ich habe gerade die Bilder hier und im Bauforum gesehen, und kann nur sagen: Hut ab! Gewaltig, was Du da geschaffen hast. Genau so stelle ich mir eine Restaurierung vor - liebevoll bis ins Detail. Man siehts ja z.B. an der Beschriftung, die schön original mit Schablone auflackiert wurde statt sie zu kleben (was sicher einfacher und billiger gewesen wäre.

Gruß Robert

Dieser Post wurde am 27.06.2012 um 08:19 Uhr von robertd editiert.
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27.06.2012, 21:50 Uhr
Stephan1964




Zitat:
robertd postete
Hallo Stephan,

ich habe gerade die Bilder hier und im Bauforum gesehen, und kann nur sagen: Hut ab! Gewaltig, was Du da geschaffen hast. Genau so stelle ich mir eine Restaurierung vor - liebevoll bis ins Detail. Man siehts ja z.B. an der Beschriftung, die schön original mit Schablone auflackiert wurde statt sie zu kleben (was sicher einfacher und billiger gewesen wäre.

Gruß Robert

Hi Robert,

freut mich, daß Dir das Ergebnis gefällt - mir auch ;-))

Lass mich ein kleines Geheimnis lüften, wie das mit den Schriftzügen gelöst wurde!

Ich habe einen 1966er LH Schriftzug eingescanned, um die originalen Konturen inkl HL-Kreis zu haben.

Das Ganze wurde von einem lieben Freund, der in einer Marketingagentur arbeitet, auf meinen Wunsch hin vektorisiert, damit man das beliebig vergrössern kann, ohne Pixelsalat zu erhalten.

daraus haben wir dann 2 Vorlagen - eine in 1,10m (für das Führerhaus) und eine in 1,60m (für den Ballastkasten) gemacht und über einen Schneideplotter auf Magnetfolie ausgedruckt - die Experten meinten "unmöglich" hat aber doch funktioniert :-))

Diese Magnetfolien habe ich dann auf dem FH und Ballasttank sauber positioniert und die Stellen, wo die Folie nicht sauber auf dem Untergrund gehaftet hat, mit zusätzlichen Magneten zum haften gebracht. Danach die Umgebung mit Zeitungspapier abgeklebt und das Logo ganz vorsichtig in 3-5 dünnen Schichten, die nicht verlaufen, aufgesprüht.

Alle Profis haben mir prophezeit, daß das nichts werden wird und ich mir den gelben Lack versauen würde, aber das Ergebnis spricht seine eigene Sprache - oder ;-) ?

.... das beste daran ist auch noch, daß es auf diese Weise keine Unterbrechungen beim Kreis und Buchstaben gibt: die originale Blechschablone wäre auseinander gefallen, die Magnetfolie hält - so hat man ein optimales Ergebnis )

Dieser Post wurde am 28.06.2012 um 09:07 Uhr von Stephan1964 editiert.
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28.06.2012, 11:20 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

mal ein paar technische Fragen zum Liebherr 30A/35:

Sehe ich das richtig, dass der gesamte Oberwagenkasten - zwischen Drehwerk und unterhalb der Winden - ein riesiger kiesgefüllter Ballastkasten ist? Oder was ist darin untergebracht? Die Schaltwiderstände sind doch unter dem Turmfuß untergebracht.

Wo wird das Seil zum Teleskopieren des Turms normalerweise aufgetrommelt? Gibt es dazu eine extra Winde, die bei diesem Kran fehlt, oder muß zum Teleskopieren eine andere Winde erst "leergemacht" werden?

Auf Stephan´s Bildern wird der Kran ja mit Hilfe von Autokranen demontiert und später wieder montiert, weil der Zustand zunächst nichts anderes zuließ. Aber früher oder jetzt im restaurierten Zustand ging das ja in Selbstmontage.
Wie lief das im Einzelnen ab? Der Kran mußte ja von den Transportachsen auf die Schienen kommen.

Gruß Christoph
--
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28.06.2012, 17:32 Uhr
Gast:Kraenchen
Gäste



Zitat:
Menzitowoc postete
Hallo,

mal ein paar technische Fragen zum Liebherr 30A/35:

Sehe ich das richtig, dass der gesamte Oberwagenkasten - zwischen Drehwerk und unterhalb der Winden - ein riesiger kiesgefüllter Ballastkasten ist? Oder was ist darin untergebracht? Die Schaltwiderstände sind doch unter dem Turmfuß untergebracht.

