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20.02.2009, 14:07 Uhr
Katzenfreund



Hallo,

Schlage vor, die im Thema "You Tube-Videos" aufkommenden Diskussion hier weiterzuführen.


Zitat:
Hendrik postete
Vielleicht bezieht sich Katzenfreund ja hier drauf....:

http://echo-online.de/nachrichten/template_detail.php3?id=716631

Hallo, Hendrik,

Nein, obwohl hier in der Nähe kannte ich diesen Vorfall nicht.
Aber es sind andere Sachen: Z.B. Ölwechsel werden im Gelände gemacht, mit entsprechender Verunreinigung der Natur. Das erlauben sich unsere BW-Soldaten nicht, aber die britischen (Besatzungs-) Soldaten, und zwar ohne dass irgendeiner etwas unternimmt (unternehmen darf).
Sagt man ein Wort gegen die Stationierung, ist man gleich ein "Nazi".
(Da haben wir auch gleich den nächsten Punkt: Diejenigen, die einen mit diesem Begriff bezeichnen, haben meistens keine Ahnung, was sie da sagen.)
Da heutzutage auch das Thema "Verteidigungsfall" keines mehr sein dürfte (Wer sollte uns angreifen wollen?), könnte man doch die ausländischen Streitkräfte nach Hause entlassen und uns somit somit nicht nur viel Geld, sondern auch Ärger, Umweltschäden etc. ersparen. Da das aber von den entsprechenden Regierungen im Westen nicht erwünscht ist, kann man also durchaus von Besatzern sprechen.
--
Freundliche Grüsse aus dem Herzen der Lüneburger Heide

Frank

Dieser Post wurde am 26.11.2009 um 22:26 Uhr von Hendrik editiert.
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001 — Direktlink
20.02.2009, 14:14 Uhr
robertd



Da passt doch der tödliche, womöglich durch eine Bundesheer-Übung verursachte Unfall bei Wien vor ein paar Wochen prima dazu:
http://orf.at/090202-34585/34587txt_story.html
http://noe.orf.at/stories/338118/
http://noe.orf.at/stories/337730/
http://www.bmlv.gv.at/archiv/a2009/faq_unfalla22.shtml


gruss robert

Dieser Post wurde am 20.02.2009 um 14:14 Uhr von robertd editiert.
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002 — Direktlink
20.02.2009, 14:15 Uhr
Johnny




Zitat:
Katzenfreund postete

Da heutzutage auch das Thema "Verteidigungsfall" keines mehr sein dürfte (Wer sollte uns angreifen wollen?), könnte man doch die ausländischen Streitkräfte nach Hause entlassen und uns somit somit nicht nur viel Geld, sondern auch Ärger, Umweltschäden etc. ersparen. Da das aber von den entsprechenden Regierungen im Westen nicht erwünscht ist, kann man also durchaus von Besatzern sprechen.

Glaube mir, Geld würde man dadurch nicht sparen, im Gegenteil. Die ausländischen Streitkräfte bringen eine ganze Menge Geld mit, welches in den Stationierungsorten bleibt und so die heimische Wirtschaft deutlich stützt.

Im Übrigen verbitte ich mir die Bezeichnung "Besatzer". Das sind sie schon lange nicht mehr: Seit der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland.

Grüße aus der Garnisonsstadt Münster,

Johannes
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003 — Direktlink
20.02.2009, 14:33 Uhr
Katzenfreund



Hallo,


Zitat:
Johnny postete
Glaube mir, Geld würde man dadurch nicht sparen, im Gegenteil. Die ausländischen Streitkräfte bringen eine ganze Menge Geld mit, welches in den Stationierungsorten bleibt und so die heimische Wirtschaft deutlich stützt.

Nochmals: Wir, die deutschen Steuerzahler, bezahlen für die ausländischen Streitkräfte, sie bringen kein Geld mit!


Zitat:
Johnny postete
Im Übrigen verbitte ich mir die Bezeichnung "Besatzer". Das sind sie schon lange nicht mehr: Seit der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland.

