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Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000 — Direktlink
25.06.2010, 22:37 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

In Darmstadt steht jetzt ein KSD-Kran.....das ist der Nachfolger dieser Krane hier:

https://hansebubeforum.de/showtopic.php?threadid=4584

Hier ein paar Bilder:








Dieser Post wurde am 25.06.2010 um 22:41 Uhr von Hendrik editiert.
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001 — Direktlink
26.06.2010, 15:25 Uhr
Turmdrehkranfan



Alter Vatter, der neue von KSD ist schon nen geiles Gerät
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002 — Direktlink
06.09.2010, 22:38 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc


Zitat:
Hendrik postete
...

...

Hallo Hendrik,
Hallo KSD-Experten,

wie funktioniert der Ausschiebemechanismus beim neuen KSD-Turmsystem?

Nachdem was ich bisher gesehen habe, hat das mittlere Turmelement den größten Querschnitt, das Grundturmstück den zweitgrößten und das obere Element den kleinsten Querschnitt.
Wenn jetzt der Turm einteleskopiert wird, muß doch das obere Turmelement in das Grundturmelement erst eingefädelt werden, damit es bis nach unten teleskopiert werden kann. Warum wird dort diese auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehende Konstruktion gewählt? Welchen Trick habe ich übersehen? Was ist der Vorteil gegenüber einem klassischen 3-Element-Turm, wie Cadillon ihn verwendet?

Gruß Christoph
--
Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)

Dieser Post wurde am 06.09.2010 um 22:46 Uhr von Menzitowoc editiert.
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003 — Direktlink
07.09.2010, 12:45 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik


Zitat:
Menzitowoc postete Wenn jetzt der Turm einteleskopiert wird, muß doch das obere Turmelement in das Grundturmelement erst eingefädelt werden, damit es bis nach unten teleskopiert werden kann. Warum wird dort diese auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehende Konstruktion gewählt? Welchen Trick habe ich übersehen? Was ist der Vorteil gegenüber einem klassischen 3-Element-Turm, wie Cadillon ihn verwendet?

Prinzipiell fungiert der mittlere Turm ja nur so wie eine 'Manschette', die den unteren sowie oberen Turm umschließt. Rein abstrakt betrachtet ist es so wie eine Kletterglocke, allerdings permanent. Der einzige Grund, dieses Prinzip so zu wählen, ist meiner Meinung nach, das Konstruktionsgewicht sowie den Materialaufwand des Krans so gering wie möglich zu halten. Wäre der 'dicke' Turm unten, wäre der Kran vermutlich schwerer (u.a. breitere Drehbühne)

Das Einfädeln stelle ich mir gar nicht so schwer vor; es geschieht sicherlich mit kleinen 'Einfädelhilfen' wie Rollen und Schienen.

Wahrlich, eine interesante Konstruktion.

gruß hendrik
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004 — Direktlink
07.09.2010, 14:29 Uhr
Schmidti



Hallo!
Also ich hätte das eigentlich auch eher so gebaut, dass das dicke Element unten ist.
So wie ich mir das vorstelle, muss das mittlere Element im oberen Bereich doch einen Innendurchmesser bzw. Führungen haben, so dass das dünne Element schmatzend rein passt. Das würde aber doch dann bedeuten, dass dieser Bereich zu kein ist, um das untere Element in diesen Abschnitt hineinzuschieben.
Dadurch lässt sich der Turm nicht so kurz machen, denn die Minimale Länge wäre das untere Element plus den Bereich mit den Führungen für das obere Element.
Wenn man den großen Querschnitt nach unten packt, hast man das nicht. Bei einem Teleskopkran hat man ja auch gerade mal die paar cm des Kragens als Totraum.
Also definitiv eine Konstruktion, die zum Nachdenken anregt
Alles Gute
Schmidti
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005 — Direktlink
11.10.2010, 14:42 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

gestern habe ich mir den KSD-Kran CKK 4515 in Darmstadt mal selber angeschaut und ich bin noch verwirrter als bisher schon.

Der hat seinen Teleskopierflaschenzu nämlich zwischen Teleskopturm 2 und 3 eingeschert und so wie es aussieht fest und nicht etwa wie Liebherr als lösbare Flasche.
Zwischen Turm 1 und 2 scheint es nur eine Verriegelung zu geben.