Wo wird das Seil zum Teleskopieren des Turms normalerweise aufgetrommelt? Gibt es dazu eine extra Winde, die bei diesem Kran fehlt, oder muß zum Teleskopieren eine andere Winde erst "leergemacht" werden?

Auf Stephan´s Bildern wird der Kran ja mit Hilfe von Autokranen demontiert und später wieder montiert, weil der Zustand zunächst nichts anderes zuließ. Aber früher oder jetzt im restaurierten Zustand ging das ja in Selbstmontage.
Wie lief das im Einzelnen ab? Der Kran mußte ja von den Transportachsen auf die Schienen kommen.

Gruß Christoph

Ja,

das siehst Du schon richtig, einfach gesagt ist die Drehbühne ein leerer versteifter Kasten mit aufgesetzten Windenrahmen und Aufstellbock.
Auf der Baustelle wird dieser Kasten dann von oben mit Sand oder Kies gefüllt, oftmals wurde genommen was die Baustelle gerade so hergab.

Ein Nadelauslegerkran wurde konstruktionsbedingt grundsätzlich auf Kranbahn montiert um auch die "toten Bereiche" abdecken zu können durch verfahren des Krans. Diese Bereiche entstehen durch die Tatsache, das der Arbeitsbereich des Hakens nur bis 4 Meter vor dem Kran reicht bedingt durch die begrenzte Auslegerhöchststellung.

Im Transportzustand befindet sich die Achse mittig unter dem Drehgestell, so wird der Kran zwischen die Schienen gefahren, dann werden die Spreizholme ausgefahren und mit den Fahrwerken passend über den Schienen positioniert. Im weiteren Verlauf wird dann mittels der Einziehwinde des Auslegers, mit der auch später der Turm aufgerichtet wird, das Drehgestell samt Drehbühne soweit angehoben, bis man die Achse nach hinten unter dem Kran wegziehen kann, dabei stützt sich der Kran über die vorderen Spreizholme und Fahrwerke ab, ich meine auch das dafür die Schienenzangen an den vorderen Fahrwerken angezogen werden müssen um ein verrutschen zu vermeiden. Ist die Achse drunter weg kann das ganze dann komplett auf die Schienen gesetzt werden durch absenken der Einziehwinde.

Nach dem ballastieren wird der Turm mittels der Einziehwinde des Auslegers aufgerichtet, dazu sind die Auslegerhalteseile unten vorne am Turm eingehängt, erst wenn der Turm steht werden die Seile umgehangen auf die Auslegerspitze um diesen in Betriebsstellung zu bringen.

So wie ich mich erinnern kann wurde der Ausleger beim Transport des Typ Form 30 A 35 immer unter dem Turm belassen, der Ausleger ist zudem klappbar an einem Gelenk in der Mitte des Auslegers.

Während des Transports wird der Ausleger fest am Turm fixiert.

Oftmals ist der Ausleger früher auch separat gehändelt worden, d. h. der Ausleger wird auf der Baustelle zusammengebaut und mit dem Autokran in Luftmontage angesetzt.

Wenn der Kran nur mit Turm transportiert wurde, hat man auch den Ausleger liegend vor dem Kran angebaut und beim Turm aufrichten wurde dieser dann mitgezogen, man kann sich das so vorstellen wie beim aufstellen eines großen Gittermastkrans mit Wippe, der zieht diese auch ein ganzes Stück nach bevor er sie aufrichtet.

Insbesondere die größeren A-Krane Form 40 A 65 aufwärts wurden generell ohne Ausleger transportiert und mit den beiden beschriebenen Arten aufgebaut.

Wie was und warum damals gemacht wurde hing ganz von den umgebenden Umständen der Baustelle ab, oftmals verhinderte Platzmangel den Transport des Krans mit "allem drum und dran", mit so einem Geschoß fährt man nicht mal eben so um die Häuserecken und der Kran wurde so zur Baustelle gefahren das er sicher dort ankam. Diese Kranmontagen damals waren im Vergleich zu heutigen Kranen schon eine "Wissenschaft für sich" und jede Menge Handarbeit mehr.

