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Hansebubeforum » Baustellen » Sechsspuriger Ausbau der A3 im Spessart (BAB3) » Threadansicht

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700 — Direktlink
16.11.2016, 21:56 Uhr
CAT 385 D



Die Teilrodungen könten im Zusammenhang mit Probebohrungen zur Baugrunderkundung zusammenhängen, dazu braucht man ja nicht allzuviel Platz. Zum Bau der Brücke wird man dann das restliche Grün beseitigt haben, das man freie Bahn für den Brückenbau hat.

Zu den Rodungen in anderen Abschnitten, dabei könnte es sich auch "nur" um Pflegemaßnahmen des Straßenbegleitgrüns handel, die fallen zuweilen auch mal recht umfangreich aus, vorallem wenn man dort demnächst bauen will.
--
Gruß Christian

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701 — Direktlink
16.11.2016, 22:12 Uhr
Patent



Danke für die Erklärung. Da Probebohrungen relativ rasch durchführbar sind, hat sie im Forum auch keiner bemerkt. Dadurch sahen die gerodeten Flächen nutzlos aus.
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702 — Direktlink
25.11.2016, 12:22 Uhr
Patent



Bei der Baustelle Isentalbrücke A94 habe ich ähnliche Rodungen entdeckt. Die Bilder sind definitiv vor Baubeginn erstellt worden, da die ÖPP-Vergabe noch nicht abgeschlossen war. Damit kommen dort nur Probebohrungen in Betracht, die zur Kostenermittlung erforderlich waren. Demnach wird es hier genau so sein.

Übrigens auf dem Bild 4nov4.jpg vom Posting 676 meine ich das Zwischenlager für das Verfüllen der Alttrasse entdeckt zu haben. In der Nähe des Ausfahrtwegweisers zur TR-Spessart ist ein heller Schüttkegel zu sehen. In diesem Bereich bis zurück zur St2312-Brücke vermute ich das Zwischenlager entlang der Bestandsstrecke.
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703 — Direktlink
25.11.2016, 19:46 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Übrigens auf dem Bild 4nov4.jpg vom Posting 676 meine ich das Zwischenlager für das Verfüllen der Alttrasse entdeckt zu haben. In der Nähe des Ausfahrtwegweisers zur TR-Spessart ist ein heller Schüttkegel zu sehen. In diesem Bereich bis zurück zur St2312-Brücke vermute ich das Zwischenlager entlang der Bestandsstrecke.

Der Schüttkegel, den Du meinst, ist kein Aushubmaterial von dieser Baustelle. Das ist relativ grob gebrochenes Gestein (frag mich bitte nicht, welches...). Ich vermute, dass das dort entweder als Drainageschicht oder zur Stabilisierung des dort eingebauten Aushubs verwendet wird, denn der Zwickel zwischen den Bestandstrassen von A3 und St2312 ist reichlich sumpfig. Laut Google Maps, OSM und Wikipedia ist dort auch die Quelle des Rohrwiesenbachs.


Tschüs,

Sebastian
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27.11.2016, 22:12 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432

am linken Bildrand sieht man dass sie den Grobschotter als Drainageschicht einbauen, auf dieser Höhe gibt es einen Quellhorizont aus dem sich auch der Rohrbrunnen speist







reichlich Material im Einsatz (10Vierachser), einen großen Abbaufortschritt sehe ich nicht:





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Dieser Post wurde am 27.11.2016 um 22:18 Uhr von Anwohner432 editiert.
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705 — Direktlink
27.11.2016, 22:45 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek

Die ABDNB macht Ernst mit den Bauarbeiten durch den Winter hindurch: An der Brücke St2312 wird die Schalung für den Betonteil des Brückenoberbaus aufgebaut. Außerdem hat man die Arbeiten an den Fundamenten für den Monobogen wieder aufgenommen. Dort stehen jetzt ein Teil der Schalung für die jeweils restlichen ~2/3 des Fundamentes.