Und wieso steht sie dann sogar noch im Grundgesetz?
--
Freundliche Grüsse aus dem Herzen der Lüneburger Heide

Frank
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004 — Direktlink
20.02.2009, 14:45 Uhr
Johnny



Natürlich bringen sie Geld mit. Zwar nicht direkt im Sinne von "Wir bezahlen die BRD, damit wir hier sein dürfen", sondern indirekt durch Arbeitsplätze (s. o., Beitrag von Jürgen), einkauften Dienstleitungen sowie Gütern.

Wo im Grundgesetz stehen sie denn? Nur zur Information für mich, ein derartiger Passus ist mir nicht bekannt.
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005 — Direktlink
20.02.2009, 14:49 Uhr
Katzenfreund




Zitat:
Johnny postete
Glaube mir, Geld würde man dadurch nicht sparen, im Gegenteil. Die ausländischen Streitkräfte bringen eine ganze Menge Geld mit, welches in den Stationierungsorten bleibt und so die heimische Wirtschaft deutlich stützt.

Im Übrigen verbitte ich mir die Bezeichnung "Besatzer". Das sind sie schon lange nicht mehr: Seit der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland.

Irgendwo in Bayern (wo habe ich vergessen) steht eine Horchstation der Amerikaner. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass damit nicht nur der gegnerische Osten, sondern nachweislich auch die einheimische Wirtschaft ausspioniert wurde.

Ist das die Unterstützung der heimischen Wirtschaft? Sind das keine Besatzer?

Und weiter:
Die Amerikaner hatten bis vor kurzem einen Stützpunkt auf dem Frankfurter Flughafen. Dabei haben sie um die Ecke (in ca. 20 km Entfernung) bereits einen voll eingerichteten Militärflughafen. Warum dann haben sie sich lange mit Händen und Füssen dagegen gestrebt, den Stützpunkt auf dem Frankfurter Flughafen aufzugeben ? Vielleicht konnte man dort besser überwachen und spionieren ...

P.S.: Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin politisch kein Radikaler, kein Linker, kein Rechter, eher in der Mitte. Ausserdem habe ich nichts gegen die Bundeswehr im allgemeinen.
--
Freundliche Grüsse aus dem Herzen der Lüneburger Heide

Frank

Dieser Post wurde am 20.02.2009 um 15:06 Uhr von Katzenfreund editiert.
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006 — Direktlink
20.02.2009, 15:15 Uhr
Katzenfreund



Hallo,


Zitat:
Johnny postete
Natürlich bringen sie Geld mit. Zwar nicht direkt im Sinne von "Wir bezahlen die BRD, damit wir hier sein dürfen", sondern indirekt durch Arbeitsplätze (s. o., Beitrag von Jürgen), einkauften Dienstleitungen sowie Gütern.

Nochmals: Der deutsche Steuerzahler bezahlt dieses !! Zwar indirekt durch Zahlung an die entsprechenden ausländischen Behörden, die dann wiederum damit (!!!) auch hier die Güter und Dienstleistungen bezahlen. Ich war erstaunt, um welch hohe Summe es sich handelt.


Zitat:
Johnny posteteWo im Grundgesetz stehen sie denn?

Paragraph 120. Dort kommt der Begriff "Besatzungskosten" vor. Und ist somit auch nach der Staatsgründung noch aktuell.


Ganz grob gesagt: Ich bin der Meinung, dass mehr als 60 Jahre nach dem unglückseligen Krieg so langsam gewisse Dinge normalisiert werden sollten.
--
Freundliche Grüsse aus dem Herzen der Lüneburger Heide

Frank

Dieser Post wurde am 20.02.2009 um 15:17 Uhr von Katzenfreund editiert.
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007 — Direktlink
20.02.2009, 15:25 Uhr
Jan.b

Avatar von Jan.b

Da ich Jahr der Verursacher dieser Diskosion bin, mein eigentliches ziehl war nur das Video zu zeigen und keinen Flächenbrand zuentfachen.
Ich Wohne in Hanau dort steht seit September ein ganzer Stadtteil lehr, weil den die Americaner nach Hawaii und ich glaube noch Grafenwör gegangen sind. Nichts passiert mit diesem Gelände so ist es auch in Friedberg, Büdingen und wo anderst in Hessen.
In Hanau sind alle sehr traurig das sie nach 60. Jahren gegangen sind, es gab sehr viele Freundschaften, auch mein bester Freund musste jetzt nach Hawaii gehen, da seine Mutter versetzt wurde.Nicht über all wo NATOkräft sind ist Kaos.
Mit dem Video wollte ich keine Hetzkampanie gegen Streitgräfte starten, mein Onkel und Cousin sind selber bei der BW.