Das austeleskopieren des Krans geschieht mittels der Hubwerkwinde auf der das Montageseil gegenläufig befestigt wird, das heißt mit der Bewegung Hub ab geht Hubseil von der Trommel und gleichzeitig wird der Innenturm rausgezogen. Ich hoffe ich liege damit so richtig, bin gerade mit dem Detail nicht ganz sicher, aber ich weiß da einen schlauen Herrn, der wird´s schon richten wenn ich hierzu Mist geschrieben habe.

Gruß

Jörg
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29.06.2012, 08:24 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo Jörg,

vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung.
Beim Turmteleskopieren muß also das Wippseil nicht komplett von der Einziehwinde genommen werden, sondern das Teleskopierseil wird in umgekehrter Wicklung zusätzlich aufgetrommelt. Das heißt doch aber auch, dass die Trommel des Einziehwerkes sehr breit sein muß und auch nur einlagig bewickelt werden darf, damit das Teleskopierseil noch draufpasst.
Wenn ich die Einscherung von Teleskopierseil und Einziehwerk richtig interpretiere, muß es doch dann beim Teleskopiervorgang mit beiden Seilen auf der Einziehwerkstrommel so sein, dass sich der Ausleger beim Teleskopieren des Turms hebt, weil das Teleskopierseil nur zweifach eingeschert ist (Einmal unten um den Innenturmfuß herum) während das Einziehseil vierfach eingeschert ist.
Der Monteur muß also sehr genau darauf achten, dass der Ausleger am Anfang in der richtigen Stellung steht, damit nicht vor Ende des Turmteleskopieren der Ausleger an den Anschlag fährt.
Und natürlich muß auch entsprechend Luftraum vorhanden sein, weil die beiden Bewegungen nicht mehr unabhängig voneinander sind.

Gruß Christoph
--
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29.06.2012, 15:08 Uhr
Stephan1964




Zitat:
Kraenchen postete

Zitat:
Menzitowoc postete
Hallo,

mal ein paar technische Fragen zum Liebherr 30A/35:

Sehe ich das richtig, dass der gesamte Oberwagenkasten - zwischen Drehwerk und unterhalb der Winden - ein riesiger kiesgefüllter Ballastkasten ist? Oder was ist darin untergebracht? Die Schaltwiderstände sind doch unter dem Turmfuß untergebracht.

Wo wird das Seil zum Teleskopieren des Turms normalerweise aufgetrommelt? Gibt es dazu eine extra Winde, die bei diesem Kran fehlt, oder muß zum Teleskopieren eine andere Winde erst "leergemacht" werden?

Auf Stephan´s Bildern wird der Kran ja mit Hilfe von Autokranen demontiert und später wieder montiert, weil der Zustand zunächst nichts anderes zuließ. Aber früher oder jetzt im restaurierten Zustand ging das ja in Selbstmontage.
Wie lief das im Einzelnen ab? Der Kran mußte ja von den Transportachsen auf die Schienen kommen.

Gruß Christoph

Ja,

das siehst Du schon richtig, einfach gesagt ist die Drehbühne ein leerer versteifter Kasten mit aufgesetzten Windenrahmen und Aufstellbock.
Auf der Baustelle wird dieser Kasten dann von oben mit Sand oder Kies gefüllt, oftmals wurde genommen was die Baustelle gerade so hergab.

Ein Nadelauslegerkran wurde konstruktionsbedingt grundsätzlich auf Kranbahn montiert um auch die "toten Bereiche" abdecken zu können durch verfahren des Krans. Diese Bereiche entstehen durch die Tatsache, das der Arbeitsbereich des Hakens nur bis 4 Meter vor dem Kran reicht bedingt durch die begrenzte Auslegerhöchststellung.