Und an der Rohrbuchbrücke hat am Freitag Augé einen Liebherr 71EC am westlichen Widerlager aufgebaut.





Außerdem hat man am östlichen Widerlager aus Aushubmaterial Terrassen aufgeschüttet, um dort Arbeitsmöglichkeiten für den Bau des Widerlagers zu haben.

Des Weiteren macht die Fahrbahndammverbreiterung der A3-Bestandstrasse an der RA Spessart Fortschritte. Obwohl die Verbreiterung gar nicht so besonders breit ist, dürfte da inzwischen einiges an Kubikmetern Aushub verbaut worden sein. Daraus könnte sich dann später u.U. (teilweise) auch die Wiederverfüllung der A3-Trasse an der bisherigen Brücke St2312 speisen.
Ebenfalls Fortschritte macht das dortige Regenrückhaltebecken.





Im Bereich der zukünftigen Anschlussstelle Rohrbrunn tut sich auch 'was: Scholten legt einen weiteren "Mini-Tunnel" an und auf der Nordseite hat der Erdbau (wieder) angefangen. Allerdings werde ich aus den Erdbewegungen noch nicht richtig schlau...


Tschüs,

Sebastian

Edit-PS: Mist, Anwohner432 war schneller...


.
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Dieser Post wurde am 27.11.2016 um 22:50 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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27.11.2016, 22:47 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Sebastian Suchanek postete
Der Schüttkegel, den Du meinst, ist kein Aushubmaterial von dieser Baustelle. Das ist relativ grob gebrochenes Gestein (frag mich bitte nicht, welches...).

Hier noch schnell eine Nahaufnahme als "Beweisfoto":



Vielleicht haben wir ja Geologen unter uns, die das Gestein bestimmen können...


Tschüs,

Sebastian
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707 — Direktlink
28.11.2016, 10:45 Uhr
Patent




Zitat:
Sebastian Suchanek postete:
Des Weiteren macht die Fahrbahndammverbreiterung der A3-Bestandstrasse an der RA Spessart Fortschritte. Obwohl die Verbreiterung gar nicht so besonders breit ist, dürfte da inzwischen einiges an Kubikmetern Aushub verbaut worden sein. Daraus könnte sich dann später u.U. (teilweise) auch die Wiederverfüllung der A3-Trasse an der bisherigen Brücke St2312 speisen.

Aufgrund der symmetrischen Verbreiterung der Fahrbahn sollte eigentlich in Wesentlichen die Breite einer Fahrspur ausreichen. Das Bild zeigt aber wesentlich mehr Breite. Ich vermute daher, dass die Kurve an der östlichen Ausfahrt der TR-Spessart ebenfalls aufgeweitet wird. Das macht auch Sinn, da im Bereich der TR-Spessart eine Links- und Rechtskurve ohne Zwischengerade und damit regelwidrig aneinander stoßen. Wird die westliche Kurve verkürzt, so kann die Zwischengerade im Bereich der TR-Spessart eingebaut werden. Dadurch rückt aber die östliche Kurve mit ihrem Scheitelpunkt nach Norden, wo ursprünglich der Abgrund war. Bei dieser Trassierung müsste in diesem Bereich die Trasse erheblich nach Norden verbreitert werden. Genau das sieht man auf den Bildern. Für ein Zwischenlager ist m. E. der Einbau zu aufwändig.
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708 — Direktlink
28.11.2016, 10:59 Uhr
Patent




Zitat:
Anwohner432 postete:
reichlich Material im Einsatz (10Vierachser), einen großen Abbaufortschritt sehe ich nicht:

Man darf nicht übersehen, dass die Bergrückenbaustelle eine gewaltige Ausdehnung besitzt. Damit fallen für jeden Abbaumeter enorme Materialmengen an. Ein großer Fortschritt pro Woche wird da nicht zu sehen sein. Ein Problem könnte aber sein, dass die Arbeiten bei Matsch-Wetter eventuell nicht fortgesetzt werden können. Der Boden sieht mir reichlich tief aus. Wenn die Gefahr besteht, dass sie Vierachser versinken, muss man die Arbeiten unterbrechen. Nachdem es aber ab heute richtig kalt und trocken ist, geht es wahrscheinlich weiter mit dem Abbau.