MfG Jan.b
--
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008 — Direktlink
20.02.2009, 15:40 Uhr
Katzenfreund



Hallo,


Zitat:
Jan.b postete
Mit dem Video wollte ich keine Hetzkampagne gegen Streitkräfte starten, mein Onkel und Cousin sind selber bei der BW.

MfG Jan.b

Ist ja auch keine Hetzkampagne, sondern eine Diskussion.
--
Freundliche Grüsse aus dem Herzen der Lüneburger Heide

Frank
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009 — Direktlink
20.02.2009, 15:57 Uhr
Jan.b

Avatar von Jan.b

Wiesbaden gehört immer nach den Americanern da in Wiesbaden das Europahauptquatier gebaut wird. In ihr meint woll Erbenheim, dort wo die Hessische Polizeifliegerstaffel steht.

MfG Jan.b
--
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010 — Direktlink
20.02.2009, 16:22 Uhr
Katzenfreund



Hallo,


Zitat:
Hendrik postete
Bist Du also dafür, den Amis & Engländern den Abzug ebenfalls zu vergolden?

Nein, aber "vergoldet" wird denen schon der hiesige Aufenthalt. Hier werden ihnen die Kosten bezahlt, zu Hause müssen sie diese selbst tragen. Zusätzlich kommt noch der Machtfaktor (das "Besatzertum").
Frage: Unsere Kampfpiloten werden zum Teil in Amerika ausgebildet. Wer trägt hierfür die Kosten? (Ich weiss es nicht)
--
Freundliche Grüsse aus dem Herzen der Lüneburger Heide

Frank

Dieser Post wurde am 20.02.2009 um 16:23 Uhr von Katzenfreund editiert.
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011 — Direktlink
20.02.2009, 16:27 Uhr
Jan.b

Avatar von Jan.b

Sorry schreib fehler die Helis stehen nicht in Erbenheim sondern in Egelsbach

MfG Jan.b
--
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012 — Direktlink
20.02.2009, 16:48 Uhr
Rene



"Sorry schreib fehler"...der ist gut:-)
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013 — Direktlink
20.02.2009, 17:07 Uhr
Jürgen Schild




Zitat:
Katzenfreund postete
Hallo,


Zitat:
Hendrik postete
Bist Du also dafür, den Amis & Engländern den Abzug ebenfalls zu vergolden?

Nein, aber "vergoldet" wird denen schon der hiesige Aufenthalt. Hier werden ihnen die Kosten bezahlt, zu Hause müssen sie diese selbst tragen. Zusätzlich kommt noch der Machtfaktor (das "Besatzertum").
Frage: Unsere Kampfpiloten werden zum Teil in Amerika ausgebildet. Wer trägt hierfür die Kosten? (Ich weiss es nicht)

Hallo Frank,

auch wenn Du Dich langsam mit Deinen Ausdrücken in eine Ecke stellst die von Dir selbst hier genannt wurde ohne dass sie einer hier erwähnt hat( wie heißt das Sprichwort? "Wem der Schuh passt...."), so will ich Dir doch nochmal eine Tatsache for Augen halten:
Du sagst dass den Stationierungsstreitkräften der Aufenthalt hier "vergoldet" wird. Dann sag mir doch bitte mal wie hoch die Aufwendungen für diese sind.
Ich kann Dir helfen:
In 2000 haben wir z.B. für die Stationierung der US Streitkräfte in Deutschland 1,2 MRD Euro bezahlt. Hört sich viel an, aber das sind nun mal nur 21% ihrer gesamten nicht personellen Kosten der Stationierung hier gewesen. Sie hätten also bald 80% noch sparen können wenn sie nicht hier gewesen wären.
Aber das solls jetzt von mir auch in dieser politischen Diskusion gewesen sein.
BTW im GG gibts nur Artikel und keine Paragraphen.