Im Transportzustand befindet sich die Achse mittig unter dem Drehgestell, so wird der Kran zwischen die Schienen gefahren, dann werden die Spreizholme ausgefahren und mit den Fahrwerken passend über den Schienen positioniert. Im weiteren Verlauf wird dann mittels der Einziehwinde des Auslegers, mit der auch später der Turm aufgerichtet wird, das Drehgestell samt Drehbühne soweit angehoben, bis man die Achse nach hinten unter dem Kran wegziehen kann, dabei stützt sich der Kran über die vorderen Spreizholme und Fahrwerke ab, ich meine auch das dafür die Schienenzangen an den vorderen Fahrwerken angezogen werden müssen um ein verrutschen zu vermeiden. Ist die Achse drunter weg kann das ganze dann komplett auf die Schienen gesetzt werden durch absenken der Einziehwinde.

Nach dem ballastieren wird der Turm mittels der Einziehwinde des Auslegers aufgerichtet, dazu sind die Auslegerhalteseile unten vorne am Turm eingehängt, erst wenn der Turm steht werden die Seile umgehangen auf die Auslegerspitze um diesen in Betriebsstellung zu bringen.

So wie ich mich erinnern kann wurde der Ausleger beim Transport des Typ Form 30 A 35 immer unter dem Turm belassen, der Ausleger ist zudem klappbar an einem Gelenk in der Mitte des Auslegers.

Während des Transports wird der Ausleger fest am Turm fixiert.

Oftmals ist der Ausleger früher auch separat gehändelt worden, d. h. der Ausleger wird auf der Baustelle zusammengebaut und mit dem Autokran in Luftmontage angesetzt.

Wenn der Kran nur mit Turm transportiert wurde, hat man auch den Ausleger liegend vor dem Kran angebaut und beim Turm aufrichten wurde dieser dann mitgezogen, man kann sich das so vorstellen wie beim aufstellen eines großen Gittermastkrans mit Wippe, der zieht diese auch ein ganzes Stück nach bevor er sie aufrichtet.

Insbesondere die größeren A-Krane Form 40 A 65 aufwärts wurden generell ohne Ausleger transportiert und mit den beiden beschriebenen Arten aufgebaut.

Wie was und warum damals gemacht wurde hing ganz von den umgebenden Umständen der Baustelle ab, oftmals verhinderte Platzmangel den Transport des Krans mit "allem drum und dran", mit so einem Geschoß fährt man nicht mal eben so um die Häuserecken und der Kran wurde so zur Baustelle gefahren das er sicher dort ankam. Diese Kranmontagen damals waren im Vergleich zu heutigen Kranen schon eine "Wissenschaft für sich" und jede Menge Handarbeit mehr.

Das austeleskopieren des Krans geschieht mittels der Hubwerkwinde auf der das Montageseil gegenläufig befestigt wird, das heißt mit der Bewegung Hub ab geht Hubseil von der Trommel und gleichzeitig wird der Innenturm rausgezogen. Ich hoffe ich liege damit so richtig, bin gerade mit dem Detail nicht ganz sicher, aber ich weiß da einen schlauen Herrn, der wird´s schon richten wenn ich hierzu Mist geschrieben habe.

Gruß

Jörg

Naja - fast richtig!

...arbeiten wir den Text am besten mal sukzessive von oben nach unten ab, dann sollte alles erklärt und richtig gestellt sein:

1. "Ja, das siehst Du schon richtig, einfach gesagt ist die Drehbühne ein leerer versteifter Kasten mit aufgesetzten Windenrahmen und Aufstellbock.
Auf der Baustelle wird dieser Kasten dann von oben mit Sand oder Kies gefüllt, oftmals wurde genommen was die Baustelle gerade so hergab."

-> genau genommen ist das eine tragende Konstruktion, die zusätzlich mit Winkelprofilen und Stahlblech umgeben ist.
-> gem. Betriebsanleitung ist Kies 16/32 vorgeschrieben, Sand wurde zwar verwendet, weil billiger, aber der hat entscheidende nachteile: anderes spezifisches Gewicht und Wasserspeicher, wenn es regnet. Demgegenüber läßt der grobkörnige Kies das Regenwasser schnell von oben nach unten durch. Gerade bei lanfristigen Einsätzen (Bauhof, Sägewerk, Hafen) ist alles andere als Kies problematisch, da sich Wildwuchs von Gräsern und Bäumen entwickelt, der das Stahlblech angreift und die Konstruktion der Kästen angreift oder sogar aufsprengt.