Dieser Post wurde am 28.11.2016 um 11:03 Uhr von Patent editiert.
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28.11.2016, 11:58 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


Zitat:
Patent postete

Zitat:
Anwohner432 postete:
reichlich Material im Einsatz (10Vierachser), einen großen Abbaufortschritt sehe ich nicht:

Der Boden sieht mir reichlich tief aus. Wenn die Gefahr besteht, dass sie Vierachser versinken, muss man die Arbeiten unterbrechen. Nachdem es aber ab heute richtig kalt und trocken ist, geht es wahrscheinlich weiter mit dem Abbau.

nein, nein, das ist nicht zu befürchten, der Untergrund ist felsig, der Matsch reicht gerade aus die Staatsstraße zu verschlammen. Das aber gründlich.
Mich überrascht dass es da nicht schon zu Unfällen gekommen ist bzw dass das überhaupt erlaubt ist. Ich würde eine Reifenwaschanlage erwarten.
Mag freilich sein dass man wegen der Straßenverschlammung pausiert hatte
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28.11.2016, 22:21 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete

Zitat:
Sebastian Suchanek postete:
Des Weiteren macht die Fahrbahndammverbreiterung der A3-Bestandstrasse an der RA Spessart Fortschritte. Obwohl die Verbreiterung gar nicht so besonders breit ist, dürfte da inzwischen einiges an Kubikmetern Aushub verbaut worden sein. Daraus könnte sich dann später u.U. (teilweise) auch die Wiederverfüllung der A3-Trasse an der bisherigen Brücke St2312 speisen.

Aufgrund der symmetrischen Verbreiterung der Fahrbahn sollte eigentlich in Wesentlichen die Breite einer Fahrspur ausreichen. Das Bild zeigt aber wesentlich mehr Breite. Ich vermute daher, dass die Kurve an der östlichen Ausfahrt der TR-Spessart ebenfalls aufgeweitet wird. Das macht auch Sinn, da im Bereich der TR-Spessart eine Links- und Rechtskurve ohne Zwischengerade und damit regelwidrig aneinander stoßen. Wird die westliche Kurve verkürzt, so kann die Zwischengerade im Bereich der TR-Spessart eingebaut werden. Dadurch rückt aber die östliche Kurve mit ihrem Scheitelpunkt nach Norden, wo ursprünglich der Abgrund war. Bei dieser Trassierung müsste in diesem Bereich die Trasse erheblich nach Norden verbreitert werden. Genau das sieht man auf den Bildern.

Hmm - die Verbreiterung des Fahrbahndamms war hier schon mal grundsätzliches Thema. (Ich müsste jetzt suchen, in welchen Beiträgen genau.) Ich hatte damals einen Zeitungsbericht so verstanden, dass der Fahrbahndamm eigentlich nur deswegen verbreitert wird, um eine temporäre Verbreiterung des Standstreifens aufzunehmen, damit darauf wiederum Baustellenspuren laufen können (und insbesondere den LKW-Verkehr darauf aushält) - mutmaßlich, um die Neubautrasse über die neue Rohrbuchbrücke später an die Bestandstrasse anschließen zu können.


Zitat:
Patent postete
Für ein Zwischenlager ist m. E. der Einbau zu aufwändig.

Die reine Fahrbahnverbreiterung sicherlich. Mir ging's aber auch darum, dass ein Teil des Fahrbahndammes ja später sicherlich entfernt wird. Da könnte u.U. mehr Aushubmaterial zusammen kommen, als man auf den ersten Blick denkt.