Im Karlsruhe-Thread habe ich noch diese Bilder dazu gefunden:


Zitat:
wolff6031clear postete
...


...

Auch diese zeigen die Seilführung des Teleskopierseiles zwischen Turmelement 2 und 3.

Beim Cadillon 3-Turm-System habe wir ja inzwischen herausgeknobelt, wie es mit 3 Turmelementen aber nur einem Flaschenzug funktioniert, aber auf das KSD-System kann ich das jetzt nicht übertragen.

Irgendwelche Erklärungsversuche oder gar definitives Wissen?

Gruß Christoph
--
Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)

Dieser Post wurde am 11.10.2010 um 14:46 Uhr von Menzitowoc editiert.
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006 — Direktlink
11.10.2010, 14:59 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

Hallo,

mein Posting war etwas voreilig.

Auf der Seite von KSD gibt es den Hauptfilm zum runterladen und dort ist das Verfahren zu sehen:

Zunächst wird Turm 3 mit Flaschenzug ausgezogen, wobei sich die Mittelstulpe auf dem Grundturm abstützt.
Dann wird Turmteil 3 gegen Turmteil 1 (Grundturm) verriegelt.
Die Stulpe (Turmstück 2) wird mit dem Lasthaken nach oben gezogen und ausgefahren gegenüber dem Grundturm verriegelt. Beim Hochziehen der Stulpe wird natürlich der Teleskopierflaschenzug wieder auseinandergezogen.
Anschließend wird Turmteil 3 erneut austeleskopiert.

Jetzt wird auch klar, warum Turmteil 1 den mitteleren Querschnitt hat und nicht den größten, denn nach der ersten Teleskopierphase muß Turmteil 3 ja noch im Turmteil 1 (Grundturm) steckenbleiben.

Gruß Christoph
--
Mal was ganz Anderes: Marion Walking Dragline aus Constructor (Holzbaukasten)
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007 — Direktlink
14.05.2015, 21:34 Uhr
Otto Kaiser



Moin zusammen
hier mal ein kleinerer KSD von mir





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008 — Direktlink
14.05.2015, 21:37 Uhr
Otto Kaiser






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009 — Direktlink
14.05.2015, 21:40 Uhr
Otto Kaiser








und das war es auch schon von mir
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010 — Direktlink
23.05.2017, 12:36 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Ein kleiner TK 2610 von KSD mit Baujahr 1999 aus der Schweiz:









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011 — Direktlink
27.05.2017, 20:15 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Hier ein KSD TK 2510/3 von 2011:









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012 — Direktlink
27.05.2017, 20:29 Uhr
Hendrik
Moderator
Avatar von Hendrik

Und hier ein KSD TK 4512 mit Bj. 2012:









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013 — Direktlink
05.11.2017, 15:26 Uhr
Michael E.

Avatar von Michael E.

Hallo zusammen,
suche Unterlagen/Infos/CAD-Daten/Fotos zum TK4512 von KSD. Der Kran steht u.a. in Stuttgart in der Heilbronner-Straße am Hbf. Finde den ein interessantes Modellbauprojekt und suche dazu Unterlagen...

Vielen Dank.
--
Grüße aus Neckarsulm,

Michael
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014 — Direktlink
05.11.2017, 18:08 Uhr
Graf Koks




Zitat:
Michael E. postete
Hallo zusammen,
suche Unterlagen/Infos/CAD-Daten/Fotos zum TK4512 von KSD. Der Kran steht u.a. in Stuttgart in der Heilbronner-Straße am Hbf. Finde den ein interessantes Modellbauprojekt und suche dazu Unterlagen...

Vielen Dank.

Maßzeichnungen, CAD Dateien, die bekommt man in der Regel nur beim Hersteller selbst. Ob die allerdings damit rausrücken muß man sehen, bei so einer aktuellen Bauserie denke ich mal eher nicht.