Gruß aus dem Pott
Jürgen Schild

Dieser Post wurde am 20.02.2009 um 17:08 Uhr von Jürgen Schild editiert.
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014 — Direktlink
20.02.2009, 18:06 Uhr
Hesse-Jung

Avatar von Hesse-Jung

Erbenheim ist, und das kann ich dir genau sagen, weil ich in Wiesbaden wohne, keinesfalls in der Lage gewesen, Frankfurt zu ersetzen! Die C5 und Galaxys konnten überhaupt nicht voll beladen abfliegen bzw. landen, weil die Landebahnen nicht dafür gedacht sind/waren! Das hat man zu Beginn des Irakkriegs gemerkt! Dadurch wollten die Amis auch Frankfurt zunächst nicht verlassen, da sie von dort aus Kapazitäten hatten, die nicht so leicht zu ersetzen waren, gerade zu dem Zeitpunkt als die Logistik auf vollen Touren lief! Erbenheim war früher einer der Stützpunkte der Aufklärerflotte im kalten Krieg, von hier aus sind die ganzen Spionageflieger losgeflogen. Auch heute, wo Erbenheim wieder "langsam wach wird", fliegen hier nur Blackhawks und Turboprops zur Pilotenausbildung und Dienstflügen der Amis. Die großen Dinger fliegen von Rammstein aus!

Deine Argumentation bewegt sich auf dünnem Eis hab ich das Gefühl, da ist viel "Hören-Sagen" von Freunden, Bekannten, Verwandten etc dabei!
--
LTM 1500= Mein Lieblingskran



www.airliners.net
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015 — Direktlink
20.02.2009, 20:44 Uhr
Braunbaer



Und ich kann bei einer der aufkommendne Fragen auch helfen:

Die BW zahlt nichts für Unterbringung und Benutzung des Stützpunktes Holloman/Texas und Goose Bay/Kanada.
Zumindest nicht direkt.
Es wird aus einem NATO Topf bezahlt.
--
Wie immer - nur meine eigene Meinung!
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016 — Direktlink
21.02.2009, 10:18 Uhr
Gast:Steve12777
Gäste



Zitat:
tom_hobby postete

Nachfrage als neutraler Österreicher:
Wie kommst du zur Aussage, dass die US-Streitkräfte in Deutschland ihr Geld sauer verdienen?
Deutschland ist ja nicht Irak oder Afghanistan, wo die Soldaten (nicht nur die US-Truppen) ihr Geld wirklich sauer verdienen, weil jeder Tag ihr letzter sein könnte.

Edit: Letzter Tag ist bezogen auf den möglichen Tod, nicht Ende des Einsatzes.

Deutschland ist ja nicht Irak

Dann fahr mal auf der A6 von MA nach SB, kurz hinter K-Town...
Ich sag nur 9/11, da war das Ding taghell und ich glaube nicht, dass die nr weil sie in D-Land sind, einen easy Job haben.
Immer was zu tun und wie schon erwähnt, die Alarmbereitschaft ist immens hoch.
Das ist sicherlich kein Zuckerschlecken.
Tauschen möchte ich nicht.
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017 — Direktlink
21.02.2009, 13:18 Uhr
Braunbaer



So.... dann will ich auch mal!

Ich habe beruflich sehr viel mit den Amis hier in Deutschland zu tun, ich arbeite freiberuflich für einen Aufkäufer von Ex-Armymaterial.
Dabei habe ich sehr viele Freundschaften aufgebaut, zudem war ich von '99 auf '00 im Kosovo stationiert und habe auch dort sehr viel mit Amis zu tun gehabt (diverse Konvois vom Kosovo nach Thessaloniki).

Amerikanische Soldaten haben es hier in Deutschland verdammt schwer!
Sicherlich gefällt ihnen unser Land, sie sind gerne hier, aber man darf nicht vergessen, dass die Soldaten hier die Speerspitze für alle diverse Einsätze diesseits dieses Kontinents sind.
Wie hier schon öfters geschrieben sind die Jungs hier in ständiger Alarmbereitschaft, sind fernab ihrer Heimat, über Jahre, haben sehr sehr strenge Vorschriften was das Leben ausserhalb ihrer Base angeht.
Verstösse gegen diese Vorschriften werden mit Knast geahndet, und die sind kein Zuckerschlecken.
Selbst im Kosovo, im Camp Bondsteel, gab es einen Knast nur für Army-Angehörige.