2. "Ein Nadelauslegerkran wurde konstruktionsbedingt grundsätzlich auf Kranbahn montiert um auch die "toten Bereiche" abdecken zu können durch verfahren des Krans. Diese Bereiche entstehen durch die Tatsache, das der Arbeitsbereich des Hakens nur bis 4 Meter vor dem Kran reicht bedingt durch die begrenzte Auslegerhöchststellung."

-> fast richtig: beim 30A35 mit 24m Ausleger beträgt die Mindestausladung nicht 4m, sondern 8,5m - bei verlängertem Ausleger (bis 30m möglich) entsprechend mehr, bis 12m! Selbst die kleinen Brüder 6A und 8A hatten eine Mindestausladung von 5m bzw. 6m!

3. "Im Transportzustand befindet sich die Achse mittig unter dem Drehgestell, so wird der Kran zwischen die Schienen gefahren, dann werden die Spreizholme ausgefahren und mit den Fahrwerken passend über den Schienen positioniert. Im weiteren Verlauf wird dann mittels der Einziehwinde des Auslegers, mit der auch später der Turm aufgerichtet wird, das Drehgestell samt Drehbühne soweit angehoben, bis man die Achse nach hinten unter dem Kran wegziehen kann, dabei stützt sich der Kran über die vorderen Spreizholme und Fahrwerke ab, ich meine auch das dafür die Schienenzangen an den vorderen Fahrwerken angezogen werden müssen um ein verrutschen zu vermeiden. Ist die Achse drunter weg kann das ganze dann komplett auf die Schienen gesetzt werden durch absenken der Einziehwinde."

-> ... Transportachse mittig unter dem Drehkranz...
-> ... der gesamte Unterwagen angehoben...
-> ... Schienenzangen NICHT angezogen, da der Turm beim Heben/Senken des Unterwagen festsitzt und der Unterwagen Spiel benötigt, bis auch die hinteren 2 Fahrschemel auf dem Gleis sitzen. Dann Schienenzangen festziehen.

4. "Nach dem ballastieren wird der Turm mittels der Einziehwinde des Auslegers aufgerichtet, dazu sind die Auslegerhalteseile unten vorne am Turm eingehängt, erst wenn der Turm steht werden die Seile umgehangen auf die Auslegerspitze um diesen in Betriebsstellung zu bringen.
So wie ich mich erinnern kann wurde der Ausleger beim Transport des Typ Form 30 A 35 immer unter dem Turm belassen, der Ausleger ist zudem klappbar an einem Gelenk in der Mitte des Auslegers.
Während des Transports wird der Ausleger fest am Turm fixiert.
Oftmals ist der Ausleger früher auch separat gehändelt worden, d. h. der Ausleger wird auf der Baustelle zusammengebaut und mit dem Autokran in Luftmontage angesetzt.
Wenn der Kran nur mit Turm transportiert wurde, hat man auch den Ausleger liegend vor dem Kran angebaut und beim Turm aufrichten wurde dieser dann mitgezogen, man kann sich das so vorstellen wie beim aufstellen eines großen Gittermastkrans mit Wippe, der zieht diese auch ein ganzes Stück nach bevor er sie aufrichtet."

-> grundsätzlich richtig. Es gab damals kleine 1-achser Rollwagen mit luftbefüllten Rädern, die dann an die Stirnseite der Auslegerspitze geschraubt wurden, damit der Ausleger beim Aufrichten des Turmes und Hinterherziehen des Auslegers einigermaßen gut auch über Stock und Stein auf der Baustelle gezogen werden konnte. Wir haben das auf dem gepflasterten Bauhof mit einem Gabelstapler gemacht, weil weder der Rollwagen noch die Transportachse überlebt hatten.

5. "Insbesondere die größeren A-Krane Form 40 A 65 aufwärts wurden generell ohne Ausleger transportiert und mit den beiden beschriebenen Arten aufgebaut."

-> jepp, wie Bilder von mehr als 10 unterschiedlichen Exemplaren belegen, hatten der Ausleger des 45A 65 die "Ohren" in der Mitte des Auslegers, wo mittels Bolzen nach Lösen der Schrauben der Ausleger seitlich weggeklappt werde konnte, gar nicht mehr.
-> man bemerke, daß selbst beim 30A 35, wo das noch vorgesehen war, die vordere Auslegerhälfte 12m lang und etwa 470kg schwer gewesen war. Wer will das teil freiwillig mit Händen um 180° wegklappen? da war die Variante "Fuchs 301" schon sehr viel beliebter!