Tschüs,

Sebastian
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28.11.2016, 22:26 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Anwohner432 postete

Zitat:
Patent postete

Zitat:
Anwohner432 postete:
reichlich Material im Einsatz (10Vierachser), einen großen Abbaufortschritt sehe ich nicht:

Der Boden sieht mir reichlich tief aus. Wenn die Gefahr besteht, dass sie Vierachser versinken, muss man die Arbeiten unterbrechen. Nachdem es aber ab heute richtig kalt und trocken ist, geht es wahrscheinlich weiter mit dem Abbau.

nein, nein, das ist nicht zu befürchten, der Untergrund ist felsig, der Matsch reicht gerade aus die Staatsstraße zu verschlammen.

Klares Jein von meiner Seite.
Der "LKW-Abstellplatz" auf der Kuppe sowie Teile des "Einbaufeldes" im Zwickel zwischen A3 und St2312 sind (bzw. waren am Sonntag) durchaus sehr schlammig - bis knöcheltief.
Die aktuellen LKW-Fahrwege im Abbaufeld sind aber relativ gut befestigt. Stellenweise sieht/sah es sogar so aus, als habe man da Kalk/Zement(?) eingefräst.


Zitat:
Anwohner432 postete
Mich überrascht dass es da nicht schon zu Unfällen gekommen ist bzw dass das überhaupt erlaubt ist. Ich würde eine Reifenwaschanlage erwarten.
Mag freilich sein dass man wegen der Straßenverschlammung pausiert hatte

Zumindest letzten Freitag waren da auch ein Radlader zum Abkratzen des gröbsten Drecks sowie eine Kehrmaschine unterwegs.
Für eine Reifenwaschanlage fehlt meiner Meinung nach der Platz - und ob die bei diesen Dreckmassen noch funktionieren würde, sei auch dahingestellt.


Tschüs,

Sebastian
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28.11.2016, 22:28 Uhr
Wilfried E.

Avatar von Wilfried E.

Hallo ihr Drei,

vielen Dank wieder für das ausführliche Update.
--
Gruß aus Pulheim
Wilfried Euskirchen

(Meine hier gezeigten Bilder unterliegen dem Urheberrecht)

--Was Du heute nicht erledigst, musst Du morgen nicht korrigieren--
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28.11.2016, 22:38 Uhr
Anwohner432

Avatar von Anwohner432


Zitat:
Anwohner432 postete:
St2312 sind (bzw. waren am Sonntag) durchaus sehr schlammig - bis knöcheltief.
Die aktuellen LKW-Fahrwege im Abbaufeld sind aber relativ gut befestigt. Stellenweise sieht/sah es sogar so aus, als habe man da Kalk/Zement(?) eingefräst.

knöchteltiefer Schlamm, genau. Ist das ein Problem für Baustellenfahrzeuge ?
--
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Dieser Post wurde am 28.11.2016 um 22:40 Uhr von Anwohner432 editiert.
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714 — Direktlink
28.11.2016, 23:44 Uhr
Seilbagger




Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
Sebastian Suchanek postete
Der Schüttkegel, den Du meinst, ist kein Aushubmaterial von dieser Baustelle. Das ist relativ grob gebrochenes Gestein (frag mich bitte nicht, welches...).

Hier noch schnell eine Nahaufnahme als "Beweisfoto":



Vielleicht haben wir ja Geologen unter uns, die das Gestein bestimmen können...