Im Betriebshandbuch stehen aber auch eine Menge verwertbare Daten, einfach mal höflich den Eigentümer vom Kran um Einsicht bitten. Alles was an Maßen fehlt kann man bei so einem aktuellen Kran ja auch noch selber am Objekt ermitteln, auch da hilft generell höfliches fragen

Gruß
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015 — Direktlink
21.05.2018, 09:17 Uhr
Graf Koks



Und noch ein KSD 4512, dieser ist Baujahr 2011...









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016 — Direktlink
21.05.2018, 09:19 Uhr
Graf Koks





Gruß
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017 — Direktlink
29.07.2018, 13:49 Uhr
baumamuseum




Zitat:
Jan1981 postete
Brandneuer KSD 47....? von BBL Cranes in Landau/Pfalz.
Leider konnte ich nicht ans Typenschild ran, werde ich aber nachholen.
Ein toller Kran :-)

Das ist ein TK 4515


--
Viele Grüße

Baumamuseum

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018 — Direktlink
29.07.2018, 13:52 Uhr
baumamuseum



Hier ein recht neuer KSD (Pekazett) TK 3712, den ich zufällig auf dem Rückweg von einer Informationsveranstaltung gesehen und abgelichtet habe.

https://www2.pic-upload.de/img/35704842/PKZ-KSD_TK3712_G_cDM_AG-KBM_1.jpg
--
Viele Grüße

Baumamuseum

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Dieser Post wurde am 10.08.2018 um 11:55 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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019 — Direktlink
29.07.2018, 13:57 Uhr
baumamuseum



Und noch eine Gesamtaufnahme des Krans:

https://www2.pic-upload.de/img/35704818/PKZ-KSD_TK3712_G_cDM_AG-KBM_4.jpg
--
Viele Grüße

Baumamuseum

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Dieser Post wurde am 10.08.2018 um 11:55 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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020 — Direktlink
10.08.2018, 11:04 Uhr
baumamuseum



Ein CKK 4515 ist mir vor einiger Zeit auch wieder einmal vor die Linse gekommen:

[URL=https://www.pic-upload.de][/URL]
--
Viele Grüße

Baumamuseum

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021 — Direktlink
11.08.2018, 21:33 Uhr
baumamuseum



Noch eins:

[URL=https://www.pic-upload.de][/URL]
--
Viele Grüße

Baumamuseum

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26.09.2018, 11:07 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

KSD CKK 5013 – Teil 1 von 2

Hallo,

mal wieder etwas aus meinem Archiv: Im Januar 2012 habe ich diesen CKK5013 City-Untendreher vom Zweibrücker Turmkranhersteller KSD an einer Baustelle im damaligen Neubauviertel Frankfurter Bogen in Frankfurt-Preungesheim entdeckt. Vermieter war MKS Maschinen und Kranservice aus Oberderdingen-Flehingen nahe Bruchsal. Leider war er so ordnungsgemäß gesichert, dass immer Zäune und Absperrmaterial den Blick verstellten, aber ein paar Detailbilder konnte ich denoch machen.


Die enorme Ausdehung dieser „Fliegenklatsche“ erfordert leider ein schräges Bild



Ansicht des oberen Kranteils von der Seite und schräg von hinten.



Ansicht der „Klettereinrichtung“. Die Kletterstulpe hat von allen drei Turmteilen den größten Querschnitt und umschließt auf ganzer Länge das untere Grundturmteil, das den zweitgrößten Querschnitt hat. Am oberen Kragen der Kletterstulpe umschließt diese den oberen Turm mit dem kleinsten Querschnitt. Im Transportzustand stecken oberer und Grundturm ineinander, umschloßen von der Kletterstuple. Ein Teleskopierflaschenzug ist nur zwischen Kletterstulpe und oberem Turmteil eingeschert.
Beim Aufbau wird zunächst der Oberturm bis zum Anschlag aus der Kletterstulpe herausteleskopiert und gegenüber dem Grundturm (mit dem zweitkleinsten Querschnitt) verriegelt. Im nächsten Schritt zieht der Kran selber mit seiner Unterflasche die Kletterstuple soweit am Turm entlang nach oben bis sie am oberen Rand des Grundturms einrastet. Dabei wir der Teleskopierflaschenzug wieder auseinander gezogen. Grundturm und Oberturm sind währenddessen immer noch gegeneinander verriegelt. Im dritten Schritt teleskopiert der Teleskopierflaschenzug den Oberturm heraus und der Oberturm wird am oberen Rand der Kletterstulpe verriegelt. Die größte Turmhöhe ist erreicht. Im Patent EP 2 100 843 B1 vom 10.03.2009 ist das Verfahren noch mal beschrieben. Vorteil gegenüber dem 3-Turm-System von z.B. Cadillon Chrono oder dem klassischen Kletterverfahren z.B. Liebherr K-Krane ist der aufgefaltete und horizontale Ausleger, der während des Kletterns nicht eingeklappt wird, sondern über den „Fliegenklatschen-Gegenausleger“ in der Waage gehalten wird.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Bildern von Untendreher-Turmkranen in voller Auflösung.
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023 — Direktlink
26.09.2018, 11:08 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