6. "Wie was und warum damals gemacht wurde hing ganz von den umgebenden Umständen der Baustelle ab, oftmals verhinderte Platzmangel den Transport des Krans mit "allem drum und dran", mit so einem Geschoß fährt man nicht mal eben so um die Häuserecken und der Kran wurde so zur Baustelle gefahren das er sicher dort ankam. Diese Kranmontagen damals waren im Vergleich zu heutigen Kranen schon eine "Wissenschaft für sich" und jede Menge Handarbeit mehr."

-> hier könnte man noch das lustige Handrad erwähnen, das zum Lenken des Unterwagens auf den Schwenkmotor gesteckt wurde, damit man den Kran hinter dem LKW her auch in engerer Innenstadtkurven hineinmanövrieren konnte...

7. Das austeleskopieren des Krans geschieht mittels der Hubwerkwinde auf der das Montageseil gegenläufig befestigt wird, das heißt mit der Bewegung Hub ab geht Hubseil von der Trommel und gleichzeitig wird der Innenturm rausgezogen. Ich hoffe ich liege damit so richtig, bin gerade mit dem Detail nicht ganz sicher, aber ich weiß da einen schlauen Herrn, der wird´s schon richten wenn ich hierzu Mist geschrieben habe."

-> Einspruch, Euer Ehren! ... Das Hubseil war entweder noch nicht auf der Winde oder mußte abgespult werden. dann hat man das mit einem Seil irgendwo (zB am Turm) fixiert, damit sich das Hubseilende nicht selbständig macht, sondern in Reichweite bleibt. Das Teleskopierseil wurde dann ganz normal auf die Winde gespult und der Turm damit austeleskopiert, bis die 4 Anker am Innenturm sich oben an der dafür vorgesehenen Stelle am Aussenturm eingeklinkt hatten, damit der Innenturm auch brav oben bleibt. das Auslegereinziehseil wurde dafür einfach abgespult, aber auf der hinteren Winde belassen, sodaß es nachrücken konnte, wenn der Turm langsam höher wurde.
Am Ende wurde das Teleskopierseil von der Hubwinde abgenommen, zu einem Ring gebunden und so, wie auch wir das hier gemacht haben, an eine Strebe des hinteren Aussenturms gebunden, damit Ordnung herrscht und das Seit aufgeräumt ist. Hubseil wieder drauf, Ausleger hoch und Endschalter einstellen.

Erfahrene Profis haben für die Montage eines 30A 35 i.d.R. einen Tag gebraucht, in seltenen Fällen war sogar Abbau/Transport/Aufbau an einem Tag (16h-18h) möglich - wenn alles perfekt vorbereitet war.
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29.06.2012, 15:54 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc


Zitat:
Stephan1964 postete
...
Erfahrene Profis haben für die Montage eines 30A 35 i.d.R. einen Tag gebraucht, in seltenen Fällen war sogar Abbau/Transport/Aufbau an einem Tag (16h-18h) möglich - wenn alles perfekt vorbereitet war.

Hallo Stephan,

das wäre ja wirklich wahnsinnig schnell, wenn ich mir so nach Deiner und Jörg´s Beschreibung das Aufstellen des Krans vorstelle.

Da muß doch der ganze Kies erst aus den Ballastkästen raus und vor allen Dingen an der neuen Baustelle wieder rein. Solange der Ballast nicht drin ist, muß der weitere Aufstellvorgang ja warten.

Gruß Christoph
--
Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)
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29.06.2012, 16:46 Uhr
Stephan1964




Zitat:
Menzitowoc postete

Zitat:
Stephan1964 postete
...
Erfahrene Profis haben für die Montage eines 30A 35 i.d.R. einen Tag gebraucht, in seltenen Fällen war sogar Abbau/Transport/Aufbau an einem Tag (16h-18h) möglich - wenn alles perfekt vorbereitet war.

Hallo Stephan,

das wäre ja wirklich wahnsinnig schnell, wenn ich mir so nach Deiner und Jörg´s Beschreibung das Aufstellen des Krans vorstelle.