Tschüs,


Sebastian

Servus,
ich würde den ansprechen als alten Gneis mit teilweisen Sedimenten von manganhaltigen Tonablagerungen. zählt zu Festgesteinen Bodenklasse 7. Es gibt auch Kollegen die zu 6 schwenken............ fällt dann Abrechnungsmässig nachteilig im Nachtrag aus vom AN.
--
MfG
Tom
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715 — Direktlink
29.11.2016, 00:05 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Anwohner432 postete
reichlich Material im Einsatz (10Vierachser), einen großen Abbaufortschritt sehe ich nicht:



Um nochmal darauf zurück zu kommen - zumindest heute hat auch nur der R964C gearbeitet, der Hitachi 870 hatte Pause:





Auch ein "kleiner" Hitachi 350LCN müht ebenfalls redlich damit, den Sandstein abzubauen:



Beuschlein baut hier sozusagen "für den Eigenbedarf" ab - das Material wird an der Rohrbuchbrücke verwendet, um die weiter oben erwähnte "Arbeitsterrassen" anzulegen.


Tschüs,

Sebastian
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716 — Direktlink
30.11.2016, 10:18 Uhr
Patent



Nachmal zur Abbautätigkeit:
Zwar kann die Perspektive ziemlich täuschen, auf den lertzten Bildern sieht es aber so aus, als ob gerade auf dem Bergrücken das Niveau der neuen ST2312-Brücke erreicht wird. Wenn man bedenkt, dass die Abbaubreite aufgrund der Hangschrägen nun von Schicht zu Schicht schmaler wird, ist ohne weitere Unterbrechungen die Fertigstellung des Einschnitts bis Ende Frühling 2017 durchaus realistisch. Ein schnellerer Abbau ist auch nicht erforderlich.

Zur Fahrbahnverbreiterung nach Norden:
Die beiden Bilder aus dem Post #705 zeigen eine doch erheblich Fahrbahnverbreiterung nach Norden, die aber nicht bis zur TR-Spessart geführt ist. Das sieht nach deutlich mehr als eine zusätzliche Fahrspur aus. Das wundert mich sehr, da in den Planungsunterlagen nur eine Radienaufweitung der S_Kurve östlich der TR-Spessart angesprochen ist. Weitet man aber die Kurve in der TR-Spessart auf, so verschiebt sich dir Trasse nach Süden und nicht nach Norden. Die Bilder von Sebastian zeigen aber eindeutig, dass an die Kurve innenseitig ein Damm angeschüttet wird. Dies kann aber nur bedeuten, dass die A3 im Bereich der TR-Spessart doch nach Süden verlegt wird, wodurch der Beginn der Kurve nach Westen verschoben wird. Zusammen mit der erforderlichen Radienaufweitung ergibt sich dann eine segmentartige Scheitelverschiebung nach Norden. Etwas westlich der neuen St-2312-Brücke kann sie dann in die Gegenkurve übergehen, die bis in die Rohrbuchbrücke hineinführt. Ich habe aber keine Planungsunterlagen gefunden, die diese Trassenänderung zeigen. Weiß jemand darüber Bescheid?
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717 — Direktlink
30.11.2016, 20:54 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Patent postete
Nachmal zur Abbautätigkeit:
Zwar kann die Perspektive ziemlich täuschen, auf den lertzten Bildern sieht es aber so aus, als ob gerade auf dem Bergrücken das Niveau der neuen ST2312-Brücke erreicht wird.

Fast. Ich würde sagen, dass das Niveau, auf dem aktuell die LKW fahren, noch gut einen, maximal Meter höher ist als die St2312 im Bereich zwischen der alten und der neuen Brücke.


Zitat:
Patent postete
Zur Fahrbahnverbreiterung nach Norden:
Die beiden Bilder aus dem Post #705 zeigen eine doch erheblich Fahrbahnverbreiterung nach Norden, die aber nicht bis zur TR-Spessart geführt ist. Das sieht nach deutlich mehr als eine zusätzliche Fahrspur aus.