KSD CKK 5013 – Teil 2 von 2

Hallo,

hier noch ein paar Detailbilder von dem KSD CKK 5013 City-Untendreherkran:


Unterwagen mit den charakteristischen Eckballaststapeln.


Der Turm wird über seitlich angebrachte 4-Gelenk-Getriebe, ähnlich der Potain-Lösung, geführt und mit einem Flaschenzug zwischen Turmfuß und Oberwagenvorderkante aufgerichtet.



Oberwagenwindwerk mit Hubwinde (vorne rechts) und Montagewinde (hinten links), sowie Turmaufrichtflaschenzug. Das Seil der Montagewinde wird zunächst nach oben zum Turmteleskopierflaschenzug geführt.


Jeder der vier Ballaststapel liegt teilweise auf Ausklappkonsolen auf, die zum Transport an den Unterwagerahmen angeklappt werden. Ein weiterer Abstützpunkt ist jeweils die Unterwagenstütze.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Bildern von Untendreher-Turmkranen in voller Auflösung.
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024 — Direktlink
04.05.2020, 13:42 Uhr
Menzitowoc

Avatar von Menzitowoc

KSD TK 3010/3 Untendreherturmkran mit seilmontiertem Faltgitterturm – Posting 1 von 2

Hallo,

Ende April 2020 ergab sich die Gelegenheit, diesen KSD TK 3010/3 vom Vermieter Kurt König mal etwas ausführlicher anzuschauen. Der Untendreher mit seilmechnischem Faltturmsystem stand an einer Baustelle in Sulzbach am Taunus. KSD Kransystem GmbH hat seit 1996 die Untendreherproduktion in Zweibrücken von Pekazett fortgeführt – siehe die Geschichte auf der Firmenseite und bei den Kollegen von Kran-info.ch.


Übersicht über den KSD TK 1030/3 mit seinen 15t Betonballast und 2,5m Heckschwenkradius. Dieser Kran hier Baujahr 2018.


Der Ausleger wird beim Montage-/Demontagevorgang 180° übergefaltet und wird in dieser Stellung auch transportiert. Die Auslegerabspannungen werden bei diesem Krantyp seitlich am Ausleger geführt.


Der Kran hat noch eine klassische H-Abstützung – hier in 4m x 4m, wie sie früher bei vielen kleinen Untendreher verbreitet waren. Auch die Transportachsen werden bei diesem Krantyp an beiden Seiten des Unterwagens angebolzt. Damit ist es möglich, den Kran auch bei angebolzten Achsen zu drehen.
Die Winde am unteren Teil des Turmes ist das Katzfahrwerk. Mit dieser Position des Katzfahrwerkes müssen zwar zwei Seilstränge nach oben geführt werden, aber dafür ist sowohl das Gewicht des Katzfahrwerkes nach unten verlagert und die Technik ist für Wartungsarbeiten gut zu erreichen.


Der Oberwagen von der rechten Seite mit dem stehenden Drehwerksmotor. Vor dem Ballaststapel sieht man die Anlenkung der Druckstäbe (Drucklenker) für die Turmfaltung. Turm, Drucklenker und Oberwagen bilden hier ein 4-Gelenk-Getriebe.

Gruß Christoph
P.S.: Link zum Image-Shack-Album mit allen Bildern von Untendreher-Turmkranen in voller Auflösung.
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