Da muß doch der ganze Kies erst aus den Ballastkästen raus und vor allen Dingen an der neuen Baustelle wieder rein. Solange der Ballast nicht drin ist, muß der weitere Aufstellvorgang ja warten.

Gruß Christoph

Hallo Christoph, das hast Du gut erkannt: ja, erst muß der ganze Kies rein !!!! Und ohne Ballast kann man selten einen Kran aufstellen - außer vielleicht zb einen LH 50HB

Hast Du das schonmal gemacht? Wir haben für 18to knapp 2h gebraucht. Da muß man sich halt Gedanken machen, planen und vorbereiten, statt drauf los zu werkeln.

Ich war zuletzt gestern mit einem erfahrenen Monteur, der mittlerweile im Ruhestand ist, unterwegs und am Kran - Gratulation, daß Du scheinbar besser informiert bist, als jemand, der das 30 Jahre lang fast täglich gemacht hat - Mein Kompliment

ps: natürlich kann man sich auch 2 Tage dafür Zeit lassen, aber Zeit war auch in den 60/70ern schon immer knapp und teuer .... :
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30.06.2012, 14:54 Uhr
Schwergewicht

Avatar von Schwergewicht

Hallo, Stephan.
Habe gerade deinen Bericht im Bauforum 24 gelesen und muss sagen, SUPER Aktion. Mein Vater hat in seinem Berufsleben auch einen solchen Kran bedient, Leider aber alle seine Unterlagen bei Eintritt in das Rentnerleben "entsorgt", was mich sehr enttäuscht hat, denn ich hätte diese gerne gehabt!! Ansonsten muss ich sagen, dass der Kran fast besser aussieht wie bei seiner Erstauslieferung. Allergröste Hochachtzng vor deiner Geduld und deinem Durchhaltevermögen. Ich wünsche dir noch "Viel Spass" mit deinem Spielzeug. Allein der Anblick beim Grillen zeigt doch, dass das "Spielzeug "noch zu was nützlichem zu gebrauchen ist (duckundweg) und man muss nun auch die Bierkästen nicht mehr selber tragen.
Gruss aus Rhein-Main
Stefan
--
Gruss aus Rhein-Main
Stefan
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30.06.2012, 15:01 Uhr
Stephan1964




Zitat:
Schwergewicht postete
Hallo, Stephan.
Habe gerade deinen Bericht im Bauforum 24 gelesen und muss sagen, SUPER Aktion. Mein Vater hat in seinem Berufsleben auch einen solchen Kran bedient, Leider aber alle seine Unterlagen bei Eintritt in das Rentnerleben "entsorgt", was mich sehr enttäuscht hat, denn ich hätte diese gerne gehabt!! Ansonsten muss ich sagen, dass der Kran fast besser aussieht wie bei seiner Erstauslieferung. Allergröste Hochachtzng vor deiner Geduld und deinem Durchhaltevermögen. Ich wünsche dir noch "Viel Spass" mit deinem Spielzeug. Allein der Anblick beim Grillen zeigt doch, dass das "Spielzeug "noch zu was nützlichem zu gebrauchen ist (duckundweg) und man muss nun auch die Bierkästen nicht mehr selber tragen.
Gruss aus Rhein-Main
Stefan

Hallo Stefan,

vielen Dank für die netten Worte und Wünsche! Zum Glück habe ich alle Unterlagen zusammenbekommen, sogar das Prüfbuch wurde aus dem Liebherr Archiv ausgegraben :-)

Wenn Du da weitergehendes Interesse haben solltest, melde Dich am besten mal per PN.

Beste Grüsse,

Stephan
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07.07.2012, 12:43 Uhr
Gast:Kraenchen
Gäste



Zitat:
Naja - fast richtig!


Zitat:
Hätte ich alles richtig geschrieben wäre das auch schon recht seltsam, dann hätte der Stephan einen Doppelgänger!


Dieser Post wurde am 07.07.2012 um 12:47 Uhr von Kraenchen editiert.
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08.07.2012, 21:35 Uhr
Stephan1964




Zitat:
Kraenchen postete

Zitat:
Naja - fast richtig!


Zitat:
Hätte ich alles richtig geschrieben wäre das auch schon recht seltsam, dann hätte der Stephan einen Doppelgänger!