Also wie gesagt, das Leben ist für die kein Zuckerschlecken hier in Deutschland und über Ihren Verdienst will ich gar nicht erst reden.
Ich hab als Mannschafter im Kosovo mehr verdient als ein Seargent der US Army!

Und wie schon richtig geschrieben wurde, was auch immer die Bundesrepublik an die USA bezahlt, sind Peanuts zu dem was die USA (respektive ihre Soldaten) hier wieder an Geld reinbringen.

Wenn ich mir zur Zeit in den Nachrichten anhöre wieviel Milliarden in irgendwelche Unternehemen gebuttert werden (meist für nix und wieder nix!!), da krieg ich Bauchweh, aber das ist ein anderes Thema.
--
Wie immer - nur meine eigene Meinung!
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018 — Direktlink
21.02.2009, 18:17 Uhr
Katzenfreund



Hallo,

Da über das vorherige Thema schon viel gesagt worden ist, haben wir hier das nächste:

Zitat:
Wenn ich mir zur Zeit in den Nachrichten anhöre wieviel Milliarden in irgendwelche Unternehemen gebuttert werden (meist für nix und wieder nix!!), da krieg ich Bauchweh, aber das ist ein anderes Thema.

Da bekomme ich auch Bauchschmerzen, besonders wenn ich an die Hypo Real Estate denke. Zuerst hiess es, nur die irische Tochtergesellschaft habe sich ein wenig verhoben. Dann wurde es immer wieder und wieder mehr. Das scheint nicht nur, das ist ein Fass ohne Boden. Und das ganze auf Kosten der Steuerzahler.
Meine Meinung: Lasst die Firma doch in die Insolvenz gehen. Die bisherigen Garantien und Bürgschaften sollten wegen vorsätzlicher Täuschung und Irreführung widerrufen werden. Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat sollten sich überlegen, ob sie ihrem Aufgabenbereich noch gerecht geworden sind und die Konsequenz ziehen.
--
Freundliche Grüsse aus dem Herzen der Lüneburger Heide

Frank

Dieser Post wurde am 21.02.2009 um 18:17 Uhr von Katzenfreund editiert.
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019 — Direktlink
21.02.2009, 19:13 Uhr
Jens P.



Was mir auf den Keks ist das die Amis solide Unternehmen kaufen, sie finanziel leersaugen und dann gegen die Wand fahren.
Ich persönlich bin der Meinung das die Regierung Opel freikaufen sollte. Dann kann GM mal getrost gegen die Wand gefahren werden. Schade um SAAB.

Es gibt keine Finanzkrise- es gab nur Missmanagment und wir dürfen es jetzt ausbaden.

EDIT: http://www.zeit.de/news/artikel/2009/02/21/2735803.xml

Dieser Post wurde am 21.02.2009 um 20:22 Uhr von Jens P. editiert.
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020 — Direktlink
22.02.2009, 14:06 Uhr
Gast:tom_hobby
Gäste


Schon mal wer darüber nachgedacht, WARUM es die US-Soldaten so schwer haben? Sind sie nicht selber (oder eigentlich deren Politik) daran schuld?

Das Geld ist - aus meiner Sicht - daher nicht sauer verdient, weil sie sich ja selber in diese Lage gebracht haben, wo sie jetzt sind.

@Hendrik
Ja, ich war beim Bundesheer und habe sogar eine erweitere Grundausbildung "genossen"
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021 — Direktlink
22.02.2009, 14:27 Uhr
ulrich




Zitat:
Jens P. postete
...
Es gibt keine Finanzkrise- es gab nur Missmanagment und wir dürfen es jetzt ausbaden.