Naja, die Aufschüttung muss ja - falls es nur für Baustellenspuren ist - auch jede Menge LKW-Verkehr aushalten. Dass das nicht so einfach ist, sieht man im Baustellenbereich östlich der RA Würzburg. Dort läuft die RFB Frankfurt im Bereich der Steigung von der Mainbrücke Randersacker hoch zur RA u.a. auf der "talseitigen" ehemaligen Standspur und dort hat(te) die Fahrbahn schon nach kurzer Zeit wirklich arg gelitten. Von daher bin ich schon froh, wenn man auch die temporäre Aufschüttung nicht zu knapp dimensioniert.
Ansonsten kann ich nur auf meinen früheren Beitrag und den dort verlinkten Zeitungsartikel verweisen...


Tschüs,

Sebastian
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Dieser Post wurde am 30.11.2016 um 20:55 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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30.11.2016, 20:57 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Sebastian Suchanek postete
Auch ein "kleiner" Hitachi 350LCN müht ebenfalls redlich damit, den Sandstein abzubauen:



Übrigens: Das Graue, das man hier im Hintergrund sieht, ist der Unterbau des ehemaligen Wirtschaftsweges, den User Patent(?) neulich schon mal gesucht hatte.


Tschüs,

Sebastian
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30.11.2016, 21:39 Uhr
Patent



Lange Suche führt manchmal doch zum Erfolg!
Ich habe tatsächlich einen Übersichtslageplan der TR-Spessart gefunden:
https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/assets/presse/2014/pi-188_planfeststellung_einleitung__a3_tank_rast_spessart_s%C3%BCd_%C3%9Cbersichtslageplan.pdf
Der ist zwar vom Maßstab miserabel, da sogar Weibersbrunn noch drauf ist, bei 4-facher Vergrößerung kann man aber doch die Linienführung ablesen. Demnach wird die besagte Kurve extrem aufgeweitet und kreuzt die Bestandstrasse. Das heißt, die Aufschüttung ist nicht provisorischer Natur sondern sie zeigt den künftigen Verlauf der A3. Die Gegenkurve in der TR-Spessart scheint etwas enger zu werden, was aber sehr schwer zu erkennen ist. Auf dem zitierten Plan sind außerdem die neuen Rückhaltebecken zu sehen. Etwa bei diesen sollte die neue A3-Trasse auf die Alttrasse zurückführen. Das stimmt sehr gut mit Sebastians Bild überein.

Dieser Post wurde am 30.11.2016 um 21:41 Uhr von Patent editiert.
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720 — Direktlink
02.12.2016, 11:20 Uhr
Patent



Nachtrag:
Damit keine Missverständnisse aufkommen. Höchstwahrscheinlich wird auf dem angeschütteten Bereich eine Behelfsfahrbahn errichtet, um das Baufeld für die Richtungsfahrbahn Würzburg freizumachen, die zuerst erstellt wird. Man kann aber davon ausgehen, dass später an gleicher Stelle die Fahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt gebaut wird.

Übrigens, die neue Rohrbuchbrücke entspricht vom Dessign her in etwa der neuen Haseltalbrücke mit schlanken Pfeilern, die sich im Kopfbereich erweitern.
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721 — Direktlink
05.12.2016, 13:03 Uhr
staumacher




Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
Sebastian Suchanek postete
Der Schüttkegel, den Du meinst, ist kein Aushubmaterial von dieser Baustelle. Das ist relativ grob gebrochenes Gestein (frag mich bitte nicht, welches...).

Hier noch schnell eine Nahaufnahme als "Beweisfoto":



Vielleicht haben wir ja Geologen unter uns, die das Gestein bestimmen können...

Das Material ist ein Sprengfels aus dem Muschelkalkbruch der Firma Schebler. Er dient als Unterbau für die Dammschüttung, da am Fuß zum Teil Wasser austritt, welches durch die Filterschicht abgeleitet wird.

Edit: Zitat repariert

Dieser Post wurde am 05.12.2016 um 23:41 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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722 — Direktlink
05.12.2016, 13:12 Uhr
staumacher




Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
Patent postete

Zitat:
Sebastian Suchanek postete:
Des Weiteren macht die Fahrbahndammverbreiterung der A3-Bestandstrasse an der RA Spessart Fortschritte. Obwohl die Verbreiterung gar nicht so besonders breit ist, dürfte da inzwischen einiges an Kubikmetern Aushub verbaut worden sein. Daraus könnte sich dann später u.U. (teilweise) auch die Wiederverfüllung der A3-Trasse an der bisherigen Brücke St2312 speisen.