Naja, Jörg - Du warst wegen des Kranes einiges unterwegs und hast auch fiese Stellen daran perfekt bearbeitet! Wer außer Sven oder Dir könnte also der Doppelgänger sein ;-)) ?
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041 — Direktlink
08.09.2012, 11:08 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Im weiteren Umkreis von Frankfurt steht noch ein A-Kran auf einer schönen Kranbahn......ich vermute zumindest, daß es ein A ist. Hab den neulich beim Vorbeifahren gesehen, und er ist auch in Gugel. Leider hatte ich keine Zeit anzuhalten.

Vielleicht schaffe ich es da bald mal hin:

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042 — Direktlink
08.09.2012, 11:10 Uhr
moertel

Avatar von moertel

der steht an der A45 oder? das ist ein Kaiser TK 40.1 VS, kannst du dir hier http://www.turmdrehkran-bilder.de/TDKPictures/Kaiser/TK%2040.1%20VS/index.html anschauen.
--
Gruß
Andreas

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043 — Direktlink
08.09.2012, 11:15 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Oh, das ging aber schnell! A45 ist richtig, daher wird das dieser wohl sein. Und ja, ich war mir nicht sicher, ob ich bei diesem Kran eine Rückverspannung gesehen habe oder nicht....auch hatte mich das Gugel Bild etwas irritiert....Sieh an, ein Kaiser!

Danke Andreas!
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044 — Direktlink
09.06.2015, 00:39 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Es gibt noch einen....heute in Bayern entdeckt:





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045 — Direktlink
10.06.2015, 07:56 Uhr
TranceMax



Ist das der an der A3 bei Nürnberg?
--
Grüße aus Mittelhessen

Carsten
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046 — Direktlink
10.06.2015, 14:39 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
TranceMax postete Ist das der an der A3 bei Nürnberg?

Nein, noch ein anderer.

gruß hendrik
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047 — Direktlink
22.06.2015, 08:06 Uhr
Stephan1964



Hi TranceMax,
nein, das ist nicht der Nürnberger.

Im schönen Nürnberg stehen 2 HL F45A65 direkt an der Autobahn:

ein 1966er mit Einstrang-Halteseil-Ausführung der ersten Generation und

ein 1972er mit Zweistrang-Halteseil-Ausführung der letzten Generation.

Der erste dient nur noch als Werbeträger, der zweite ist prinzipiell noch funktionsfähig, aber auch ausser Betrieb, soll aber asap vom Standort verschwinden, weil dort gebaut werden soll. Der Eigentümer hat mir den Kran angeboten und auch in Aussicht gestellt, den vorübergehend auf dem Gelände zwischenzulagern, was ja erstmal ne gute Sache ist. Ich selbst bin allerdings mit meinem 30A35 erstmal vollkommen ausgelastet und halte den lieber fit, statt Kräne zu sammeln, die dann allesamt verrotten.

Wer also ernsthaftes Interesse und die Möglichkeit hat, den 45A65 zu übernehmen und auch herzurichten, möge sich melden.

Da kann ich sicher an der einen oder anderen Stelle supporten :-)

ps: Bilder gerne auf Anfrage
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048 — Direktlink
04.07.2015, 22:01 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Dieser TDK hier ist allen Ernstes 60 Jahre (!) alt, und ist damit der älteste TDK, den ich je gefunden habe. Den Standort kann ich nicht preisgeben, da ich die Standorte sowieso gleich immer vergesse (gell Stephan? ...Sorry nochmal!)













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049 — Direktlink
04.07.2015, 22:56 Uhr
baumamuseum




Zitat:
Hendrik postete
Dieser TDK hier ist allen Ernstes 60 Jahre (!) alt, und ist damit der älteste TDK, den ich je gefunden habe. Den Standort kann ich nicht preisgeben, da ich die Standorte sowieso gleich immer vergesse (gell Stephan? ...Sorry nochmal!)


Er ist es - wie erwartet!! Jaaahhhhh! :-)
--
Viele Grüße

Baumamuseum

(Bitte beachten: Alle von mir eingestellten Bilder unterliegen dem Urheberrecht!)

Dieser Post wurde am 04.07.2015 um 23:06 Uhr von baumamuseum editiert.
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