Vielleicht war es aber auch Der größte Bankraub aller Zeiten


Zitat:
Wer in den letzten zehn Jahren sein sauer verdientes Geld als Sicherheit für das Alter, die Ausbildung der Kinder oder einen späteren Hauskauf auf die Seite legte, verlor jeden Tag Geld,
...
Die Zinsen kompensierten bestenfalls die Teuerung, sie lagen aber regelmäßig darunter,
...
Wer sein Geld einigermaßen vor diesem Wertzerfall schützen wollte, wurde von seiner beratenden Bank höflich, aber bestimmt in den Finanzmarkt mit all seinen attraktiven Anlagemöglichkeiten gelenkt.

Der Treibstoff für diese Massenbewegung war der tiefe Zins, der sowohl in der Dollar- wie der Eurozone (und nicht zuletzt in der Schweiz) während über einem Jahrzehnt gepriesen und angewendet wurde.
...
der größte Bankraub der Weltgeschichte, der nie hätte stattfinden können, wenn der Oberaufpasser Greenspan den Leitzins dahingebracht hätte, wohin er gehörte.

Der jahrelange Raub wurde hinter einer dichten Wand von Blabla wie Vorteile, Wichtigkeit, Notwendigkeit tiefer Zinsen für die Weltwirtschaft vernebelt.
...
Was aber nicht gesagt wird, ist, dass tiefe Zinsen wichtig sind für die Börse, nicht aber für die Wirtschaft . Die Wirtschaft kann gut leben mit den doppelten, ja dreifachen Zinsen von heute. Und sie hat es während Jahrzehnten getan.
...
Wenn man nicht annehmen will, dass man sich im meistgefeierten Chef des FED (Alan Greenspan) während zwei Jahrzehnten geirrt und dass in Tat und Wahrheit ein Obertrottel die Fäden der Weltwirtschaft gezogen hatte, dann muss es eine andere Erklärung für ein derartiges Verhalten geben.

Die einzige stichhaltige Erklärung ist, dass es sich um einen gewaltigen Diebstahl handelte, bei dem Alan, wenn nicht die Strippen zog, so doch Schmiere stand.


Dieser Post wurde am 22.02.2009 um 14:32 Uhr von ulrich editiert.
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022 — Direktlink
22.02.2009, 15:15 Uhr
ulrich




Zitat:
tom_hobby postete
Schon mal wer darüber nachgedacht, WARUM es die US-Soldaten so schwer haben? Sind sie nicht selber (oder eigentlich deren Politik) daran schuld?

Hagen Rether über Amerika, genauer gesagt: über die Bush-Regierung

http://www.youtube.com/watch?v=rwjn4mTtU5g&hl=de
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023 — Direktlink
22.02.2009, 19:59 Uhr
Ulrich Kober



Hallo zusammen,

schöne und gute Diskussion hier ,hallo Ulrich dein Sprich vielleicht
war es auch Der größte Bankraub aller Zeiten ist nicht schlecht wenn man die Finanz oder Bankenkrise so anschaut trifft er für die Banken auch sicher zu.
Das schlimme an der Geschichte ist wenn du deinen Dispokredit auf der Bank
überziehst wird dir gleich das Konto gesperrt bei den Banken scheint es sowas nicht zu geben. Bei der Hypo Real Estate waren es am Anfang 15 Millarden Finanzbedarf jetzt sind esie bei 120 Millarden und wissen eigentlich immer noch nicht ob diese Summe reicht. Irgendwie fehlen bei den Banken auch irgendwo die Dimensionen es sind nicht 100 Millionen die man in den Sand gestetzt hat es sind gleich Milliarden.
Ich weis nicht wie man Betriebwirtschaftlich sowas wieder ausgleichen kann ?? Gar nicht ??.Eigentlich muß man doch denken das Banker mit Geld umgehen können. oder.

Gruß Ulrich
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024 — Direktlink
23.02.2009, 08:18 Uhr
Gast:Steve12777
Gäste



Zitat:
[b]
Meine Meinung: Lasst die Firma doch in die Insolvenz gehen. Die bisherigen Garantien und Bürgschaften sollten wegen vorsätzlicher Täuschung und Irreführung widerrufen werden. Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat sollten sich überlegen, ob sie ihrem Aufgabenbereich noch gerecht geworden sind und die Konsequenz ziehen.

Denke ich auch, dass es fast billiger wäre, den Karren im Dreck zu versenken, als ihn herauszuziehen...
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