Aufgrund der symmetrischen Verbreiterung der Fahrbahn sollte eigentlich in Wesentlichen die Breite einer Fahrspur ausreichen. Das Bild zeigt aber wesentlich mehr Breite. Ich vermute daher, dass die Kurve an der östlichen Ausfahrt der TR-Spessart ebenfalls aufgeweitet wird. Das macht auch Sinn, da im Bereich der TR-Spessart eine Links- und Rechtskurve ohne Zwischengerade und damit regelwidrig aneinander stoßen. Wird die westliche Kurve verkürzt, so kann die Zwischengerade im Bereich der TR-Spessart eingebaut werden. Dadurch rückt aber die östliche Kurve mit ihrem Scheitelpunkt nach Norden, wo ursprünglich der Abgrund war. Bei dieser Trassierung müsste in diesem Bereich die Trasse erheblich nach Norden verbreitert werden. Genau das sieht man auf den Bildern.

Hmm - die Verbreiterung des Fahrbahndamms war hier schon mal grundsätzliches Thema. (Ich müsste jetzt suchen, in welchen Beiträgen genau.) Ich hatte damals einen Zeitungsbericht so verstanden, dass der Fahrbahndamm eigentlich nur deswegen verbreitert wird, um eine temporäre Verbreiterung des Standstreifens aufzunehmen, damit darauf wiederum Baustellenspuren laufen können (und insbesondere den LKW-Verkehr darauf aushält) - mutmaßlich, um die Neubautrasse über die neue Rohrbuchbrücke später an die Bestandstrasse anschließen zu können.

Die Verbreiterung ist für den zwischenzeitlichen 4+0 Verkehr der nächstes Jahr eingerichtet wird.

Edit: Zitat repariert

Dieser Post wurde am 05.12.2016 um 23:42 Uhr von Sebastian Suchanek editiert.
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723 — Direktlink
05.12.2016, 23:48 Uhr
Sebastian Suchanek
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Avatar von Sebastian Suchanek

@staumacher: Danke für die Infos.

Was ich noch vergessen hatte zu schreiben: Ausgehend von der bestehenden Rodungsfläche nordwestlich des PWCs Kohlsberg (gut in Google Earth zu sehen: 49°50'23.49"N 9°30'38.40"E) hat man seit kurzem angefangen, entlang der Alttrasse in Richtung Frankfurt einen breiteren Streifen "richtge Bäume" (also nicht nur Buschwerk) zu roden. Das deute ich mal definitiv als bauvorbereitende Maßnahmen für den letzten noch fehlenden Abschnitt...


Tschüs,

Sebastian
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06.12.2016, 12:28 Uhr
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Zitat:
Sebastian Suchanek postete:
Was ich noch vergessen hatte zu schreiben: Ausgehend von der bestehenden Rodungsfläche nordwestlich des PWCs Kohlsberg (gut in Google Earth zu sehen: 49°50'23.49"N 9°30'38.40"E) hat man seit kurzem angefangen, entlang der Alttrasse in Richtung Frankfurt einen breiteren Streifen "richtge Bäume" (also nicht nur Buschwerk) zu roden. Das deute ich mal definitiv als bauvorbereitende Maßnahmen für den letzten noch fehlenden Abschnitt...

Laut Pressemitteilung der ABDND hätte das eigentlich schon seit Oktober erfolgen müssen.
http://www.abdnb.bayern.de/imperia/md/content/stbv/abdnb/autobahndirektion/aktuelles/2016_10_13_w_35_16.pdf
Aber die Vermutung ist absolut richtig.
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